Plätschernd fließt der Bach dahin, stetig dreht sich das Mühlrad. Genauso soll es sein, genauso ist es seit Jahrhunderten. Nichts deutet darauf hin, dass etwas nicht stimmt, und doch beschleicht Bianca Kornelis ein ungutes Gefühl. Dabei war sie die treibende Kraft, als es darum ging, die alte Mühle zu renovieren und mit der Familie aufs Land zu ziehen – das Café samt kleiner Pension ist ihr Lebenstraum. Nun häufen sich Beschwerden von Gästen, die nachts kein Auge zubekommen. Der Grund: Das Mühlrad quietscht. Zwar hat der Vorbesitzer dringend davon abgeraten, das Rad anzuhalten, aber Bianca und ihr Mann wissen sich nicht anders zu helfen – schließlich geht es inzwischen um nichts weniger als die Existenz der Familie. Die Folgen sind schrecklich: Albträume plagen Eltern, Kinder und Gäste, und Bianca findet sich eines Nachts nach Luft ringend und mit nassen Haaren am Bachufer wieder, in der festen Überzeugung, eine dunkle Macht habe ihren Kopf unter Wasser gedrückt. Welches schreckliche Geheimnis birgt das alte Gemäuer?
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Diana Menschig. Die alte Wassermühle
Prolog ~ Jetzt ~
Willkommen im Mühlencafé!
1. Kapitel ~ Freitag – vier Tage zuvor ~
2. Kapitel ~ Freitagabend – vier Tage zuvor ~
3. Kapitel ~ Samstag – drei Tage zuvor ~
4. Kapitel ~ Sonntag – zwei Tage zuvor ~
5. Kapitel ~ Montag – der Tag zuvor ~
6. Kapitel ~ Montag – der Abend und die Nacht ~
Epilog ~ Jetzt ~
Über Diana Menschig
Impressum
Отрывок из книги
den guten Geistern
Ich bekomme allmählich kalte Füße, weil das taufeuchte Gras meine Hausschuhe durchnässt. Es kann nicht mehr lange dauern, bis jenseits des Waldrandes die Sonne aufgeht. Fröstelnd ziehe ich meine Strickjacke enger. Bald wird es Herbst sein, schon jetzt ist es nicht mehr die richtige Jahreszeit, um im Morgengrauen an einem Bachlauf im Wald herumzustehen. Aber es sind besondere Umstände.
.....
»Ich wollte Sie nicht erschrecken, Entschuldigung!«
Ich lächelte tapfer. »Nicht Ihre Schuld, ich war in Gedanken.«