»Ein Roman, der mehr als ein Roman ist. Ein Buch für Liebhaber – eine Kostprobe und ein Muss für alle, die Sizilien noch nicht kennen. Sizilien, ein Land großer Gegensätze. Die alte Geschichte, der sich schon sehr lange hinziehenden Unterdrückung von fremden Völkern, scheint heute noch auf den Schultern der Menschen zu lasten, wie sich die sizilianischen Dichter der Gegenwart immer noch äußern. Das Hauptproblem ist die als verloren empfundene Identität. Mit Stolz und Leidenschaft sind die jungen Generationen bemüht, das zurückzuerobern, was Sizilien einmal war: Nicht weniger als »die Wiege der europäischen Kultur«. Sie wollen der Welt beweisen, dass es wieder aufwärts geht. Ein steiniger Weg mit großen Hindernissen liegt vor ihnen. Ihre Toleranzbereitschaft Fremden gegenüber haben sie durch den ständigen Völkerwechsel gelernt. Doch sehen sie es nicht gern, wenn Fremde sich in ihre Angelegenheiten mischen, sie wollen endlich selbst entscheiden.« Eva Sangrigoli beschreibt in ihrem Roman die Erlebnisse und Gefühle ihrer kleinen und großen Helden – verständlich und nachvollziehbar.
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Eva Sangrigoli. Auf den Spuren eines neuen Lebens
Inhaltsverzeichnis
Vorwort. Sizilien und seine Bedeutung
Erstes Kapitel. Domenico aus Randazzo
Zweites Kapitel. Abschied von GESTERN
Drittes Kapitel. Aus dem Tagebuch einer Emigrantin – Teil 1
Viertes Kapitel. Paradies der Zitronen
Fünftes Kapitel. Aus dem Tagebuch einer Emigrantin – Teil 2
Epilog
Glossar
Отрывок из книги
Über die Autorin:
In Leipzig als Tochter des Komponisten, Musiklektors und Prof. der Musikhochschule Wilhelm Weismann und dessen Frau Dorothea geb. Braungart geboren.
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„Du wirst dich erkälten“, sagte Antonia. Sie nahm ihr schwarzes Schultertuch und legte es der Schwester liebevoll über ihren Rücken. Agata rührte sich nicht aus ihrem Zimmer. Selbst das energische Klopfen des Onkels ließ sie kalt.
„Lasst mich alle in Ruhe, ich fühle mich nicht wohl“, rief Agata zurück. Ein Glück, dass die Tante die Spannung begriffen hatte und den Espresso auf den Gasherd stellte. Dankbar belohnte Maria sie mit einem langen Blick.