Furuks Erbe ist ein neunbändiges Fantasy-Epos mit mehreren Ebenen: Die offensichtliche Ebene ist die Heldenreise: Mauro stellt sich dem Unvermeidlichen und schultert die Bürde, die ihm seine Herkunft auferlegt. Im Labyrinth der 1000 Schrecken sieht er den eigenen Ängsten ins Gesicht. Als ihm gelingt, seinen Schatten zum Verbündeten zu machen, triumphiert er über die Tücke übermächtiger Gegner. Die zweite Ebene ist die Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Führung: Was legitimiert den Sieger, in einem fremden Land Befehle zu erteilen? Wie findet er unter den ehemaligen Feinden Verbündete? Schafft er es, das Heer der Furukim heimzuschicken, ohne dass ihm die ehemaligen Weggefährten in den Rücken fallen? Auf der dritten Ebene geht es um energetische Prozesse: Zaubern ist eine kraftraubende Angelegenheit. Mauro hat Mühe mit dem Dosieren und neigt dazu, sich zu verausgaben. Mitunter ist ein Pferd das kraftsparendere Transportmittel. Wenn es allerdings darauf ankommt, vermag die Imagination Berge zu versetzen, und die vier Elemente werden zu gefährlichen Distanzwaffen.
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Solveig Kern. Der Wettkampf der Zauberer
Kapitel 1: Die Weiterreise zum Tempel von Knyssar. Auf Adlers Schwingen
Kapitel 2: Der Ithrynmaeth. Ankunft in Knyssar
Die Wettbewerbe
Die Palette der Urängste
Ein Licht in der Dunkelheit
Jenseits der Körperlichkeit
Blutritual
Kapitel 3: Der Weg nach Norden. Die neuen Gefährten
Schwarze Magie
Über den Pass
Die Bergkethen
Kapitel 4: Die Heerführer der Furukim. Überzeugungsarbeit
Die neue Aufgabe
Feuerzauber
Das Lager von Yian Mah
Kapitel 5: Zähe Verhandlungen
Die Einigkeit der Kethen
Eine verlassene Burg
Wettlauf mit der Zeit
Die Hauptstadt in Sichtweite
Reiseroute Band 2
Impressum
Отрывок из книги
Titel
Kapitel 1: Die Weiterreise zum Tempel von Knyssar
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Sie blieben die darauf folgenden Tage in Melgart und ließen sich von ihren Gastgebern verwöhnen. Für Llewin und Morriell wurde eine kleine Zeremonie abgehalten, auf die ein üppiges Festbankett folgte. Danach hatten die beiden reichlich Gelegenheit, ungestört für sich zu sein. Morriell zeigte sich wieder einmal von ihrer netten Seite und bereitete ihrem zukünftigen Bräutigam schöne Stunden.
Auch die anderen genossen die Ablenkung, es wurde gespielt, gesungen und musiziert. Gaukler machten ihre Aufwartung und unterhielten die Gesellschaft mit allerlei Kunststücken. „Seht gut zu, Meister Randirgardh“, lästerte Llewin wohlwollend, „damit Ihr Euch bei Eurer nächsten Vorstellung nicht wieder blamiert.“