Matisse / Матисс. Книга для чтения на немецком языке

Matisse / Матисс. Книга для чтения на немецком языке
Автор книги:     Оценка: 0.0     Голосов: 0     Отзывов: 0 408 руб.     (5,37$) Читать книгу Купить и скачать книгу Купить бумажную версию Электронная книга Жанр: Зарубежная образовательная литература Правообладатель и/или издательство: КАРО Дата публикации, год издания: 2006 Дата добавления в каталог КнигаЛит: ISBN: 978-5-9925-1410-0 Скачать фрагмент в формате   fb2   fb2.zip Возрастное ограничение: 16+ Оглавление Отрывок из книги

Описание книги

Александр Викторович Иличевский – современный русский писатель и поэт, обладатель многочисленных литературных наград. В 2007 году его роман «Матисс» был удостоен премии «Русский Букер» и снискал высокую оценку как жюри конкурса, так и читателей. Роман повествует о нелегкой судьбе людей, по разным причинам оказавшихся в сложных жизненных обстоятельствах и пытающихся найти свой путь в водовороте событий 90-х годов XX века в России. Главными героями романа являются бродяги и присоединившийся к ним бывший аспирант-физик по фамилии Королёв. Вместе они отправляются в путешествие по просторам страны в поисках того, чего не хватает в повседневной жизни, бегут от обыденности и несвободы. Читателю предоставляется возможность познакомиться с произведением современной русской литературы в переводе на немецкий язык. Издание снабжено комментариями и словарем. Книга адресована широкому кругу лиц, владеющих немецким языком на среднем и продвинутом уровнях.

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Александр Иличевский. Matisse / Матисс. Книга для чтения на немецком языке

Presnja[1]

I

II

III

IV

Steppe, Berge, Kloster

V

VI

VII

VIII

Nadja

IX

X

XI

XII

XIII

Oktober*

XIV

XV

XVI

XVII

Die Straße

XVIII

XIX

XX

Die Mutter*

XXI

XXII

XXIII

XXIV

XXV

XXVI

XXVII

Zoologischer Garten

XXVIII

XXIX

XXX

Der König

XXXI

XXXII

XXXIII

XXXIV

Wadja

XXXV

R. W. S. N.* – Revolution, wir schlafen nie

XXXVI

XXXVII

Kopenhagen

XXXVIII

XXXIX

XL

XLI

XLII

XLIII

XLIV

XLV

XLVI

XLVII

XLVIII

LIX

Stumm*

L

LI

LII

LIII

LIV

LV

LVI

LVII

LVIII

LIX

LX

Kleine Karten

LXI

LXII

LXIII

LXIV

LXV

LXVI

Auf geht’s

LXVII

LXVIII

LXIX

LXX

LXXI

LXXII

Metro

LXXIII

LXXIV

LXXV

LXXVI

LXXVII

LXXVIII

LXXIX

LXXX

LXXXI

LXXXII

LXXXIII

LXXXIV

LXXXV

Der Maler

LXXXVI

LXXXVII

LXXXVIII

LXXXIX

XC

XCI

XCII

XCIII

XCIV

XCV

XCVI

XCVII

XCVIII

C

CI

CII

CIII

Richtung Fluss

CIV

CV

CVI

CVII

Herbst

CVIII

CIX

CX

CXI

CXII

CXIII

CXIV

CXV

April

CXVI

CXVII

CXVIII

CXIX

CXX

Anmerkungen

Presnja

Oktober

Die Straße

Die Mutter

Der König

R. W. S. N

Kopenhagen

Stumm

Kleine Karten

Auf geht’s

Metro

Der Künstler

Herbst

April

Wortliste

A

B

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

Z

Dank

Отрывок из книги

»Na los! Schlag zu, gib’s mir! Ja genau, schlag mich!« Wadja war durch seinen Ausbruch ins Rutschen gekommen, er riss sich die Pelzjacke weiter auf, zerfetzte sich das Hemd über der Brust, Tränen flossen, sachte schob er Nadja von sich, die ihn zurückhielt, damit er den Jungs nicht noch unüberlegt hinterherrannte.

Sie waren zu viert, Straßenkinder, doch weil sie Wadjas Stolz in Gegenwart einer Dame[2] verletzt hatten, hatte er sie schlichtweg herausfordern müssen. Im Licht der Straßenlaternen liefen sie an diesem frühen Winterabend bei Tauwetter schnell die Malaja Grusinskaja hinunter, ruderten und rutschten durch den frischen Schnee, schauten sich immer wieder provozierend um, der Älteste, größer und frecher als die Übrigen, reizte Wadja immer mehr:

.....

Wadjas Körper ist klein, drahtig und gekrönt von einem überproportional großen Kopf, der mehr als die halbe Schulterbreite einnimmt. Seine prächtige Mähne trägt er gut frisiert, und mit seinen Zügen, den ausdrucksstarken Winkeln der Nasenflügel, dem breiten Mund und dem besonderen Lächeln, das immer lebhaft mit seinen Augen zusammenspielt, ähnelt er einem berühmten Menschen, dessen Gesicht absolut jeder kennt; ohne dass man allerdings wüsste, wer es ist. Dabei ist die Ähnlichkeit frappierend, viele sind irritiert: von dem offenen Rätsel seiner Erscheinung, das niemand auf die Schnelle[21] zu lösen vermag.

Erst Koroljow sollte später Wadjas geheimnisvolle Ähnlichkeit enträtseln. Die Entdeckung verblüffte ihn keineswegs, aber die Welt erschien ihm mit einem Mal durchschaubar. Wunder erstaunten Koroljow weniger als die schlichte Realität, denn er betrachtete das Wundersame als den Wesenskern der Welt, und darüber erstaunt zu sein, wäre ein Zeichen fehlenden Respekts …

.....

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