Dieses populäre Sachbuch aus dem Jahre 1926 ist auch heute ein Muss für alle Tierfreunde: Der Tierpsychologe und Ornithologe Friedrich von Lucanus beleuchtet in diesem Werk die unterschiedlichsten Tierarten und erläutert auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt der Fauna sowie die Bereiche, die ihren jeweiligen Lebensraum und ihr Verhalten ausmachen.-
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Friedrich von Lucanus. Im Zauber des Tierlebens
Im Zauber des Tierlebens
Tiere der Vorwelt
Fortpflanzung und Liebesleben
Biotechnik
Wanderungen
In Nacht und Finsternis
Kunst und Handwerk im Leben der Tiere
Schutzfarben und Nutztrachten
Verstellungskünste
Soziales Leben und Staatenbildung
Über Im Zauber des Tierlebens
Anmerkungen
Отрывок из книги
Friedrich von Lucanus
Mit einem Bildnis
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Während die Huftiere des unteren und mittleren Tertiär nur kleine Wesen waren, etwa von der mittleren Grösse eines Hundes, tritt im Pliozän, am Ende der Tertiärzeit, bereits ein Huftier von der Grösse des Esels auf, das Hipparion, das eine weite Verbreitung hatte, da zahlreiche Knochenreste in Amerika, Asien und Europa aufgefunden sind. Von den drei Zehen des Mesohippus kommt als Trittfläche nur noch die zum Huf gewordene Mittelzehe in Betracht, während die beiden anderen gehen zu Afterklauen geworden sind und den Boden nicht mehr berühren. In der weiteren Entwicklung gingen auch die Afterklauen verloren, und hiermit trat das Pferd als Einhufer auf.
Im Gegensatz zu den früheren Ahnenstufen, die in Körperbau und Gebiss noch katzenähnlich waren, ist das Hipparion schon ein richtiges Pferd gewesen.