Hausboot Lotte, Kater Emma und ich

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Nicola Eisenschink. Hausboot Lotte, Kater Emma und ich
PROLOG. Das will ich immer sehen!
KAPITEL 1. Neubeginn mit einem Herrn
KAPITEL 2. Veränderung auf ganzer Linie
KAPITEL 3. Die alte neue Idee
KAPITEL 4. Vom Suchen und Finden
KAPITEL 5. Château d’eau
KAPITEL 6. Zähe Verhandlungen
KAPITEL 7. Aneignung
KAPITEL 8. Schiffstaufe
KAPITEL 9. Ein ungewöhnlicher Umzug
KAPITEL 10. Hindernisse. und Glücksgefühle
KAPITEL 11. Anders wohnen
KAPITEL 12. Geteilte Freude
KAPITEL 13. Fremde werden Freunde
KAPITEL 14. Ein Stadtteil zum Dableiben
KAPITEL 15. Herbstzauber
KAPITEL 16. Ein Troll kommt an Bord
KAPITEL 17. Frühlingsboten
KAPITEL 18. Wie Marilyn Monroe
KAPITEL 19. Auf Tuchfühlung mit. den Naturgewalten
KAPITEL 20. Hat die Liebe eine Chance?
KAPITEL 21. Eingeschränkt. WG-tauglich
KAPITEL 22. Es muss sich etwas ändern
KAPITEL 23. Lotte Nummer zwei
KAPITEL 24. Keine Angst mehr vor dem Winter
EPILOG. Ich habe meinen Traum verwirklicht
Danksagung
Impressum
Отрывок из книги
Ich war an einem dieser ziemlich ekligen grauen und nassen Novembertage in Hamburg unterwegs. Fahle Schneereste schmolzen matschig an den Straßenrändern. Ich hatte mich aufgemacht, ein Hausboot zu besichtigen. Meine Freundin Angela, mit der mich eine über zwanzigjährige Freundschaft verbindet, begleitete mich. Ich war froh, sie mit ihrer klugen, klaren Art an meiner Seite zu haben. Schließlich sehen vier Augen mehr als zwei. Ich war aufgeregt, nervös und unruhig, aber auch voller Erwartung und Vorfreude. Gefunden hatte ich das Schiff bei eBay Kleinanzeigen. Château d’eau hieß es und sah auf den Fotos ziemlich gut aus. Nein, eigentlich sah es großartig aus. Ich war nicht unvorbereitet, hatte mir für meine Besichtigung eine umfangreiche Frageliste erstellt: Ist das Ding winterfest? Wie ist die Wasser-, wie die Stromversorgung? Wie ist es gedämmt? Wie viel kostet der Liegeplatz? Wann war es das letzte Mal in der Werft? Gibt es ein Schwimmfähigkeitszeugnis?
Wir fuhren in die Vierlande, einen Stadtteil im Südosten Hamburgs. Man hatte mir eine ungefähre Adresse, den Namen eines Hafens genannt. Die Deichstraße war schier endlos, der Himmel spannte sich trüb über die graubraune Landschaft. Wir mussten eine Weile suchen, aber schließlich fanden wir die Straße, an der der Hafen liegen sollte. Wir schauten uns um und da sah ich das Boot auf der anderen Seite der Bucht. Da lag es, ein weißer Kasten, völlig unspektakulär. Aus der Entfernung wirkte es am langen Steg und im trüben Winterwasser eher klein.
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Ich strahlte und prostete ihm zu.
»Nico hat ihr verstaubtes Batman-Kostüm wieder aus dem Schrank geholt, wie schön!«
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