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Vorwort:

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„Ich brauche doch kein „Zweites Leben“ - man hat doch am ersten Leben schon genug!“

Das hat man schon seit der Zeit gehört als die erste virtuelle Welt genannt „Second Life“ geboren war. Später kam dann die „Open Sim“ dazu – mehrere virtuelle Welten die sich zu einem offenen Verband zusammenschliessen konnten. Dorenas World oder Metropolis sind z.B. solche Welten. Und in denen bin ich, Rubeus Helgerud unterwegs. (Das S. Im Namen steht übrigens für „Santa“) Welten schaffend – aber auch als Schauspieler, Rezitator und Texter mit eigenem virtuellen Theater.

Doch – was sind diese Welten denn eigentlich? Genaugenommen die „unendlichen Weiten“ einer Computerwelt in der jeder bauen kann was er/sie/* möchte – so eine Mischung aus Internet Messenger, Modelleisenbahn und Lego. Man kann Länder entdecken, Welten erschaffen, Party feiern, (ja – auch virtuellen Sex haben wenn's sein darf) – ABER man kann dort auch Theater spielen, Lesungen präsentieren und sich mit Menschen aus aller Welt treffen, sich mit ihnen auch unterhalten. Schriftlich per Tastatur und seit einigen Jahren auch direkt per Mikrophon.

Dazu erschafft man sich ein digitales „Spielmännchen“ genannt Avatar, formt es nach seinen Wünschen und tritt den anderen Menschen mit diesem „unter die Computerkameraaugen“. Somit ist man beim Kontaktaufnehmen zwar gewissermassen anonym – aber man hat trotzdem etwas so einigermassen „greifbares“. Aber Achtung! Es muss nicht zwangsweise so sein, dass der „echte“ Mensch hinter dem Avatar genauso jung ist wie sein virtueller Stellvertreter – auch kann es sein dass Frau gar keine ist sondern ziemlich männlich. (und umgekehrt) Und von den tierischen Avataren wollen wir gar nicht erst reden.

Wenn man dann sein „Wunschgeschöpf“ kreiert hat kann es losgehen. Was einem dabei passieren kann präsentiere ich hier in diesem kleinen Büchlein – mit einem Augenzwinkern. Aktive virtuelle Weltenbewohner werden einiges wiedererkennen – und „Newbies“ werden sicher auch ihren Spass haben.

Mein Dank fürs Korrekturlesen geht an Dusty Shelbyville und Neville Helgerud. Die jetzt noch enthaltenen Schreib- und Setzfehler darf der geneigte Leser behalten.

Rubeus S. Helgerud

Diese Texte und Geschichten sind Bestandteil meines Live-Programms über das virtuelle Leben. Sie entstanden in den Jahren als Second Life noch in den Kinderschuhen steckten und meine künstlerische "Laufbahn" als Rubeus Helgerud dort auch erst begann.

Rolf U. Högemann

(Über)Leben in virtuellen Welten

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