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Vorwort

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Stockenten gehören zu den beliebtesten Artgenossen des Menschen. Kaum ein See oder Teich wird nicht von ihnen bevölkert. Die Begeisterung für diese gefiederten Freunde ist sehr groß. Sie zu füttern, obwohl sie auch gerne Wasser- und Uferpflanzen, Wurzeln, Würmer, Schnecken und Kaulquappen fressen, gehört zu einem beliebten Vergnügen von jung und alt. Ältere Damen und Herren füttern sie schweigend und bedächtig,

Kinder werfen ihnen Brot und Zwieback begeistert und ausgelassen mit entenähnlichem Schnattern wie „gagaga“ oder „quak quak“ zu. Unsere Sprache ist den Enten genauso verborgen wie uns ihre Laute, aber Menschen und Stockenten verbindet eine Sympathie, die keiner Worte bedarf. Im Sommer füttern wir sie aus Vergnügen, in harten Wintern tun wir es aus Sorge, daß sie nicht alle ausreichend Nahrung finden.

Doch sorgen müssen wir uns nicht um die Stockenten. Sie gehören nicht zu den bedrohten Tierarten. Letztlich, auch wenn die Ente ein bejagter Wasservogel ist, findet sie sich in ihrem Lebensraum bestens zurecht. Es gibt aber auch Gewässer, wo durch Verbotsschilder das Füttern untersagt ist. Grund ist die Gefahr der Eutro- phierung eines Sees. Diese Gebote sollten wir aber, bei aller Freude, die uns die Enten bereiten, beherzigen.


Der schönste Teil beim Entstehen dieses Buches war die Vorarbeit: stundenlang mit dem Fotoapparat bei den Enten zu sitzen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Nach vielen Besuchen wurden wir richtige Freunde. Auch wenn sich eine Ente nicht streicheln läßt, zeigt sie mitunter ihre Freundschaft, indem sie sich den Menschen unbefangen nähert. Manchmal folgten sie mir auch bis zum meinem Auto, als ich die Heimfahrt antreten wollte. Vielleicht hielten sie das Ding auf vier Rädern ja für einen großen Brotcontainer...

Da unsere Enten durch ihre Komik und durch ihr charmantes Aussehen viele Herzen erobert haben, sei ihnen diese Erzählung, die „Bürzelchen“ auf den folgenden Seiten übernimmt, gewidmet.

Jean-Louis Glineur

Eine Entengeschichte

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