Отрывок из книги
Strafe muss sein…
»Meinen Flug kannst du stornieren! Hab‘ meinen Urlaub jetzt anderweitig verplant!« So verschoss sie noch einen gehässigen Giftpfeil nach Torsten und ließ die Tür ins Schloss fallen. So kam es, dass er die Reise in dieses tropische Urlaubsparadies alleine angetreten hatte und nun nicht wusste, was er hier sollte. Torsten spürte, wie seine Laune schlechter wurde, je länger er an Laura dachte und machte sich missmutig auf den Weg zum Frühstücksraum. Dort kaute er eher lustlos auf seinen Brötchen herum und überlegte, was er mit dem angebrochenen Tag am besten anfangen könnte? Schon wieder öde am Strand liegen? Schnorcheln? Rollertour rund um die Anlage? Das hatte er alles schon gemacht … Er entschloss sich dann doch zum Schnorcheln zu gehen, weil ihm das am meisten Spaß machte und ging zu seinem Zimmer zurück. Gerade als er im Badezimmer die Badehose anziehen wollte, hörte er nebenan im Schlafraum ein Geräusch. Nackt, wie ihn die Natur erschaffen hatte, trat Torsten aus dem Bad ins Schlafzimmer. Da stand doch wahrhaftig ein fremder junger Mann im Zimmer und hatte seine Geldbörse in der Hand. Als dieser den nackten Mann sah, erstarrte er bewegungslos und starrte ihn an. Vor Schreck schien der Dieb unfähig zu sein, sich zu rühren und sein Blick hing wie gebannt auf seinen Schritt. Er schien davon so fasziniert zu sein, dass er keinen Fluchtversuch unternahm. Allerdings verdunkelte sich seine Gesichtsfarbe, geradeso als würde das Bürschchen erröten und Torsten beschlich die Ahnung, dass der Eindringling kein Mann war. »Leg es sofort wieder da hin, wo du es her hast!« Gehorsam tat der Eindringling, wozu er aufgefordert wurde, den Blick seiner dunklen Augen weiterhin auf Torstens Schritt gerichtet. Torsten umrundete die schmale Gestalt und schloss schnell das Fenster. Nun gab es keinen Fluchtweg mehr für den Dieb und Torsten sprach ihn mit harter Stimme an.
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»Nimm mich!«, sagte Kim nun laut und deutlich.
»Du meinst doch nicht etwa, dass ich dich Dreckstück vögeln soll?«
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