Liebesdramen

Liebesdramen
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Александр Дюма. Liebesdramen

Erster Theil

Erstes Capitel. Welches allen ersten Capiteln gleicht

Zweites Capitel. Louis von Fontanieu

Drittes Capitel. Der Vorabend eines Duells

Viertes Capitel. Das Duell

Fünftes Capitel. Gute Absichten und Nebenabsichten

Sechstes Capitel. Susanne Mottet

Siebentes Capitel. Das Gasthaus »zur Sonne.«

Achtes Capitel. Der Rath des Chevalier von Montglas

Neuntes Capitel. Wo der Chevalier von Montglas seinen jungen Freund im Angeln unterrichtet

Zehntes Capitel. Von der Gebrechlichkeit der menschlichen Tugend

Elftes Capitel. Was dahinter steckt

Zwölftes Capitel. Täuschung

Dreizehntes Capitel. Die Schmerzen eines glücklich Liebenden

Vierzehntes Capitel. Worin gezeigt wird, daß man scheinbar verstehen kann, ohne sich verstanden zu haben

Fünfzehntes Capitel. Eine Idee Susannens und deren Folgen

Zweiter Theil

Erstes Capitel. Eine Idee Susannens und deren Folgen

Zweites Capitel. Zu leichtfertig für ehrbare Leute – zu ehrbar für leichtfertige Leute

Drittes Capitel. Wo gezeigt wird, daß es schmerzhafter ist, sich einen Dorn aus dem Fuße zu ziehen, als hineinzutreten

Viertes Capitel. Wie gefährlich es ist, in einer Mausefalle auf der Lauer zu stehen

Fünftes Capitel. Wo eine Wendung eintritt, welche denen, die sie am meisten wünschten unerwartet kam

Sechstes Capitel. Wo Louis von Fontanieu vergißt, daß die Zukunft dem gehört, der warten kann

Siebentes Capitel. Wie ein schlechter Rechtshandel auszubeuten ist

Achtes Capitel. Wo der Marquis von Escoman seine beleidigte Ehre ganz anders rächt, als der Sire von Coucy die seinige rächte

Neuntes Capitel. Wer den Liebesgöttern die Flügel stutzt

Zehntes Capitel. Wo gezeigt wird, wie aus den am kürzesten abgemähten Wiesen das Gras am dichtesten nachwächst!

Elftes Capitel. Idylle

Zwölftes Capitel. Clos-beni

Dreizehntes Capitel. Was in den Herzen und in dem Kaufladen der Rue de Seze vorging

Vierzehntes Capitel. Wo Margarethe wieder auftritt

Dritter Theil

Erstes Capitel. Wo Margarethe wieder auftritt (Fortsetzung.)

Zweites Capitel. Das Ende des Traumes

Drittes Capitel. Das Erwachen

Viertes Capitel. Margarethens Morgenstunden

Fünftes Capitel. Wo unerwartet Hilfe kommt

Sechstes Capitel. Wo der Louisd’or wieder aufs Tapet kommt

Siebentes Capitel. Das Weib denkt, der Schlagfluß lenkt

Achtes Capitel. Das Alter schadet der Thorheit nicht

Neuntes Capitel. Montglas als junger Ehemann

Schlu ß. Schwester Martha (vormals Emma von Escoman) an die Gräfin von Fontanieu

Отрывок из книги

Wenn wir uns die Erlaubniß nehmen, unsere Leser nach Châteaudun zu führen, so sind mir im Voraus auf die Frage gefaßt: Was ist Châteaudun? wo liegt es?

Châteaudun ist die vormalige Hauptstadt der Grafschaft Dunois in Beauce. Und um jeder weitern Interpretation zuvorzukommen, setze ich hinzu, daß die Landschaft Beauce, welche in das Gebiet von Chartres, in Dunois und Vendomois zerfiel, ein prosaisches Aussehen hat und folglich den Poeten, Künstlern und andern Leuten, die keinen Werth auf Grundrenten legen, sehr häßlich erscheinen muß; wer hingegen fette Weizen- und Kleefelder mit einem gelb- und grüngestreiften Horizont den reizendsten Gebirgspartien der Alpen und Pyrenäen vorzieht, wird Beauce für das schönste Land der Welt halten.

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Acht Tage, nachdem das süße und so verhängnißvolle Ja gesprochen war, konnte man an Emma eine trübe Stimmung bemerken, obgleich sie die Gedanken der Amme, deren verweinte Augen nicht aufgehört hatten gegen die Freude der jungen Frau zu protestieren, nicht theilte. Aber die neue Ehe hatte keine der Versprechungen gehalten, welche die Phantasie derer Herzen der jungen Frau gegeben. Sie hatte gehofft, ganz dem geliebten Gatten zu leben, seine Gefühle zu theilen, und nun fand sie sich zu ihrem großen Erstaunen allein, immer allein. Die Kälte und Gleichgültigkeit, die der Marquis nicht verhehlte, hatte sie aus den Anstandsrücksichten erklärt; sie hatte seine Zurückhaltung für feines Benehmen gehalten, aber sie fand es auffallend, daß diese Kälte immer fortdauerte.

Wie der durch das Phänomen der Luftspiegelung getäuschte Wanderer, sah sie statt der erfrischenden Quelle nur die heiße Sandwüste um sich, und sie fühlte nicht gegen den Marquis von Escoman, sondern gegen das Leben, das den Menschen solche Täuschungen bereitet, ein Entsetzen, neben welchem die Besorgnisse Susannens nur kindische Furcht waren.

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