Читать книгу Das Quaken der Frösche - Erich Szelersky - Страница 2
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Zwei sehr unterschiedliche Männer begegnen sich zufällig auf einer Bank am Rhein zwischen Duisburg und Düsseldorf. Gerd Matuschak, früher einmal Stahlkocher in einem Hüttenwerk, hat Langeweile und sucht das Gespräch. Dr. Bernhard de Winter, Spross einer wohlhabenden Hugenottenfamilie, ehemaliger Vorstandvorsitzender eines Weltkonzerns und Mitglied der „feinen“ Gesellschaft, will seine Ruhe haben. Er kommt über den Tod seiner Frau nicht hinweg. Auch Gerd Matuschak ist Witwer und beklagt deren Tod. Beide Männer blicken auf ihre langen Leben zurück, die in ihrem Verlauf nicht hätten unterschiedlicher sein können. Ganz allmählich freunden sich die beiden an.
Dabei spielt die Bank eine entscheidende Rolle. Hier treffen sie sich und sprechen über ihre Erlebnisse und Gedanken. Die Bank steht im Niemandsland zwischen den beiden Männern, quasi in der neutralen Zone zwischen einem Leben auf einer der unteren Sprossen der sozialen Leiter und einem ganz oben.
Die Bank beherbergt mit den beiden Rentnern die Gesellschaft in ihrer gesamten Breite und spannt gleichzeitig einen Bogen, der die gesellschaftlichen Konturen verwischt. Soziale Unterschiede und Vorurteile verschwimmen durch die Freundschaft der beiden, die aus der Zufallsbegegnung entsteht.
Autor
Erich Szelersky begann nach seiner Pensionierung zu schreiben. Nach ´Alte Rechnungen´ ist dies sein zweiter Roman, in dem zwei sehr unterschiedliche Männer gegen Ende ihres Lebens zusammentreffen.
Erich Szelersky lebt mit seiner Familie in Duisburg.