ADHS in Schule und Unterricht

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Manfred Döpfner. ADHS in Schule und Unterricht
Geleitwort
Inhalt
1 Klassifikation und diagnostische Einordnung der ADHS
1.1 Internationale Klassifikationssysteme und diagnostische Einordnung
1.2 Subtypen der ADHS
1.3 Auftreten der Kernsymptome in der Schule
Zeugnis. Allgemeine Beurteilung:
Die Kernsymptome des Störungsbildes. Unaufmerksamkeit
Impulsivität
Hyperaktivität
1.4 Auftretenshäufigkeit
1.5 Verlauf während der Schulzeit
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
1.6 Komorbide Störungen
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
1.7 Differenzialdiagnosen
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
2 Ursachen und Entwicklung der ADHS
2.1 Genetische Aspekte
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
2.2 Neuroanatomische und neurochemische Abweichungen
Schädigungen des Zentralnervensystems
2.3 Allergische und Nahrungsmitteleinflüsse
2.4 Psychosoziale Faktoren
2.5 Neuropsychologische Befunde
Beeinträchtigte Einzelfunktionen. Reaktionshemmung
Interferenzkontrolle
Störungen des Arbeitsgedächtnisses
Beziehung des Arbeitsgedächtnisses zu Aufmerksamkeitsdefizitstörungen
Zeitverarbeitung
Alertness
Daueraufmerksamkeit
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
2.6 Dysfunktionale motivationale Prozesse
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
3 Diagnostik
Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
4 Das multimodale Behandlungskonzept im Kontext schulischer Anforderungen
4.1 Allgemeine Behandlungsbedingungen
4.2 Umfeldzentrierte Interventionen. Anleitung zur Selbsthilfe für die Eltern
Psychoedukation der Eltern und Pädagogen
Therapeutisch-pädagogische Interventionen
Das multimodale Behandlungskonzept aus dem Blickwinkel der Schule
4.3 Patientenzentrierte Interventionen. Verhaltenstherapie
Reifebezogene Aspekte bei der Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Verfahren
Psychoedukation
Neurofeedback
Diätetische Maßnahmen
4.4 Medikamentöse Behandlung
Behandlung mit Psychostimulanzien
Behandlung mit Methylphenidat
Amphetamimpräparate
Individuelle Dosisfindung mittels Titration
Praktisches Vorgehen
Behandlung mit Substanzen nachgeordneter Wahl. Atomoxetin
Guanfacin
Antipsychotika
4.5 Schulbezogene Interventionen im Rahmen des multimodalen Behandlungskonzepts
4.6 Die Erstellung einer Behandlungshierarchie
5 Allgemeine Grundprinzipien des pädagogischen Umgangs. 5.1 Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs
5.2 Proaktives Lehrerverhalten bei Verhaltens- und Lernproblemen
5.3 Stärkung der Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler
5.4 Spezifische Verhaltens- und Lernprobleme strukturieren. Unterrichtsübergänge und Freiarbeit
Unterrichtsübergänge
Freiarbeit
Aktives Zuhören und regelkonformes Verhalten des Schülers während des Unterrichts unterstützen
5.5 Präventive Unterrichtsmethoden bei der ADHS
5.6 Interventionsmaßnahmen bei problematischem, störendem Schülerverhalten
5.7 Weitere ADHS-typische Problemkonstellationen in der Schule
Risikoverhaltensweisen und Unfälle
Emotionale Labilität
Egozentrismus
6 Maßnahmen der Verhaltensmodifikation
6.1 Grundprinzipien
6.2 Konkrete Vorschläge für Maßnahmen im schulischen Rahmen
Tages- oder Wochenrückmeldungen über das Lern- und Regelverhalten
Verhaltensverträge
Verstärkerprogramme
Beispiele für Belohnungen in der Schule (Rief, 2003)
Der Umgang mit ausgeprägten Problemverhaltensweisen
Auszeitverfahren
6.3 Selbstinstruktionstrainings
6.4 Selbstmanagement bei Kindern
6.5 Kompensationsmaßnahmen bei defizitärem Arbeitsgedächtnis
6.6 Förderung von Veränderungsmotivation in der Arbeit mit Jugendlichen
7 Aufmerksamkeitsstörungen und Teilleistungsstörungen
7.1 Lese-Rechtschreibprobleme
Lesen
Rechtschreibung
7.2 Mathematik
7.3 Graphomotorische Probleme
8 Kooperation mit dem Elternhaus
9 Ausblick
10 Hilfreiche Materialien und Internetseiten
Literatur
Stichwortverzeichnis. A
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F
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H
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S
T
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Отрывок из книги
Die Autoren
Privatdozent Dr. Dr. med. Jan Frölich, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinderheilkunde, niedergelassen in freier sozialpsychiatrischer Praxis in Stuttgart.
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Es ist wichtig anzumerken, dass diese Faktoren Einfluss auf die Häufigkeit und Ausprägung von ADHS-Symptomen haben können, eine hinreichende Erklärung für die Entwicklung des Störungsbildes bieten sie indessen nicht (Weiss et al., 2011).
Es bestehen beträchtliche Geschlechtsunterschiede für das Störungsbild: Das Verhältnis Jungen zu Mädchen variiert zwischen 4:1 und 9:1. Hinzu kommt, dass Jungen häufiger impulsive und aggressive Verhaltensweisen zeigen, während Mädchen häufiger Symptome des unaufmerksamen Subtypus aufweisen (Biederman, Faraone, Monuteaux, Buber & Cadogen, 2004). Die Jungendominanz ist zudem stärker ausgeprägt beim hyperaktiven im Vergleich zum unaufmerksamen Subtypus (Sadiq, 2007).
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