Rudolf Cronau weist auf den enormen Einfluss deutscher Kultur in den USA hin. Über drei Jahrhunderte wälzte sich aus Deutschlands Gauen ein Strom von Auswanderern nach der Neuen Welt, je nach den im alten Vaterland obwaltenden politischen oder wirtschaftlichen Verhältnissen bald gleichmäßig fließend, bald nachlassend, um dann plötzlich wieder mächtig anzuschwellen und den Charakter einer wahren Völkerwanderung anzunehmen. Der Anteil der aus Deutschland Eingewanderten an Bevölkerung der Vereinigten Staaten betrug im Jahre 1800 ein Fünftel um 1900 ein Drittel. Dies alles verschwand mit den beiden Weltkriegen leider völlig. Die deutschstämmigen Amerikaner waren gezwungen, ihre deutsche Herkunft möglichst zu verbergen. – Ich bin immer wieder begeistert von der «Gelben Buchreihe». Die Bände reißen einen einfach mit. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. Oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechslungsreiche Themen aus verschiedenen Zeit-Epochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlicht hat. Alle Achtung!
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Rudolf Cronau. Rudolf Cronau: Drei Jahrhunderte deutschen Lebens in Amerika Teil 4
Vorwort des Herausgebers
Der Autor Rudolf Cronau
Drei Jahrhunderte deutschen Lebens in Amerika
Vorwort des Autors
Deutschamerikanische Schriftsteller
Die deutschamerikanische Dichtung des 19. und 20. Jahrhunderts
Deutsches Lied und deutscher Sang in Amerika
Deutsche Einflüsse im Musikleben Amerikas
Die deutsche Oper in Amerika
Ehrendenkmäler des Deutschamerikanertums
Die neueste Zeit
Der deutschamerikanische Nationalbund
Die Qellen zur Geschichte des deutschen Elements in den Vereinigten Staaten
Die gelbe Buchreihe
Weitere Informationen
Impressum
Отрывок из книги
Titel
Vorwort des Herausgebers
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Alexander Bache, erster Präsident des von Stephen Girard in Philadelphia gestifteten „Girard College“ verwertete seine während der Jahre 1837 und 1838 in Preußen gemachten Erfahrungen beim Entwurf der Regeln der von ihm geleiteten hochberühmten Anstalt.
Calwin Stowe besuchte Deutschland während des Jahres 1836, und zwar im Auftrag der Regierung des Staates Ohio. In dem Bericht, welchen er nach seiner Rückkehr erstattete, sagt er über das preußische Schulsystem: „In der Tat, ich halte dieses System in seinen großen Zügen für nahezu so vollkommen, als menschlicher Scharfsinn und menschliche Geschicklichkeit es zu machen imstande sind. Manche Einrichtungen und Einzelheiten mögen noch verbessert werden. Natürlich sind auch Änderungen nötig, um es den Verhältnissen anderer Länder anzupassen.“