Die Prinzen von Orleans

Die Prinzen von Orleans
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Александр Дюма. Die Prinzen von Orleans

Erster Theil

Einleitung

Erstes Kapitel. Philipp, Bruder Ludwigs XIV., erster Herzog v. Orleans (der Verrückte), 1670–1701

Zweites Kapitel. Philipp, Herzog v. Chartres, nachher Regent, 1674

Drittes Kapitel. Der Regent, Urgroßvater Louis Philipps I. (der Giftmischer), 1674–1723

Viertes Kapitel. Louis III. (der Schauspieler), Sohn des Regenten, 1703–1752

Fünftes Kapitel. Louis Philipp IV, Großvater des Königs der Franzosen (der gelehrte Prahler), 1725–1779

Sechstes Kapitel. Philipp Egalité (IV)„das Ungeheuer), Vater Louis Philipps

Siebentes Kapitel. Louis Philipp I., König der Franzosen (der. Freimaurer), 1773–1850

Zweiter Teil

Anklage-Akte gegen die Minister

Die Katastrophe am Mittwoch, den 23. Februar

Die Männer der provisorischen Regierung

Inauguration der Republik

Arbeiterparlament

Fernere Maaßregeln der provisorischen Regierung

Revolutionsscenen. Flucht der königlichen Familie

Rückblick

Schluß. Lamartine's Manifest an die diplomatischen Agenten der französischen Republik

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Die Geschichte ist im Allgemeinen die treue Darstellung der bemerkenswerthesten Begebenheiten der Länder; insbesondere enthält dieselbe die wahre Schilderung der Beherrscher der Reiche, und bezweckt als dann, die Wirkung der Leidenschaften, des Ehrgeizes, der Schmeichelei, der Grausamkeit, der falschen Ehre zu zeigen.

In beiden Fällen verkennen wir zuweilen die unerschütterliche Bestimmung der Vorsehung; aber dies darf die Völker nicht entmuthigen. Wir wollen jede gottlose Auslegung vermeiden. Das Uebel kann nicht ewig sein. Für jedes Volk werden nach den Tagen der Sclaverei Jahrhunderte der Freiheit kommen. Die moralische Welt hätte eine furchtbare Zerrüttung zu erwarten, wenn dem nicht so wäre. Bewahren wir also unsern Muth und zweifeln wir niemals an der Vorsehung, der erhabenen Lenkerin unseres Geschickes. Lassen wir aber neben der Hoffnung die Energie in unsern Seelen hervorwachsen. Die Muthlosigkeit der Völker nährt die Grausamkeit der Tyrannen Ach! warum muß das Volk, um heilsame Veränderungen zu bewirken, erst sein Blut für dieselben vergießen!

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Unterdessen errang Ludwig XIV. durch seine mörderischen und räuberischen Kriegsthaten und Erfolge, einen blutigen Ruf, einen verabscheuungswürdigen Ruhm. Was frommt eine Berühmtheit, die durch Verzweiflung und Untergang der Völker erkauft wird? . . . Ludwig XIV. hielt. Alles, was er versprochen hatte, als er, fünf zehn Jahr alt, es wagte, das Parlament von Paris diese einzige Versammlung, die obgleich schwach und schlaff, noch einigermaßen demokratisch war, aufzuheben. Doch diesem Tyrannen den Prozeß zu machen, über den man die Nation zu täuschen versucht hat, ist Sache eines andern Werkes als dieses ist.

Ludwig XIW. saß jetzt vierzehn Jahre auf dem Throne; Frankreich war ungeachtet der unumschränkten Gewalt, unter der es seufzte, die aufgeklärteste und mächtigste Nation in Europa. Aus dem Schooße dieses unterdrückten Volkes waren kräftige Geister entsprossen. Ludwig XIV. hatte durch seine Treulosigkeit und Herrschsucht fast ganz Europa gegen Frankreich bewaffnet. Er erschien 1677 wieder an der Spitze seines Heeres; dieses Mal entriß der Herzog von Orleans sich auf einen Augenblick, dem Schlamme, in welchen er versunken war und begleitete ihn. Der Herzog belagerte Saint-Omer, und ging dann bis Cassel, dem Prinzen von Oranien entgegen. Wenn er Sieger war, so gebührt die alleinige Ehre, davon den Marschällen d’Humières u. v. Luxembourg; dem ohngeachtet gewann der Herzog v. Orleans bei diesem Feldzuge einen, wenn auch nur vorübergehenden, militärischen Ruf. Ludwig XIV. war darüber eifersüchtig und der Herzog v. Orleans erschien nie wieder bei der Armee. Er betrübte sich darüber nicht und versank wieder in Unthätigkeit und Schwelgerei. Er verbrachte seine Zeit nur mit verworfenen Frauen und Günstlingen, deren Rolle noch abscheulicher war.

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