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18. September von Sandra Scott
Es war wie eine Erlösung, als Sarah mich am Mittwochmorgen, zur selben Uhrzeit wie vorgestern, anrief.
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Um diese Tageszeit waren höchstens fünf oder sechs Männer anwesend. Außer dem Mädchen an der Bar war ich natürlich die einzige Frau, und kaum betrat ich den Barbereich, da war mir schon die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden sicher. Wahrscheinlich war es das erste Mal, dass sie eine einzelne Frau in diesem Kino sahen. Selbst das Barmädchen blickte erwartungsvoll an mir vorbei und suchte vergeblich nach meiner Begleitung.
Ich streifte eine Weile rastlos durch die schummrigen Räume, aber keines der Filmchen, die über Monitore und Leinwände flimmerten, verleitete mich dazu, zu bleiben und selbst Hand an mich zu legen. Dafür kam ich mehrmals an einem Gebilde vorbei, das meine Aufmerksamkeit weckte: Ein schwarzer Kasten, der mir etwa bis zur Brust reichte, stand in einem der Zimmer. Auf einer Seite war ein Durchgang, durch den man ins Innere krabbeln konnte, und auf allen anderen Seiten waren auf verschiedenen Höhen kreisrunde Löcher angebracht. Ich begriff rasch, wozu sie dienten. Männer, die außen standen, konnten ihre Schwänze ins Innere stecken, und wer innen saß, konnte sie dann verwöhnen, ohne zu sehen, wem die Riemen gehörten.
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