Ein neuer Mitschüler betritt eines Morgens die Klasse 7 b eines Gymnasiums und trägt durch sein Verhalten und sein ungewöhnliches Aussehen zunächst zum Gespött der Schüler bei. Seine Kleidung könnte aus dem vorigen Jahrhundert stammen, sein Auftreten gleicht dem eines überhöflichen Kavaliers. Sowohl Lehrer als auch Schüler wundern sich bald über die Klugheit des Neuen, der zudem auch noch den seltsamen Namen Archibald Meerrettich trägt. Bereits nach wenigen Tagen wechseln jedoch dessen Stimmungen. Er reagiert manchmal sogar äußerst aggressiv und feindselig. Der Neue verbreitet eine negative Ausstrahlung und man beginnt sich vor ihm zu fürchten. Die Schüler beobachten ihn und wundern sich täglich mehr über ihren eigenartigen Schulkamerad. Er fühlt sich kalt an, riecht und schwitzt nicht, kann Gedanken lesen und besitzt statt Schulbücher nur einen silbernen Stift. Nach einer Woche nimmt er ein Mädchen und einen Jungen in seine Gewalt. Das grausame Geheimnis wird allmählich gelüftet und eine unvorstellebare Wahrheit kommt ans Tageslicht.
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Maya Khoury. Wer ist Archibald Meerrettich?
Vom Erdboden verschluckt
Die nächsten Tage
Sternchens Albtraum
Der silberne Stift
Der Rettich hat wieder schlechte Laune
Sternchen und Flips sind verschwunden
Ein schrecklicher Gedanke
Der Rettich lüftet sein Geheimnis
Ein grausames Experiment
Die Befreiung
Impressum
Отрывок из книги
Titel
Vom Erdboden verschluckt
.....
Archibald räusperte sich und begann zögernd, einen längeren Vortrag über Attila dem Hunnen zu halten. Sie erfuhren, dass Attila von etwa 406 bis 453 gelebt hat, dem asiatischen Nomadenvolk angehörte, welches während des 4. und 5. Jahrhunderts von den Kaspischen Steppen aus nach Westen vordrang. Attila war somit Beherrscher eines Großreiches zwischen Schwarzem Meer und dem Rhein.
Doch plötzlich versagte seine Stimme und er musste ein paar Mal nach Luft schnappen. Mit der einen Hand klammerte er sich an der Tischkante fest, als drohe er umzukippen. Doch er fing sich schnell wieder und sprach fließend und ohne Unterbrechung weiter.