Berlin, 31. August 1948. Die verstümmelte Leiche einer Stadtstreicherin wird in der Nähe des Lehrter Bahnhofs gefunden. Nichts Besonderes im Berlin der Nachkriegszeit und so glaubt Hauptkommissar Tom Sydow zunächst an einen Routinefall. Die Obduktion des Leichnams und die Überprüfung der Behausung der Toten überzeugen ihn jedoch rasch vom Gegenteil. Das Auffällige daran: Die Frau hatte Zeitungsausschnitte gesammelt, die sich samt und sonders mit Paul Mertens, einem stadtbekannten Kriegsgewinnler, Schieber und Spekulanten, beschäftigen. Die Ermittlungen kommen nur schleppend in Gang. Doch dann wird der Mann mit „besten Verbindungen“ selbst Opfer eines Mordanschlags in seiner Nobelvilla am Wannsee. Um dem flüchtigen Täter auf die Spur zu kommen, muss Kommissar Sydow nicht lange suchen: Die Tätowierung unter der linken Achsel Mertens ist auffällig genug …
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Uwe Klausner. Odessa-Komplott
Zum Buch
Impressum
Widmung
Reale Hauptfiguren
Fiktive Hauptfiguren
Plakatanschlag vom 28.09.1941
Prolog
1
Hermann Löns: Der Wehrwolf. Eine Bauernchronik
ZITADELLE
2
Eilt sehr!
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6
Peter Longerich: Heinrich Himmler. München 2008, S. 735f
VITTLES
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Volker Koop: Himmlers letztes Aufgebot. Die NS-Organisation ›Werwolf‹. Köln / Weimar / Wien 2008, S. 252
WOTAN
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Offenbarung des Johannes 16, 16–21
ARMAGEDDON
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EPILOG
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Отрывок из книги
Uwe Klausner
Odessa-Komplott
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»Bedienen Sie sich, Reichsführer«, hauchte sie mit gespreizten Beinen. »Wer weiß, vielleicht ist es das letzte Mal.«
Martin Bormann, Vater, Ehebrecher und Trauzeuge Hitlers in einer Person, wischte sich den Speichel aus dem Mundwinkel und bleckte die Zähne. So etwas wollte er sich natürlich nicht zweimal sagen lassen. Gut möglich, dachte er, dass die miese Nutte da recht behalten wird.