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11. Erfüllung von Joona Lund
Der Trost wirkte nur kurz, ihr plötzliches Verschwinden ohne Abschied hatte ihn getroffen. Als anzunehmen war, sie sei allein, rief er an, doch sie überging die Frage einfach, ob sie sich wieder lediglich vorgelesen hätten oder ob es zu mehr gekommen war, versprach aber, bald zu kommen.
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Ihre Augen waren dunkel geworden, ein Lächeln ließ ihr Gesicht erblühen. »Nun rück schon raus damit, was du gesucht hast!«
Mit rotem Gesicht setzte er fort. »›Ehe ich duschte, suchte ich die Wanne nach schwarzen Härchen mit den wie Violinschlüssel geringelten Spitzen ab. Hatte sie gebadet und weichte im Schmutzwasser Wäsche ein, fischte ich die Kraushaare heraus und gab sie zu den anderen im Plastiksäckchen. Aus der Wäschetruhe suchte ich ihre Intimwäsche, roch daran, sog den Duft ein und sammelte die Härchen ein.‹« Mit rotem Gesicht schaute er auf, fuhr fort, als sie ungeduldig den Kopf schüttelte. »›Manchmal, wenn ich das Beutestück nicht für andere Zwecke verwendete, schabte ich mit dem Taschenmesser die verkrustete Schicht mit einem Stich ins Gelbliche ab, gab die Krümel ins Säckchen mit den Haaren, das roch köstlich.‹«
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