"Soziale Revolution – oder Scheiße für immer!" Nur: Wie den so dringend benötigten Umbruch organisieren? Und vor allen Dingen: Wie dafür Sorge tragen, dass am Ende tatsächlich eine gerechtere Gesellschaftsform auf dem Siegertreppchen steht? Fünf junge Weltverbesserer – von den ständigen Reibereien mit der Staatsmacht ebenso zermürbt wie vom zwischenzeitlichen Stress mit dem Gangsternachwuchs aus der Nachbarschaft – machen sich auf den Weg, den ewigen Unsicherheitsfaktor Mensch ein für alle Mal auszuschalten. Da die autonome Rasselbande ihrerseits aber auch nur aus Fleisch und Blut besteht, kommt den Plänen des Quintetts schon bald allzu Menschliches in die Quere: Intrigen, Liebeshändel, Tod, rauschbedingte Torheiten. Der Roman «Happy Endstadium» ist der Nachfolger von Offs Meisterstück «Vorkriegsjugend». War es dort die Punkszene, deren Sitten und Gebräuche mit liebevollem Spott seziert wurden, ist es diesmal die autonome Bewegung, die unters Messer kommt. Eine wortgewaltige Auseinandersetzung mit linksradikalen Positionen, die, bei aller berechtigten Kritik, nie den Grundsatz fahren lässt, dass nur hier, also auf der emanzipatorischen Seite der Medaille, ein Weg aus dem Schlamassel gefunden werden kann. Denn, wie heißt es doch so schön? Richtig: «Freiheit entsteht als kämpfende Bewegung!»
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Jan Off. Happy Endstadium
JAN OFF. HAPPY ENDSTADIUM
Inhalt
»Tränen machen stark«
»Funkelperlenaugen«
»Samba si! Arbeit no!«
»Wie frei willst Du sein?«
»Immer wieder kommt ein neuer Frühling«
»Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund«
»Hamburg im Dreivierteltakt«
»Dämonen und Wunder«
»Orange trägt nur die Müllabfuhr«
»Ich wär’ so gern wie Du«
»Beiß nicht gleich in jeden Apfel«
»Adios, Amor«
»Blinde Fenster«
»Das Glück hat viele Namen«
»Spuren einer Nacht«
»Feuer am Horizont«
»Risikofaktor 1:X«
»Abschied ist ein scharfes Schwert«
Отрывок из книги
»Optimale Kraftverteilung auf wechselndem Untergrund.«
BMW xDRIVE
.....
Kleingeld quittierte diese Sätze mit einem knappen Nicken, dann sah er mich an.
»Fertig«, sagte ich, wobei ich mich bemühte, meinen alkoholgesättigten Atem nicht in seine Nase steigen zu lassen. Für eine Sekunde fühlte ich mich, als ob wir eine x-beliebige amerikanische Krimiserie nachspielen würden – Fertig, Sergeant? Fertig! Gleich würden wir dieser Bande abgebrühter Crackdealer gepflegt die Tür eintreten. Ich hatte Mühe, ein Kichern zu unterdrücken.