Отрывок из книги
Die Clique
der Ehrlosen
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Hans Osters Überlegungen gingen sogar noch weiter. Sobald der Zeitpunkt dafür reif schien, wollte er die Armee dazu bewegen, die Gestapozentrale in Berlin zu besetzen und Himmler und seine Schergen zu verhaften. Im Reichssicherheitshauptamt sollten danach Beweise sichergestellt und veröffentlich werden, die belegten, dass SS und Gestapo hinter den Machenschaften gegen das Heer steckten. Letztlich sollte Hitler dadurch zu einem Vorgehen gegen die verantwortlichen Institutionen gezwungen werden, was einer Entmachtung des gesamten SS-Apparates gleichkäme. Diese Idee, die manchem sicherlich zu radikal erschienen wäre, behielt Hans Oster vorerst für sich. Zunächst einmal galt es die Generäle von den Vorgängen in Berlin zu unterrichten und zu mobilisieren.
Wenige Tage nach dem Treffen wurde Goerdeler in den Wehrkreis IV nach Dresden zu General List entsandt, Gisevius in den Wehrkreis VI nach Münster zu General Kluge, während Oster den Wehrkreis XI in Hannover unter General Ulex übernahm. Zeitgleich kümmerte sich Admiral Canaris um General Walther von Brauchitsch, der als potenzieller Nachfolger von Fritsch gehandelt wurde. Des Weiteren gelang es, den Reichsbankpräsidenten und ehemaligen Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht als Verbündeten zu gewinnen, der sich bereit erklärte, sein Glück bei General Gerd von Rundstedt sowie Admiral Raeder zu versuchen.
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