Liebe Leserinnen und liebe Leser, sehr wohl weiß ich in meinem fortgeschrittenen Alter (Jahrgang 1949), dass sich Menschen auf weitaus abenteuerlichere Reisen einlassen. Doch welcher »Normalbürger« kommt schon in solche Situationen? Ich möchte Sie – liebe Leser/innen – mit diesem Buch auffordern, sich raus aus den Lasten des täglichen Lebens in die Natur zu begeben; und wie kann man Land und Leute besser kennen lernen, als zu Fuß? Diesen landschaftlich reizvollen Jakobsweg bei herrlichstem Sommerwetter zu gehen, ist ein Erlebnis der besonderen Art für mich gewesen. Meine Schilderungen sind in keiner Weise konfessionell geprägt. Vielmehr berichte ich authentisch von den täglichen Begegnungen und Empfindungen einer »Neu-Pilgerin«. Mein Buch ist eine leicht zu lesende, beschwingt und humorvoll geschriebene Lektüre für Jung und Alt in Tagebuchform. Es ersetzt keinen Reiseführer! Begeben Sie sich mit mir noch einmal zurückblickend auf diesen reizvollen Weg.
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Monika Laatsch. Langsam kommt man auch ans Ziel
Inhalt
Freitag, 24. August
Samstag, 25. August
Sonntag, 26. August
Montag, 27. August
Dienstag, 28. August
Mittwoch, 29. August
Donnerstag, 30. August
Freitag, 31. August
Samstag, 1. September
Sonntag, 2. September
Montag, 3. September
Dienstag, 4. September
Mittwoch, 5. September
Donnerstag, 6. September
Freitag, 7. September
Samstag, 8. September
Sonntag, 9. September
Montag, 10. September
Dienstag, 11. September
Mittwoch, 12. September
Donnerstag, 13. September
Resümee
Danksagung
Отрывок из книги
Monika Laatsch
LANGSAM KOMMT MAN AUCH ANS ZIEL
.....
Schnell wird klar, dass die Dinge, die ich besitze, alle eher für Kurztouren in den Bergen taugen. Ich finde noch eine alte Goldmünze, die ich zur Konfirmation von meinen Großeltern bekommen habe. Ungeachtet liegt diese Münze in einer Schachtel. Außerdem habe ich noch den Pelzmantel einer verstorbenen Tante, den ich sowieso nicht mehr trage. Da ich meine Reise allein finanzieren und unser Konto nicht belasten will, verkaufe ich diese Dinge spontan.
Ich will ja ohnehin mein ziemlich konservativ dahin plätscherndes Leben etwas verändern, also: weg damit!