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Die Idee

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Ich werde oft gefragt, woher ich meine Ideen nehme. Nun, das ist sehr unterschiedlich. Die Idee zu dieser Geschichte wurde zum Beispiel am Frühstückstisch geboren, an einem

Samstag, als ich mit meiner Familie entspannt das Wochenende begann. Ein lustiger Umstand sorgte wieder einmal dafür, dass meine Fantasie Flügel bekam. Die Sprüche lagen uns quasi auf der Zunge und wurden natürlich unter großem

Gelächter kundgetan und dann passierte das Unglaubliche.

Ich mutmaßte, dass ich einen Dämon heraufbeschwören könnte und meiner Tochter fiel nichts Besseres ein, als diesen

Umstand in ihrem kürzlich erlernten Französisch halbwegs zu formulieren. Sie meinte: »Il y a du vent«. Was, so klärte sie

uns auf, so viel wie »es ist windig« heißt. Das war die Geburtsstunde des Dämons, der aus diesem Wortspiel heraus den

Namen Ilya Duvent bekam. Natürlich war er ein Dämon, der

Macht über den Wind hatte. Als mein Sohn später meinte, dass er einen Zauberspruch in einem Buch suchen könnte,

mit dem Ilya Duvent die Seiten von selbst umblättern lassen kann, weil er ja des Windes mächtig ist, wurde in meinem

Kopf der Seelentrog geboren. Wir frühstückten zu Ende. Danach setzte ich mich für eine halbe Stunde an den Rechner und schrieb meine Idee, die aus diesem lustigen Gespräch entstanden war, in zwei Seiten auf.

Erst nach über einem Jahr schaffte ich es, mir die Zeit zu nehmen, den Figuren Leben einzuhauchen.

Viel Spaß beim Lesen!

Eure Manuela Maer


Ilya Duvent

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