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Die 70 Autorinnen und Autoren bündeln langjährige Erfahrung aus der Praxis der Rechtsstaatsförderung und der rechts- und sozialwissenschaftlichen Forschung.
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Rechtsstaatsförderung
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Bearbeiter:innenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Erster Teil: Rechtsstaatsförderung in Deutschland § 1Rechtsstaatsförderung in Deutschland: Politik, Praxis und Forschung. A.Rechtsstaatsförderung in der deutschen auswärtigen Politik
I.Rechtsstaatsförderung: Handlungsfeld der deutschen auswärtigen Politik
II.Deutsche Rechtsstaatsförderung
III.Der Rechtsstaatsbegriff der Rechtsstaatsförderung
Anlage zu § 1 A
B.Akteurskonstellationen bei der Rechtsstaatsförderung
I.Akteure und Akteurskonstellationen bei der Rechtsstaatsförderung
II.Internationale Vereinbarung über rechtsstaatliche Reformen
III.Projektbasierte Rechtsstaatsförderung
1.Durchführungsebene
2.Politische Steuerung
IV.Multilaterale Rechtsstaatsförderung
C.Rechtsstaatsförderung in der Forschung
I.Rechtsstaatsförderung als Forschungsfeld
II.Universitäre und außeruniversitäre Forschung zur Rechtsstaatsförderung in Deutschland
III.Praxisforschung
IV.Rechtsstaatsförderungsforschung als eigenständiger Wissensbestand
§ 2Das Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland als Akteur der Rechtsstaatsförderung. A.Historisches Erbe: Recht als Instrument der Modernisierung und Unterdrückung
I.Rechtsstaatsförderung in historisch vorbelasteten Kontexten
II.Rezeption von deutschem Recht in Japan
III.Deutsches Kolonialrecht
IV.Nationalsozialistisches Besatzungsrecht in den Ostgebieten
V.Perspektiven für eine postkoloniale Rechtsstaatsförderung
B.Rechtsstaatsaufbau in der frühen Bundesrepublik
I.Rahmenbedingungen der bundesdeutschen Rechtsstaatsentwicklung
II.Die Entstehung des Grundgesetzes
III.Das Bundesverfassungsgericht
IV.Die Rolle der Zivilgesellschaft
V.Fazit
C.Entwicklungspolitik und Rechtsstaat in den 1960–1980er Jahren
I.Entwicklungspolitik zwischen Rechtsstaat und Bürokratie
II.Ausgangslage: die Anfänge bundesrepublikanischer Entwicklungspolitik und -verwaltung
III.Inhaltliche und organisatorische Verselbständigung der Entwicklungspolitik unter Eppler
IV.Rückkehr zum Primat nationaler Interessen
V.Fazit
D.Rechtsstaatsaufbau als Mittel zur Integration der neuen Bundesländer
I.Ähnlichkeiten zur Rechtsstaatsförderung
II.Die Ausgangslage im Jahr 1990. 1.Politische Entwicklungen
2.Herstellung der Rechtseinheit
III.Rechtsstaatsaufbau 1990–1994 am Beispiel Sachsens. 1.Verfassungen und Staatsorgane der neuen Länder
2.Länder- und Kommunalverwaltungen
3.Institutionen der Rechtspflege
IV.Gesellschaftliche Wirkungen
V.Erkenntnisse für die internationale Rechtsstaatsförderung
Zweiter Teil: Praxisbeispiele deutscher Rechtsstaatsförderung § 3Bilaterale und regionale Vorhaben. A.Rechtskooperation mit China (seit 1984)
I.Ausgangslage
II.Ziele
III.Aktivitäten und Akteure. 1.Unterstützung beim Systemwechsel
2.Gesetzgebungsberatung
3.Ausbildung von Richterinnen und Richtern
IV.Wirkungen
B.Unterstützung der Transformationen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (seit 1992)
I.1990 als neue Etappe deutscher Rechtsstaatsförderung
II.Beratung in Mittel-, Ost- und Südosteuropa ab den 1990er-Jahren. 1.Gegenstand der Reformen
2.Die europäische Dimension
III.Schlussfolgerungen
C.Unterstützung der Transformationen in Südkaukasus und Zentralasien (seit 1993)
I.Ausgangslage der Transformationsstaaten
II.Zweifache Aufgabenstellung der Transformation
III.Programmdesign der deutschen Vorhaben
IV.Ansatz der deutschen Rechtsreformberatung
V.Wirkungen
D.Verfassungsberatung in Südafrika (1993–1996)
I.Vom autoritären Apartheidsystem zum demokratischen Rechtsstaat
II.Die „ausgehandelte Revolution“ (1992–1994)46
III.Von der vorläufigen zur endgültigen Verfassung (1994–1996)
IV.Hat sich die Verfassung bewährt?
E.Koordinierung des Justizaufbaus in Afghanistan (2002–2014)
I.Herausforderungen des Justizaufbaus in Afghanistan
II.Vorgaben des Petersberger Abkommen und der afghanischen Verfassung
III.Das Verhältnis zwischen Gebern und der afghanischen Regierung
IV.Koordinierung der deutschen Vorhaben. 1.Vereinbarungen mit afghanischen Partnern
2.Koordinierung unter deutschen Akteuren
3.Koordinierung unter internationalen Akteuren
V.Erkenntnisse über Koordinierung im Bereich der Rechtsstaatsförderung
F.Die Verbesserung des Zugangs zu Recht durch Paralegals in Sierra Leone (2009–2013) und Sambia (2015–2021)
I.Paralegals und Legal Empowerment
II.Unterstützung von Paralegalismus durch GIZ-Vorhaben. 1.Rechtstaatsförderung in Sierra Leone (2009–2013)
2.PLEED Sambia (2015–2021)
III.Chancen und Herausforderungen
G.Transformationshilfe nach dem Arabischen Frühling (2011–2012)
I.Begriff der Transformationshilfe
II.Akteure und Ansätze
III.Entwicklungen und Erfahrungen. 1.Ähnlichkeiten und Unterschiede der Kontexte
2.Rechtliche Entwicklungen im Überblick
3.Länderbeispiel Ägypten
4.Länderbeispiel Libyen
5.Länderbeispiel Tunesien
IV.Fazit: Erfolgsbedingungen von Rechtsstaatsförderung in Transformationskontexten
H.Demokratisierung und Menschenrechtsschutz in Zusammenarbeit mit der Organisation Amerikanischer Staaten (seit 2012)
I.Das Menschenrecht auf Zugang zu Recht und Justiz im interamerikanischen Menschenrechtssystem. 1.Menschenrechte und gesellschaftspolitische Entwicklung in Lateinamerika
2.Das Menschenrecht auf Zugang zu Recht und Justiz: Normen und Praxis
3.Vorgehen des Projekts DIRAJus
4.Die Zukunft des Menschenrechtsschutzes in der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS)
II.Transformation durch Recht in Lateinamerika?
I.Rechtsstaats- und Demokratieförderung durch die politischen Stiftungen: Das Beispiel der Konrad-Adenauer-Stiftung
I.Politische Stiftungen
II.Rechtsstaatsförderung durch politische Stiftungen
III.Das Rechtsstaatsprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung
IV.Fazit
J.Beiträge von Berufsvereinigungen: Das Beispiel des Aufbaus von Notariatssystemen in den Transformationsstaaten
I.Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit seit 1992
II.Berufsrecht
1.Kompetenzen
2.Zulassungs- und Ernennungsprobleme
3.Flächendeckende Versorgung
4.Kammerwesen
III.Digitalisierung
IV.Gemeinsame Projekte der BNotK mit der GIZ
1.Serbien
2.Nordmazedonien
3.Food and Agriculture Organization
4.China
V.Schlussbetrachtung
§ 4Multilaterale und internationale Vorhaben. A.Rechtsstaatsförderung durch Missionen der Europäischen Union*5
I.Überblick EU-Missionen
II.Missionen
1.EUPOL Afghanistan
2.EULEX Kosovo
3.EUAM Ukraine
III.Stärken, Schwächen und Ausblick der Rechtsstaatsförderung durch EU-Missionen
B.Rechtsstaatsförderung durch EU-Projekte
I.Deutschland als Durchführer von EU-Projekten
II.Twinning Kosovo „Strengthening Policy formulation and legislative drafting“ 1.Projektrahmen
2.Einblicke in die kosovarische Rechtsordnung
3.Herausforderungen
III.Erfolgsvoraussetzungen
C.Rechtsstaatsförderung durch die OSZE
I.Vorbemerkung
II.Ziele und Herausforderungen der Rechtstaatlichkeit in der OSZE-Region
III.OSZE-Rechtstaatlichkeitsförderung: Ansätze und Instrumente. 1.Multi-dimensionaler Ansatz zur Rechtstaatlichkeitsförderung
2.Arbeitsmodalitäten der OSZE-Strukturen zur Rechtstaatlichkeitsförderung
3.Spezifische Instrumente der OSZE-Rechtstaatlichkeitsförderung
IV.Unterstützung von Reformvorhaben am Beispiel Georgien
D.Rechtsstaatsförderung durch die Weltbank und die Vereinten Nationen
I.Der spezifische Ansatz der Weltbank in der Rechtsstaatsförderung
II.Der Kooperationstypus der Rechtsstaatsförderung am Beispiel Serbien. 1.Erfassung justizieller Daten
2.Das Multi Donor Trust Fund Justice Sector Support Project in Serbien
3.Funktionsanalyse der Justiz
III.Der spezifische Ansatz der UN in der Rechtsstaatsförderung
IV.Unterstützung von Justizreformen am Beispiel Armenien
V.Anmerkungen aus deutscher Sicht
E.Internationale Missionen gegen Korruption und Straflosigkeit
I.Einleitung
II.Ansatz der Missionen in Guatemala und Honduras
1.Abgrenzung zu klassischen Ansätzen der Rechtsstaatsförderung
2.Strategie der Missionen im Einzelnen
3.Rückschläge
III.Ein Erfolgsmodell ist in der Welt. 1.Das Vermächtnis
2.Das Erfolgsrezept
3.Einfluss der Geber:innen
4.Unterstützung der Zivilgesellschaft
IV.Ausblick. 1.Politischer Dialog
2.Konzeptionelle Schlussfolgerungen
3.Missionen der zweiten Generation
§ 5Deutsche Rechtsstaatsförderung aus der Perspektive der Partnerländer. A.Rückblick auf Georgiens rechtliche Transformation im Privatrecht
I.Einführung
II.Wahl der Partner für die Reform des Zivilrechts
III.Kodifizierte Gesetzgebung
IV.Inhaltliche Ausgestaltung
V.Entstehung juristischer Literatur durch rechtswissenschaftliche Kooperation
VI.Europäisierung des Rechts als kulturhistorischer Prozess
VII.Hospitationen, Juristenausbildung und Hochschulkooperationen
B.Kosovo zwischen internationaler Verwaltung und staatlicher Unabhängigkeit (1999–2019)
I.Das Kosovo 1999–2019
1.Das Kosovo unter UNMIK (United Nations Interim Administration Mission in Kosovo)
2.Konkurrenz der Rechtsordnungen
II.Das kosovarische Zivilgesetzbuch
III.Deutsches Engagement im Kosovo
C.Verfassungsgebung und politische Legitimität in Somalia (seit 2000)
I.Somalias Weg zum 4,5-Clan-Repräsentationsschema
II.Die Übergangsjahre: 2002–2012
III.Der vorläufige Überprüfungs- und Umsetzungsprozess der Verfassung
IV.Legitimität der Verfassungsfindung
D.Justizaufbau und Rechtsverständnisse in Afghanistan (seit 2001)*7
I.Schwache Ergebnisse trotz massiver Unterstützung
II.Rechtspluralismus und Verständnisse von ‘adalat (Gerechtigkeit) in Afghanistan
III.Das Fortbestehen der informellen Streitbeilegung
IV.Integrative Ansätze in der Rechtsstaatsförderung
E.Gesetzgebung und Gesetzesfolgenabschätzung in Peru (seit 2010)57
I.Einleitung: Empfehlungen der OECD-Studie
II.Der deutsche Beitrag zur Implementierung der OECD-Empfehlungen und der peruanische Weg eines angepassten Systems der GFA
III.Umsetzungserfahrungen
IV.Schlussfolgerungen
F.Deutsch-türkische Rechtsbeziehungen
I.Historischer Rückblick
1.Entwicklung des türkischen Rechts
2.Einfluss bedeutender deutscher Persönlichkeiten auf das türkische Hochschulwesen und Recht
II.Strafrechtliche Reformgesetze ab 2005
III.Deutsch-türkische Kooperation. 1.Institutionelle Zusammenarbeit im Justizbereich
2.Deutsch-türkisches Engagement an der İstanbul Kültür Üniversitesi
IV.Schlussbemerkung
Dritter Teil: Ziele, Handlungsfelder und Konzepte deutscher Rechtsstaatsförderung § 6Übergeordnete Ziele bei der Rechtsstaatsförderung. A.Frieden und Sicherheit
I.Frieden und Sicherheit als übergeordnete Ziele der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik
II.Deutsche Friedens- und Sicherheitspolitik
1.Grundgesetz
2.Internationale Ordnung
3.Deutsche Friedens- und Sicherheitsinteressen
III.Stabilisierung
IV.Folgerungen für die Rechtsstaatsförderung
B.Nachhaltige Entwicklung
I.Nachhaltige Entwicklung als Leitbild moderner deutscher Entwicklungspolitik
II.Nachhaltige Entwicklung und Rechtsstaatlichkeit: die Agenda 2030 und die SDGs
1.Die Struktur der Agenda 2030 und der SDGs
2.Rechtsstaatlichkeit in den SDGs
3.Verhandlungsprozess
4.Bedeutung für die Akteure der deutschen Rechtsstaatsförderung
III.Nachhaltige Entwicklung und Rechtsstaatlichkeit: Auswirkungen der Verknüpfung
C.Menschenrechte
I.Menschenrechte und Rechtsstaatsförderung im Verständnis der Bundesregierung
II.Menschenrechtliche Grundlagen im internationalen Recht
III.Menschenrechtlicher Rechtsstaatsbegriff
IV.Menschenrechte in der Rechtsstaatsförderung
D.Demokratie
I.Die Förderung von Demokratie als übergeordnetes Ziel der Rechtsstaatsförderung
II.Rechtliche Grundlagen der Förderung von Demokratie. 1.Verfassungsrechtliche Ebene
2.Europäische Ebene
3.Völkerrechtliche und internationale Ebene
III.Maßnahmen der Demokratieförderung
IV.Demokratieförderung und Rechtsstaatsförderung
1.Begriffe von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
2.Herausforderungen für die Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
E.Außenwirtschaftspolitik
I.Arena widerstreitender Interessen
II.Rahmenbedingungen
III.Interventionsebenen
IV.Außenwirtschaftspolitik und Recht im historischen Rückblick
1.1980er Jahre: Beginn juristischer Beratungen zu Auslandsinvestitionen
2.1990er Jahre: Umbau ehemals sozialistischer Wirtschaftssysteme
3.Ab 1998: Armutsorientierte globale Strukturpolitik
4.Ab 2009: Einbindung der Privatwirtschaft
5.Seit 2013: Zwischen SDGs und Corporate Social Responsibility
V.Beispiel der Förderung rechtlicher Rahmenbedingungen für industrielle Landwirtschaft
VI.Ökologische Zeitenwende für nachhaltige Entwicklungsziele
F.Europäische Integration
I.Deutschland als Teil der Europäischen Union
II.Europäische Erweiterung
1.Die erste osteuropäische Beitrittswelle 2004
2.Rumänien und Bulgarien 2007
3.Kroatien und der Westbalkan
III.Konditionalität und Rechtstransfer
§ 7Handlungsfelder und Konzepte der Rechtsstaatsförderung. A.Access to Justice
I.Zugang zu Recht – ein Schwerpunkt heutiger Rechtsstaatsförderung
II.Entwicklung von AtoJ in der frühen deutschen RSF: Konzentration auf den Staat
III.Legal Empowerment und SDG 16: Fokus auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen
IV.Begriff des Zugangs zu Recht
V.Ansätze der internationalen Förderpraxis
B.Verwaltungsreformen
I.Vielgestaltigkeit der Aufgaben von Verwaltungsreformen
II.Konzepte und Lernerfahrungen ausgewählter Verwaltungsreformen
III.Rechtsstaatliche Kriterien für Verwaltungsreformen. 1.Globale Indizes
2.Checkliste der Venedig-Kommission und UNDP Guidance Note
3.Nachhaltige Entwicklungsziele und der World Public Sector Report
4.Die Rechtsstaatlichkeit der europäischen Grundsätze für die Öffentliche Verwaltung (SIGMA)
C.Sicherheitssektorreform
I.Konzeptionelle und normative Grundlagen
II.Ziele und Ansätze
III.Instrumente
1.SSG-Reformen
2.Capacity Building
3.Ertüchtigung
4.Budgethilfe
IV.SSR-Strategie der Bundesregierung
V.Deutsche SSR-Programme und Initiativen
1.Militärisches Ausstattungshilfeprogramm (AH-P)
2.Polizeiliches Ausbildungs- und Ausstattungshilfeprogramm (AAH-P)
3.Ertüchtigungsinitiative
4.Stärkung von SSG und Kapazitäten
VI.Schnittstellen zu Rechtsstaatsförderung
1.Zivile Führung und demokratische Aufsicht
2.Organe des Sicherheitssektors
3.Strafverfolgungsbehörden
4.Zivilgesellschaft
5.Nicht-staatliche bewaffnete Akteure
VII.Ausblick
D.Öffentliche Finanzverwaltung
I.Dualität von Rechtsstaat und Steuerstaat, Besteuerungsgrundsätze
II.Die öffentliche Finanzverwaltung. 1.Begriffsklärung
2.Institutionelle Rahmenbedingungen: Der Autonomie-Aspekt
III.Bewertungsstandard der Qualität von Finanzverwaltungen: TADAT
IV.Steuerkultur
V.Synthese und Ausblick
E.Antikorruption
I.Das Verhältnis von Rechtsstaatsförderung und Antikorruption
II.Ausprägungen und Folgen von Korruption
III.Der normative Rahmen für Antikorruption
IV.Ansätze für ein erfolgreiches Vorgehen gegen Korruption
1.Die Schlüsselrolle von Justiz und Staatsanwaltschaft
2.Strategischer Dreiklang aus Strafverfolgung, Prävention und Aufklärung
3.Partner für Transparenz und Integrität: Zivilgesellschaft – Medien – Wirtschaft
V.Strategien der Bundesregierung
VI.Antikorruption zur Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaat
F.Förderung der Zivilgesellschaft
I.Einführung: Begriff der Zivilgesellschaft in der EZ
II.Die Zivilgesellschaft im Verhältnis zur Demokratie- und Rechtsstaatsförderung
III.Politische Teilhabe und Rechtsstaatsförderung aus Sicht des BMZ
IV.Shrinking Spaces
G.Gender Equality
I.Normative Grundlagen
1.Internationale Standards, Verpflichtungen und Rechenschaftslegungsmechanismen
2.Resolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (UNSCR 1325)
3.Afrikanische Standards, Verpflichtungen und Rechenschaftslegungsmechanismen
II.Gewalt gegen Frauen und Mädchen
III.Rechtspluralismus und Zugang zu Recht
IV.Geschlechtergerechtigkeit: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich
H.Transitional Justice
I.Der Begriff der Transitional Justice
II.Internationalisierung von Transitional Justice
III.Transitional Justice und Rechtsstaatsförderung
IV.Forschungsfragen
V.Transitional Justice und Demokratisierung
I.Wirtschaftsförderung
I.Law and Development
II.Gegenstände und Ziele der Reformberatung im Wirtschaftsrecht
III.Maßstäbe: Principles, Rankings und Modellgesetze
IV.Schlussfolgerungen und Ausblick
J.Friedensmediation
I.Begriffsklärung
II.Grundlagen der Friedensmediation. 1.Konzeptionelle Grundlagen
2.Normativer Rahmen
3.Akteure
III.Zusammenwirken von Friedensmediation und Rechtsstaatsförderung
1.Schnittstelle zur Verfassungsberatung
2.Weitere Schnittstellen zur Rechtsstaatsförderung
Vierter Teil: Theorie, Methoden, Forschungsansätze § 8Entstehen, Wandel und Transfer von Recht und Institutionen. A.Recht und Rechtspluralismus
I.Begriffe von Recht und Rechtspluralismus
II.Recht
III.Recht(spluralismus) im (post-)kolonialen Kontext
IV.Rechtspluralismus
V.Rechtsstaatsförderung und Rechtspluralismus
B.Rechtstransfer
I.Die Bedeutung von Transferprozessen für die Rechtsstaatsförderung
II.Rechtstransfer als Gegenstand der Rechtsvergleichung
III.Metaphern-Vielfalt und interdisziplinärer Austausch in der jüngeren Forschung
IV.Erfolgsbedingungen für Transferprozesse?
C.Rechtsvergleichung
I.Rechtsvergleichung und Rechtsstaatsförderung
II.Die wissenschaftliche Rechtsvergleichung
1.Die traditionelle Methode des Funktionalismus
2.Kritik und Resilienz des Funktionalismus
III.Die Rechtsvergleichung in der Praxis der Rechtsstaatsförderung
D.Rechtslinguistik: Sprache, Recht und Translation
I.Die Sprachlichkeit des Rechts
II.Rechtslinguistik: Forschungsthema, Gegenstand, theoretische Ansätze
III.Die Sprachlichkeit des Rechts und die Translationsleistung als Herausforderung für die Rechtsstaatsförderung. 1.Zweckbezogenheit von Übersetzungen
2.Herausforderungen durch Mehrsprachigkeit: Translationsleistungen
3.Anforderungen an die mit Rechtsstaatsförderung befassten Akteur:innen
IV.Konsequenzen für die Praxis der Rechtsstaatsförderung
§ 9Analyse von Handlungskontexten. A.Politikwissenschaftliche Kontextanalyse
I.Begriff der Kontextanalyse
II.Vorhandene Ansätze
III.Die politikwissenschaftliche Perspektive
IV.Quantitative Ansätze
V.Qualitative Ansätze
VI.Ausblick
B.Erfassung von Rechtsstaatlichkeit
I.Messung und Indizes von Rechtsstaatlichkeit
II.Rechtsstaatlichkeits-Indizes
1.Der Freedom House Index (FHI)
2.Der Bertelsmann Transformation Index (BTI)
3.Worldwide Governance Indicators (WGI)
4.Rule of Law Index des World Justice Project
III.Würdigung der genannten Rechtsstaatlichkeits-Indizes
C.Kontextanalyse aus sozialanthropologischer Perspektive
I.Rechtsanthropologische Perspektive und Fokus bei der Kontextanalyse
II.Fragen einer sozialanthropologischen Kontextanalyse
III.Methoden der sozialanthropologischen Kontextanalyse
IV.Interventionen der Rechtsstaatsförderung als Gegenstand der Analyse
§ 10Instrumentarium und Prozesse. A.Reflexiver Instrumentengebrauch
I.Begriffsbestimmung
II.Forschungsstand
III.Erfolgsbedingungen in der Rechtsstaatsförderung. 1.Legitimität
2.Task-Komplexität
3.Institutionelles Design
IV.Forschungsagenda
B.Prozesssteuerung und Projektmanagement
I.EZ-Vorhaben zwischen Projekt- und Politikzyklus
II.Verzahnung von EZ-Vorhaben mit dem nationalen Reformprozess im Partnerland
1.Identifikation und Planung von EZ-Vorhaben
2.Implementation von EZ-Vorhaben
3.Monitoring und Evaluierung von EZ-Vorhaben
III.Alternative Projektsteuerung von EZ-Vorhaben
C.Formen der internen und externen Evaluierung
I.Evaluation als Politikinstrument
II.Evaluationsgegenstand und Ziele
III.Evaluationen im Programmzyklus
IV.Interne und externe Evaluationen
V.Rechtsstaatsförderung als Evaluationsgegenstand
VI.Wirkungsevaluation in der Rechtsstaatsförderung
VII.Erfolgsfaktoren für Rechtsstaatsförderung
Fünfter Teil: Instrumente und Prozesse der Rechtsstaatsförderung § 11Rechtsbeziehungen im Akteursdreieck. A.Verfassungsrechtliche Grundlagen der Rechtsstaatsförderung
I.Rechtsstaatsförderung als staatliche Aufgabe
II.Auswärtige Gewalt
1.Bund und Länder
2.Organkompetenzen insbesondere der Bundesregierung
3.Ressortprinzip und Ressortabstimmung
III.Materiell-verfassungsrechtliche Bindungen bei der Rechtsstaatsförderung
1.Friedensgebot und Völkerrechtsbindung
2.Grund- und Menschenrechtsbindung
3.Gewährleistungspflichten bei der Beteiligung anderer Akteure an der Rechtsstaatsförderung
IV.Kontrolle der auswärtigen Gewalt bei der Rechtsstaatsförderung
B.Das internationale Rechtsverhältnis bei der Rechtsstaatsförderung
I.Rechtsstaatsförderung und internationales Recht
II.Staatensouveränität und Interventionsverbot bei der Rechtsstaatsförderung
1.Verbotene Einmischung
2.Begrenzte Staatlichkeit
3.Haftung bei Völkerrechtsverstoß
III.Projektdurchführung aufgrund bilateraler Verwaltungsabkommen
1.Internationale Verwaltungsabkommen
2.Durchführungspraxis
IV.Vertragssicherheit bei der Projektdurchführung
C.Das Durchführungsrechtsverhältnis
I.Das Durchführungsrechtsverhältnis von Mittelgeber und Projektdurchführer
1.Der Bund als Geber und Projektträger
2.Andere Geber und Kofinanzierungen
II.Auftragsrechtsverhältnis
1.Ober- und unterschwellige Auftragsvergabe
2.Beauftragung staatlicher Durchführungsorganisationen
3.Vertragsgestaltung, Rechenschaftspflichten und Einwirkungsbefugnisse
III.Zuwendungsrechtsverhältnis
1.Zweckgemäße Mittelverwendung, Rechenschaftspflichten
2.Europäisches Beihilfenrecht
IV.Gewährleistungspflichten im Durchführungsrechtsverhältnis
D.Die rechtliche Stellung der Akteure im Partnerland
I.Bindung an das lokale Recht des Handlungskontexts bei der Projektdurchführung
1.Rechtsgebiete und Rechtsstatus: das Beispiel Arbeitsrecht
2.Komplexe Rechts- und Kooperationsstrukturen
II.Sonderrechte internationaler Organisationen und ihres Personals
III.NGO-Gesetzgebung
1.Regelungen: das Beispiel Russlands
2.Politische Instrumentalisierung der NGO-Gesetzgebung
§ 12Projekt- und Finanzierungsarten. A. Rechtsstaatsförderung durch das BMZ
I.Leitgedanken entwicklungspolitischer Rechtsstaatsförderung im BMZ. 1.Bedeutung der Rechtsstaatsförderung für die Entwicklungszusammenarbeit
2.Konzeptionelle Grundlagen
3.Das politische Dach
4.Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft, Justiz und Wissenschaft
5.Kontextanalyse und weitere Herausforderungen
II.Projektarten im Einzelnen
1.Staatliche Zusammenarbeit
2.Zusammenarbeit mit politischen Stiftungen, Kirchen und Nichtregierungsorganistionen (NRO)
3.Weitere Partner der Rechtstaatsförderung
B.Rechtsstaatsförderung durch das AA
I.Leitgedanken zur RSF im Ressort des Auswärtigen Amtes
1.Außenpolitische Zielsetzung
2.Schwerpunktbereiche
II.Das Projektverfahren im Auswärtigen Amt
1.Politische Planung
2.Initiation und Design von Projekten: drei Varianten
3.Mittelbewilligung, Berichtspflichten, Zusatzvereinbarungen, Abschichten
4.Sonderform: Projektförderung durch IfA zivik
C.Rechtsstaatsförderung durch das BMJV
I.Leitgedanken und Struktur der Rechtsstaatsförderung im Justizressort. 1.Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
2.Organisation und Auftrag der IRZ
3.Finanzierung der IRZ
4.Leitbild, Ziele und Schwerpunktsetzungen der Arbeit der IRZ
II.Zuwendungsfinanzierte Projektarbeit. 1.Projektarten
2.Die Planung der zuwendungsfinanzierten Tätigkeit der IRZ
3.Die Handlungsformate der zuwendungsfinanzierten Tätigkeit der IRZ
4.Nachhaltigkeit
5.Wirkungskontrolle
6.Verfahrensabläufe
7.Verzahnung mit weiteren Finanzierungsarten
III.Bedarfsorientierung, Flexibilität und langer Atem
D.Rechtsstaatsförderung durch die Europäische Union
I.Deutsche Rechtsstaatsförderung im internationalen Kontext. 1.Beteiligung an der Arbeit internationaler Organisationen
2.Rechtsstaatsförderung durch die Europäische Union
II.Projekttypen. 1.Technical-Assistance-Projekte
2.EU-Grants
3.EU-Action-Grants
4.EU-Twinnings
5.TAIEX
III.Herausforderungen und Entwicklungstendenzen
§ 13Einzelne Handlungsformate und deren Erfolgsbedingungen. A.Beratung zu Gesetzgebungsreformen
I.Erfahrungen mit Gesetzgebungsreformen in Transformationsstaaten
II.Theorien zur Gesetzgebung im Rahmen der IZ
III.Langfristige Ziele der Gesetzgebungsberatung
IV.Vorausschauende Gesetzgebungsberatung als Forderung an die IZ
B.Kapazitätsentwicklung am Beispiel juristischer Fortbildungen
I.Zum Begriff nachhaltiger Kapazitätsentwicklung
II.Leitfragen der juristischen (praxisorientierten) Aus- und Fortbildung
III.Erfahrungen aus den Transformationsstaaten
IV.Weitere Analyse von Hindernissen und Herausforderungen
V.Vorschläge für eine rechtsstaatliche Kapazitätsentwicklung
VI.Justizpartnerschaften
C.Beratung zu Organisationsentwicklung
I.Grundlagen und Ziele von Organisationsentwicklung
II.Unterscheidung verschiedener Beratungsansätze
1.Fachberatung
2.Prozessberatung und systemische Ansätze
III.Elemente und Phasen von Veränderungsprozessen
1.Diagnose
2.Zielfindung
3.Umsetzung
4.Re-Stabilisierung & Reflexion
IV.Erfolgsbedingungen und Herausforderungen
D.Universitäre juristische Ausbildung
I.Internationale Rechtsstaatsförderung in regulären juristischen Studiengängen
II.Angebote juristischer Aus- und Fortbildung speziell für ausländische Studierende. 1.Sommerschulen
2.ERASMUS+
3.Magister/LL.M. in Deutschland
4.Moot Courts
5.Promotionsförderung
III.Studienangebote im Ausland
IV.Beratung zur Curricula-Entwicklung
V.Ausblick
E.Rechtsstaatsdialoge und andere Dialogformate
I.Formate und Merkmale rechtlicher Dialoge
II.Rechtsstaatsdialoge der Bundesregierung
1.Rechtsstaatsdialog mit China (seit 2000)
2.Rechtsstaatsdialog mit Vietnam (seit 2008)
3.Rechtsstaatsdialog mit Russland
III.Rechtsdialoge von Praxis, Stiftungen und Wissenschaft
IV.Moderation von Dialogen
F.Förderung lokaler Nichtregierungsorganisationen
I.Kooperations- und Finanzierungsmodelle im Überblick
II.Vor- und Nachteile der Förderung lokaler Akteure
1.Kontextnähe und Eigeninteresse
2.Rechtliche Rahmenbedingungen
3.Wirtschaftlichkeit und Effizienz
4.Nachhaltigkeit
III.Kooperations- und Finanzierungspraxis. 1.Auswahlkriterien
2.Probleme bei der Implementierung
3.Ethische und politische Herausforderungen
IV.Ausblick
G.Rechtsverbreitung
I.Ziele und Wirkungshypothesen
II.Ansätze in der Praxis
III.Herausforderungen und Risiken
IV.Erfolgsbedingungen
H.Erfahrungsaustausch und Netzwerke
I.Erfahrungsaustausch und Netzwerke in der Rechtsstaatsförderung
II.Aktivitäten. 1.Studienreisen
2.Konferenzen und Seminare
3.Hospitationen
4.Justizpartnerschaften, Austauschveranstaltungen
III.Vernetzung und Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene
IV.Vernetzung und Erfahrungsaustausch über Rechtsstaatsförderung
V.Wirkung, Voraussetzungen und Ausblick
I.Digitale Technologien
I.Einleitung
II.E-Justice & Legal Tech: Anwendung und Potentiale. 1.Digitalisierung von Gerichten und Justizinstitutionen
2.Informationsverbreitung und Onlineberatung
3.Sicherung, Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten
4.Online-Streitschlichtung (Online Dispute Resolution)
5.Weitere Anwendungsbereiche
III.Risiken und Herausforderungen digitaler Technologien in der Rechtsstaatsförderung
1.Bildungsgrad und technische Herausforderungen
2.Datenschutz, Privatsphäre und Überwachung
3.Rechtliche und qualitative Probleme
4.Neue Exklusionen
§ 14Wissensmanagement, Praxiserfahrungen und Standards. A.Wissensproduktion und Wissensmanagement
I.Ebenen und Ansätze des Wissensmanagements in der Rechtsstaatsförderung
II.Wissensmanagement in Abhängigkeit von Technik, Organisation und Verfahren
1.Technik: Digitalisierung und Datenerhebung
2.Organisation der Produktion und Nutzung von Wissen
3.Verfahren der Projektplanung und -durchführung
III.Entwicklungsperspektiven
1.Lernerfahrungen
2.Ausbau der Epistemic Community
B.Bildung von Praxisstandards für die deutsche Rechtsstaatsförderung
I.Einleitung: Arten und Wirkungsweisen von Standards in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ)
II.Ausrichtung der EZ auf die Menschenrechte
III.Rechtstaatlich orientierte Standardbildung infolge der Agenda 2030
IV.OECD-DAC-Kriterien als relevante Umsetzungsstandards
V.Beispiele für Praxisstandards im europäischen Kontext
Sechster Teil: Deutschlands Beiträge zur internationalen Rechtsstaatspolitik § 15Deutschlands Beiträge zur internationalen Rechtsstaatspolitik. A.Rechtsstaatspolitik im Rahmen der Europäischen Union
I.Normenkanon
II.Rechtsstaatspolitik im Verhältnis zu Mitgliedsstaaten
1.Schutzmechanismen
2.Die Rolle deutscher Akteure in der Rechtsstaatspolitik der EU-Institutionen
III.Rechtsstaatspolitik in der Europäischen Union in Bezug zu Drittstaaten
1.Das Beitrittsverfahren
2.Nachbarschaftspolitik
B.Rechtsstaatspolitik im Rahmen des Europarates und der OSZE
I.Einleitung
II.Europarat
III.OSZE
IV.Herausforderungen
C.Rechtsstaatspolitik im Rahmen der Vereinten Nationen und der Weltbank
I.Rechtsstaatspolitik im Rahmen der Vereinten Nationen
1.Besondere Schwierigkeiten
2.Mitwirkung Deutschlands
3.Wissenschaftlicher Diskurs
4.Fazit
II.Rechtsstaatspolitik im Rahmen der Weltbank. 1.Rechtsstaatsbegriffe
2.Deutsche Rechtsstaatspolitik innerhalb der Weltbank
Stichwortverzeichnis
Handbuch für Forschung und Praxis
herausgegeben von
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IV.Ansätze für ein erfolgreiches Vorgehen gegen Korruption
1.Die Schlüsselrolle von Justiz und Staatsanwaltschaft
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