Deutscher Novellenschatz 1

Deutscher Novellenschatz 1
Автор книги:     Оценка: 0.0     Голосов: 0     Отзывов: 0 423,27 руб.     (5,72$) Читать книгу Купить и скачать книгу Электронная книга Жанр: Языкознание Правообладатель и/или издательство: Bookwire Дата добавления в каталог КнигаЛит: ISBN: 9783849660949 Скачать фрагмент в формате   fb2   fb2.zip Возрастное ограничение: 0+ Оглавление Отрывок из книги

Описание книги

Der «Deutsche Novellenschatz» ist eine Sammlung der wichtigsten deutschen Novellen, die Paul Heyse und Hermann Kurz in den 1870er Jahren erwählt und verlegt haben, und die in vielerlei Auflagen in insgesamt 24 Bänden erschien. Um die Lesbarkeit zu verbessern, wurden in dieser Edition die sehr alten Texte insofern überarbeitet, dass ein Großteil der Worte und Begriffe der heute gültigen Rechtschreibung entspricht. Dies ist Band 1 von 24. Enthalten sind die Novellen:
Arnim, Achim von: Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau Brentano, Clemens: Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl. Goethe, Johann Wolfgang von: Die neue Melusine. Hoffmann, E. T. A.: Das Fräulein von Scuderi. Kleist, Heinrich von: Die Verlobung von St. Domingo.

Оглавление

Clemens Brentano. Deutscher Novellenschatz 1

INHALT:

Einleitung

Die neue Melusine

Vorwort

Die Verlobung in St. Domingo

Vorwort

Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl

Vorwort

Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau

Vorwort

Das Fräulein von Scuderi

Vorwort

Отрывок из книги

Deutscher Novellenschatz

BAND 1

.....

Mein Liebster, sagte sie, ich fühle nun wohl an deinem Empfang, was ich leider schon weiß. Du hast mich in der Zwischenzeit gesehen; du bist von dem Zustand unterrichtet, in dem ich mich zu gewissen Zeiten befinde; dein Glück und das meinige ist hierdurch unterbrochen, ja es steht auf dem Punkte, ganz vernichtet zu werden. Ich muss dich verlassen und weiß nicht, ob ich dich jemals wiedersehen werde. — Ihre Gegenwart, die Anmut, mit der sie sprach, entfernte sogleich fast jede Erinnerung jenes Gesichtes, das mir schon bisher nur als ein Traum vorgeschwebt hatte. Ich empfing sie mit Lebhaftigkeit, überzeugte sie von meiner Leidenschaft, versicherte ihr meine Unschuld, erzählte ihr das Zufällige der Entdeckung, genug, ich tat so viel, dass sie selbst beruhigt schien und mich zu beruhigen suchte.

Prüfe dich genau, sagte sie, ob diese Entdeckung deiner Liebe nicht geschadet habe, ob du vergessen kannst, dass ich in zweierlei Gestalten mich neben dir befinde, ob die Verringerung meines Wesens nicht auch deine Neigung vermindern werde.

.....

Подняться наверх