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Vorwort
ОглавлениеDer vorliegende Band vereinigt elf Arbeiten des Verfassers, die ähnlichen Themen und einem Ziel verpflichtet sind: das Funktionieren mittelalterlicher Staatlichkeit besser zu verstehen. Da alle Arbeiten zunächst als Vorträge gehalten und zur Hälfte als Zeitschriftenbeiträge bereits publiziert wurden, handelt es sich um selbständige Einheiten, die einzeln gelesen werden können. Sie gehen jedoch eine zentrale Problematik aus jeweils unterschiedlicher Perspektive an, so daß sie sich – hoffentlich – auch wie die Kapitel eines Buches zusammenfügen. Überschneidungen gibt es namentlich dort, wo die leitenden Fragestellungen formuliert und die Ergebnisse zusammengefaßt werden – doch zwang dies zu keiner umfassenden Überarbeitung. So sind bei den bereits publizierten Arbeiten lediglich die Anmerkungen formal verändert worden, indem die Quellen- und Literaturhinweise abgekürzt zitiert und durch ein Quellen- und Literaturverzeichnis verifizierbar werden. Nur auf den späteren Beitrag „Das Privileg der deditio“ wurde in einigen älteren Arbeiten verwiesen, da dort Fragen systematisch behandelt sind, die bereits zuvor mehrfach andiskutiert worden waren.
Zu danken hat der Verfasser zunächst den Herausgebern und Verlagen, die großzügig die Erlaubnis zum Wiederabdruck verschiedener Beiträge gaben; dann der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt für die Aufnahme dieses Projekts in ihr Programm und die zügige und kompetente Betreuung während des Druckes. Vor allen aber den Bonner Mitarbeitern und Hilfskräften Claudia Beinhoff M. A., Alheydis Plassmann M. A., Stefanie Hamm, Ulrike Jerusalem, Martin Schalhorn, Friederike Scheinpflug, Tobias Weller und Christiane Witthöft, die sich mit Tatkraft und Akribie allen anfallenden Arbeiten stellten und auch das Register anfertigten.
Bonn, im April 1996 | Gerd Althoff |