"Mein Herz ist wie das Meer" – und aus diesem Grund will Amelie nie wieder eine Beziehung eingehen. Amelie ist bipolar, das heißt, sie schwankt zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. In ihren manischen Hochphasen malt sie wie besessen und schafft großartige Kunst. In ihren depressiven Phasen geht nichts mehr. Und schon gar keine Liebe. Amelies fester Vorsatz, sich von der Liebe fernzuhalten, gerät ins Wanken, als sie auf einer Zugfahrt der zauberhaften Zazou begegnet … Ein langer Weg steht den beiden bevor, und erst ein großes Unglück bringt eine Kehrtwende. "Mein Herz ist wie das Meer" zeigt, wie sich mit einer bipolaren Störung leben und lieben lässt – ein Buch, das die komplizierte Krankheit nicht beschönigt, aber Hoffnung macht. Und uns manches Mal befreiend lachen lässt.
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Daniela Schenk. Mein Herz ist wie das Meer
Mein Herz ist wie das Meer
Inhalt
Zug um Zug
Zazou
Die Nadel im Heuhaufen
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Sardinien
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Hin und drüber hinweg
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Wellenschläge
Amelie
IST DAS LEBEN NICHT GROSSARTIG?!!
Zazou
Amelie
IST DAS LEBEN NICHT GROSS ÜPPIG!?!
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Hölle auf Erden
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
IST DAS LEBEN NICHT SCHEISSE GEIL!!!
Zazou
Amelie
Kein Schritt und Tritt
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Zazou
Amelie
Dem Schicksal in die Speichen greifen
Zazou
Patentanten
Amelie
Die Autorin
Отрывок из книги
FRAUEN IM SINN
Literatur deutschsprachiger und internationaler
.....
Auf dem Weg zur Bahnstation ging ich einen Block entlang, dessen Treppenhaus nach Weichspüler roch. Manchmal schrubbte eine ältere Dame frühmorgens die Steinplatten vor dem Eingang, sie nahm auch den Schuhrost heraus und putzte die Vertiefung. Eines Morgens im März, ich kannte Amelie schon über zwei Monate, trat ein alter Mann aus diesem Häuserblock und ging vor mir Richtung Bahnstation. Nach ein paar Schritten drehte er sich um, schaute nach oben und lächelte. Er ging weiter, drehte sich wieder um, winkte lächelnd. Bestimmt seine Frau, mit der er schon ein halbes Jahrhundert zusammen war.
Die Szene rührte mich. Ich fragte mich, ob sich in ferner Zukunft jemand auf solch wunderbare Weise auch von mir verabschieden würde. Zweifelhaft.