Sie ist in aller Munde: die Industrie 4.0. Durch die zunehmende Digitalisierung verändern sich die Anforderungen an die Menschen hinter den (vernetzten) Maschinen: Unmengen an Informationen müssen strukturiert und bewältigt werden, jeder Facharbeiter wird zum Experten auf seinem Gebiet. Gefragt sind plötzlich ehrliche und offene Kommunikation, flache Hierarchien, Kooperationsfähigkeit sowie eine effiziente Streitkultur. Bestehen am Markt kann nur, wer diese neue Universalethik annimmt. Daraus ergeben sich ungeahnte Chancen für die Kirchen: Denn diese Universalethik kommt in ihren Werten dem christlichen Evangelium sehr viel näher als die stärker aufs Individuum und geschlossene Gruppen abzielenden Ethiken der Vergangenheit. Wenn die Kirchen es schaffen, die sich daraus ergebende neue Offenheit der Menschen zu nutzen, bekommen sie die einmalige Möglichkeit, mit ihrer Botschaft ganz neu Gehör zu finden.
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Erik Händeler. Himmel 4.0
Danksagung
Inhalt
Einleitung
Zurückgeworfen auf uns selbst
Wirtschaft und Religion verändern sich gegenseitig
Strukturwandel durch die Wissensgesellschaft
Theologie des Streitens
Wie sich die Kirche(n) in der Wissensgesellschaft neu formatieren
Leitlinien für eine neue Arbeits- und Streitkultur in der Kirche2
Literatur- und Medienhinweise
Eine Einladung
Anmerkung
Отрывок из книги
Erik Händeler
Himmel 4.0
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Die Ausgangslage in der Kirche – Papst Franziskus hält uns den Spiegel vor – Streit und Auseinandersetzung sind nötig – Struktur braucht Vision – Streiten als Weg zu Gott? – Eine neue Kultur der Zusammenarbeit in den Gemeinden – Führung und kirchliches Weiheamt sind nicht obsolet – KKV – ein Beispiel für Verbandsarbeit in der Kirche
Kapitel 6 Leitlinien für eine neue Arbeits- und Streitkultur in der Kirche