In diesem Buch werden verschiedene Erzählungen kombiniert. Doch eines haben sie alle gemeinsam: sie sind fesselnd und ungewöhnlich. Unabhängig davon, ob es um aufregende Entdeckungsfahrten oder unheimliche Begegnungen mit Eingeborenen geht, der Leser lernt einiges über andere Nationalitäten und Länder kennen. Die Charaktere müssen mit großen Gefahren umgehen können und lernen wie sie in einer für sie völlig fremden Welt überleben können. Diese spannenden Geschichten lassen den Leser das Buch kaum aus der Hand legen.-
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Franz Braumann. Der weiße Tiger - Abenteuer aus aller Welt
Der weiße Tiger. Abenteuer aus aller Welt
Pest im Hamun
Verfolgt am Watch-River
Im Sertao verschollen
Im Taigasumpf verirrt
Die vergessene Stadt
Wenn sich der Sand erhebt
Der Weiße Tiger
Arctic-Bay meldet sich nicht
Der Panthersprung
Der Stein mit dem Mecapal
Der Feuerzauber
Flucht in die Freiheit
Chio, der Wassersucher
Die Ranch am Hastings-See
Van Huizens Testament
Der Raub des Tanguten
Der Ritt durch Australien
Durch die Wüste Lut
Der Vulkan
Die schwarze Jurte
Über Der weiße Tiger - Abenteuer aus aller Welt
Отрывок из книги
Franz Braumann
SAGA Egmont
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Thiemo überlegte kurz. Er wußte, daß jede persische Stadt den Impfstoff gegen die Pest besaß. „Bringt mich auf schnellstem Wege nach Schahr Zabul!“ Dann trat er aus der Hütte und rief einige Männer herbei. Zögernd kamen sie bis an den Eingang heran. Der Arzt verstand nicht, was ihnen der Dorfälteste in abgerissenen, heiseren Worten befahl; aber ihre düsteren Mienen hellten sich allmählich auf. Die Wächter ließen die Waffen sinken. In die Menschen des Pfahlbaudorfes kam allmählich Leben. Worte flogen von Hütte zu Hütte, selbst Frauen und Kinder tauchten auf und schauten zu dem Fremden, der die Rettung kannte. Zehn, zwanzig Männer erboten sich sofort, Thiemo aus dem Schilf zu führen.
Zunächst brachte man ihm seine Habe wieder. Mit den Männern schritt er dann die leichte Erhöhung des Dorfes hinunter zum See. Das hohe Schilf umschloß sie wieder und verschluckte die geheimnisvolle Siedlung. Der Pfad wurde weicher, schlammig, und verlief sich schließlich in größeren und tiefer werdenden Pfützen.