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<FictionBook xmlns:fb3d="http://www.fictionbook.org/FictionBook3/description" xmlns:l="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns="http://www.gribuser.ru/xml/fictionbook/2.0" xmlns:fb3b="http://www.fictionbook.org/FictionBook3/body" xmlns:ltr="LTR"><description><title-info><genre>unrecognised</genre><author><first-name>Denise</first-name><last-name>Hunter</last-name><id>c362ce13-71d7-11eb-aef3-0cc47a5f3f85</id></author><book-title>Hüter meines Herzens</book-title><annotation><p>Was einst wie die ganz große Liebe begann, endete mit einem großen Knall: Josie und Noah gehen getrennte Wege. Um die Scheidung endlich abzuschließen, lässt Josie ihren Friseursalon in der kleinen Stadt Copper Creek hinter sich und sucht Noah auf seiner Ranch in den Blue Ridge Mountains auf, wo er Pferde züchtet und seine Wunden leckt. Ein plötzlicher Wintereinbruch mitten im März zwingt Josie, länger zu bleiben, als ihnen beiden lieb ist. Für beide eine unangenehme Situation – zu viel Ungesagtes steht zwischen ihnen. Als sie dann auch noch im Bergwald nach einem ausgebrochenen Pferd suchen, müssen sie sich aufeinander verlassen wie noch nie zuvor. Doch erst, nachdem sie nach einer Panne des Motorschlittens im Schnee festsitzen und Josie glaubt, sie würden es nicht mehr lebendig nach Hause schaffen, wagt sie es, Noah die ganze Wahrheit zu erzählen … Eine dramatische Liebesgeschichte, die nach dem Happy End erst anfängt. Denise Hunter verwebt lebensechte Charaktere, dramatische Wendungen und fühlbares Knistern zwischen den Hauptfiguren zu einem spannenden Roman um Vergebung und Versöhnung.</p></annotation><coverpage><image l:href="#cover.jpg"/></coverpage><lang>de</lang></title-info><document-info><author><nickname>Аноним</nickname></author><program-used>XPortal::Pages::EditorWorkplace</program-used><date value="2021-06-29">29.06.2021</date><id>246cd867-d901-11eb-aed8-0cc47a5f137d</id><version>1.0</version></document-info></description><body><section id="u61a879cb-5793-5d7b-8e57-be8f81e2eaec">
    <p>
      
    </p>
  </section><section id="u6f136c35-288f-54b5-b78a-542bd737dd87">
    <p>DENISE HUNTER</p>
    <p>
      <emphasis>Hüter</emphasis>
    </p>
    <p>
      <emphasis>meines Herzens</emphasis>
    </p>
    <p>Roman</p>
    <p>Aus dem Amerikanischen von Anja Lerz</p>
    
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    <title>
      <p>INHALTSVERZEICHNIS</p>
    </title>
    <p>
      <a l:href="#u61a879cb-5793-5d7b-8e57-be8f81e2eaec">Cover</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u6f136c35-288f-54b5-b78a-542bd737dd87">Titel</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u67db9f4f-e7e9-5229-955f-496d5f318265">Impressum</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ucdd33231-15f3-5b38-a6c4-98a2e1ee4d8b">KAPITEL 1</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u93d30560-0aad-59d0-860a-25c7d628fece">KAPITEL 2</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u92ae10e4-dc06-5572-9c7b-ba8f2a7dfbc5">KAPITEL 3</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u39c4bc14-4c5c-5866-806d-7362acd8623b">KAPITEL 4</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ud59a4591-dca1-53b8-b233-07f77d63e262">KAPITEL 5</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u17a93a70-3439-5fc5-81e5-66b667865853">KAPITEL 6</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uee0ae2f7-5210-513e-9d29-206e8722098c">KAPITEL 7</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u54c475af-25d1-5585-b14e-17f4a75f4595">KAPITEL 8</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uf677971f-03c5-5d1b-bb0f-20e2040da310">KAPITEL 9</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u48cdcb6f-b882-539f-875f-99238c5ee7f5">KAPITEL 10</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u4bd535e1-16f8-51e9-a618-a4cce3d02aea">KAPITEL 11</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uadfda49b-ea8e-582b-8605-027fd2a447dd">KAPITEL 12</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u4a10a233-cb15-51c5-a941-b32254b16a74">KAPITEL 13</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ud8ab5977-5a1c-53e6-96b2-f2249691a15d">KAPITEL 14</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ud6425eb4-0c14-53ad-9a35-dfb2114bd793">KAPITEL 15</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u3efee979-b564-5606-9413-e1da199b3e4e">KAPITEL 16</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ud968d41a-446a-5a52-a804-e34730076ccc">KAPITEL 17</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u684ede3d-736f-563a-8ae6-376e789ae9a1">KAPITEL 18</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ua471386f-bc76-538c-b96b-7eedb409eaf0">KAPITEL 19</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u7231a661-a29e-5af5-a7ed-aef4e8b80423">KAPITEL 20</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u9d312287-eb44-5e11-8e68-69e05fe06e8f">KAPITEL 21</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u90536962-f729-568d-8524-bce80cce0adf">KAPITEL 22</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ua779a725-c1bc-5e9b-b981-4cc935bc4379">KAPITEL 23</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uc1a049e5-2cab-5aa9-889c-e1a88cb3fd98">KAPITEL 24</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u4f55c727-2ceb-5eae-88a0-2ffb463b7390">KAPITEL 25</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u7b35846f-1110-5605-b93d-8f78e246eccd">KAPITEL 26</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u7d22e7da-d14b-5f58-9dd8-857212c9538f">KAPITEL 27</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u359bf65f-bf7a-5244-8038-1b8d98bc1260">KAPITEL 28</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uf11d8f38-d1f6-5d61-a762-99880335ad3b">KAPITEL 29</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#ud265330f-bde4-5fb0-a5ab-838bc0735d6c">KAPITEL 30</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u63dff828-83fd-5ae4-80f1-3281e85add10">KAPITEL 31</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u5d496bdb-0f54-51ca-8a49-2f9c4a60f568">KAPITEL 32</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uc9d7610f-fcb1-5dea-bb96-a2a8896bd376">KAPITEL 33</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u6fca6d8a-c4b3-52e8-9d93-04f79e8a38e0">KAPITEL 34</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#uc33e6d45-3d0b-539b-8b8d-841195def8ee">KAPITEL 35</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u341bad42-d151-5a27-a112-6ead6e640cd3">KAPITEL 36</a>
    </p>
    <p>
      <a l:href="#u5def60a6-7d82-5659-b757-446d79ddd985">EPILOG</a>
    </p>
  </section><section id="u67db9f4f-e7e9-5229-955f-496d5f318265">
    <p>Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <a l:href="http://www.dnb.de">http://dnb.d-nb.de</a> abrufbar.</p>
    <p>ISBN 978-3-96140-045-4</p>
    <p>© 2018 der deutschsprachigen Ausgabe by Joh. Brendow &amp; Sohn Verlag GmbH, Moers</p>
    <p>First published under the title „Sweetbriar Cottage“</p>
    <p>© 2016 by Denise Hunter</p>
    <p>Published by arrangement with Thomas Nelson, a division of HarperCollins Christian Publishing Inc.</p>
    <p>Aus dem Amerikanischen übersetzt von Anja Lerz</p>
    <p>Einbandgestaltung: Brendow Verlag, Moers</p>
    <p>Titelfoto: fotolia Paolese</p>
    <p>Satz: Brendow Web &amp; Print, Moers</p>
    <p>E-Book-Herstellung: Zeilenwert GmbH 2018</p>
    <p>
      <a l:href="http://www.brendow-verlag.de">www.brendow-verlag.de</a>
    </p>
  </section><section id="ucdd33231-15f3-5b38-a6c4-98a2e1ee4d8b">
    <title>
      <p>KAPITEL 1</p>
    </title>
    <p>
      <strong>Copper Creek, Georgia  Gegenwart</strong>
    </p>
    <p>Nichts konnte einen so bei voller Fahrt aus der Bahn werfen wie ein Brief von der Steueraufsicht. Mit einer unbehaglichen Vorahnung in den Knochen blieb Noah Mitchell vor dem Postamt von Copper Creek stehen.</p>
    <p>Er hätte es besser wissen müssen. Warum war er auch von seinem Berg heruntergekommen, um sich einen rundherum schönen Samstag zu ruinieren? Zugegeben, das war jetzt nicht die Art und Weise, von der er befürchtet hatte, sie könnte ihm den Tag ruinieren, aber es war immer noch ein Tritt in die niederen Gefilde.</p>
    <p>Er sank auf eine Bank in der Nähe und legte das Bündel Briefumschläge neben sich ab. Eine frische Brise strich durch das Tal, aber unter seiner Jacke prickelte Hitze auf seiner Haut. Es war zwar März, aber Mutter Natur hier im Norden von Georgia hatte das wohl nicht mitbekommen. Das Gras lag braun und matt auf der halb aufgetauten Erde, und die Äste der skelettartigen Bäume schlugen klappernd im Wind gegeneinander.</p>
    <p>Er zog einen Finger durch die Versiegelung des Umschlags und schickte ein Stoßgebet gen Himmel. Er nahm an, er war fällig. Er war 31 und noch nie in den Genuss einer Wirtschaftsprüfung gekommen. Unglücklicherweise hatte er seine Steuererklärung letztes Jahr selbst gemacht.</p>
    <p>Noah faltete das Papier auseinander, während die Sonne durch die Wolken brach und ihn über das weiße Papier beinahe blendete. Er überflog die Absätze, blinzelte gegen das Licht, und plötzlich blieben seine Augen an einem Schlüsselsatz im zweiten Abschnitt hängen.</p>
    <p>Ungläubig blinzelnd las er den Satz ein zweites Mal. <emphasis>Von allen idiotischen …</emphasis></p>
    <p>Noah war so patriotisch wie jeder andere auch. Er hatte sogar bei einem Auslandseinsatz gedient, Himmel nochmal. Stars und Stripes und Baseball und Apple Pie und all das, das war seins. Aber manchmal machte ihn die Unfähigkeit der amerikanischen Regierung einfach nur ratlos.</p>
    <p>„Na, schau mal einer an, wer da von seinem Berg heruntergekommen ist.“</p>
    <p>Noah sah auf und entdeckte seinen besten Freund, Jack McReady – „Pastor Jack“, wie ihn die meisten in der Stadt nannten –, der auf ihn zu schlenderte. Obwohl es Samstagmorgen war, trug er eine Anzughose und ein ordentliches Hemd. Seine Lippen verzogen sich zu dem Lächeln, das die Hälfte der alleinstehenden Damen in seiner Gemeinde für ihn schwärmen ließ. Nur ihm selbst war das überhaupt nicht bewusst.</p>
    <p>„Hey, Jack.“ Noah stand auf, ergriff die Hand seines Freundes und zog ihn in eine kurze Umarmung. „Schön, dich zu sehen, mein Freund.“</p>
    <p>„Ich habe schon darüber nachgedacht, ob ich mich nach da oben bemühen und dich ins Tal zerren muss.“</p>
    <p>„Die Ranch hält mich auf Trab.“</p>
    <p>„Selbst Pferde schlafen mal. Wie geht es dir? Bist du gut über den Winter gekommen?“</p>
    <p>„Im Januar habe ich ein Fohlen verloren. Aber sonst geht es ganz gut. Ich baue gerade den Dachboden aus. Wie läuft es hier in der Stadt?“</p>
    <p>„Ach, das Übliche, du weißt schon. Gerüchte. Facebookdramen. Zankereien im Stadtrat. Lass uns was zusammen essen. Ich war gerade auf dem Weg ins Rusty Nail.“</p>
    <p>Noah dachte an den Brief, der ihm ein Loch in die Jackentasche brannte. „Würde ich echt gerne, aber ich muss noch ein paar Sachen erledigen. Um drei muss ich wieder auf der Ranch sein. Aber lass uns das bald mal nachholen.“</p>
    <p>Jacks blaue Augen fingen Noahs Blick auf und hielten ihn, machten dieses Ding, bei dem man den Eindruck hatte, er würde einem direkt in die Seele schauen. „Ist alles in Ordnung?“</p>
    <p>In Ordnung war schon lange nichts mehr. Nicht mehr seit der Scheidung. Aber das wusste Jack bereits. „Ja. Nur … Leben eben … Du weißt schon.“</p>
    <p>„Klar.“ Den Blick immer noch unverwandt auf ihn gerichtet, nickte Jack. „Sicher.“</p>
    <p>Wenige Minuten später trennten sie sich mit dem Versprechen, sich irgendwann in den nächsten zwei Wochen zu treffen.</p>
    <p>Noah ordnete seine Post und machte sich auf den kurzen Weg zu Walt Levengers Büro. Er zog sich die Kappe ins Gesicht und senkte den Kopf – gegen den Wind, sagte er sich. Immerhin war ihr Laden auf der anderen Seite der Stadt und an einem Samstagmorgen vermutlich rappelvoll. Ziemlich unwahrscheinlich, dass er ihr da über den Weg laufen würde.</p>
    <p>Die Innenstadt von Copper Creek hätte einer Filmkulisse entstammen können. Diagonale Parkplätze an der Main Street. Zweigeschossige Ladengeschäfte mit bunten Markisen überblickten stolz die Straße; die Fähnchen, auf denen „Geöffnet“ stand, flatterten munter im Wind. Man konnte in einer Viertelstunde von einem Ende zum anderen gehen, und gerade war Noah sehr dankbar dafür.</p>
    <p>Als er das Büro des Wirtschaftsprüfers betrat, klingelte gerade das Telefon. Zwei Leute warteten am Empfangstisch, wo ein gequält dreinschauender Teenager ans Telefon ging und etwas auf einen gelben Klebezettel kritzelte.</p>
    <p>Er stellte sich in die Schlange und kam in Gedanken wieder auf den misstönenden Satz in dem Brief zurück. Walt war ein Freund der Familie. Er würde ihm sagen können, wie man das wieder geradebog. Dann würde Noah das Ganze einfach hinter sich lassen.</p>
    <p>Aber irgendwie wühlte der Brief alles Mögliche auf, von dem er eigentlich geglaubt hatte, er hätte es längst hinter sich gelassen. Erinnerungen – das Beste an seinem Leben, das Schlimmste an seinem Leben –, die sich zu einem verwirrenden Cocktail aus Freude und Schmerz vermischten. Ein Schraubstock legte sich um sein Herz und zog zu, bis ihm die Luft knapp wurde.</p>
    <p>„Kann ich Ihnen helfen?“ Die Jugendliche sah ihn durch ein paar dicke Brillengläser an.</p>
    <p>Er trat vor. „Hi, ich möchte Walt besuchen.“</p>
    <p>Das Telefon klingelte. „Haben Sie einen Termin?“</p>
    <p>„Nein, aber es ist eine dringende Angelegenheit. Er ist ein Freund der Familie.“</p>
    <p>„Name?“</p>
    <p>„Noah Mitchell.“</p>
    <p>„Setzen Sie sich, bitte.“</p>
    <p>Sie nahm den Anruf entgegen, und er gesellte sich zu den anderen im Wartezimmer. In seiner Hosentasche zerknitterte der Brief, während er es sich in dem geschwungenen Plastikstuhl bequem machte.</p>
    <p>Er holte sein Telefon heraus und machte sich eine Liste der Dinge, die er bei Piggly Wiggly besorgen musste. Wo er schon in der Stadt war, konnte er auch gleich noch bei Buddys Baumarkt vorbei. Er brauchte Putz- und Schleifpapier für den Dachboden. Da konnte er die Farbe auch gleich mitnehmen. Ein Ausflug in die Stadt weniger. Vielleicht würde er seinen Bruder aufspüren und mit ihm einen Kaffee trinken, falls der Zeit hatte.</p>
    <p>„Noah, Sie können dann durchgehen.“</p>
    <p>Er ging durch den kurzen Flur zur ersten offenen Tür links und klopfte an den Rahmen.</p>
    <p>Walt stand hinter seinem unordentlichen Schreibtisch auf und streckte die Hand aus. „Noah, komm doch rein.“</p>
    <p>Noah schlug ein. „Schön, Sie zu sehen, Sir.“</p>
    <p>Walt gewann zwar den Kampf gegen das Gewicht, der oft mit einem Schreibtischjob einherging, die Schlacht gegen seinen Haaransatz verlor er aber offenbar.</p>
    <p>„Danke, dass Sie mich so kurzfristig empfangen können. Sie stecken doch sicher wegen der Steuerfristen bis über beide Ohren in Arbeit.“</p>
    <p>Walt zog sich seine Gleitsichtbrille von der Nase. „Dieses Jahr habe ich etwas Hilfe dabei. Junger Hüpfer, frisch vom College. Bringt mich noch ins Grab.“</p>
    <p>Noahs Mundwinkel wanderten nordwärts.</p>
    <p>„Jedes Mal, wenn ich dich sehe, siehst du mehr aus wie dein Vater“, sagte Walt. „Gutaussehender Teufelsbraten. Setz dich doch. Wie geht’s deinen Eltern?“</p>
    <p>„Die genießen ihren Ruhestand. Diese Woche sind sie in Las Vegas. Letzte Woche waren sie in der Sierra Nevada wandern. Wer weiß, was sie nächste Woche machen.“</p>
    <p>„Das freut mich für sie. Darauf haben sie sich schon lange gefreut.“</p>
    <p>„Oh ja. Wie geht es Ihrer Familie?“</p>
    <p>„Alles bestens. Hier, das ist mein neuestes Enkelkind.“ Er reichte Noah das gerahmte Foto eines Neugeborenen, fest eingewickelt und rosig. „Lori Ann, nach meiner Frau.“</p>
    <p>„Herzlichen Glückwunsch. Sie ist eine echte Schönheit.“</p>
    <p>„Das ist sie, ja.“ Walt stellte das Foto wieder an seinen Platz. „Also, was kann ich für dich tun, Noah? Brauchst du dieses Jahr Hilfe mit deiner Steuererklärung?“</p>
    <p>„Das ist es eigentlich nicht.“ Er zog den Brief aus der Hosentasche und reichte ihn über den Schreibtisch. „Den hatte ich heute in der Post. Ich hatte gehofft, Sie könnten mir raten, wie ich jetzt weitermachen soll.“</p>
    <p>Walt setzte seine Brille wieder auf. Beim Lesen runzelte er die Stirn.</p>
    <p>Eine ganze Stunde schien zu vergehen, bis der ältere Mann endlich aufschaute und Noahs Blick über den Brillenrand erwiderte. „Wann wurde deine Scheidung denn zum Abschluss gebracht, Noah?“</p>
    <p><emphasis>Scheidung.</emphasis> Würde er sich je an das Wort gewöhnen? „Vor dem Januar im fraglichen Steuerjahr.“</p>
    <p>„Dann war die getrennte Veranlagung natürlich richtig.“ Sein Blick fiel wieder auf den Brief.</p>
    <p>„Wie kann ich das in Ordnung bringen?“</p>
    <p>„Nun, falls das hier auf einem Fehler beruht, schickst du ihnen eine Kopie des endgültigen Scheidungsurteils, und die Angelegenheit hat sich erledigt.“</p>
    <p>„Was meinen Sie mit ‚falls‘ das auf einem Fehler beruht?“</p>
    <p>Walt reichte ihm den Brief zurück. „Vielleicht solltest du bei deinem Anwalt nachfragen, nur, um sicherzugehen, dass alles ordentlich unter Dach und Fach ist.“</p>
    <p>Noah blinzelte. „Natürlich ist es das.“</p>
    <p>„Nun, sicher. Dann schickst du denen einfach eine Kopie des Scheidungsurteils, und das war’s dann.“</p>
    <p>Das war’s dann. Die Scheidung war unangefochten gewesen, einfacher hätte es wohl nicht sein können, nahm er an. Aber nichts war einfach, wenn es darum ging, ein Fleisch zu trennen. Wenn er bei dem Ganzen irgendetwas gelernt hatte, dann das.</p>
    <p>Das Klingeln des Telefons im Vorzimmer weckte Noah aus seiner Benommenheit. „Alles klar. Vielen herzlichen Dank, Sir. Dann werde ich Sie jetzt nicht länger aufhalten.“ Er stand auf. Seine Knie zitterten.</p>
    <p>„Viel Glück, Noah. Grüß deine Eltern von mir, wenn du sie das nächste Mal siehst.“</p>
    <p>„Mache ich.“</p>
    <p>Noahs Herz raste, während er den Flur hinunterging. Ihm drehte sich der Kopf.</p>
    <p>Das Scheidungsurteil. Er hatte diese Unterlagen. Er hatte sie unterschrieben, und Josephine hatte ihm eine Kopie davon geschickt. An so viel erinnerte er sich, auch wenn diese trauerbehafteten Monate so neblig waren wie das Tal an einem Frühlingsmorgen. Sich Josephine an dem alten, abgewetzten Tisch gegenüberzusehen. Sich wie Fremde zu fühlen, obwohl sie fast zwei Jahre verheiratet gewesen waren. Ihre Porzellanhaut ein blasser Kontrast zu ihrem roten Lippenstift. Wie im Wahn zu arbeiten, das Essen zu vergessen. Nacht für Nacht in seinem leeren Bett zu liegen, mit einem Betonklotz auf der Brust.</p>
    <p>Das Scheidungsurteil. Er konnte nicht sagen, wo genau es jetzt gerade war, aber er wusste, dass er es hatte.</p>
    <p>Es war alles nur ein Fehler. Aber es ergab keinen Sinn, den ganzen Weg zurück auf den Berg zu fahren, wenn er nur ans andere Ende der Stadt musste, um sicherzugehen. Er würde bei seinem Anwalt eine Kopie anfertigen lassen und sie abschicken, solange er noch in der Stadt war. Es hinter sich bringen. Stante pede.</p>
    <p>Auf dem Gehweg wandte er sich nach links und marschierte zu seinem Silverado. Es war viel Verkehr in der Stadt, weil alle ihre Erledigungen machten. Als er die Büroräume von „Connelly Law Office“ erreichte, bog er auf den Parkplatz ein und eilte nach drinnen.</p>
    <p>„Noah, schön Sie zu sehen.“</p>
    <p>„Ich war mir nicht sicher, ob Sie heute geöffnet haben.“</p>
    <p>Die Männer schüttelten die Hände. Joes Partner, Vernon, hatte sowohl Noah als auch Josephine in der Scheidungsangelegenheit vertreten. Aber ein ernster Herzinfarkt hatte den Mann kurz darauf in den Ruhestand und nach Colorado befördert, wo er es genoss, Zeit mit seinem Sohn und seinen Enkeln zu verbringen.</p>
    <p>„Heutzutage muss man auch samstags geöffnet haben, wenn man im Geschäft bleiben will. Meine Sekretärin hat die Grippe und ist zu Hause. Setzen Sie sich doch. Darf ich Ihnen eine Tasse Kaffee oder Tee anbieten?“</p>
    <p>„Kaffee klingt gut.“</p>
    <p>Joe goss eine Tasse ein und reichte sie ihm. „Kommen Sie mit. Ich arbeite gerade an einer eidesstattlichen Erklärung, nichts, was nicht warten könnte.“</p>
    <p>Noah folgte ihm und atmete tief durch, versuchte, seine Nerven zu beruhigen. Lag das nur an ihm, oder roch das Gebäude tatsächlich wie ein Ort, an den Ehen kamen, um zu sterben?</p>
    <p>Er setzte sich Joe gegenüber – an einen Schreibtisch, der einen völligen Kontrast zu Walts darstellte. Außer einen winzigen Stapel Papiere und einem Stifteköcher war nur glänzendes Mahagoni zu sehen.</p>
    <p>Joe faltete seine Hände auf der Tischplatte. „Was kann ich für Sie tun, Noah?“</p>
    <p>Zum zweiten Mal an diesem Morgen zog er den Brief aus seiner Hosentasche und erklärte die Situation.</p>
    <p>Joe hörte aufmerksam zu, seine habichtartigen Augen aufmerksam auf Noah gerichtet. „Ich verstehe“, sagte er, als Noah zum Ende kam. „Na, hoffen wir, dass die Steueraufsicht sich irrt – wäre nicht das erste Mal. Erinnern Sie sich daran, das Scheidungsurteil unterschrieben zu haben?“</p>
    <p>„Ja. Ich habe eine Ausfertigung zu Hause.“ Möglicherweise war er im Laufe des Prozesses nicht so aufmerksam gewesen, wie er es hätte sein sollen. Er hatte in einem Tunnel gesteckt und das überwältigende Bedürfnis verspürt, die ganze Kleinarbeit Josephine zuzuschieben. Sie hatte es ja schließlich darauf angelegt.</p>
    <p>„Ein Scheidungsurteil ist endgültig vollzogen, wenn beide Parteien, und abschließend auch der Richter, es unterschrieben haben.“</p>
    <p>„Der Richter?“ Noah rieb sich mit der Handfläche den Hals und fühlte sich wie ein unglaublicher Trottel. „Ich kann mich nicht an die Unterschrift eines Richters erinnern, aber ich habe auch nicht wirklich darauf geachtet.“</p>
    <p>„Nun, das Gericht ist geschlossen, aber wir können auf jeden Fall in unseren Unterlagen nachschauen.“ Joe stand auf und ging zu einer Wand mit Aktenschränken hinüber. „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Vernon das durchgegangen ist.“</p>
    <p>„Unser Prozess kam gerade zum Abschluss, als er seinen Herzinfarkt hatte.“</p>
    <p>Joes Finger tasteten sich über die Aktenordner. „Er ist vor seinem Umzug noch einmal ins Büro gekommen, um ein paar lose Enden seiner Fälle zu verknüpfen. Ich nehme an, die Möglichkeit besteht, dass das Scheidungsurteil übersehen wurde.“ Joe zog eine Akte hervor und schloss die Schublade. „Wollen doch mal sehen, was wir hier haben.“</p>
    <p>Noahs Herz pochte gegen seine Rippen, während Joe durch die Unterlagen blätterte. <emphasis>Bitte, Gott.</emphasis> Er war nur in die Stadt gekommen, um ein paar Erledigungen zu machen. Wie konnte das jetzt nur passieren?</p>
    <p>Joe zog einen Stapel aus der Mappe. „Also, hier ist eine Kopie des Urteils.“</p>
    <p>Noahs Lungen leerten sich. „Gott sei Dank.“</p>
    <p>„Also … immer mit der Ruhe“, sagte der Rechtsanwalt, der schnell zur letzten Seite vorblätterte. „Es ist nicht vom Richter unterschrieben.“</p>
    <p>Noah sank in seinem Stuhl zusammen.</p>
    <p>„Hier ist eine Notiz, die besagt, dass Vernon Josephine am 28. September eine Ausfertigung übergeben hat. Wenn der Richter unterschrieben hat, schicken wir beiden Parteien eine Kopie und behalten eine für unsere Akten. Nachdem nun keine solche Ausfertigung hier vorliegt, ist sie wohl nie dem Richter vorgelegt worden. Sie können das am Montag im Gericht überprüfen, um ganz sicherzugehen, aber es sieht so aus, als wäre Ihre Scheidung nie abgeschlossen worden.“</p>
    <p>Ihm entfuhr ein nervöses Lachen. „Ich kann nicht glauben, dass das gerade passiert.“</p>
    <p>Joe legte Noah eine Hand auf die Schulter. „Ich weiß, das scheint schlimm zu sein, aber das lässt sich leicht beheben. Die Scheidungsangelegenheit ist möglicherweise noch in der Schwebe. Das passiert öfter, als Sie sich vorstellen können. Seien Sie nur einfach froh, dass keiner von Ihnen beiden wieder geheiratet hat. Und ja, auch das kommt tatsächlich vor.“</p>
    <p>
      <emphasis>Leicht beheben.</emphasis>
    </p>
    <p>Die Worte sprangen in Noahs Kopf hin und her, während er das Büro verließ. Joe hatte gut reden. <emphasis>Der</emphasis> war ja nicht, ohne es zu wissen, die letzten achtzehn Monate mit der Frau verheiratet gewesen, die seine Welt zertrümmert hatte. Der war ja nicht von der Frau, die er mehr liebte als sein Leben, völlig im Stich gelassen worden – jetzt zum zweiten Mal.</p>
    <p>
      <emphasis>Josephine. Du bist immer noch mit ihr verheiratet. Sie ist immer noch deine Frau.</emphasis>
    </p>
    <p>Sein verräterisches Herz tat einen besonders schweren Schlag, gefolgt von einem schnellen Stottern. Sehnsucht brandete auf, stark und unerbittlich, machte seine Brust eng und das Atmen schwer.</p>
    <p>Die reflexhafte Reaktion brachte sein Blut zum Kochen. Dass sie immer noch so viel Macht über ihn hatte … Würde es nie aufhören? Was war er nur für ein Idiot?</p>
    <p>Das war alles ihre Schuld. Sie hatte versprochen, das abzuwickeln. Und hier waren sie nun. Achtzehn Monate später und immer noch verheiratet.</p>
    <p>Irgendwie hatte er für die Dauer ihres endlosen Scheidungsprozesses einen Deckel auf seinen Gefühlen gehalten. Hatte sie einfach blockiert, die Zähne zusammengebissen, seine Lippen verschlossen. Wenn sie wusste, dass er am Boden zerstört war deswegen, dann nicht, weil er vor ihr zusammengebrochen war. Wenn sie von dem Zorn wusste, der in seinem Inneren brodelte, dann nicht, weil er ihr gegenüber gewütet hätte.</p>
    <p>Aber die Gefühle, die jetzt in ihm tobten, bettelten darum, freigelassen zu werden. Und seine Füße, die jetzt zielstrebig über den Gehweg schritten, schienen dieser Macht gegenüber hilflos. Diesmal würde sie ganz genau wissen, wie er sich fühlte.</p>
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    <title>
      <p>KAPITEL 2</p>
    </title>
    <p>Josephine Mitchell zog einen Kamm durch Abel Cranes frischgeschnittenes Haar. Ihre geschickten Finger zupften hier und da an den groben Strähnen, überdeckten einen Wirbel, zähmten eine Welle. Abel war in seinen Sechzigern und hatte einen dicken Schopf grauen Haars, das so schnell wuchs wie ein Rasen im Juni.</p>
    <p>Die Kundenschar am Samstagmorgen füllte Josephines Herrensalon mit den vertrauten Klängen von Plaudereien, dem Summen eines Rasierapparats und dem Plätschern des Wassers in den Waschbecken. Sie roch das herbe Aroma der Rasiercreme und hörte das Schaben einer Rasierklinge, die ihre Freundin und Mitarbeiterin Callie gekonnt über die Wange eines Kunden zog.</p>
    <p>Mit einem Schwung hob Josephine den Umhang von Abels Schultern. „Ta-da! Stattlich wie immer, Mr. Crane.“</p>
    <p>„Vielen Dank, meine Liebe.“</p>
    <p>Abel wohnte am Fuß der Hügel in einem Trailer, der schon bessere Zeiten gesehen hatte. Vor zwei Jahren war er nach einer Rückenverletzung in der Kiesgrube gezwungen gewesen, einen Behindertenstatus zu beantragen. Seine Frau kümmerte sich zu Hause um ihre erwachsene Tochter, die unter schwerer zerebraler Kinderlähmung litt und an den Rollstuhl gefesselt war.</p>
    <p>Während Josephine ihre Werkzeuge verstaute, klingelte hinter der Trennwand die Türglocke. Ihre vier Friseurinnen waren mit ihren Kunden beschäftigt.</p>
    <p>„Bin gleich da!“, rief sie.</p>
    <p>Auf seinem Weg zum Empfang fischte Abel sein Portemonnaie aus der Hosentasche, eine Routine so vertraut wie der Geruch des Shampoos.</p>
    <p>Josephine unterbrach ihn. „Jetzt aber, mein Bester, Sie wissen doch, dass Ihr Geld bei uns nichts wert ist. Kaufen Sie lieber Ihrer Frau ein Stück Kuchen, und richten Sie ihr einen lieben Gruß von mir aus.“</p>
    <p>Abels runde Wangen röteten sich. „Oh, aber das ist doch nicht nötig. Uns geht es wohl was besser, jetzt, wo unser Junge auf eigenen Beinen steht.“</p>
    <p>Sie gab ihm einen sanften Klaps auf den Arm. „Ach was, nun aber raus hier, Abel Crane. Wir sehen uns dann nächsten Monat. Und sagen Sie Lizzie, sie soll mal hereinschauen.“</p>
    <p>„Mache ich“, sagte er und verließ den Laden. „Vielen herzlichen Dank, Josephine.“</p>
    <p>Sie drehte sich um und suchte nach dem Neuankömmling. „Geben Sie mir nur eben ein Momentchen zum Aufkehren und …“</p>
    <p>Ihr Blick fiel auf den wartenden Kunden. Aber es war nicht nur irgendein Kunde. Es war Noah. Aufrecht und selbstbewusst stand er in der Ecke ihres kleinen Empfangsbereichs und brachte etwas in ihr zum Schmerzen. So war es eben mit Noah. Er kam durch ihre Tür, und die vergangenen anderthalb Jahre schwebten einfach wie ein Lufthauch davon.</p>
    <p>„Noah.“ Sein Name entfuhr ihr mit einem Atemzug.</p>
    <p>Sein Haar war vom Wind zerzaust, sein Gesicht voller harter Kanten und einem rauen Dreitagebart. In seinen bernsteinfarbenen Augen schien ein Feuer zu lodern. „Wir müssen reden.“</p>
    <p>Ihr Mund öffnete sich, aber in ihrem Gehirn war ein einziges Kuddelmuddel. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, warum er hier sein könnte, warum er auf sie wütend sein sollte. Seit ihrer Aussage hatte sie ihn nicht mehr gesehen.</p>
    <p>Sie verschränkte die Arme, eine bestenfalls schwache Barriere, und klebte sich ein Lächeln auf die Lippen. „In Ordnung. Was ist los?“</p>
    <p>Ein Schatten huschte über sein Gesicht. „Was los ist? Ich werde dir sagen, was los ist, <emphasis>Josephine</emphasis>.“</p>
    <p>Das tat weh. Sie erwartete ja nicht gerade, diese tiefe, raue Stimme „mein Mädchen“ sagen zu hören, aber Josephine? Er hatte sie von Anfang an Josie genannt.</p>
    <p>Er beugte sich näher zu ihr, und der volle Effekt seines männlichen Duftes machte sie benommen. „Ich muss deine Ausfertigung unseres Scheidungsurteils sehen.“</p>
    <p>Sie blinzelte. Ihr Blick huschte durch den Empfangsbereich. Sie war dankbar, dass er leer war. Trotzdem, die Trennwand war nicht aus Stahl. Eine Hitzewelle stieg über den Nacken in ihre Wangen. „Bitte sprich etwas leiser.“</p>
    <p>„Das Scheidungsurteil, Josephine. Geh es holen.“</p>
    <p>„Schön. Es ist oben. Ich hole es eben.“ Sie hasste es, wie ihre Stimme zitterte. Sie drehte sich um und eilte in den hinteren Bereich ihres Ladens. Das Lächeln, das auf ihren Lippen fixiert war, geriet ins Wanken, als sie im Spiegel einen Blick auf Noah erhaschte, der ihr folgte.</p>
    <p>Na, das würde dann wohl spätestens zur Mittagszeit in der Stadt die Runde gemacht haben. Josephine DuPree Mitchell empfing bei helllichtem Tag ihren Ex-Ehemann in ihrer Wohnung.</p>
    <p>Sie schlüpfte durch die Hintertür in den kurzen Flur, der zur Treppe zu ihrer Wohnung führte. Als sie den Treppenabsatz erreichte, sah sie Noah hinter sich am Fuß der Treppe stehen, die muskulösen Arme vor seiner Brust verschränkt.</p>
    <p>„Kommst du nicht?“</p>
    <p>Er durchbohrte sie mit einem stürmischen Blick voller Misstrauen. „Ich glaube, ich werde einfach hierbleiben.“</p>
    <p>Die Hitze in ihren Wangen verstärkte sich noch, während sie die restlichen Stufen mit Knien so wackelig wie ein dreibeiniger Tisch hinaufstieg, weil ihr Gehirn immer noch versuchte, diese letzte unwirkliche Minute zu verarbeiten. Noah hier. In ihrem Laden.</p>
    <p>Sie versuchte, den steinernen Ausdruck in seinem Gesicht zu vergessen. So anders, als er sie früher immer angeschaut hatte, als seine Löwenaugen voller Verehrung gewesen waren und seine Lippen sich zufrieden gekräuselt hatten, wenn sie völlig tiefenentspannt in ihrem Bett gelegen hatten. In diesen satten, wohligen Minuten, bevor der Schlaf sie mit sich trug, war es immer am einfachsten gewesen, die Angst wegzuschieben.</p>
    <p><emphasis>Na und? Das hast du nur dir selbst zuzuschreiben, Josephine.</emphasis> Die altvertrauten Schuldgefühle bohrten sich hart in ihre Brust, und sie erlaubte sich einen langen, maßlosen Moment lang, die Wucht des Ganzen zu spüren.</p>
    <p>Darüber konnte sich jetzt nicht nachdenken. Konzentration. Wo hatte sie diese Papiere hingelegt?</p>
    <p>Ihre Augen huschten durch ihre unordentliche Wohnung. Sie hatte keinen richtigen Aktenschrank; alles, was irgendwie wichtig war, landete auf ihrem Schreibtisch. Die Rechnungen ließ sie links liegen und tauchte direkt zum Grund des Bergs. Nicht da. Sie suchte weiter.</p>
    <p>Ihre Finger zitterten, sie war unbeholfen. Ein Stapel Papiere segelte aufs Parkett, und sie bückte sich, um sie aufzusammeln. Es waren vor allem Coupons und Werbung; sie war noch nicht dazu gekommen, sich das alles anzuschauen. Sie schwankte, als sie sich aufrichtete. Wo war es nur?</p>
    <p>Sie ging zu den Schubladen über und wühlte darin herum. Himmel, welch ein Durcheinander. Sie musste wirklich Ordnung schaffen. Man konnte schließlich nie wissen, wann der Exmann mit verschränkten Armen übelgelaunt am Fuß der Treppe warten würde.</p>
    <p>Die Zeit lief, und seine Laune – sie hatte da so ein Gefühl – wurde mit jeder Sekunde schlechter. Sie fand das Urteil auf dem Grund der letzten Schublade und zog es mit einem von Herzen kommenden Seufzer hervor.</p>
    <p>Sie nahm sich noch einen Moment, um kurz durchzuatmen, und ihre Augen blieben an dem Spiegel neben der Eingangstür hängen. Das Adrenalin, das sie durchflutete, hatte ihre Wangen gerötet und Schweißperlen auf ihre Stirn gezaubert. Sie tupfte sich die Stirn mit einem Papiertuch ab und widerstand dem Impuls, ihren Lippenstift aufzufrischen und sich durch die Haare zu fahren.</p>
    <p>Komisch, dass sie immer noch schön für ihn aussehen wollte. Manche Dinge änderten sich wohl nie, nahm sie an.</p>
    <p>Den Papierstapel fest umklammernd, verließ sie ihre Wohnung und stieg langsam und bewusst tief atmend die Treppe hinunter. Noah wartete unten, still und gefährlich – gefährlich für ihr emotionales Wohlbefinden.</p>
    <p>Sie brachte ein kleines Lächeln zustande, als sie ihm den Umschlag überreichte. „Bitte schön. Ich kann dir eine Kopie davon anfertigen, falls du deine Unterlagen verloren hast.“</p>
    <p>Er bedachte sie mit einem steinharten Blick, während er das Dokument aus dem Umschlag zog.</p>
    <p>Auf ihren wankenden Beinen verlagerte sie ihr Gewicht. „Ich habe all deinen Bedingungen zugestimmt. Ich kann mir nicht vorstellen, warum du jetzt auf einmal so aufgebracht bist.“ Ihr Lachen klang nervös, erstickt von der Enge in ihrer Kehle.</p>
    <p>Er öffnete das zusammengeheftete Dokument, schlug die Seiten nach hinten um und hielt es ihr dann hin. „Was ist das hier, Josephine? Was siehst du hier?“</p>
    <p>Sie wich zurück, bis die Buchstaben auf der Seite scharf wurden. Ihre Namen, hübsch und ordentlich gedruckt. Ihre Unterschriften auf den entsprechenden Linien.</p>
    <p>Und eine Linie darunter für den Richter. Eine leere Linie.</p>
    <p>„Alsooo … Ich nehme an, wir haben vergessen, die Unterschrift des Richters einzuholen?“</p>
    <p>„<emphasis>Wir</emphasis> haben das nicht vergessen. <emphasis>Du</emphasis> hast das vergessen.“</p>
    <p>Sie nahm den Papierstapel aus seinem stählernen Griff. „Möglicherweise haben die Anwälte eine unterschriebene Ausfertigung.“</p>
    <p>Sein Lachen war völlig humorlos. „Oh, ich kann dir versichern, dass das nicht der Fall ist.“ Er nahm die Papiere wieder an sich und beugte sich zu ihr, bis sie die braunen Flecken in seinen Augen sehen konnte, die sie früher schon immer hypnotisiert hatten.</p>
    <p>„Wir sind nicht geschieden, Josephine. Die Unterlagen sind nie vom Richter unterzeichnet worden.“</p>
    <p>Ihr Herz setzte einen Schlag aus. „Was – was redest du da?“</p>
    <p>„Du hast das Verfahren nicht zu Ende gebracht. Es ist nie abgeschlossen worden.“ Mit einem Blick machte er sie platt. „Wir sind immer noch verheiratet.“</p>
    <p>„Das – das kann nicht wahr sein“, presste sie heraus. Eine nörgelnde Stimme in ihrem Hinterkopf lachte spöttisch.</p>
    <p>„Du hast gesagt, du würdest dich darum kümmern. ‚Ich erledige das alles, Noah. Mach dir bloß keine Gedanken darum, Noah.‘ Und jetzt – schau her!“ Er drehte sich zur Wand um. Seine Schulten hoben und senkten sich, und sie hätte schwören können, dass die Temperatur um zehn Grad gestiegen war.</p>
    <p>„Ich bringe das in Ordnung. Wir lassen es unterschreiben und geben es ab.“</p>
    <p>Er verschränkte die Hände im Nacken. Seine Armmuskeln spannten sich an. Seine Schultern sanken, und ein bisschen von seiner Kampfbereitschaft schien seinen Körper zu verlassen. „So einfach ist das nicht. Die Papiere sind datiert. Joe weiß nicht, ob das Scheidungsverfahren noch in der Schwebe oder ganz eingestellt worden ist.“</p>
    <p>„Es tut mir so leid … Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Vernon hat die Papiere hier abgegeben, wir haben unterschrieben, ich habe Kopien davon angefertigt und dir und ihm jeweils eine geschickt. Ich dachte, das wäre alles.“</p>
    <p>„Nun, das war es aber nicht.“</p>
    <p>„Ich werde mich sofort darum kümmern.“</p>
    <p>Er drehte sich um. Seine Augen waren so kalt wie ein Bergquell. „Oh nein, das wirst du nicht. Diesmal kümmere ich mich darum. Ich werde am Montag im Gericht anrufen und herausfinden, was wir tun müssen, um das geradezubiegen.“</p>
    <p>„Natürlich. Alles, was du willst.“</p>
    <p>„Ich will, dass das hier abgewickelt wird. Und ich will, dass es schnell geschieht.“</p>
    <p>Er konnte es nicht erwarten, sie endlich loszuwerden. Genau wie letztes Mal. Ihr Innerstes schrumpelte in sich zusammen, während ihr wieder die Hitze ins Gesicht stieg. „Du kannst dich auf meine volle Kooperation verlassen.“</p>
    <p>Und so schnell, wie Noah wieder in ihr Leben getreten war, war er wieder weg. Ließ sie gleichermaßen aufgewühlt und ausgelaugt zurück. Genau wie beim ersten Mal, als er durch ihre Tür gekommen war.</p>
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    <title>
      <p>KAPITEL 3</p>
    </title>
    <p>
      <strong>Copper Creek, Georgia  Vor dreieinhalb Jahren</strong>
    </p>
    <p>Josephine legte den neuen schwarzen Umhang über die Schultern des Mannes. Er wirkte kaum volljährig, aber sie fühlte, dass seine Augen im Spiegel sie fixierten. Sie legte ihm die Hände auf die Schultern, die immer noch warm waren von diesem schwülheißen Junitag, und erwiderte seinen Blick. „Was darf ich für dich tun?“</p>
    <p>„Nur einmal nachschneiden.“ Er hatte ein nettes Lächeln und Welpenaugen, die die jungen Mädchen vermutlich alle zum Schmachten brachten.</p>
    <p>Die Türglocke klingelte, und ein Schwall heißer, feuchter Luft umspülte die provisorische Trennwand. Noch ein Kunde, hoffte sie. „Bin gleich bei Ihnen!“</p>
    <p>„Lassen Sie sich Zeit“, erwiderte eine tiefe Stimme.</p>
    <p>Josephine steckte das Kabel des Haarschneiders in die Steckdose und machte sich an die Arbeit. Ihre ersten Wochen waren zäh verlaufen, aber so langsam kam das Geschäft in Schwung. Mundpropaganda, vermutete sie. Männer waren darin einfach besser, nahm sie an. Sie hatte ganz sicher kein Geld mehr für Werbung.</p>
    <p>Die Fläche so zu gestalten, dass man dort arbeiten konnte, hatte sie mehr gekostet als gedacht, und sie hatte nur ein Waschbecken und einen Stuhl. Verbesserungen in ihrer schäbigen Wohnung im Obergeschoss würden warten müssen. Es würde den Rest ihres Erbes aufzehren, den Laden auf Vordermann zu bringen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen und Angestellte zu beschäftigen. Aber das musste geschehen, und zwar bald. So konnte sie kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten. Der Kostenvoranschlag, den sie von dem Bauunternehmer bekommen hatte, der die Vorarbeiten erledigt hatte, war jenseits dessen, was sie sich leisten konnte.</p>
    <p>„Wie heißen Sie, Schätzchen?“, fragte der Junge ein paar Minuten später. Ein kokettes Lächeln umspielte seine Lippen.</p>
    <p>Ihre Augen wichen seinen im Spiegel aus. In einer kleinen Stadt sprachen sich Dinge schnell herum. Niemand wusste das besser als sie.</p>
    <p>Sie schenkte ihm ein verwegenes Lächeln. „Warum fragst du?“</p>
    <p>„Ein Mann sollte den Namen seiner zukünftigen Frau kennen.“</p>
    <p>Der war aber draufgängerisch. Und so jung. „Du kennst mich doch gar nicht, Kleiner. Vielleicht bin ich nicht die Art Mädchen, die man zu Hause seiner Mama vorstellt.“</p>
    <p>Rote Flecken erschienen auf seinem Hals, und Josephine fühlte sich kurz schuldig, weil sie so geradeheraus gewesen war. Seit vollen fünf Minuten saß er in dem Stuhl und hatte nicht ein einziges Mal den „zufällig-absichtlichen Ganzkörpercheck“ gebracht.</p>
    <p>„Meine Mama ist nicht mehr da“, sagte er. „Aber mein Daddy würde Sie mögen.“</p>
    <p>Sie lachte leise vor sich hin. „Ganz bestimmt, Kleiner.“</p>
    <p>Er machte weiter, tat sein Bestes, um sie zu beeindrucken, aber Josephine federte das Ganze etwas ab. Selbst, wenn er sie herumkriegen würde – und das würde nie passieren –, würde er vermutlich gar nicht wissen, was er mit ihr anfangen sollte.</p>
    <p>So plauderte sie weiter mit ihm, während sie sein goldbraunes Haar zurechtstutzte.</p>
    <p>Eigentlich musste kaum etwas geschnitten werden, aber diese Woche waren schon ein paar solcher Kunden da gewesen. Neugierde, vermutete sei. Alle alleinstehenden Männer kamen vorbei, um sie in Augenschein zu nehmen. Solange ihr das Kunden einbrachte, war das ganz in Ordnung für Josephine. Und wenn ein kleines bisschen Flirten die Männer dazu bewog, wiederzukommen, tat sie ihnen den Gefallen gerne.</p>
    
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    <empty-line/>
    <p>Im Empfangsbereich des Herrensalons blätterte Noah blind durch die Seiten der Zeitschrift <emphasis>Blue Ridge Country</emphasis>. Seine Ohren waren ganz auf das Gespräch hinter der klappbaren Trennwand eingestellt. Selbst wenn er den blauen Ford draußen nicht erkannt hätte, hätte er doch Bryce Collins Stimme erkannt. Er war ein guter Junge, beinahe zehn Jahre jünger als Noah, aber er tat sein Bestes für die Neue in der Stadt.</p>
    <p><emphasis>Viel Glück dabei</emphasis>, dachte er und rutschte auf der alten Kirchenbank hin und her, die im Wartebereich als Sitzgelegenheit diente. Ihm stand es noch bevor, die neueste Mitbewohnerin in Copper Creek zu sehen, aber er hatte gehört, dass sie eine echte Augenweide sein sollte. Und wenn sie, wie es hieß, 26 war, war sie eher in seinem Alter als in Bryces. Die Mutter des Jungen würde sich bei seiner Dreistigkeit im Grab umdrehen.</p>
    <p>Was Noah anging, war er nur wegen eines Haarschnitts hier. Er hatte seinen Teil Verabredungen schon gehabt und hatte nicht vor, sich niederzulassen, sehr zum Unwillen <emphasis>seiner</emphasis> Mutter. Er war einfach nur froh, lediglich wegen eines Haarschnitts nicht mehr nach Ellijay fahren zu müssen.</p>
    <p>Er fuhr sich mit der Hand durchs Haar. Erst kürzlich war er nach einem kurzen Einsatz mit den Marines zurückgekehrt, aber sein raspelkurzer Militärschnitt war schon lange herausgewachsen. In seiner Abwesenheit hatte sich hier nicht viel verändert, aber das gefiel ihm irgendwie. Er hatte die Zeit gebraucht, um erwachsen zu werden und sich zu überlegen, ob Copper Creek und das Familienunternehmen das waren, was er wirklich wollte. Als er nach Hause gekommen war, war er sich sicherer denn je gewesen, dass das der Fall war.</p>
    <p>Im Nebenraum ging das Gespräch weiter, und Noah fühlte sich wie angezogen von der gedämpften, sinnlichen Frauenstimme. Ihre handwerklichen Fähigkeiten als Friseurin konnte er noch nicht beurteilen, aber das Ding mit den Waffen einer Frau hatte sie auf jeden Fall voll drauf. Der arme Junge hatte keine Chance.</p>
    <p>Obwohl ihre Art ganz dem Südstaatencharme entsprach, entdeckte er einen Hauch Zynismus in ihrem Lachen, in ihren schnellen Antworten. Zynismus war ein Schutzmechanismus – das wusste er aus erster Hand von seiner Oma. Sag dir, man kann den Leuten einfach nicht vertrauen, dann wirst du nicht enttäuscht werden, wenn sie dich im Stich lassen.</p>
    <p>Seine Neugier auf die Neue wuchs. Er fragte sich, was diesen Unterton in ihre Stimme gebracht hatte.</p>
    <p>Es war kein Geheimnis, warum sie gerade in der Herrenfrisurenbranche gelandet war. Was sie konnte, musste er noch herausfinden, aber das machte nicht viel aus. Solange sie ihre Kunden nicht glatzköpfig hinausschickte, würde sie alleine durch ihre Art, mit Leuten umzugehen, für eine volle Kundenkartei sorgen.</p>
    <p>Das Summen des Haarschneiders verstummte. Dann war das Ratschen des Klettverschlusses zu hören. „Das wär’s!“</p>
    <p>„Sieht super aus, Josephine. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen.“</p>
    <p>„Sag all deinen Freunden, sie sollen vorbeikommen. Für Weiterempfehlungen gebe ich zehn Prozent Rabatt.“</p>
    <p>„Ich werd’s mir merken.“</p>
    <p>Mit einem dämlichen Grinsen kam Bryce um die Trennwand herum und grub seinen Geldbeutel aus der Hosentasche. Dann fiel sein Blick auf Noah, und seine Ohren wurden schlagartig rot. „Was liegt an, Noah?“</p>
    <p>„Nicht viel. Ich habe gerade Feierabend. Wie geht’s deinem Daddy? Ich habe ihn schon ein paar Wochen nicht mehr gesehen.“</p>
    <p>„Ach, dem geht es ganz gut. Hauptsächlich ist er mit seiner Arbeit beschäftigt.“</p>
    <p>Der Junge redete weiter, aber gerade da kam die neue Friseurin nach vorne. Sie schaute Noah mit ihren blauen Augen an – zwei Portionen Himmel –, und er wurde blind und taub für alles andere.</p>
    <p>Ihre roten Lippen schwangen sich zu einem trägen Lächeln. „Bin gleich bei Ihnen.“</p>
    <p>„Nur keine Eile“, krächzte Noah, dessen Kehle plötzlich ausgetrocknet war. Seine Augen folgten ihren schlanken Kurven, bevor sie hinter dem Tresen verschwand.</p>
    <p>Er konnte den Blick nicht von ihr wenden, während sie Bryce abkassierte. Sie hatte schulterlanges blondes Haar, das kunstvoll um ihr hübsches Gesicht zerzaust war.</p>
    <p>Obwohl <emphasis>hübsch</emphasis> ihr nicht gerecht wurde. Ihre alabasterfarbene Haut war fast blass im Kontrast zu ihren üppigen Lippen. Sie hatte dem Bräunungswahnsinn nicht nachgegeben, dem der Rest des Landes verfallen war, und das stand ihr. Lange, dunkle Wimpern strichen über ihre Wangen, als sie in die Schublade griff.</p>
    <p>Kein Wunder, dass der arme Bryce in sie verschossen war. Sie war eine Granate. Eine Sirene. Selbst ihre Bewegungen – das wissende Zucken ihres Kinns, der selbstbewusste Hüftschwung – verströmten rohe Sexualität. Aber es waren ihre Augen, die ihn trafen wie ein Blitz. Blasses Eisblau. Und irgendwie älter als der Rest ihrer Person. Hinter diesen Augen steckten Geheimnisse, und plötzlich wollte er sie alle erfahren.</p>
    <p>Josephine schickte ein weiteres Lächeln in seine Richtung. „Ich bin gleich so weit. Geben Sie mir nur eben ein Momentchen zum Aufkehren.“</p>
    <p>Noah wurde bewusst, dass Bryce gegangen war. Die Glastür war immer noch im Schließen begriffen, und die klingelnden Glöckchen darüber vermischten sich mit seiner Erinnerung. Er wusste nicht einmal mehr, ob er sich ordentlich von dem Jungen verabschiedet hatte.</p>
    <p>Er versuchte, sich an alles zu erinnern, was er über sie gehört hatte. Paul Truvy war ihr Vater, und er hatte ihr seinen Besitz vererbt, als er letzten Herbst gestorben war. Sie hatte in Cartersville bei einem Herrenfriseur gearbeitet und war zu Frühlingsanfang von dort heraufgekommen, um hier ihren eigenen Salon zu eröffnen.</p>
    <p>Sie hatte Beamus Jenkins, dem stadtbekannten Trinker, nach Feierabend an ihrem ersten Samstag einen Haarschnitt gratis verpasst. Am nächsten Morgen war er das erste Mal seit zwanzig Jahren wieder in der Kirche aufgetaucht. Möglicherweise machte noch mehr die Runde, aber Noah war kein Typ für Gerüchte.</p>
    <p>Die Baufirma seiner Familie hatte für die erste Phase des kleinen Renovierungsprojekts, die ihr Geschäft auf die Beine brachte, ein Gebot abgegeben. Sein Bruder, Seth, hatte den Kostenvoranschlag gemacht; er erinnerte sich daran, dass er die Akte im Büro hatte liegen sehen. Aber ein Mitbewerber hatte den Zuschlag bekommen.</p>
    <p>Er schaute sich im Empfangsbereich um. Hier war immer noch viel Arbeit nötig, soweit er das von hier aus sehen konnte. Der ursprüngliche Holzboden musste aufbereitet werden, und der klappbare Wandschirm, der den Eingangsbereich vom Arbeitsbereich abtrennte, war nicht genug. Durch die Eingangstür ging Luft verloren. Das würde ein echtes Problem werden, wenn das schwülwarme Sommerwetter erst einmal da war.</p>
    <p>Er würde eine Trennwand einbauen, etwa drei viertel hoch. Den Boden würde er gerade so weit abschleifen, dass der alte Schmutz und die Flecken weg waren, aber die Maserung und der Charakter des Holzes erhalten blieben. Eine schöne Espressofarbe würde einen netten Kontrast zu der alten Backsteinmauer zu seiner Rechten bilden.</p>
    <p>Josephine kam hinter dem Paravent hervor. „Kommen Sie mit durch, Schätzchen.“</p>
    <p>Sein verrücktes Herz machte einen Luftsprung wegen des Kosenamens. Er stand auf und folgte ihr zu dem Stuhl. Dabei zerbrach er sich den Kopf darüber, was er nur sagen sollte. Er fühlte sich, als hätte ihm einer eins mit einem Kantholz über die Birne gezogen.</p>
    <p>Seine Augen funktionierten immerhin ganz großartig. Josephine war zierlich, fiel ihm auf, jetzt, wo er auf den Füßen stand. Mindestens einen Kopf kleiner als er mit seinen knappen 1,90. Starke, gerade Schultern und eine schlanke Taille. Kurven wie eine Bergstraße.</p>
    <p>Er setzte sich in den Stuhl und begegnete im Spiegel ihrem Blick.</p>
    <p>Seine Stimme schien sich in seiner Kehle verhakt zu haben. Was stimmte bloß nicht mit ihm? Er war vielleicht kein goldzüngiger Plauderknabe, aber wortkarg war er nun auch nicht. Noah zollte Bryce stummen Respekt dafür, dass er sich so zusammengerissen hatte. Das war mehr, als er gerade fertigbrachte.</p>
    <p>„Ich bin Josephine Dupree.“ Mit einem Schwung legte sie ihm den schwarzen Umhang um.</p>
    <p>„Noah Mitchell.“</p>
    <p>„Freut mich, Sie kennenzulernen, Noah.“ Sie legte ihm die Hände auf die Schultern, und er spürte die Berührung bis in die Zehenspitzen. „Was kann ich für Sie tun?“</p>
    <p>Er riss seine Augen von ihrem Spiegelbild los und starrte sein eigenes an. „Da müssen vielleicht drei, vier Zentimeter ab.“ Seine Stimme brach, als wäre er siebzehn. Hitze kroch ihm den Hals hoch, während er sich räusperte. „Ist schon eine Weile her.“</p>
    <p>Sie drehte seinen Stuhl um, und auf einmal fiel ihm ein, dass er sich auch für eine Haarwäsche eingetragen hatte. Das bereute er jetzt. Besonders, als sie die Lehne seines Stuhls absenkte, sich über ihn beugte und ihre großzügigen Kurven näher kamen.</p>
    <p>Sein Herz schlug bis in seine geschwollene Kehle hinein. Er schloss die Augen. Da bemerkte er ihren Geruch. Süß, ein bisschen würzig. Berauschend.</p>
    <p>Das Wasser wurde angestellt. Ihre Finger strichen durch sein Haar, gefolgt von einem Schwall warmen Wassers. Sein Puls machte einen Sprung, und er bemühte sich, gleichmäßig zu atmen. Sein Körper summte wie eine Stimmgabel.</p>
    <p>
      <emphasis>Jetzt reiß dich mal zusammen, Mitchell.</emphasis>
    </p>
    <p>„Sie haben wirklich schönes Haar“, sagte sie mit dieser rauchigen Stimme. „Viele Männer würden alles geben für so dickes, volles Haar.“</p>
    <p>Sein Mund arbeitete. Was sollte er sagen? Danke? Ebenso? Während er über seine Erwiderung nachdachte, vergingen die Sekunden, bis es zu spät war, überhaupt irgendetwas zu sagen. Vielleicht dachte sie, er sei schwer von Begriff.</p>
    <p>Sie fuhr mit ihren Fingern durch sein Haar, während sie es mit Wasser benetzte. Sein Herz donnerte gegen seinen Brustkorb, und ein Schaudern rann ihm über den Nacken. <emphasis>Herr im Himmel. Man könnte meinen, du wärst noch nie von einer Frau angefasst worden.</emphasis></p>
    <p>Er rutschte im Stuhl herum.</p>
    <p>„Zu heiß?“</p>
    <p>Er räusperte sich. „Ähm, nein. Ist gut so.“ <emphasis>Vier Worte. Jetzt hast du aber ‘nen Lauf, Kumpel.</emphasis></p>
    <p>Das Wasser wurde abgestellt, und ihre Finger begannen damit, das Shampoo in sein Haar einzuarbeiten.</p>
    <p>Er hielt seine Augen geschlossen und ließ zu, dass ihr Duft seine Sinne überwältigte. Er konnte ihre Körperwärme spüren, als sie sich vorbeugte, um seinen Hinterkopf zu erreichen. Ihr Atem strich über die Härchen an seinen Schläfen und brachte jede seifige Haarwurzel dazu, sich aufrecht hinzusetzen.</p>
    <p>Dann lief wieder Wasser, und sie begann, den Schaum abzuwaschen. Fast fertig. Er bemerkte, dass seine Hände zu Fäusten geballt waren. Er entspannte sie und wischte sich seine verschwitzten Handflächen auf den Oberschenkeln ab.</p>
    <p>Als sie das Wasser abstellte, wartete er auf das Handtuch. Er brauchte Raum zum Atmen. Aber stattdessen fingen ihre Finger wieder an, sich durch sein Haar zu arbeiten, und ein angenehmer Moschusduft mischte sich unter ihren Geruch.</p>
    <p>„Riecht das Zeug nicht einfach himmlisch? Es ist mein Lieblingsprodukt. Ihre Haare werden sich hinterher anfühlen wie Seide.“</p>
    <p>„Riecht großartig.“</p>
    <p>„Wie haben Sie von meinem Geschäft erfahren?“</p>
    <p>„Äh, vom Hörensagen, glaube ich. Sie hatten den Laden gerade gekauft, als ich von einem Auslandseinsatz wiedergekommen bin.“</p>
    <p>„Danke für Ihren Dienst, Noah. Welche Truppe?“</p>
    <p>„Marines. Meine Familie hat übrigens ein Gebot für Ihren Renovierungsauftrag abgegeben. Mitchell Home Improvement.“</p>
    <p>Ihre Finger kneteten seinen Nacken, eine Minimassage, die ungefähr das Beste war, das er je gefühlt hatte. Er schluckte schwer, wollte sich gleichzeitig in ihre Berührung fallen lassen und aus dem Stuhl flüchten.</p>
    <p>„Oh, tut mir leid. Sawyers Angebot war etwas niedriger, und ich muss auf jeden Penny achten.“</p>
    <p>„Es ist eine gute Firma. Sind gute Leute.“</p>
    <p>„Ich hole gerade neue Angebote für die nächste Phase ein. Einer eurer Jungs macht einen Kostenvoranschlag für mich. Billy heißt er, glaube ich. Ich habe ein sehr begrenztes Budget, weil ich gerade erst angefangen habe.“</p>
    <p>Sie stellte das Wasser an und begann damit, den Conditioner auszuspülen.</p>
    <p>Plötzlich wollte er diesen Job mehr als seinen nächsten Atemzug. Dieser Tage kümmerte er sich vorwiegend um größere Aufträge. Sie hatten mehrere sehr fähige Mannschaften, und im Büro war auch immer eine Menge zu tun. Aber in diesem Fall war er versucht, die Sache persönlich in die Hand zu nehmen – sozusagen.</p>
    <p>„Ich werde mir das Angebot anschauen. Mal sehen, ob sich was machen lässt.“</p>
    <p>„Das ist aber nett von Ihnen. Ich habe vor, so bald wie möglich anzufangen. Ein Stuhl wird mich nicht lange im Geschäft halten.“</p>
    <p>„Sie wollen sich vergrößern?“</p>
    <p>„Yes, Sir. Ich habe einige Stühle und Becken aus zweiter Hand aus einer Geschäftsauflösung in Atlanta. Außerdem muss am Boden was gemacht werden, und ich brauche hier drin noch ein, zwei Wände.“</p>
    <p>„Sieht aus, als hätte es in der Decke da vorne irgendwann einen Wasserschaden gegeben.“</p>
    <p>„Das kommt von meinem Badezimmer oben. Der Schaden ist behoben, aber die Decke muss repariert werden.“</p>
    <p>„Sie wohnen da oben?“ Die Wohnung hatte jahrelang leergestanden. Er konnte sich nicht vorstellen, in welchem Zustand sie sich befand.</p>
    <p>„Vorerst.“ Sie drehte den Wasserhahn zu und tupfte sein Haar mit einem Handtuch ab, bevor sie die Lehne wieder gerade stellte. „Um ehrlich zu sein, also, wenn ich von dem einen Angebot ausgehe, das ich schon bekommen habe, werde ich wohl eine Art Deal aushandeln müssen.“</p>
    <p>Lebhafte Visionen von Küssen im Mondlicht schossen ihm durch den Kopf. Er blinzelte sie weg. „Was denn für eine Art Deal?“</p>
    <p>Sie pumpte den Stuhl hoch und rubbelte mit dem Handtuch über seinen Kopf, um das restliche Wasser aufzunehmen. Dann bewegte sie sich an seine Seite und zog einen Kamm durch sein Haar. „Ich habe gedacht, ich könnte vielleicht eine helfende Hand reichen. Sie wissen schon, abends und an meinem freien Tag.“</p>
    <p>„Sie meinen … bei der Renovierung?“</p>
    <p>Sie hielt inne. Ihre Augen fixierten seine im Spiegel. Sie glitzerten amüsiert. „Ich kann mehr als nur hübsch in der Gegend herumstehen, das sollten Sie vielleicht wissen.“</p>
    <p>Hitze stieg ihm in die Wangen. „Das habe ich nicht gemeint …“</p>
    <p>Ihr Lachen war leise und lasziv, und ihre Augen verzogen sich zu Halbmonden. „Entspannen Sie sich, ich bin kein Handwerker, aber ich kann einen flachen Schraubenzieher von einem Kreuzschlitz unterscheiden. Und ich lerne schnell. Ich habe gehofft, ein paar Hände zusätzlich könnten die Kosten ein wenig senken.“</p>
    <p>Sie lehnte sich näher an ihn heran, um seinen Pony mit dem Kamm zu durchfahren, und brachte ihren berauschenden Duft mit. „Meinen Sie, Sie wären offen für so etwas in der Art?“</p>
    <p>Den Mann würde er gerne treffen, der das nicht wäre.</p>
    <p>Trotzdem, aus geschäftlicher Sicht wäre er dumm, das anzunehmen. Alles Mögliche konnte dabei schiefgehen. Vermutlich würde sie seine Arbeitsgeschwindigkeit eher bremsen. Zweifellos würde sie ihn unglaublich ablenken. Und da war noch nicht mal die Frage nach der Versicherung geklärt.</p>
    <p>Aber während sie ihm die Haare schnitt, ganz auf ihre Aufgabe konzentriert, sah er ihr in die Augen, die auf der Hut waren. Da war mehr, als man auf den ersten Blick sehen konnte. Er wollte alles wissen, was es über Josephine Dupree zu wissen gab, und ihm fiel keine bessere Art und Weise ein, das zu erfahren, als so. Wenn ihn das zu einem Trottel machte, mochte das so sein.</p>
    <p>„Ich würde es mir auf jeden Fall überlegen“, sagte er. <emphasis>Und dein Lächeln reicht mir als Anzahlung.</emphasis></p>
    <p>„Freut mich, das zu hören.“</p>
    <p>Sie richtete ihre Aufmerksamkeit auf ihre Arbeit. Das nutzte Noah aus, um sie in Ruhe zu betrachten. Selbst so aus der Nähe war ihre Porzellanhaut makellos. Ihre dunklen Wimpern waren wahnsinnig lang und gebogen. Zarte Augenbrauen wölbten sich spitzbübisch über mandelförmige Augen. Sein Blick senkte sich auf ihre vollen roten Lippen. Die reinste Vollkommenheit.</p>
    <p>Oh ja. Komme, was da wolle, diesen Auftrag würde er übernehmen.</p>
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    <title>
      <p>KAPITEL 4</p>
    </title>
    <p>
      <strong>Sweetbriar Ranch  Gegenwart</strong>
    </p>
    <p>Noah öffnete Rangos Box und führte ihn auf den Putzplatz. Der Atem des Pferdes stand neblig in der Luft, obwohl es fast Mittag war. Eine Wolkenbank schluckte das Sonnenlicht, und Tannenduft hing schwer in der Luft.</p>
    <p>Rango wieherte leise. Gestriegelt zu werden stand ganz weit oben auf der Liste dieses Pferdes, zusammen mit Fressen. Noah führte das Paint Horse in den Stand und ließ den Führstrick los. „Steh.“</p>
    <p>Alle Pferde auf der Sweetbriar Ranch waren darauf trainiert, stehen zu bleiben, wenn der Strick auf dem Boden hing. Rango allerdings war noch ziemlich neu und neigte nach wie vor dazu davonzuwandern.</p>
    <p>Er begann, das schwarzweiße Fell des Pferdes zu striegeln. „Bist ein bisschen in die Kletten geraten, was? Manchmal habe ich das Gefühl, du machst das mit Absicht, Großer.“</p>
    <p>Rango seufzte. Die restlichen elf Pferde waren bereits gefüttert, gestriegelt und auf der Weide. Wenn es noch kälter wurde, würde er ihnen die Decken auflegen müssen.</p>
    <p>Sein Telefon summte in seiner Hosentasche, und er schaute aufs Display. Endlich. Um Punkt zehn Uhr hatte er heute Morgen im Gericht angerufen und darauf gewartet, dass sie die Aktenlage überprüften und sich wieder bei ihm meldeten.</p>
    <p>„Mitchell hier.“</p>
    <p>„Hallo, Mr. Mitchell, hier spricht Cheryl vom Gericht.“</p>
    <p>„Hallo, Cheryl. Danke, dass Sie sich so schnell melden. Was haben Sie herausgefunden?“</p>
    <p>„Also, ich habe die Akten durchsucht und herausgefunden, dass Sie ganz recht hatten – Ihre Scheidung ist nie vollzogen worden. Ich fürchte, Sie sind immer noch verheiratet.“</p>
    <p>Sein Herzschlag hüpfte. „Immer noch verheiratet“, murmelte er sich selbst zu. Egal, wie oft er den Gedanken jetzt gedacht hatte, er schien nicht ganz bei ihm anzukommen.</p>
    <p>„Ich fürchte, so ist es. Das Verfahren ist immer noch in der Schwebe, das ist also gut. Es geht im Grunde nur darum, frischdatierte Papiere und die entsprechenden Unterschriften zu bekommen. Ihr nächster Schritt wäre, Ihren Anwalt zu kontaktieren.“</p>
    <p>„Das mache ich. Vielen Dank, Cheryl.“</p>
    <p>„Gern geschehen. Schönen Tag noch.“</p>
    <p>Noah verschwendete keine Zeit. Er bekam Joe an den Apparat, der ihm ein frischdatiertes Scheidungsurteil bis zum Ende des Tages versprach. Noah bedankte sich bei ihm und legte auf.</p>
    <p>Morgen würde er in die Stadt fahren, die Papiere abholen, sie unterschreiben, sie von Josephine unterzeichnen lassen und sie wieder abgeben.</p>
    <p>Nein, nicht morgen, dachte er, als er in Gedanken seinen Terminkalender durchging. Nachmittags traf er sich schon mit einem möglichen Einstaller, und dann kam der Chiropraktiker, der sich ein paar Pferde vornehmen sollte.</p>
    <p>Und am Mittwochnachmittag traf er sich mit Mary Beth, um die Zeitplanung für das Sommerlager durchzugehen. Außerdem zogen kalter Regen und Wind aus einer größeren Sturmfront auf das Gebiet zu. Er würde die Pferde einstallen müssen, bevor das Unwetter eintraf. Da würde er keine Zeit haben, ganz bis in die Stadt zu fahren. Sein Seufzen kam aus seinem tiefsten Inneren. Am Donnerstag hatte er, gesetzt den Fall, das Wetter machte mit, zwei Trailreitgruppen am Nachmittag.</p>
    <p>Er würde nicht vor Freitag vom Berg herunterkommen können. Eine komplizierte Gefühlsmischung überkam ihn. Es war so bizarr, daran zu denken, dass Josephine und er immer noch verheiratet waren.</p>
    <p>Aber nicht mehr lange. Wenn die Richter gnädig waren, würde nächste Woche alles vorbei sein. Außer der Steuergeschichte. Die würde er neu einreichen müssen, und dafür würde er Walts Hilfe brauchen. Das wurde ja alles immer besser hier.</p>
    <p>Er suchte die Nummer von Josephines Salon in seinem Handy und wählte sie, in der Hoffnung, sie wäre zu beschäftigt, um den Anruf entgegenzunehmen. Endlich lief einmal etwas so, wie er sich das wünschte. Ihre leise Stimme mit dem gedehnten Südstaatenakzent ertönte und gab Anweisungen zum Hinterlassen einer Nachricht. Seine Gedanken sprangen wieder zu dem Samstag zurück, als er sie in ihrem Geschäft konfrontiert hatte.</p>
    <p>Sie hatte sich kein bisschen verändert, weder im Aussehen noch in ihrer Art. Sie flirtete sich immer noch durchs Leben und trat dabei Herzen in den Dreck. Ein kleiner Teil seines Selbst – der Teil, der sich an ihr zartfühlendes Herz für die Bedürftigen erinnerte und an die rohe Verletzlichkeit, die sie so gut zu verstecken wusste – wehrte sich gegen den Gedanken. Aber er brachte diese Stimme zum Schweigen. Er wollte Josephine nicht mehr mögen.</p>
    <p>Ein Piepen erklang in seinem Ohr, und seine Kurzangebundenheit kam wie von selbst. „Ich bin’s. Ich habe gerade mit dem Gericht telefoniert, und es ist alles noch … offen. Joe stellt die Papiere neu aus. Ich schaffe es nicht vor Freitagnachmittag in die Stadt. Also musst du irgendwann diese Woche zu ihm hingehen und sie unterschreiben.“ Er legte auf, ohne sich weiter groß zu verabschieden.</p>
    <p>Rango drehte sich um und stupste ihn mit der Schnauze an. Noah nahm die Bürste zur Hand und fuhr damit über die Flanke des Pferdes. Er fragte sich, mit wie vielen Männern Josephine sich verabredet hatte, seitdem sie getrennter Wege gingen. Seitdem sie dachten, sie wären geschieden. Er sagte sich, dass es nicht von Bedeutung war. Sie gehörte nicht länger ihm, selbst wenn das Gesetz das anders sah.</p>
    <p>Aber er konnte nicht leugnen, dass sie seit Samstag aus seinen Gedanken nicht wegzukriegen war. Die Erinnerungen – so gute, so schlechte – waren näher an der Oberfläche, als ihm bewusst gewesen war. Das Ganze hatte die Vergangenheit aufgewirbelt. Und die Vergangenheit sollte auf jeden Fall besser begraben bleiben.</p>
    <p>Er sah zu den Dachbalken der Scheune hinauf, als könnte er direkt in den Himmel sehen.</p>
    <p>
      <emphasis>Was für ein mieser Trick ist das hier eigentlich?</emphasis>
    </p>
    
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    <empty-line/>
    <p>Josephine spielte die Nachricht ein drittes Mal in Folge ab. Draußen war es dunkel geworden. In ihrer verriegelten Ladentür hing das „Geschlossen“-Schild. Noah sprach durch den Telefonlautsprecher zu ihr. Seine Stimme war hart. Kalt.</p>
    <p>Sie hatte zwischen zwei Kunden gesehen, wie der Anruf reinkam. Sie hatte nichts weiter zu tun gehabt, als staubige Ecken zu fegen, aber sie brachte es nicht über sich, ans Telefon zu gehen. Stattdessen stand sie da wie versteinert, während er seine Informationen loswurde. Nur die Fakten, Ma’am, nichts als die Fakten.</p>
    <p>Die Nachricht kam zum Schluss; sie endete mit seiner kurzen Anweisung, die Papiere zu unterzeichnen.</p>
    <p>Immer noch verheiratet. Der Gedanke spielte grausam Katz und Maus mit ihrem Verstand, foppte sie. Verheiratet, geschieden, was machte das schon? Sie lebte ohnehin wie eine Nonne. Nicht, dass die Menschen in Copper Creek das glauben würden. Sie hatte ihre Lektion endlich gelernt.</p>
    <p>Die hätte sie schon vor Jahren lernen sollen. Warum um Himmels willen sie zugelassen hatte, dass Noah ihr etwas anderes weismachte, war reine Spekulation.</p>
    <p>Sie hatte ihn verletzt, und wofür? Scham, vertraut und verdient, überkam sie, und sie begrüßte sie. Vielleicht war sie kein faules Ei, wie ihr Vater sie genannt hatte, aber selbst nach einem Jahr Therapie traute sie sich nicht an eine neue Beziehung heran. Sie würde sich selbst niemandem mehr antun. Nie wieder.</p>
    <p>Zum hundertsten Mal wünschte sie sich, sie könnte in die Vergangenheit zurückreisen und Sawyer’s Construction beauftragen anstatt Noah. Das hätte ihnen beiden eine ganze Menge Ärger erspart.</p>
    <p>Sie versuchte, die Gedanken abzuschütteln, drehte die Lüftung herunter und machte sich auf den Weg in ihre stille Wohnung. Dort angekommen, stellte sie das Radio an, um die einsamen Ecken zu füllen.</p>
    <p>Sie musste Noah aus ihrem Kopf herauskriegen, aber er war wie eine Klette, die sich in einer Haarsträhne verfangen hatte. Sie zog ihren Terminkalender für Samstag heraus. Bewohnerinnen des Hope House, des lokalen Mädchenheims, kamen, um sich von ihr verwöhnen zu lassen, und das hatten sie auch verdient. Am Samstagabend sollte das Frühlingsfest der Highschool stattfinden, und sie hatte all ihre Stylisten einbestellt, die kostenlose Hochsteckfrisuren und Make-up machen würden. Sie hatte zwei Nagelpflegerinnen aus dem Umland aufgetan, die bereit waren, ihre Zeit zu opfern. Sie konnte es kaum erwarten, die Mädchen alle aufgebrezelt und selbstbewusst vor sich zu sehen.</p>
    <p>Die Planung hielt sie auf Trab, bis ihre Augen müde wurden. Sie machte sich bettfertig, kroch unter die Decke und wünschte sich, eine kühle Brise würde durchs Fenster hereinwehen. Stattdessen wehte eine Vision von Noahs Gesicht herbei. Diese kühlen Augen, die auf sie gerichtet waren. Sein wütend zuckender Unterkiefer.</p>
    <p>Seine Stimme auf dem Anrufbeantworter erklang wieder in ihrem Kopf, ihr Ton so voller Abscheu, dass es ihr körperliche Schmerzen bereitete. Er würde Freitag in die Stadt kommen, sagte er. Obwohl es offensichtlich war, dass es ihm lieber wäre, wenn das alles gestern erledigt gewesen wäre.</p>
    <p>Vielleicht konnte sie die Zeit nicht zurückdrehen und Dinge anders machen. Vielleicht konnte sie sie nicht wie durch einen Zaubertrick zu geschiedenen Leuten machen. Aber sie konnte ihm die Fahrt den Berg herunter einsparen und das Ganze um ein paar Tage beschleunigen. Um Noahs willen. Vielleicht auch um ihrer selbst willen. Am Mittwoch nach Ladenschluss würde sie ihm die Papiere persönlich überbringen. Das war das Mindeste, was sie tun konnte.</p>
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    <title>
      <p>KAPITEL 5</p>
    </title>
    <p>In Gedanken bereits bei dem Abend, der vor ihr lag, drehte Josephine den Schlüssel ihres Ford Focus um. Der Motor des Autos stotterte, das machte er öfter. Er musste durchgecheckt werden, aber das schob sie schon länger vor sich her.</p>
    <p>Sie versuchte es wieder. „Komm schon, Kleiner. Du schaffst das.“ Sie musste mit der Sache abschließen. Weil sie dauernd an Noah Mitchell denken musste, konnte sie sich kaum auf etwas anderes konzentrieren.</p>
    <p>Der Motor sprang an, und sie seufzte aus tiefstem Herzen. Mit dem Packen Papiere aus der Anwaltskanzlei auf dem Beifahrersitz bog sie aus der Parklücke und verließ die Stadt. Noah wohnte jetzt auf der Sweetbriar Ranch, eine gute halbe Autostunde den Berg hoch.</p>
    <p>Die Sonne hing über dem Horizont, und ihr graute schon jetzt vor der Rückfahrt über die sich windenden Bergstraßen im Dunkeln. Aber nicht so sehr, wie ihr davor graute, Noah wiederzusehen.</p>
    <p>Ihr Herz tat einen Extraschlag. Zu sagen, ihr graute davor, war zu einfach für die komplexen Gefühle, die er in ihr aufrührte. Immerhin würde er froh sein, sie zu sehen. Natürlich nicht, weil er ihre Gesellschaft schätzte, sondern weil es den Scheidungsprozess beschleunigte. Nicht einen Moment lang glaubte sie, ihre gute Tat könnte ihr enormes Versagen ausgleichen.</p>
    <p>Kurz nachdem sie in der Bergregion angelangt war, begann es zu regnen, und sie stellte die Scheibenwischer an, während sie langsam Kehre um Kehre bewältigte. Schön war es hier oben. Tannen und Bergpanoramen und die Art Stille, die einen seine eigenen Gedanken hören ließ.</p>
    <p>Sie fragte sich, ob Noah sich zum Abendessen hinsetzte. Zum ersten Mal dachte sie darüber nach, ob er allein war. In der Stadt hatte sie Gerüchte über ihn und seine Reitlehrerin, Mary Beth Maynor, gehört. Was, wenn Josephine einen gemütlichen Abend oder ein romantisches Abendessen für zwei unterbrach?</p>
    <p>Auf dem Lenkrad begannen ihre Handflächen zu schwitzen. Mary Beth war ein liebes Kirchenmädchen mit einer guten, anständigen Erziehung. Sie war hübsch, ein hübsches Mädchen von nebenan, mit ihrem glatten dunklen Haar und einem freundlichen Lächeln. Sie wäre gut für Noah.</p>
    <p>Der Gedanke schloss sich wie eine Faust um Josephines Herz.</p>
    <p>Kein Wunder, dass ihn die ganze Situation so aufgeregt hatte. Wenn er mit Mary Beth zusammen war, betrog er sie so unwissentlich, und es gab keinen loyaleren Menschen auf der Welt als Noah.</p>
    <p>Die Straße wand sich weiter, krümmte sich nach Norden und Süden, Osten und Westen, bis ihr flau im Magen wurde. Die Sonne war inzwischen hinter dem Horizont verschwunden, und es hatte sich eingeregnet, die Tropfen trommelten auf ihr Autodach.</p>
    <p>Sie bremste, als sie sich der Old Hollow Road näherte, einer Schotterstraße, die steil nach rechts abfiel. Ein Wegweiser deutete Richtung Sweetbriar Ranch. Die Straße ging noch eine Weile weiter, bevor sie eine weite Ebene voller sanfter Hügel erreichte, die von einem weißen Lattenzaun umfriedet war. Ein Schild am Eingang sagte ihr, dass sie angekommen war.</p>
    <p>Kies knallte unter ihren Rädern, als sie langsam über die Auffahrt rollte. Im schwindenden Licht wirkte die Landschaft eintönig, aber sie stellte sich die Hügel grün vor, überall darauf verteilt die Pferde, die sie hier schon einmal gesehen hatte, in glücklicheren Zeiten. Sie überquerte eine Holzbrücke über einen Bach, der sich durch die Weiden schlängelte.</p>
    <p>In seiner Jugend hatte Noah auf der Ranch als Stalljunge gearbeitet, wenn im Bauunternehmen seiner Familie wenig los gewesen war. Sie war überrascht gewesen, als sie hörte, dass er die Anlage gekauft hatte. Sosehr er Pferde liebte, Baustellen waren einfach Teil seiner DNA. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass er das aufgab. Irgendwie hatte sie sich auch dafür die Schuld zugeschrieben.</p>
    <p>Sie erreichte einen Hügelkamm, von wo aus ein kleines Häuschen in Sicht kam. Im Fenster brannte ein Licht, und Rauch kräuselte sich aus dem Schornstein. Sie bremste vor dem Haus und schnappte sich das Bündel Papiere, dann sauste sie durch den kalten Regen in den Schutz der Veranda.</p>
    <p>Nach dreimaligem Klopfen jedoch sank ihr Magen in die Kniekehlen. Sie war doch sicher nicht den ganzen Weg umsonst gefahren. Was, wenn er eine Lücke in seinem Zeitplan gefunden hatte und wegen der Papiere in die Stadt gefahren war? Er würde fuchsteufelswild werden, wenn er den ganzen langen Weg auf sich genommen hatte, um dann festzustellen, dass sie weg war.</p>
    <p>Im schwindenden Licht ließ sie ihren Blick über das Umland gleiten und entdeckte den Schatten einer Scheune an einem entlegenen Ende des Grundstücks. Dort glomm ein schwaches Licht. Natürlich.</p>
    <p>Sie stürzte zum Auto zurück, kämpfte mit dem Motor und gewann beim zweiten Versuch. Sie klappte die Sonnenblende herunter und verzog das Gesicht bei ihrem Anblick: zusammengefallenes Haar, das Gesicht nassglänzend vom Regen und ein dünnes helles Jäckchen mit dunklen Tropfspuren. Ach, egal. Er würde sowieso nicht begeistert sein, sie zu sehen, ganz gleich, wie sie aussah.</p>
    <p>Sie folgte der Auffahrt bis zur Scheune, wo sie seinen Pick-up entdeckte. Als sie ausstieg, hörte sie im Inneren der Scheune ein lautes Wiehern, gefolgt von Noahs tiefer Stimme. Sie hechtete zum Unterstand und blieb in der Tür stehen.</p>
    <p>Noah führte gerade ein braunes Pferd in eine Box. Er trug einen dunklen Regenmantel und hatte sich die Kapuze ins regennasse Gesicht gezogen. Ein Rappe stand wartend im Mittelgang. Seine Ohren drehten sich aufmerksam in ihre Richtung, und er wieherte so leise, dass sie es kaum hören konnte.</p>
    <p>Bei dem Klang drehte sich Noah um und entdeckte sie in der Türöffnung. Irgendetwas leuchtete in seinen Augen auf, Überraschung vielleicht und noch etwas anderes, bevor sie sich zu Schlitzen verengten.</p>
    <p>Seine Kiefermuskeln verkrampften sich, während sein Blick über sie glitt. „Was machst du hier?“</p>
    <p>„Ich … ich habe die Papiere hergebracht.“</p>
    <p>Sein Blick fiel auf den Packen in ihrer Hand.</p>
    <p>„Ich dachte, es könnte den Ablauf beschleunigen, wenn ich sie vorbeibringe.“</p>
    <p>Das sanfte Licht konnte seine harten Gesichtszüge nicht abmildern. „Du hättest anrufen sollen. Ich muss die Pferde hereinholen.“</p>
    <p>Sie suchte in ihrer Handtasche nach einem Stift. „Wenn du sie einfach unterschreibst, bin ich gleich wieder weg. Ich kann sie Joe morgen gleich als Erstes vorbeibringen.“</p>
    <p>Er schenkte ihr ein ironisches Lachen. „Wenn du glaubst, dass ich das unterschreibe, ohne es gelesen zu haben, spinnst du wirklich.“</p>
    <p>Hitze stieg ihr ins Gesicht. „Es sind die gleichen Unterlagen, auf die wir uns schon vorher geeinigt hatten. Ich habe sie nur abgeholt.“</p>
    <p>Er ging rückwärts aus der Box und schloss die Tür. „Trotzdem. Ich schaue sie mir an.“</p>
    <p>Sie verlagerte ihr Gewicht und drückte den Papierstapel an sich. „In Ordnung. Also, dann werde ich sie einfach unterschreiben und hier bei dir lassen, denke ich.“ Dann konnte er sie abgeben, wenn er Zeit hatte. So viel zu ihrem Ausflug auf den Berg.</p>
    <p>Mit gerunzelter Stirn griff er nach der Führleine des Rappen.</p>
    <p>Josephine wartete geduldig, während er das Pferd offenbar tief in Gedanken versunken in die Box führte.</p>
    <p>Sie fühlte sich entlassen, nahm die Kappe ihres Stifts ab und blätterte zur letzten Seite. Sie legte den Stapel auf den Deckel eines Eimers in der Nähe und unterschrieb mit zitternder Hand auf der entsprechenden Linie.</p>
    <p><emphasis>Keine große Sache, Josephine. Du hast doch sowieso gedacht, es wäre längst erledigt. Nur eine Formalität.</emphasis> Doch das Gefühlsknäuel in ihrem Inneren drohte zu platzen.</p>
    <p>Sie richtete sich wieder auf. „Okay. Ich lasse das dann einfach hier.“ Als er nicht antwortete, wandte sie sich zum Gehen. Der Regen war stärker geworden, und sie verschränkte die Arme vor dem Oberkörper, um sich gegen die bevorstehende Nässe zu schützen.</p>
    <p>„Warte.“</p>
    <p>Josephine drehte sich um, während Noah mit schnellen Handgriffen die Pferdedecke des Rappen abnahm.</p>
    <p>Als er fertig war, richtete er seinen finsteren Blick auf sie und seufzte schwer. „Ich will nicht wieder in die Stadt fahren. In zwanzig, dreißig Minuten bin ich hier fertig, wenn du ein bisschen warten kannst.“</p>
    <p>Sie wurde nirgendwo anders gebraucht. „Ich warte im Auto.“</p>
    <p>Er öffnete seinen Mund, und sie fragte sich, ob er sie gleich in sein Haus einladen würde. Aber falls er das in Erwägung gezogen hatte, hatte er es sich anders überlegt. „Gut.“</p>
    <p>Sie ließ den Stift neben den Papieren liegen und stürzte zurück in die Wärme ihres Autos. Durch die Rinnsale auf der Windschutzscheibe beobachtete sie, wie Noah in der Dunkelheit der Weide verschwand. Eine Weile später tauchte er mit drei weiteren Pferden wieder auf.</p>
    <p>Während er in der Scheune war, veränderte sich der Klang des Regens. Josephine erkannte, dass der Wolkenbruch in Graupel überging. Sie dachte an die Bergstraße und drängte Noah in Gedanken zur Eile.</p>
    <p>Ein paar Minuten später graupelte es gleichmäßig weiter, und Noah war immer noch in der Scheune. Wenn es irgendeine Hoffnung gab, sicher in die Stadt zurückzukommen, war es jetzt oder nie. Sie rannte zurück in die Scheune, inzwischen zitternd vor Kälte und Nässe.</p>
    <p>Noah entfernte gerade die Decke eines kastanienbraunen Pferdes.</p>
    <p>„Noah … Ich glaube, ich lasse dir die Papiere besser einfach hier.“</p>
    <p>„Ich bin beinahe fertig.“</p>
    <p>„Der Regen ist in Eisregen übergegangen. Wenn ich jetzt nicht fahre …“ Sie ließ ihn seine eigenen Schlüsse ziehen.</p>
    <p>Er durchbohrte sie mit einem nicht gerade freundlichen Blick. Seine Hände arbeiteten schnell, effizient. „Schön. Dann fahr.“</p>
    <p>Nett. So viel zu ihren Bemühungen. Sie spürte ein Fünkchen Irritation, drehte sich auf dem Absatz um und eilte zu ihrem Auto. Der Wind wehte ihr das nasse Haar ins Gesicht, wo es auf ihren Wangen kleben blieb. Sie war nass bis auf die Haut und zitterte am ganzen Körper. All das für nichts. Es würde eine langsame, dunkle Fahrt den Berg hinunter werden.</p>
    <p>Sie drehte den Schlüssel um. Ihr Bauch krampfte, als der Motor nicht beim ersten Versuch ansprang. Und beim zweiten auch nicht. Aus dem Augenwinkel nahm sie eine Bewegung wahr, die ihre Aufmerksamkeit weckte – Noah, der wieder auf dem Weg zur Weide war und nichts von ihrer steigenden Besorgnis ahnte.</p>
    <p>„Komm schon, Kleiner, du kannst es doch.“ Sie versuchte es wieder. Diesmal gab der Motor nur ein leises Klicken von sich. Ihr Herz setzte aus. „Nein. Nein, nein, nein.“ Das war ein neues Geräusch, und vermutlich kein gutes. Sie schlug mit dem Handballen aufs Lenkrad.</p>
    <p>Nach ein paar weiteren vergeblichen Versuchen lehnte sie sich im Sitz zurück und gab auf. Ihre Augen tasteten die Dunkelheit nach Noah ab, aber bis er mit zwei Pferden an der Hand wiederkam, waren zwanzig Minuten vergangen.</p>
    <p>Der Eisregen brannte wie Stiche auf ihrer Haut, als sie auf ihn zu rannte. Blinzelnd krümmte sie sich gegen den Wind zusammen. In ihrer Eile rutschte sie auf dem eiskalten Boden aus und konnte sich gerade noch fangen.</p>
    <p>Sie sah, wie er sie bemerkte. Sein Rücken streckte sich, und seine Augenbrauen zogen sich zusammen. „Was machst du denn immer noch hier?“, brüllte er über den Wind.</p>
    <p>„Mein Wagen springt nicht an.“</p>
    <p>Er kam mit den Pferden im Schlepp zu ihr herüber und bat wortlos mit ausgestreckter Hand um die Schlüssel.</p>
    <p>Mit zusammengekniffenen Lippen reichte sie sie ihm.</p>
    <p>Er führte die Pferde in ihre Boxen und arbeitete zügig, während sie in einer schattigen Ecke der Scheune zitternd wartete.</p>
    <p>Glaubte er wirklich, sie sei nicht imstande, einen Schlüssel umzudrehen? Oder vielleicht glaubte er, sie log. Vielleicht glaubte er, das sei eine Art Komplott, um bei ihm gut Wetter zu machen. Ha.</p>
    <p>Er ging mit schnellen Schritten an ihr vorbei in den peitschenden Schneeregen. Als er ihr Auto erreichte, öffnete er die Tür und stieg ein, wobei er möglicherweise mit dem Knie gegen das Lenkrad stieß. Ein Fuß blieb fest auf dem Boden.</p>
    <p>Wartend sah sie ihm unter dem Vordach der Scheune zu, aber er steckte den Schlüssel noch nicht einmal ins Zündschloss. Er saß einfach nur da und starrte aus dem Fenster. Sogar von hier aus konnte sie sehen, wie sich sein Brustkorb heftig hob und senkte.</p>
    <p>Das Licht im Wageninneren beschien sein Gesicht, akzentuierte seine markanten Wangenknochen und die feine Linie seiner Nase.</p>
    <p>Sie zog die Schultern hoch und flitzte über den Hof, um an der offenen Autotür anzuhalten. „Was machst du?“</p>
    <p>Er sagte nichts. Die Muskeln in seinem Gesicht verkrampften sich.</p>
    <p>„Willst du es nicht versuchen?“ Früher war sie gut darin gewesen, seine Gedanken zu lesen. Aber das war zu Zeiten, als er sie noch angeschaut hatte, als sich seine Gefühle noch offen auf seinem Gesicht gezeigt hatten. Jetzt waren da nur noch tote Augen und eine unbeschriebene Tafel.</p>
    <p>„Es ist zu spät“, sagte er tonlos.</p>
    <p>Sie hörte ihn kaum bei dem Wind und dem Prasseln des Eises. „Was meinst du?“</p>
    <p>„Schau dir die Windschutzscheibe an. Alles ist mit einer Eisschicht bedeckt.“</p>
    <p>Er hat recht, dachte sie, und sie verstand langsam. Mit ihren abgefahrenen Reifen hatte sie keine Chance, die Hügel hinaufzukommen, sogar wenn ihr Auto auf zauberhafte Weise anspringen sollte. Selbst der Boden unter ihr wurde langsam gefährlich glatt.</p>
    <p>Der Wind frischte auf und wehte Eiskörnchen gegen ihre Wange. Sie duckte sich. „Es tut mir leid. Ich glaube, dann wirst du mich mit deinem Truck fahren müssen. Der hat doch Allrad, oder?“</p>
    <p>Er drehte sich langsam um und nagelte sie mit einem tödlichen Blick fest. „Das wird uns bei dem Eis nichts helfen.“</p>
    <p>Langsam ging ihr auf, was er sagen wollte. Und zwar gründlich. Oh nein. Auf gar keinen Fall. „Also – also, das muss dann eben sein.“</p>
    <p>„Sei nicht albern. Wir würden es nicht einmal bis zur Straße hoch schaffen.“</p>
    <p>„Na, hier bleibe ich jedenfalls nicht.“</p>
    <p>„Du hast nicht viel Auswahl.“</p>
    <p>„Dann – dann bleibe ich in meinem Auto.“</p>
    <p>„Wir haben Temperaturen um den Gefrierpunkt, Josephine.“</p>
    <p>„Das ist mir egal.“ Sie wich zurück. Sie drängte sich ihm nicht auf. Sie wusste, wann sie nicht willkommen war. Noah würde sich eher einen Arm abhacken, als eine Stunde mit ihr zu verbringen, und sie war auch nicht gerade begeistert von dem Gedanken.</p>
    <p>„Du würdest erfrieren hier draußen.“</p>
    <p>Sie dachte an das kleine Haus auf dem Hügel, den Lichtschein, an das gemütliche Feuer im Kamin. Nur Noah und sie und eine Flut schöner Erinnerungen. Ein kalter Angstschauer jagte ihr über den Rücken.</p>
    <p>„Hol mir eine Decke. Ich komme schon zurecht.“</p>
    <p>Er stieg aus dem Auto und schloss die Tür.</p>
    <p>Als sie nach den Schlüsseln griff, richtete er sie auf den Wagen und drückte einen Knopf. Die Schlösser klickten, und er steckte den Schlüsselbund ein.</p>
    <p>Glühende Hitze stieg in ihr auf, die sie irgendwie noch mehr zittern ließ. „Gib mir die Schlüssel!“</p>
    <p>Aber Noah war schon auf halbem Weg zu seinem Pick-up.</p>
    <p>Sie schlidderte hinter ihm her und rutschte dabei fast aus. „Noah!“</p>
    <p>Sie holte zu ihm auf, als er die Beifahrertür öffnete.</p>
    <p>Sein Gesicht war hart wie ein Eisblock. „Steig ein.“</p>
    <p>„Gib mir meine Schlüssel!“</p>
    <p>„Steig ein, Josephine, oder ich ziehe dich eigenhändig rein.“</p>
    <p>Sie steckte blitzschnell eine Hand in seine Manteltasche, aber ehe sie die Schlüssel finden konnte, hatte er sie in die Arme genommen und hochgehoben. Er machte einen Schritt, warf sie ohne weitere Umstände in den Wagen und schloss die Tür hinter ihr.</p>
    <p>Bis sie sich aufsetzen und nach dem Türgriff greifen konnte, hatte sich Noah schon auf den Fahrersitz gesetzt und die Türen von innen verriegelt.</p>
    <p>Josephine entriegelte das Schloss an ihrer Tür, aber bevor sie den Griff erreichen konnte, packte Noah sie am Arm. „Beruhig dich mal! Du machst dich lächerlich.“</p>
    <p>„Und du schikanierst mich. Du kannst mich nicht einfach entführen. Ich will nicht hierbleiben.“</p>
    <p>„Dann hättest du nicht kommen sollen.“</p>
    <p>Das tat weh. Sie strengte sich sehr an, ihre Zunge im Zaum zu halten. „Ich wollte dir einen Gefallen tun.“</p>
    <p>Er lachte ironisch, startete das Auto und wendete.</p>
    <p>Sie hielt sich am Armaturenbrett fest, um nicht gegen ihn zu fallen. Der Wagen rutschte ein bisschen, und er nahm Tempo weg, um um die nächste Kurve zu fahren.</p>
    <p>Josephines Augen fielen auf das Häuschen, das sich auf den entfernten Hügel schmiegte. Ihre ganze Wut verschwand, wurde verdrängt von dem Grauen, das langsam durch ihre Adern kroch. Das alles passierte wirklich. Sie war bei Noah. Sie würde die Nacht mit Noah verbringen. Ganz allein. Nur sie beide zu zweit.</p>
    <p>Sie schloss ihre Augen und ließ das Haus einen süßen Moment des Verdrängens lang verschwinden. Sie atmete tief ein, und sein vertrauter männlicher Geruch, Moschus und Holz, füllte ihre Nasenlöcher.</p>
    <p>Sie konnte dem hier nicht entgehen. Konnte ihm nicht entgehen.</p>
    <p>Er hatte recht. Es war zu kalt, um die Nacht im Auto zu verbringen, und sie war nass bis auf die Haut. Ihre Zähne klapperten, und ihr Körper bebte von der Art Kälte, die bis in die Knochen zog. Wie konnte das alles hier passieren? Sie war so eine dämliche, blöde Kuh. Warum war sie hier herausgefahren? Warum hatte sie nicht nach der Wettervorhersage geschaut?</p>
    <p>Sie öffnete die Augen und konzentrierte sich auf das Häuschen, das immer näher kam. Es war so klein. So klein wie ihr Bungalow in der Katydid Lane. Sie erinnerte sich daran, wie sie sich an kalten Winterabenden auf ihrer durchgesessenen Couch, in eine Wolldecke eingewickelt, zusammengekuschelt hatten. Wie sie zusammen in der engen kleinen Küche das Abendessen gekocht hatten, wie seine Hand die Rundung ihrer Hüfte fand, seine Lippen ihren Nacken. Wie sie Töpfe und Pfannen auf dem Herd zurückließen, wo das Essen verkochte, während er sie rückwärts ins Schlafzimmer führte.</p>
    <p>Die Erinnerungen schossen wie Sternschnuppen durch ihren Kopf und hinterließen eine Spur der Verzweiflung. Ihr Herzschlag sprang in ihrer Kehle. Ihre Brust wurde eng, und hinter ihren Augen fing es an zu brennen.</p>
    <p>Er hielt vor dem Haus an und stellte den Motor ab. Sie starrte an den schmelzenden Rinnsalen vorbei aus dem Fenster auf das Haus vor ihnen und fragte sich, wie sie diese Nacht überstehen sollte.</p>
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    <title>
      <p>KAPITEL 6</p>
    </title>
    <p>Das Heulen des Windes gesellte sich zu dem stetigen Prasseln des Eisregens auf dem Dach von Noahs Pick-up-Truck. Er drehte sich zu Josephine, die schweigend aus dem beschlagenen Beifahrerfenster starrte.</p>
    <p>Das Kämpferische schien während der kurzen Fahrt vom Stall herüber aus ihr herausgesickert zu sein, und sie hatte sich nach innen gewandt. Das machte sie manchmal. Noah gefiel sie besser, wenn sie aufgebracht war, wenn Funken aus ihren blauen Augen schossen. Mit Wut konnte er umgehen. Dieses stoische Schweigen machte ihn hilflos. Und er fühlte sich nicht gern hilflos.</p>
    <p>Auch von seiner eigenen Wut war viel verraucht. Genug, dass er sich schuldig fühlte für die Art, wie er sie ins Auto bugsiert hatte. Er war nie anders als vorsichtig und zart mit ihr umgegangen, selbst wenn sie ihn provoziert hatte. Er fragte sich, ob es daran lag, dass ihre Schultern jetzt hochgezogen und die Knie von ihm abgewandt waren.</p>
    <p>„Es könnte sich zu Regen verändern und in ein, zwei Stunden wieder schmelzen.“</p>
    <p>Als sie nicht antwortete, stieg er aus und ging zum Haus. Er war erleichtert, als er ihre Schritte hinter sich hörte. Immerhin würde er nicht wieder handgreiflich werden müssen. Dieses närrische Weib. Sie würde dort draußen keine drei Stunden überleben. Ihr wurde ja schon kalt, wenn die Temperatur unter zwanzig Grad fiel.</p>
    <p>Er öffnete die Haustür, führte sie hinein und schloss die Tür dann wieder gegen den brausenden Wind. Shadow, sein schwarzer Labrador, kam ihm schwanzwedelnd entgegen, um ihn zu begrüßen. Noah kraulte sein Fell, aber der Verräter erkannte Josephines Geruch und bohrte leise winselnd seine Schnauze in ihre offene Handfläche.</p>
    <p>Sie kniete sich hin, und Shadow leckte ihr das Wasser vom Gesicht. Das erste Mal seit ihrer Ankunft umspielte ein kleines Lächeln ihre Mundwinkel. „Hallo, Schätzchen“, gurrte sie. „Oh, ich habe dich so vermisst. Du bist so ein guter Junge, ja wirklich, das bist du.“</p>
    <p>Er schenkte ihnen einen Moment und hatte augenblicklich Gewissenbisse, weil er sie voneinander getrennt gehalten hatte. Klar war Shadow sein Hund gewesen, aber er konnte auch nicht leugnen, dass es eine besondere Verbindung zwischen Josephine und dem Labrador gab.</p>
    <p>Am Ende stand sie zitternd auf seinem Teppich und sah aus wie ein verwahrlostes nasses Kätzchen. Ihre Hände zitterten, als sie ihre dünnen Ballerinas auszog. Ihr weißer Pullover war so dünn und nass, dass er das hellblaue T-Shirt sehen konnte, das sie daruntertrug.</p>
    <p>„Du brauchst eine heiße Dusche.“ Er zeigte den Flur hinunter. „Da lang geht es zum Bad.“</p>
    <p>Sie warf einen Blick auf die Holzdielen und schob sich eine Haarsträhne hinters Ohr. „Ich will nicht deinen ganzen Boden volltropfen.“</p>
    <p>„Das trocknet schon wieder.“</p>
    <p>Er wartete, bis die Dusche anging, und eilte dann wieder nach draußen. Mary Beth verwahrte Ersatzklamotten im Stall. Vorher hatte er noch nicht daran gedacht, sie zu holen. Der Wind war übel und peitschte ihm auf dem Weg zum Wagen Eis ins Gesicht.</p>
    <p>Wind und Regen hatte er erwartet. Viel Regen. Das Sturmtief war enorm. Aber eigentlich war nicht vorhergesehen gewesen, dass die Temperatur tief genug für Eisregen fiel. Jetzt, wo es passiert war, fragte er sich, was sonst noch kommen würde. Vielleicht würde der Eisregen wieder zu normalem Regen werden, und er konnte Josephine später am Abend in die Stadt zurückbringen. Für ihr Auto würde er einen Abschleppwagen rufen, und dann hätte er sie endlich endgültig vom Leib.</p>
    <p>In der Scheune nahm er sich etwas Zeit, um Kismet zu beruhigen. Das braune Vollblut war neu in seinem Stall und äußerst zaghaft. Gestern hatte er eine Dreiviertelstunde lang bei dem Pferd im Auslauf gesessen, das ängstlich hoch wiehernd auf und ab trabte, während seine Ohren fortwährend hin und her zuckten.</p>
    <p>Jetzt sprach Noah in tiefen Tönen mit ihm und streichelte Kismets Widerrist, als der ihn mit einem Stupsen dazu aufforderte. Nach ein paar Minuten beruhigte sich das Pferd. Noah holte Mary Beths T-Shirt und ihre ausgebleichte Jeans. Er schnappte sich die Scheidungspapiere von der Tonne und nahm auf dem Weg nach draußen Mary Beths Arbeitsmantel vom Haken. Nachträglich fiel ihm noch ein, ihre Stiefel ebenfalls mitzunehmen.</p>
    <p>Er konnte sich Josephine in diesen abgewetzten Kleidern nicht vorstellen. Mary Beth war ungefähr gleich groß und dürfte in etwa die gleiche Größe tragen, aber sie bestand ganz aus geraden Linien und Kanten, wirkte schlaksig. Josephine dagegen … nicht.</p>
    <p>Als er die Wärme des Hauses betrat, überraschte es ihn, dass die Dusche bereits abgestellt war. Früher hatte er sie immer wegen ihrer langen Duschzeiten aufgezogen, aber entweder hatte sie sich gebessert, was das anging, oder aber sie nahm Rücksicht.</p>
    <p>Mit einem Klicken öffnete sich die Tür, als er gerade den zweiten Stiefel auszog. „Noah?“ Ein Hauch Panik lag in ihrer Stimme, und er fragte sich, wie oft sie schon nach ihm gerufen hatte.</p>
    <p>„Gleich.“ Er brachte ihr das Kleiderbündel. Dampf quoll aus dem Türspalt, als er ihr die Kleider reichte. Er wandte seinen Blick ab und versuchte, nicht daran zu denken, was sie wohl gerade auf der anderen Seite trug oder nicht trug.</p>
    <p>„Danke.“ Die Tür schloss sich.</p>
    <p>Er legte Jacke und Sweatshirt ab und behielt nur sein schwarzes T-Shirt und die feuchte Jeans an. Lieber erst einmal übers Abendessen nachdenken. Dann würde er duschen und nach dem Wetter sehen. Er hatte gerade erst damit begonnen, den Inhalt seiner Speisekammer zu begutachten, als er sie hinter sich hörte.</p>
    <p>Shadow ließ ihn stehen, um sie schwanzwedelnd und mit heraushängender Zunge zu begrüßen.</p>
    <p>„Hast du einen Trockner für die hier?“</p>
    <p>„Da hinten.“ Mit einer Kopfbewegung wies er in die ungefähre Richtung.</p>
    <p>Er beobachtete sie beim Weggehen. Ihre nackten Füße patschten über seinen Küchenboden. Die Jeans hatten die richtige Länge, spannten aber an der Sitzfläche und mussten in der Taille mit einem Gürtel zusammengerafft werden, den sie anscheinend schon vorher getragen hatte.</p>
    <p>Er wandte sich wieder seinen Vorräten zu und versuchte, das Bild ihres herzförmigen Hinterns aus seinem Kopf zu verbannen. War das Wollust, wenn sie immer noch verheiratet waren?</p>
    <p>Er schlug seinen Kopf gegen die Tür der Speisekammer. Einmal. Zweimal. Idiot. Er war schon einmal verblendet gewesen. Nie wieder. Gib ihr was zu essen und schaff sie hier raus.</p>
    <p>Er überflog die Auswahl an Konserven und Schachteln. Noah machte sich nicht die Mühe, für sich allein zu kochen, und sein Vorratsschrank spiegelte sein einfaches Küchenkönnen wider. Er hatte am Samstag vorgehabt, bei Piggly Wiggly ein paar Kleinigkeiten mitzunehmen, war dann aber durch seinen unglückseligen Zwischenstopp bei der Post abgelenkt worden.</p>
    <p>Er versuchte immer noch, einen Plan zu schmieden, als der Trockner ansprang. Einen Moment später fühlte er Josephines Gegenwart in seinem Rücken.</p>
    <p>„Warum gönnst du dir nicht eine heiße Dusche, während ich mich ums Abendessen kümmere?“, schlug sie vor.</p>
    <p>„Essenstechnisch ist da nicht viel zu machen.“ Er sah sie über seine Schulter an. „Ich müsste längst mal zum, äh …“</p>
    <p>Das Farnam-Logo auf ihrem lila-grauen T-Shirt spannte sich straff über ihrer Brust. Wenn Mary Beth das T-Shirt je getragen hatte, erinnerte er sich nicht daran.</p>
    <p>Er riss seine Augen von dem Logo los und blinzelte. „Äh, Supermarkt. Vielleicht ist noch was im Gefrierschrank.“</p>
    <p>„Mir fällt schon was ein.“</p>
    <p>Die Küche war um zwei Größen geschrumpft. Irgendetwas Metallisches klickte gleichmäßig in der Trommel des Trockners.</p>
    <p>Ihr feuchtes Haar war zerzaust, und ihr Gesicht war ungeschminkt, was ihre Augen hervorhob, obwohl die ihn immer noch nicht anschauten. So war sie ihm immer am liebsten gewesen. Natürlich. Sie brauchte keinen Lippenstift und keine Wimperntusche. Obwohl sie, echtes Südstaatenmädel, das sie war, nie ohne aus dem Haus ging. Ohne diese Maske aus Make-up haftete etwas Verletzliches an ihr.</p>
    <p>
      <emphasis>Es befindet sich kein verletzlicher Knochen in ihrem Körper, Mitchell.</emphasis>
    </p>
    <p>Sein Herz wehrte sich gegen den Gedanken, aber sein Hirn wusste es besser. Sosehr sie sich auch bemühte, es zu verstecken – vor ihm, vor allen anderen –, da drin steckte irgendwo ein geschundenes kleines Mädchen.</p>
    <p>Aber es lag nicht mehr an ihm, dieses Rätsel zu lösen. Er wandte sich Richtung Bad. „Dann überlasse ich dir das Feld.“</p>
    
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    <empty-line/>
    <p>Sobald sich die Badezimmertür geschlossen hatte, taumelte Josephine gegen die Wand. Die Dusche hatte sie aufgewärmt, aber diese unfassbare Situation setzte sie so unter Adrenalin, dass ihre Knie weich waren wie gekochte Nudeln.</p>
    <p>Shadow schob sein Maul in ihre Hand. Er bettelte um Aufmerksamkeit und bekam sie auch. Mit gesprenkelten braunen Augen schaute er zu ihr auf, das eine Ohr aufgestellt, das andere geknickt. Noah hatte immer gescherzt, es sei kaputt, aber Josephine hielt dagegen, es sei einfach Teil seines Charmes.</p>
    <p>„Gut jetzt, Mädchen“, murmelte sie sich selbst zu. „Reiß dich zusammen.“ Sie wandte sich der Speisekammer zu, schob Dosen beiseite, überflog die Etiketten, gab aber angesichts der wilden Mischung bald auf. Der Gefrierschrank spuckte immerhin etwas Hackfleisch und gefrorenen Brokkoli aus.</p>
    <p>Sie taute das Fleisch auf, und als sie hörte, wie Noah im Nebenzimmer das Feuer schürte, brutzelten längst Frikadellen in der Pfanne. Ein bisschen Fett spritzte ihr aufs T-Shirt, als sie einen der Burger umdrehte, aber das war ihr so was von egal.</p>
    <p>Als er sagte, er würde trockene Kleider für sie heraussuchen, hatte sie eins seiner T-Shirts und eine Jogginghose erwartet. Doch diese Klamotten schrien förmlich nach „Mary Beth Maynor“. Sie versuchte, nicht weiter über den Grund nachzudenken, warum Mary Beth Kleider in Noahs Zuhause aufbewahrte. Versuchte, alle Gerüchte aus ihrem Kopf zu verbannen. Aber sie krochen immer wieder aus den Schatten und verspotteten sie.</p>
    <p>
      <emphasis>Das geht dich alles nichts an, Josephine. Er gehört dir nicht mehr. Egal, was es mit den Papieren auf sich hat.</emphasis>
    </p>
    <p>Sie briet die Frikadellen fertig, packte sie mit einem großzügigen Klecks Senf zwischen zwei Scheiben Weißbrot und legte zwei davon auf Noahs Teller. Sie verteilte den dampfenden Brokkoli und platzierte die Teller auf dem Tisch der Essecke, die einst seiner Großmutter gehört hatte.</p>
    <p>„Es ist fertig“, rief sie.</p>
    <p>Noah betrat den Raum. Er roch sauber und trug frischgewaschene Jeans und T-Shirt.</p>
    <p>Er setzte sich ihr gegenüber und senkte den Kopf, schloss sie aus seinem stillen Gebet aus. Vermutlich bat er Gott um eine Hitzewelle.</p>
    <p>Früher hatte er an genau diesem Tisch immer ihre Hand gehalten und für sie beide gebetet. Nach dem Amen hatte er dann sanft ihre Hand gedrückt. Josephine hatte es nicht so mit dem Beten. Es hatte ihr nie viel gebracht. Aber aus ihrem abendlichen Ritual hatte sie Mut geschöpft. Aus seinem Glauben.</p>
    <p>Jetzt sah sie seine Hände an, die zu Fäusten geballt neben dem Teller lagen. Seine starken, männlichen Hände hatte sie immer gemocht. Männerhände: rau, schwielig, aber zärtlich. Ein Hauch dunkler Haare zog sich über seinen Unterarm und führte zu ihrem Lieblingsteil seiner Anatomie – seinem Bizeps, geformt und gehärtet durch stundenlange körperliche Arbeit. Sein Beruf hatte sich verändert, nicht aber diese Arme.</p>
    <p>Ihr Blick wanderte hinauf zu seinem arglosen Gesicht. Dunkle Augenbrauen schwangen sich über seinen geschlossenen Augen. Seine Wimpern waren feucht und hoben sich spitz von seiner olivfarbenen Haut ab, und dichte Stoppeln zogen sich über seinen Unterkiefer. Zwei-Tage-Bart, schätzte sie.</p>
    <p>Damals hatte sie ihn manchmal an faulen Samstagvormittagen rasiert. Er konnte nie stillhalten oder seine Hände bei sich lassen. Oft lag er am Ende halb rasiert wieder mit ihr unter den kühlen Bettlaken, wo sich das Lachen in seinen Augen schnell genug in Lust verwandelt hatte.</p>
    <p>Seine Augen öffneten sich und richteten sich auf ihre. Sie war wie ein Reh im Scheinwerferlicht gefangen. Sie fragte sich, ob er wohl ihre Gedanken lesen konnte, und lief rot an. Was die wechselseitige Chemie anging, hatten sie nie Probleme gehabt.</p>
    <p>Sie senkte den Blick auf ihren Teller und hob ihren Burger mit zitternden Händen.</p>
    <p>Sie musste aufhören, so zu denken. Da sah man doch gleich, was es mit ihr machte. Sie konnte nicht einmal in seiner Nähe sein, ohne ihn wiederhaben zu wollen. Sie hatte sich gesagt, diese Gefühle seien tot, aber offenbar hatten sie nur Winterschlaf gehalten. Und drohten bei der leisesten Hoffnung auf Wärme wieder ans Licht zu kommen.</p>
    <p>„Immer noch ein Mann des Gebets, wie ich sehe.“ Sie freute sich, dass ihre Stimme stark und gleichgültig klang.</p>
    <p>„Das hat mich durchgetragen.“ Er biss in seinen Burger, und Josephine schwieg.</p>
    <p>Warum hatte sie das nur wieder gesagt? Sie wollte nicht über den Glauben reden. Das war eine der verwirrenden Facetten ihres Lebens. Die emotionale Bekehrung, als sie noch ein Kind war, die Abwesenheit Gottes, als sie ihn am meisten gebraucht hätte, ihr widersprüchliches Bedürfnis nach Vergebung und Buße. Sie konnte dem Ganzen keinen Sinn abgewinnen. Also hatte sie aufgehört, es zu versuchen.</p>
    <p>Als sie frisch in die Stadt gezogen war, hatten ihre leisen Beichten bei Pastor Jack ihr kurzzeitig Trost geschenkt. Doch als ihr klar wurde, dass der lutherische Pfarrer ein guter Freund von Noah war, hatte sie aufgehört, sich mit ihm zu treffen. Soweit sie wusste, hatte er sowohl ihre Treffen als auch ihre Geheimnisse für sich behalten.</p>
    <p>Sie aßen schweigend. Die Mahlzeit zog sich, bis Josephine kurz vorm Verrücktwerden war.</p>
    <p>Zu guter Letzt stand Noah auf und trug seinen Teller zur Spüle. „Ich werde mal nach dem Wetter schauen.“ Er verschwand im Zimmer nebenan.</p>
    <p>Josephine aß zu Ende und ließ sich dann beim Abwaschen Zeit. Als sie das Wohnzimmer betrat, entdeckte sie Noah, der auf seinen Laptop starrte. Das Leuchten des Monitors hob seine Gesichtszüge rau hervor.</p>
    <p>Sie hielt an der Schwelle an, zögerte, das zu kleine Zimmer mit seinem knisternden Feuer und der vertrauten Couch zu betreten. Der Raum wirkte gemütlich im sanften Licht, mit dem steingefassten offenen Kamin und den Deckenbalken. Ein großer Flickenteppich lag auf dem Holzfußboden und lud die Gäste dazu ein, ihre Schuhe abzustreifen.</p>
    <p>Noah, der stirnrunzelnd den Monitor betrachtete, schien ihre Ankunft nicht zu bemerken.</p>
    <p>Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust. „Was sagt denn die Wettervorhersage?“</p>
    <p>Sein Blick huschte zu ihr, dann wieder zurück auf den Bildschirm. „Das gleiche Wetter wie jetzt, und das für die nächsten paar Stunden. Eigentlich hätte die Temperatur über dem Gefrierpunkt bleiben sollen, aber es ist zu erwarten, dass sie jetzt doch eine ganze Weile grenzwertig bleiben wird.“</p>
    <p>„Mehr Graupel und Schneeregen.“</p>
    <p>„Anscheinend.“</p>
    <p>Sie verlagerte das Gewicht auf ihren Füßen. Es sah aus, als würde sie die Nacht über hierbleiben müssen. Seinem finsteren Blick nach war Noah noch unglücklicher darüber als sie.</p>
    <p>Der kleine Gefallen, den sie sich da ausgedacht hatte – was für ein Schuss in den Ofen. „Ich schätze, da hast du mich bis morgen am Hals.“</p>
    <p>Noahs Nasenlöcher weiteten sich, und seine Augen wurden schmaler, obwohl er sie weder ansah noch antwortete.</p>
    <p>„Hast du ein Gästezimmer?“</p>
    <p>„Nein.“</p>
    <p>Sie war am Hauptschlafzimmer vorbeigekommen, wo ein Doppelbett fast den ganzen Raum ausfüllte. Aber ihr war auch die schmale Treppe am Ende des Flurs aufgefallen. „Was ist oben?“</p>
    <p>„Das ist noch nicht fertig.“</p>
    <p>Oh. Na ja, sie würde auf gar keinen Fall sein Bett benutzen. „Dann nehme ich die Couch.“</p>
    <p>Im Kamin verrutschte ein Holzscheit. Funken stoben auf.</p>
    <p>Eine Ader pulsierte in Noahs Stirn. „Du kannst das Bett haben.“</p>
    <p>„Es macht mir nichts aus, auf dem Sofa zu schlafen.“</p>
    <p>Er durchbohrte sie mit einem harten Blick.</p>
    <p>Die Intensität ließ sie zurückweichen, aber sie fand noch ein bisschen Mumm in der Stimme. „Na gut.“</p>
    <p>„Na gut.“</p>
    <p>Ihr Blick flog zur Uhr auf dem Kaminsims. Es war zu früh, um ins Bett zu gehen. Viel zu früh, aber das war eben Pech. Hier, wo sie keinen Moment länger erwünscht war, würde sie auch keinen Moment länger bleiben.</p>
    <p>Dann schaute sie wieder zu Noah und entdeckte den Packen Papiere auf dem Tisch neben ihm, aufgeschlagen auf der letzten Seite, die Linie über seinem Namen immer noch leer.</p>
    <p>„Immerhin wirst du jetzt Zeit haben, dir das durchzulesen“, versuchte sie es.</p>
    <p>Seine Augen blickten in ihre. Seine Lippen kniffen sich zu einer schmalen Linie zusammen.</p>
    <p>„Ich … ich glaube, ich geh dann mal schlafen.“ Als er nicht darauf antwortete, wandte sie sich zum Flur. „Gute Nacht“, sagte sie, aber auch darauf reagierte er nicht.</p>
    <p>Beim Betreten des Schlafzimmers sah sie sich um. Das Bett war nicht gemacht, hier und da lagen ein paar Kleidungsstücke, aber im Großen und Ganzen war es aufgeräumt. Die blaue Steppdecke und die grauen Laken erkannte sie nicht wieder, aber das Betthaupt und der Nachttisch aus Eichenholz hatten schon ihr Zuhause in der Katydid Lane geziert.</p>
    <p>Sie schlüpfte aus der Jeans, ließ die kleine Lampe auf dem Nachttisch an und schlüpfte unter die Decke. Was sollte sie die nächsten paar Stunden machen? Ein prüfender Blick offenbarte ein Taschenbuch, das aufgeschlagen auf dem Nachttisch lag – eine Biografie des American-Football-Stars Tony Dungy. Nicht gerade das, was sie sonst las, aber einem geschenkten Gaul und so weiter. Sie nahm sie zur Hand, machte ein Eselsohr in die aufgeschlagene Seite und begann bei Kapitel Eins.</p>
    <p>Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als ihre Augen schwer wurden. Gerade als sie das Buch auf das Nachtschränkchen legte, klopfte es an die Tür.</p>
    <p>Sie zog die Decke hoch. Ihr blöder Puls raste. „Komm rein.“</p>
    <p>Die Tür öffnete sich, und Noah erschien. Er sah noch ausgezehrter aus als vor ein paar Stunden. „Deine Kleider …“ Er trat ein und legte den kleinen Stapel auf den Nachttisch, darauf bedacht, ordentlich Abstand zwischen ihnen beiden zu halten.</p>
    <p>Unter der Decke zog sie ihre Knie an. „Danke.“</p>
    <p>„Ich brauche noch ein paar Sachen für morgen früh. Und ich habe dir nichts gegeben, worin du schlafen kannst.“ Er ging quer durchs Zimmer zu der großen Eichenkommode in der Ecke. Die Schublade knarzte, als er sie öffnete. Er zog ein blaues T-Shirt und eine Jogginghose heraus, die er ihr hinwarf.</p>
    <p>„Danke.“</p>
    <p>Er nahm noch einige weitere Dinge aus der Schublade und eilte nach draußen. „Gute Nacht.“</p>
    <p>„Nacht.“</p>
    <p>Die Tür war beinahe zu, als er das Licht ausmachte.</p>
    <p>Sie schoss aufrecht in die Höhe. <emphasis>„Mach das nicht.“</emphasis></p>
    <p>Noahs Schatten hielt auf der Schwelle inne.</p>
    <p>Ihr Herz kratzte innen über ihre Brust, als wäre es zerbrochenes Glas, und sie konnte sich gerade noch bremsen, aus dem Bett zu krabbeln. „Ich … ich meine … bitte lass es an. Bitte.“ Sie hasste die Panik in ihrer Stimme.</p>
    <p>Die Lampe ging wieder an. Das goldene Licht offenbarte sie roh und ungeschützt. Vor Noah. Hitze stieg ihr in die Wangen, als sie die Augen von ihm abwandte. Sie bemühte sich, gleichmäßig zu atmen und die Decke ganz ruhig in Ordnung zu bringen, als wäre sie gerade nicht völlig durchgedreht.</p>
    <p>„Danke.“ Ihr ganzer Körper stand unter Strom. Sie ließ sich in die Kissen sinken, versuchte, beiläufig zu tun, und schloss die Augen. Das Klopfen ihres Herzens erschütterte die Matratze. „Gute Nacht.“</p>
    <p>Es kam ihr vor, als stünde er noch volle zehn Minuten in der Tür. Das Gewicht seines Blicks lastete auf ihr. Endlich schloss sich die Tür, und ein tiefer Seufzer entwich ihrem Körper.</p>
  </section><section id="uee0ae2f7-5210-513e-9d29-206e8722098c">
    <title>
      <p>KAPITEL 7</p>
    </title>
    <p>
      <strong>Cartersville, Georgia  Vor sechzehn Jahren</strong>
    </p>
    <p>Ihre Mutter starb in dem Sommer, in dem Josephine zwölf Jahre alt wurde. Es geschah am 6. Juli. Das Datum konnte sie sich leicht merken, weil Josephine am Tag vorher ihre erste Blutung hatte und das Mama gerne erzählen wollte. Die sprach aber nicht mit ihr, weil sich Josephine zu Shelby Greens Party anlässlich des 4. Juli mit blauem Lidschatten geschminkt hatte, was Ärger bedeutete.</p>
    <p>Der Unfall auf der 985 tötete ihre Mutter augenblicklich. Die nächsten paar Tage vergingen in einem nebelhaften Durcheinander. Hauptsächlich bemühte sich Josephine darum, ihrem Stiefvater aus dem Weg zu gehen.</p>
    <p>Eddie war nett, meistens. Er schaffte es, Mom aus trüben Stimmungen zu locken, und führte sie an Freitagabenden ins Eiscafé aus. Aber manchmal trank er Bier, und dann war er nicht mehr so nett. Er guckte dann oft grimmig und fuhr sie an. Nachdem ihre Mom gestorben war, bekam sie reichlich vom hässlichen Eddie zu sehen.</p>
    <p>Die Samstagabende wurden zu Pokerabenden in ihrem Trailer – etwas, das Mama immer verboten hatte. Josephine mochte Eddies Freunde nicht. Sie waren laut, kauten mit offenem Mund und füllten die Bude mit Zigarettenrauch. Also blieb sie in ihrem Zimmer, hörte Radio oder telefonierte mit Shelby.</p>
    <p>„Jo!“, rief Eddie sie. „Warum ist das Geschirr noch nicht abgewaschen?“ Seine Stimme war laut, und er lallte, aber sie wollte ihn nicht provozieren, indem sie ihn ignorierte. Er würde sie nur vor seinen Freunden bloßstellen.</p>
    <p>„Ich komme!“ Sie war schon fürs Bett umgezogen und trug ihre schwarzen Shorts und dazu ihr pinkes Lieblingshemd mit den Schmetterlingen darauf.</p>
    <p>Dreck und Krümel klebten an ihren Füßen, als sie den Flur entlangtapste. Sie musste dringend fegen, aber weil sie Hausaufgaben machen und das Abendessen auf den Tisch bringen musste, schien irgendwie nie Zeit dafür.</p>
    <p>In der Küche schlüpfte sie leise am Tisch vorbei zum Spülbecken, in dem sich das schmutzige Geschirr der letzten Tage stapelte.</p>
    <p>Wie sie gehofft hatte, waren die vier Männer zu sehr mit ihrem Spiel beschäftigt, um sie zu beachten. Leere braune Flaschen bedeckten den Tisch und die Arbeitsflächen, und Zigarettenrauch lag in der Luft. Im Nebenraum schnurrte die Fenstereinheit der Klimaanlage, vergebens darum bemüht, die Räume zu kühlen.</p>
    <p>Über dem Plätschern des Wassers und dem leisen Klackern des Geschirrs, das sie spülte, konnte sie die Männer klar und deutlich verstehen.</p>
    <p>„Das war’s“, sagte Eddie, der seine Karten auf den Tisch klatschte. „Ich bin fertig. Feierabend.“</p>
    <p>„Es ist doch erst elf.“</p>
    <p>„Ja, Eddie. Ich brauche auf jeden Fall noch eine Chance, um mir mein Geld von Shark wiederzuholen. Meg bringt mich um, wenn ich ohne die Miete nach Hause komme.“</p>
    <p>„Dann hättest du sie nicht verlieren sollen.“ Wo die anderen Stimmen nuschelten und lallten, war Sharks leise und kontrolliert. Er hatte kleine schwarze Augen, die Josephine an harte Kieselsteine erinnerten, und sein dreckiger Hals war von hervorquellenden Adern durchzogen. Sie glaubte, die anderen hatten ein wenig Angst vor ihm.</p>
    <p>„Kommt schon. Noch eine Runde. Lieber lande ich tot im Straßengraben, als ohne das Geld für die Miete nach Hause zu gehen. Sonst nörgelt mir Meg bis nächstes Jahr die Ohren voll.“</p>
    <p>„Ich habe nichts mehr“, winselte ihr Stiefvater. „Der hat mir gerade unser Essensgeld abgenommen, und ich bekomme meinen Lohn erst nächsten Freitag.“</p>
    <p>„Du musst doch noch irgendwas von Wert hierhaben.“</p>
    <p>Josephine schrubbte die Pfanne vom gestrigen Abendessen, während die anderen einen Moment lang schwiegen.</p>
    <p>„Ja, okay, dann. Hier gibt’s nichts, auf das ich nicht verzichten könnte. Außer dem Fernseher. Den kriegst du nicht!“</p>
    <p>„Dann hat der Gewinner also die freie Wahl.“ Sharks Stimme grollte durchs Zimmer.</p>
    <p>„Na, das ist ein Wort. Teil aus.“</p>
    <p>Eine Flasche wurde geöffnet, während eine weitere Runde Poker ihren Lauf nahm.</p>
    <p>Josephine schrubbte und schrubbte die Pfanne. Sie verabscheute die Sauerei, die Eier hinterließen. Die Pfanne hatte ihre glänzende Oberfläche längst eingebüßt. Sie fragte sich, was sie die Woche über wohl essen würden, falls Eddie diese Runde nicht gewann. Im Schrank waren nur noch ein paar Dosen, und Fleisch hatten sie gar keins mehr.</p>
    <p>Vielleicht könnte sie diese Woche bei den Crays babysitten. Sie mochte die Kleinen, aber manchmal vergaßen die Crays, sie zu bezahlen. Dann waren da immer noch die Apfelbäume auf dem Nachbargrundstück. Aber Eddie bekam Äpfel schnell über, und er würde bald vergessen, dass er sie in diesen Schlamassel gebracht hatte.</p>
    <p>Sie war mit dem Geschirrstapel fertig, stellte das Wasser ab und nahm sich das Geschirrtuch vom Ofengriff.</p>
    <p>„Lasst uns verdoppeln“, sagte Shark. Ein Geräusch, wie etwas über den Tisch geschoben wurde, durchbrach die Stille.</p>
    <p>Eddie fluchte.</p>
    <p>„Er blufft“, sagte einer.</p>
    <p>„Vielleicht“, sagte Shark. „Vielleicht auch nicht.“</p>
    <p>„Die Karten hier würde ich nicht mal meinem Hund zu fressen geben.“ Karten wurden auf den Tisch geklatscht. „Ich steige aus.“</p>
    <p>„Ich auch. Scheiße, Mann, Shark, du bist echt gnadenlos. Meg wird mich umbringen.“</p>
    <p>„Und dann waren’s nur noch zwei.“</p>
    <p>„Wie sieht’s aus, Eddie?“, fragte Shark.</p>
    <p>Das Schweigen wurde allmählich laut. Das „Plop“ einer weiteren geöffneten Flasche folgte.</p>
    <p>„Zeit, die Jungs von den Männern zu unterscheiden“, sagte Eddie.</p>
    <p>Josephine stellte die abgetrocknete Pfanne ab und begann mit den Gläsern.</p>
    <p>„Schöne Hand“, sagte Shark. Kunstpause. Dann: „Fast so schön wie die hier.“</p>
    <p>Hinter ihr wurde geächzt, dann gelacht.</p>
    <p>„Saukerl, elender …“, fluchte Eddie. „Du hast die übelste Glückssträhne, die ich je gesehen habe.“</p>
    <p>„Danke für das nette Spiel, Ladys“, sagte Shark.</p>
    <p>Josephine stellte die letzten Gläser weg und begann, die leeren Flaschen abzuräumen. Eddie mochte keine Unordnung, und sie wollte nicht, dass morgen die ganze Wohnung nach Bier stank. Es würde schon schlimm genug nach Rauch riechen.</p>
    <p>„Was nimmste denn, Shark?“</p>
    <p>„Ja, Mann, was?“</p>
    <p>„Haltet’s Maul, ihr Verlierer“, sagte Eddie. „Ich werd Meg sagen, was du überse gesacht hast, dann wernwer sehen, wer sich über das Pech annerer Leute lustich macht.“</p>
    <p>Sharks Stuhl knarzte, als er sich mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht zurücklehnte.</p>
    <p>Josephine griff nach der Flasche, die ihm am nächsten stand, und ihre Blicke trafen sich. Seine dunklen Augen hielten sie einen langen, lähmenden Moment lang in ihrem Bann, bevor sie über ihren Körper glitten.</p>
    <p>Schauder über Schauder fuhren ihr über Arm und Rücken und stellten ihr die Haare auf. Sie riss ihren Blick los und wünschte sich, ihr Schlafanzug würde sie besser bedecken.</p>
    <p>„Du hast gesagt, er darf sich was aussuchen. Was nimmste, Shark?“</p>
    <p>Die Flaschen klackerten, als Josephine sie an ihre Brust drückte und sich vom Tisch abwandte.</p>
    <p>„Oh, ich hab da schon was im Auge.“ Seine Stimme kratzte in seiner Kehle.</p>
    <p>„Nicht mein Fernseher! Ihr habt’s alle gehört, Jungs. Ich hab gesagt, der is‘ tabu.“</p>
    <p>„Den willer gar nicht! Hast du seinen mal gesehen?“</p>
    <p>Josephine ließ die Flaschen in den Mülleimer fallen und huschte zurück in ihr Zimmer. Immerhin war das Spiel vorbei. Bald würden sie weg sein. Sie schloss ihre Tür und knipste das Licht aus. Dann schlüpfte sie unter die Decke und rollte sich zusammen.</p>
    <p>Das Fenster war offen. Ein heißer Luftzug bewegte ganz leicht die Gardinen. Nur ein schmaler Lichtstreifen unter der Tür schwächte die Dunkelheit ab.</p>
    <p>Sie wünschte, sie könnte das Bild von Sharks Knopfaugen aus ihrem Gedächtnis löschen. Mama hatte gesagt, sie sei „früh dran“. Sie sagte das, als wäre es etwas Gutes, aber Josephine mochte die Art nicht, wie die Jungs sie neuerdings anschauten. Und noch viel weniger mochte sie die Art, wie Shark sie anglotzte.</p>
    <p>Sie wandte sich von der Tür ab und schloss die Augen. Fast war sie weggedämmert, als jemand die Tür öffnete und der Lichtschein aus dem Flur ihre Augen dazu brachte, aufzugehen. Dann breitete sich erneut Dunkelheit in ihrem Zimmer aus, und ihre Tür fiel ins Schloss.</p>
    <p>Ihre Ohren spitzten sich. Sie spürte eine Gegenwart im Zimmer. Still lag sie auf ihrer Matratze, die Augen in der erstickenden Dunkelheit weit aufgerissen. Der Klang von Schritten auf dem Teppich ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Flink, so flink, rollte sie zur Seite. Ihr Herz donnerte gegen ihre Rippen. Ein schwarzer Schatten türmte sich über ihr auf. Kalte Angst durchfuhr sie. In ihrer Kehle zog sich ein Schrei zusammen, doch eine harte Hand legte sich auf ihren Mund und brachte sie zum Schweigen.</p>
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    <title>
      <p>KAPITEL 8</p>
    </title>
    <p>
      <strong>Sweetbriar Ranch  Gegenwart</strong>
    </p>
    <p>Noah setzte sich auf der Couch auf und reckte sich. Seine schmerzenden Muskeln dehnten sich qualvoll. Sein Sofa war nicht dafür gemacht, dass man darauf schlief, so viel hatte er in der letzten Nacht gelernt.</p>
    <p>Nicht, dass er viel geschlafen hätte. Stundenlang hatte er im Dunkeln gelegen und sich den Kopf zerbrochen, während er darauf wartete, dass endlich die Sonne aufging. Irgendwann so gegen fünf hatte das Prasseln des Eisregens an der Fensterscheibe aufgehört. Mit ein bisschen Glück würde nicht nur die Sonne am Himmel, sondern auch die Temperatur am Thermometer steigen und das Eis schmelzen.</p>
    <p>Jetzt, wo ein bisschen Tageslicht still und leise durch die Vorhänge drang, konnte er nachsehen, was draußen vor sich ging, und sich dann um die Pferde kümmern.</p>
    <p>Er sprang vom Sofa auf und schob die Gardinen beiseite. Eine dünne Schneedecke bedeckte die Hügel, die Bäume, seinen Wagen. Nein.</p>
    <p>Nein, nein, nein.</p>
    <p>Immer noch fiel in einem steilen Winkel Schnee, der hin und wieder von einer Windbö gehässig durchgewirbelt wurde.</p>
    <p><emphasis>Du machst wohl Witze.</emphasis> Er ließ die Vorhänge wieder fallen und schlug mit dem Handballen gegen den Fensterrahmen.</p>
    <p>Er schnappte sich seinen Laptop, nahm ihn mit aufs Sofa und öffnete die Seite mit dem Wetterbericht. Die Kaltfront hatte sich weiter nach Süden ausgebreitet als vorhergesagt. Ungläubig schaute er auf die Prognose für den heutigen Tag.</p>
    <p>Zwölf Zentimeter Neuschnee bis Sonnenuntergang.</p>
    <p>Ihm blieb die Luft weg. Josephine würde noch mindestens eine Nacht mehr in seinem Haus festsitzen. Er erlaubte es sich nicht, daran zu denken, wie lange die Schneepflüge brauchten, um die Bergstraßen zu räumen.</p>
    <p>Er rieb sich mit der Hand übers Kinn, dann massierte er seinen Nacken, wo sich jede Menge Anspannung gesammelt hatte.</p>
    <p>
      <emphasis>Echt jetzt, Gott? Hast du das hier wirklich im Griff?</emphasis>
    </p>
    <p>Shadow, der seine Anspannung spürte, kam rüber und stupste seine freie Hand an. Noah kraulte ihm die Ohren.</p>
    <p>Sein Blick blieb an den Scheidungspapieren hängen, die auf dem Beistelltisch lagen. Über die wollte er jetzt nicht einmal nachdenken.</p>
    <p>Er klappte seinen Laptop zu und stand auf. Die Pferde mussten versorgt werden, und er brauchte etwas, das ihn von Josephine ablenkte. Von der Tatsache, dass sie ihm Zimmer nebenan schlief, in seinem Bett.</p>
    <p>Wenige Minuten später duckte er sich aus seinem Auto in die Scheune. Gut, dass er die Pferde am Vorabend hereingeholt hatte. Wie es aussah, würden sie heute auch drinbleiben müssen.</p>
    <p>Im Stall heulte der Wind. Kismet wieherte laut, hoch und zitternd. Seit seiner Ankunft war er draußen auf der Weide gewesen. Noah wusste, dass die letzte Nacht für ihn schwer gewesen sein musste. Er hätte sich mehr Zeit für das Pferd nehmen sollen, aber er war von Josephine abgelenkt gewesen.</p>
    <p>„Hey, Kumpel.“ Langsam ging er auf die Box zu. „Alles gut. Alles wird gut.“ Er streckte ihm die Hand hin, doch das Pferd wich zurück.</p>
    <p>Noah griff in seine Manteltasche, wo er Zuckerwürfel aufbewahrte. Es brauchte einige Minuten guten Zuredens, aber nach einer Weile kam Kismet Schritt für Schritt auf ihn zu und nahm sie aus seiner Hand.</p>
    <p>„Gut gemacht, mein Feiner.“</p>
    <p>In einer der nächsten Boxen wieherte Rango, der sehnsüchtig auf sein Futter wartete. Ein paar der anderen Pferde folgten seinem Beispiel. „Ja, ist ja gut, ist ja gut. Ich weiß, dass ihr alle Hunger habt. Ihr kommt doch alle dran.“</p>
    <p>Nachdem er Kismet beruhigt hatte, begann Noah, die Pferde zu füttern. Kismets Ration fügte er etwas Baldrian hinzu, weil er den ganzen Tag im Stall stehen musste. Er nahm sich für jedes Pferd ein wenig Zeit, schenkte ihnen Aufmerksamkeit und striegelte ein paar auf dem Putzplatz.</p>
    <p>Draußen heulte der Wind, pfiff unter den Dachvorsprüngen. Er dachte an Josephine, die in seinem Bett zusammengerollt lag, wo ihr Haar möglicherweise das Kopfkissen beduftete. Sie würde über die Wetterlage auch nicht glücklicher sein als er. Vielleicht schlief sie ja bis mittags.</p>
    <p>Mit langen, langsamen Bürstenstrichen arbeitete er sich zu Diggers Kruppe vor. Das Pferd entspannte sich mit einem Seufzen.</p>
    <p>Noahs Gedanken wanderten zu Josephine zurück. Er erinnerte sich an ihre Panik vom Vorabend. Im selben Moment, in dem er den Lichtschalter betätigte, war ihm sein Fehler bewusst geworden. Sie hatte sich schon immer vor der Dunkelheit gefürchtet. Irgend so eine Kindheitsgeschichte, nahm er an. Solange er bei ihr war, war es ihr immer gutgegangen. Aber in dem Moment, wo sie allein im Dunkeln war, bekam sie Panik. Er wehrte die Beschützergefühle ab, die in ihm hochkamen, wie er sie auch am Vorabend abgewehrt hatte. Nicht seine Verantwortung.</p>
    <p>Er beendete seine Arbeit mit den Pferden und fuhr zurück zum Haus. Es schneite immer noch. Hin und wieder behinderten Wind und Helligkeit seine Sicht so sehr, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Der Himmel war so hell geworden, wie er es an einem Tag wie diesem und angesichts des grauen Abgrunds über ihnen werden konnte. Wenn er doch nur den ganzen Tag im Stall bleiben könnte.</p>
    <p>Das Haus war still, als er mit Feuerholz in den Armen eintrat. Er legte seine Winterausrüstung ab und schürte nachdenklich das Feuer. Wie sollte er noch einen ganzen Tag und eine ganze Nacht allein mit Josephine verbringen? Nur in ihrer Nähe zu sein brachte seine Gedanken durcheinander. Schwere Vorahnung schwoll in ihm an, bis sich seine Lungen wie eingepfercht anfühlten.</p>
    <p>Er hörte ein Geräusch im Flur. Also war Dornröschen aufgestanden. Und dabei war es noch nicht einmal neun Uhr. Wenige Minuten später sprang die Dusche an.</p>
    <p>Das letzte Holzscheit warf er energischer als nötig in den Kamin. Dann kümmerte er sich ums Frühstück. Er schaute in den Kühlschrank und entdeckte einen Eierkarton. <emphasis>Rühreier, Salz, Pfeffer, ein bisschen Käse.</emphasis> Viel zu mühelos fiel ihm ein, wie sie ihre Frühstückseier am liebsten aß.</p>
    <p>Kurze Zeit später ging er zum Bad, um Josephine zu sagen, dass das Frühstück fertig war. Die Tür öffnete sich gerade, als er die Hand zum Klopfen hob. Dampf quoll ihm entgegen, und Josephine sprang erschrocken zurück.</p>
    <p>Ihr Haar war trocken und kräuselte sich um ihr Gesicht. Ihre sahneweiße Haut ungeschminkt. In anderen Worten, sie war wunderschön.</p>
    <p>Sie drückte sich eine Hand auf die Brust. „Du hast mich erschreckt.“</p>
    <p>„Frühstück ist fertig.“</p>
    <p>„Ich hatte vor, mir beim Bäcker was zu holen.“ Sie ging vorsichtig an ihm vorbei, und er machte ihr Platz. „Bist du so weit? Ich muss nur eben meine Schuhe anziehen.“</p>
    <p>Offensichtlich hatte sie noch nicht aus dem Fenster geschaut. Das Schlafzimmerfenster war alt, einfach verglast und daher mit einer undurchsichtigen Plastikfolie überzogen. Das Bad hatte noch nicht mal ein Fenster.</p>
    <p>„Noah? Ich habe Termine heute. Je früher ich zurückkomme, desto besser.“</p>
    <p>Er sammelte seine Sinne und räusperte sich. „Das mit den Schuhen kannst du dir schenken.“</p>
    <p>Sie betrachtete ihn lange. „Und warum?“</p>
    <p>Es laut auszusprechen machte es irgendwie wirklicher. Er presste die Lippen zusammen und nickte Richtung Wohnzimmerfenster.</p>
    <p>Nach einem langen, prüfenden Blick ging sie zum Fenster hinüber und griff nach den Vorhängen.</p>
    <p>Als sie sie öffnete, entfuhr ihrer Kehle ein leises Quietschen.</p>
    <p>Jetzt sah es noch schlimmer aus als vorher – und das wollte etwas heißen. Ein weißes Meer. Er konnte kaum über die Veranda hinausschauen.</p>
    <p>Ihre Finger umklammerten den Vorhangstoff, während sie hinausstarrte. Ihre Schultern hoben und senkten sich.</p>
    <p>Er gab ihr Zeit, das sacken zu lassen. Er hätte sowieso nicht gewusst, was er sagen sollte.</p>
    <p>Einen Moment später drehte sie sich um, brach auf dem Sofa zusammen und starrte ihn böse an. „Es hieß doch, es sollte nicht schneien.“</p>
    <p>„Na, hat es aber.“</p>
    <p>Ihre Augen blitzten. „Vielen Dank auch, Einstein.“</p>
    <p>Er hob seine Hände. „Hey, das ist nicht meine Schuld. Ich war’s nicht, der beschlossen hat, ohne jede Vorwarnung hereinzuplatzen.“</p>
    <p>„Ich wollte nur helfen.“</p>
    <p>Zornig starrte sie ihn durch den Raum hindurch an. Er starrte ebenso zornig zurück.</p>
    <p>Als wäre das seine Schuld. Wenn sie die Scheidung beim ersten Durchgang zum Abschluss gebracht hätte, wie sie es versprochen hatte, wäre das nicht passiert. Und er war nicht derjenige, der planlos über den Berg gelatscht kam, ohne wenigstens vorher anzurufen.</p>
    <p>Sie verschränkte die Arme. Sie trug wieder den weißen Pulli vom Vortag. „Wie lange wird es dauern, bis es aufhört? Ich habe ein Geschäft, um das ich mich kümmern muss.“</p>
    <p>„Da wirst du vielleicht eine Vertretung anrufen müssen. Es soll noch eine ganze Weile nicht aufklaren.“</p>
    <p>Ihr rasender Blick prallte auf seinen. „Wie lange?“</p>
    <p>Er betrachtete über ihre Schulter die winterliche Szene draußen. Gerade in diesem Moment frischte der Wind auf und pfiff im Kamin. Das Feuer knisterte, und ein Scheit rutschte tiefer in die Flammen.</p>
    <p>„Den ganzen Tag.“</p>
    <p>Ihre Lippen öffneten sich, und ihre Schultern sanken etwas in sich zusammen, als ihr Atem aus dem Körper wich. „Veräppelst du mich?“</p>
    <p>„Leider nein.“</p>
    <p>„Ich habe heute eine Wagenladung Dinge zu erledigen. Nicht nur die Termine. Ich habe dieses Wochenende eine große Veranstaltung im Salon. Dafür muss ich noch eine ganze Menge planen.“</p>
    <p>„Ich weiß auch nicht, was ich dir jetzt sagen soll.“</p>
    <p>„Sag mir, dass du Witze machst.“</p>
    <p>Er presste die Lippen zusammen. Glaubte sie, ihm gefiel das? Das hier war sein schlimmster Albtraum.</p>
    <p>„In der Küche ist Rührei, falls du Hunger hast.“</p>
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<title><p>Конец ознакомительного фрагмента.</p></title>
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