Читать книгу Betreutes Wohnen auf See??? Aber holla! - Fini von Loren - Страница 7

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Am Kreuzfahrtschiff angekommen, war sie unglaublich erstaunt.

„Man was für ein großer geiler Dampfer!“, schrie sie erfreut raus.

„Oh Gott, ich freue mich so sehr, aber was soll ich nur machen, wenn dieser Idiot die Abfahrt verpasst?“

„Erstens ist er dann wirklich ein Vollidiot, so ein hübsches Mädchen zu versetzen. Zweitens nicht so wild, er kann doch zur nächsten Station nachfliegen.“

„Und ich?“, fragte sie betreten.

„Sie checken ein, und wenn es Proble me gibt, kommen Sie zu mir.“

Das Einchecken ging wirklich zügig, viel schneller, als würde man fliegen. Alle waren sehr freundlich.

Am Fahrstuhl verabschiedete ich mich von Vivien.

„Ach so, wir sind im elften Deck in der

Suite 1101. Das müssen Sie aber durchrufen lassen, da der Aufzug nur mit der Suitecard hinfährt. Fragen Sie einfach an der Rezeption nach Fini von Loren. Sie sehen, mein Name ist auch nicht moderner.“

Wir nahmen sie noch bis dahin mit. Dort verloren wir uns dann.

Der Cruisedirektor begleitete mich persönlich zur Suite. Währenddessen beteuerte er die ganze Zeit, mir jeden Wunsch von den Augen ablesen zu können, damit ich mich hier rundum wohlfühle. „Wirklich, egal was?“, neckte ich ihn.

Er wurde ein wenig rot. Ich schätzte, er war so um Anfang fünfzig, gut gebaut und hatte schon leichte graue Schläfen, was ich bei Männern interessant finde.

„Unsere schiffseigene Sicherheit ist unter 117 zu erreichen. Wenn Sie Hilfe benötigen oder etwas sein sollte, dann lassen Sie mich direkt davon wissen. Sie ist im Übrigen bereits über ihre Anwesenheit an Deck informiert worden.“

Mit einem Lächeln und noch ein wenig Röte im Gesicht verabschiedete er sich von mir.

Beim Dinner im Britanniarestaurant stand sie auf einmal weinend vor mir. Ich hatte sie fast vergessen.

„Er ist nicht gekommen. Nur eine Mail hat er nach der Abfahrt mit folgendem Inhalt geschickt: Bin gestern versackt, habe verpennt, musste halt ohne mich fahren. Wirst bestimmt jemanden treffen, Baby!“

Sie tat mir unendlich leid. Was ist das nur für ein Idiot?

Es war ein hübsches und noch so braves Mädel und so etwas ließ er laufen? Ich nahm sie in den Arm, um sie zu trösten, wobei ich nicht nur ihren prallen festen Busen spürte, nein auch, das sie Alkohol zu sich genommen haben musste. „Komm setz dich zu uns“, forderte ich sie auf.

Ich ließ einen weiteren Stuhl an den Tisch stellen, was der Steward etwas mürrisch erledigte. Vivien hatte die normale Touristenklasse gebucht und Ihre Garderobe schien nicht Recht angemessen für den Kapitänstisch zu sein. Mir war die Ehre zuteil geworden, immer mit dem Kapitän an diesem zu speisen. Ohne mich wären es sechs Personen und die zählten bestimmt geschätzte fünfhundert Jahre!

„Iss bitte erstmal was Kleines.“

Es gab ein 4-Gänge-Menü mit Pekingente genauer gesagt: Streifen von Entenkruste in Peking-Fladen gewickelt mit Frühlingszwiebeln und einem köstlichen Dessert, ein riesiger Eisbecher, welcher ihr zu munden schien.

Sie begann das erste Mal etwas aufzutauen.

„Oh, cool, wie der schmeckt. Der ist richtig lecker, aber da ist ja Alkohol drin. Puh, jetzt bin ich bestimmt gleich betrunken. Ich werde mich dem nächsten Mann an den Hals werfen und der darf mich entjungfern. Schließlich war es so geplant. Nur nicht, dass es ein Fremder sein sollte“, dabei wurde sie schlagartig wieder traurig.

„Was hattet ihr euch ausgedacht?“

„Sorry, ich rede zu viel, aber das Eis hat es wirklich in sich. Ich habe doch schon die Begrüßungsflasche Sekt aus meinem Zimmer vor Wut ausgetrunken und nun das geile Eis hier.“

„Komm, lass uns ins Pub gehen. Dort können wir noch einen Aperitif zum Abschluss einnehmen.“

Man könnte denken, Vivien klammere sich hoffnungsvoll an mich. Sie nickte sofort und ihr Blick hellte sich auf. Sogar ein kleines Lächeln glaubte ich, zu erkennen. Es war leer im Pub. Am ersten Abend erkundeten die meisten Passagiere erstmal das Schiff.

Wir suchten eine gemütliche Ecke, wo wir uns auf eine grüne hochmoderne Cocktailcouch in Form einer Liege fläzten.

„So erzähl mal. Wie war das mit dem Entjungfern? Willst du mir etwa weismachen, dass du noch …?“

„Ja, leider.“ Sie schaute sich verstohlen um, ob auch niemand lauschte. „Ist das so schlimm mit achtzehn?“

Vivien sah mich verdutzt an. „Ich bin halt vom Lande. Es ergab sich bisher nicht.

Das heißt, Oskar, der Sohn vom Metzger, dieser Trottel, hätte es gern getan. Und natürlich unser Kaplan, so wie er mich immer ansah, ja sogar betatschte.“

„Der Kaplan?“

„Ja unser hochwürdiger Herr Pfarrer.

Meine Mum redete mir unentwegt ein, der wisse, was gut für mich ist. Er wird sicher dafür sorgen, dass ich nicht auf die schiefe Bahn gerate. Ich solle nett zu ihm sein, sagte sie, denn sie könne keinen Tratsch gebrauchen.

Sie ist Witwe und obendrein Dorflehrerin.

Mein Pa, der bei einem Unfall von einem besoffenen Traktorfahrer gerammt worden ist, fiel den Abhang herunter, wo er in einem Bach landete. Es wurde erzählt, er war noch am Leben und sei ertrunken da er sich nicht befreien konnte. Sein rechtes Bein war unter dem Bremspedal eingeklemmt. Es war ein tragischer Tag.

Dieses betrunkene Schwein war der reichste Bauer im Dorf. Er spendete seitdem viel für die Kirche und schon war das, was er getan hatte, vergessen. Meine Mum wurde nach Pas Tod von der Hälfte der Bewohner, selbst vom Kaplan daraufhin blöd angemacht.

Wie: Wenn du nachts Angst haben solltest oder nicht allein sein möchtest, ruf mich an, ich werde dir sogar im Bett Beistand leisten.

Von da an begann sie, zu trinken. Nun wurde noch mehr im Dorf getratscht.

Sie wollte mich schützen und war so naiv, dass der Kaplan schützend seine Hand über mich legen möchte. Was er ja auch oft tat, doch mehr an meinen Po oder meine Brüste.

Es war widerlich, aber ich wollte Mum nicht noch weitere Probleme bereiten. Zu ihr war er daraufhin immer sehr freundlich.

Ich musste dafür bezahlen, doch tat ich es nur für meine liebe Mum.

Ich bin sicher, der Tag, an dem ich mich bei diesem Bauernschwein und dem „schützenden Kaplan“ räche, wird kommen. Und wenn es das Letzte ist, was ich in meinem verpfuschten Leben noch tun werde.“

Ihre Augen waren glasig, so als sei sie in Gedanken nicht hier an Bord. Sie musste grausame Dinge erlebt haben, die sie derart verachtend prägten.

„Mein Gott, Mädel, was hast du nur durchgemacht? Sei froh, dass er dich nicht richtig angefasst hat oder gar noch mehr.“

„Oh, das Erste hat er leider etliche Male, obwohl mich genommen, nein, nie. Das verdanke ich einzig und allein meiner Freundin Anni.

Sie war die Tochter unseres Polizisten und wohnte im Nachbardorf. Sie gehörte aber zur gleichen Kirche. Selbst diese hatte unseren Kaplan beglückt, was sie jedoch sofort akzeptierte, wie sie mir mal anvertraute.

Und viele andere auch, man könnte denken, fast alle jungen Mädchen in den drei Dörfern, für die er zuständig war. Darunter einige, welche noch unter sechzehn waren. Deshalb hatte sie ein Druckmittel gegen dieses Schwein in der Hand und spielte mit ihm nach ihren Regeln. Ja, so ist es auf dem Land.“

„Mensch, so etwas kenne ich nur aus Büchern, aber dass es wirklich so ist, kann ich nicht glauben“, meinte ich hilflos.

Ich nahm sie kurz in den Arm. Doch sie wollte weiter erzählen. Es tat ihr gut, das merkte ich.

„Sogar Kinder soll er gehabt haben und seine Haushälterin war erst siebzehn.

Was sagen Sie dazu?“, Sie wartete gar nicht auf meine Antwort, sondern fuhr schnurstracks fort.

„Das Einzige, was sie in seinem „Haus hält“ war wohl sein Gewand, wenn er die Mädchen mal wieder flach legte. Oh, ich könnte ihm ...“ Ihre Stimme wurde immer zorniger.

Ihre Lippen bebten, als sie weitersprach.

„Einmal musste ich ihm nach dem Kirchgang behilflich sein, etwas mit nach Hause zu tragen. Es war beim Erntedankfest. Dort suchte er sich einen großen Korb aus den Spenden, natürlich nur das Beste, aus.“

Nun ahmte sie ein wenig seine Stimme nach: „Komm Vivien, du musst mir helfen. Meine Haushälterin hat die darauffolgende Woche Geburtstag und ich habe ihr was gekauft, jedoch weiß ich nicht, ob es ihr passt.“

„Wieso, was soll denn passen?“

Ich war neugierig, bevor wir in seiner Wohnung ankamen.

„Es ist eine rosafarbene Bluse. Komm zieh die mal an!“

Er wühlte in einer Tüte und holte eine heraus. Sie sah schon echt chic aus.

Der Kaplan machte dabei keinerlei Anstalten aus dem Raum zugehen.

Eigentlich trage ich selten einen.

Sein gieriger Blick auf meine Brüste, den ich trotz des BHs nicht abwehren konnte, ekelte mich an.

„Doch es kam noch schlimmer.“ Sie legt eine kurze Pause ein.

Damit hat der liebe Gott dich aber gut gesegnet.

Warum stopfst du dir den BH aus?“

„Was mache ich? Nein ich …, das ist so«


„Das glaube ich niemals. Willst du etwa die Männer anmachen, zur Unzüchtigkeit verleiten?

Zeige mir, was davon echt ist.“

Er zeigte auf meinen BH-Verschluss. Ich wurde rot im Gesicht und schlotterte vor Angst.

Kein Junge hat vorher meine Brüste gesehen. Eigentlich war ich stolz, dass sie nicht so klein sind, aber jetzt das hier. „Ich kann auch deine Mutter herbestellen, um ihr von deiner Unzüchtigkeit zu berichten.“ Damit hatte er mich rumgekriegt. Schüchtern öffnete ich den Verschluss, nicht ohne dabei schnell meine

Brüste zu bedecken. Seine Hände, die er zum BH ausstreckte, ekelten mich an.

Hatte ich sie doch schon oft auf meinem Hintern gespürt, natürlich wie immer zufällig. „Da ist was drin“, fuhr er mich böse an.

Der Kaplan zeigte auf die leichte Fütterung.

„Aber da ist keine Füllung.“

„Ja wohl, das ist es, um es mehr erscheinen zu lassen und die Jungs zu bezirzen. Reicht es nicht, dass man über deine Mutter bereits so spricht?“ In der Tat, auch sie hatte einen schönen Busen. Mit ihren siebenunddreißig Jahren war bei meiner Mum bis jetzt immer alles am rechten Fleck. Wenn sie sich auf unseren Balkon sonnte, war ich jedes Mal begeistert von ihrem noch so jugendlichen Aussehen.

Sein “ich muss deine Mutter doch kommen lassen“, riss mich aus meinen Gedanken.

„Dreh dich von mir weg, halte deine Hände auf den Rücken, dann werden wir ja sehen.“

Damit konnte ich leben, was sollte er da schon beäugen.


Dass er mich frech von hinten an die Brüste fasste, versetze mich in einen Schockzustand.

„Stimmt, du hast Recht“, sprach er mit milder, freundlicher, gar nicht zu seinem Handeln

passender Stimme.


„Du hast wirklich einen so großen, festen, schönen Busen bekommen.“

„Als er mich losließ, wollte ich meine Brüste sofort bedecken, doch seine beiden Hände blieben, wo sie sind.

„Dich werde ich wohl aufklären und dann züchtigen müssen.“

Er ging zu der Tüte, die natürlich wie zufällig vor mir stand. Der Kaplan gaffte mich während seines langsamen Ganges wie ein Tier an. Danach holte er gemächlich, vor mir bückend, einen durchsichtigen BH heraus.

„Zieh das mal an!“ Dann gab er mir ein Glas. „Hier trink vorher, das wird dir gut tun.“ Verängstigt trank ich das Zeug.

Es war Alkohol.

Zaghaft zog ich ihn an. Ich fühlte mich nackt an meinem Busen. Beide Brüste schauten aus dem BH heraus und meine nicht gerade kleinen Brustwarzen stachen förmlich durch den Stoff dieses hübschen Teils hervor.

„Nein, hast Recht. So kannst du nicht rausgehen.“

Dabei betatschte er mich regelrecht von allen Seiten. „Es ist zwar noch unanständiger so, aber du besitzt nun mal so große, wundervolle Brüste. Deine Mutter braucht nicht bestellt werden.

Ich lasse mir jetzt etwas einfallen.“ Das stimmte mich versöhnlich. Nun war es auch egal, ob er einmal mehr oder weniger an meine Dinger fasste. Hauptsache er ließ meine Mum aus dem Spiel.

Sie musste bereits genug Probleme bewältigen.

„Gib ihn wieder her!“, befahl er mir.

Er blieb dicht vor mir stehen. Ich dachte mir, du lüsterner Bock, geil dich auf, aber lass die Finger von mir.

Doch ich hatte die Rechnung ohne den Wirt in Form des Kaplans gemacht.

Er quetschte meine, von Dritten noch unberührten, Brüste fest zusammen.

Dabei drehte er mich um, um sie nun von hinten zu quetschen, wobei sie ganz eng anlagen.

„So darfst du rumlaufen, Vivien. Sieh zu, dass du dir etwas anziehst, was sie kleiner erscheinen lässt.“

„Wie soll ich das Anstellen?“

„Los fasse sie selber mal an und drücke sie ganz flach.“ Er nahm meine Hände, legte sie auf meinen Busen, dachte jedoch nicht daran, seine schwabbeligen Pfoten wegzunehmen. Verdammt, was ist das? Meine Nippel wurden hart dabei. Wie peinlich war das denn? Der geile Bock bemerkte es natürlich sofort. „Was hast du für schmutzige Gedanken?“ Er riss seine schwarze Kordel, die er um die Hüfte trug, herunter.

Er schien Übung darin zu haben, und befahl mir die Hände vorzustrecken. Ich verstand nicht gleich, was ich machen sollte. Der Kaplan riss sie nun selbst vor und begann diese mit der Kordel zu fesseln. Seine gierigen Augen machten mir kaum noch Angst. Aber irgendwie war alles unheimlich und verdammt peinlich, da meine Brustwarzen nicht gerade bereit waren, sich zurückzubilden. Ich war innerlich angespannt.

Er wird doch wohl nicht mehr wollen? Ach nein, schließlich ist er unser Herr Pfarrer. Plötzlich befahl er mir, mich vor ihm hin zu knien.

„Du wirst jetzt brav büßen, bis ich wieder zurück bin. Dabei solltest du nachdenken, was es heißt unkeusche Gedanken, zu besitzen.“

„Aber wieso? Ich habe keine.“

„Was war denn das eben mit denen hier?“

Er kniff so fest in meine noch steifen Brustwarzen, dass ich vor Schreck aufschrie. „Halte deine Stimme in Zaum, Vivien, sonst werde ich dich nackt züchtigen müssen. Genügt es dir bisher nicht?“

Ich wusste nicht, wie mir geschah. Ich war völlig neben mir.

Oh, dieses Schwein, es reichte zu jener Zeit schon lange und außerdem taten meine Brüste verdammt weh. Ich sollte mich wundern, was er noch alles mit mir anstellen wollte. Die Tränen liefen mir über die Wangen, aber ich gab keinen Laut mehr von mir. So kniete ich fast eine halbe Stunde und musste mit anhören, wie er seine Haushälterin züchtigte.

Ich wusste damals noch nicht, dass er sie sich richtig vornahm und durchvögelte, während ich nebenan alles hören konnte.

Sie legte den Kopf schief und schaute mich geradezu an. „Oh Verzeihung, aber ich kenne kein anderes Wort dafür und unsere Jungs im Dorf sprechen immer vom Vögeln. Ist das eigentlich ein böser Ausdruck?“

„Nun, nicht direkt, vor Fremden sollte man so etwas möglichst nicht sagen.“

Egal, ich wusste ja nicht, warum sie dabei so stöhnte.

Schlug er sie etwa? Es war so eine nette liebe Frau. Weshalb machte er das nur mit ihr?

Er musste ihr wehgetan haben, schoss es mir damals durch den Kopf, denn sie ächzte und keuchte zum Schluss sehr laut.

Plötzlich rannte sie, sich nur eine Bluse vor sich haltend, mit einem eigenartigen Lächeln nackt an mir vorbei.

Sie blieb abrupt stehen, drehte sich zu mir um und meinte: „Hey, heute habe ich dich noch mal gerettet. Das nächste Mal musst du es für mich tun, damit er mir was schuldig ist.“

„Was soll ich tun?“

»Na sagen wir mal so, Trübsal ist nicht alles, was du hier blasen darfst.“

„Dich von ihm vögeln lassen. Was sonst?“ Sag mir nicht, du hast noch nie mit einem Mann geschlafen.“

„Was ich? Nein.“

„Oh je, behalte das nur für dich, andernfalls wird er mit dir seine sogenannte Privatmesse machen wollen. Das möchte ich dir gerne ersparen und selbst nicht mehr erleben.“

„Was ist das denn genau?“

Sie ging gar nicht auf meine Frage ein, sondern sprach mir sofort dazwischen: „Wieso bist du eigentlich hier?“

„Ich sollte etwas ...“

„… anprobieren“, vollendete die Haushälterin den Satz, „einen durchsichtigen BH, den er mir zum Geburtstag schenken will.“

„Woher weißt du das denn?“

„Pah, einer der ältesten Tricks der Männer, wenn sie sich an deinen Brüsten aufgeilen wollen.

War die Anmache ungefähr so? Könnten Sie bitte mal was anprobieren? Es ist eine Überraschung für meine Frau. Ich weiß nicht, ob es ihr passen wird. Sie hat aber so in etwa ihre Figur, nur nicht so attraktiv. So oder so ähnlich läuft es jederzeit ab. Und der Zusatz „nicht ganz so hübsch“ schmeichelt uns und wir entkleiden uns obenrum, richtig?

Kann man den Männern nicht verdenken“, lachte sie, „vorausgesetzt, wir sind so doof.“

Immer noch stand sie nackt vor mir. Die Bluse hatte sie längst runter hängen lassen.

„Na, sehe ich aus wie du?“

„Nein, nicht die Bohne.“

„Siehst du, so läuft es halt ab.“

„Wieso bist du dann hier?“, wollte ich wissen, „wenn er dir jedes Mal wehtut ...“

„Es tut mir doch nicht weh. Wie kommst du denn da rauf?“

„Ich hörte doch selbst, wie er dich gequält hat und was du für Schmerzen ertragen musstest.

So was hätte ich ihm nie zugetraut!“

Ein nicht aufhörendes Lachen hallte durch den Raum. Meine Vermutung bestätigte sich, dass ich völlig falsch lag. „Das gehört doch alles zu meinem Showprogramm. Damit er schneller seine Freude hat und abspritzen kann und ich meine Ruhe vor seinem Schwanz habe.

Beim Sex ist erst richtig schön, wenn ich lauter schreie als bei dem Postboten, der mir das Paket von Zalando liefert.

Also merke: Wildes Stöhnen macht alle Männer geil und sie sind eher befriedigt. Er hat mich nur gevögelt.“

„Ach und das ist okay?“

Man war ich früher naiv. Meine Freundin hatte damals die Wahrheit gesagt.

Doch wollte ich es nicht so Recht glauben.

Wie bist du denn zu ihm gekommen? Wie hat er dich dazu gekriegt?“


„Ich? Mein Gott nein, wo denkst du hin?“

„Genau mit dem gleichen Trick wie gerade bei dir mit dem Anprobieren. Vivien willst du mir

meine Rolle hier etwa streitig machen? Sollst du vielleicht meine Ablösung sein?“

„Ja, das habe ich damals auch behauptet, und nun? Meine Mutter hat mal zu mir gesagt:

Das Unangenehme im Leben musst du lernen wegzustecken, so merken die Männer nicht, dass wir es sind, die sie beherrschen. Sie hatte mehr als Recht gehabt!

Er frisst mir beim Vögeln regelrecht aus der Hand.

So hatte er mich selbst mit diesem Trick völlig unerwartet im Religionsunterricht gekriegt.

Seitdem treiben

wir es miteinander und nicht nur wir beide.

Manchmal ist es echt geil und ich komme voll auf meine Kosten.

Zumal ich ihm einreden kann, wer noch dabei mitspielen soll. Ich bin tatsächlich zufrieden hier, ob du es glaubst oder nicht. Ich kam aus diesem Grund von zu Hause weg, wo mein Stiefvater mich brutal entjungfert hatte. Jetzt traut er sich nicht, etwas gegen ihn zu sagen.

Er hatte es bestimmt gebeichtet, so hirnlos, wie er ist. Dadurch kam der Pfarrer erst auf die Idee, dass ich schon zu gebrauchen bin und weiß, wo es lang geht. Kurz danach bestellte er mich zum Religionsunterricht.“

„Dein Stiefvater hat was?“

„Er hat mich nach Strich und Faden durchgevögelt. Sagt man doch so, oder? Täglich habe ich seinen Schwanz befriedigen müssen und ihn hunderte Male in meiner... gespürt. Sogar lutschen musste ich seinen Pimmel mehr als genug. Schluck den Saft, gibt Brust, war sein Spruch! Aber sieh mal. Ein wenig hatte er ja Recht, was das angeht. Er hielt mich dabei am Hinterkopf so fest, dass ich gar nicht anders konnte. Einmal musste ich sogar den Schwanz von seinem besoffenen, fetten Arbeitskollegen lutschen, als sie bei uns zu Hause Karten spielten.

Ich war der Wetteinsatz! Er hatte mich im Spiel verloren, erzählte er mir mal im Suff. Ich wurde wenigstens etwas beim Schwanzlutschen abgelenkt, während er dabei meine Titten begrapschte. Doch als er seine Hand in mein Höschen schob und brutal mein Fötzchen anpackte. Dieses fette Schwein drang auch gleich mit zwei Fingern ein. Da reichte es mir!

Ich rannte raus, wusste nicht wohin und landete, na wo wohl? Richtig, beim Herrn Pfarrer.

Seitdem war ich nicht mehr in diesem Haus!“

Sie ließ ihre Bluse auf den alten grauen Teppich fallen und verschränkte ihre Arme hinter sich. Dabei beugte sie sich ein wenig vor und streckte ihren Busen raus.

„Geht doch, oder? Sie waren damals wirklich noch kleiner.“

Sie war ein hübsches, blondes, junges Mädchen, muss ich neidvoll zugeben.

„Wie alt warst du da denn da?“

„Fast fünfzehn. Aber es ist schon okay.

Hier lebe ich gut. Wenn diese Vögelei wirklich etwas Schlimmes wäre, wie kämen wir dann auf diese Welt? Sieh mal, unsere Eltern und deren haben es ebenfalls getan.“

Erschrocken fuhr ich zusammen, als ich den Pfarrer im Spiegel sah. Er hatte das meiste sicher mitgehört, schließlich stand er gleich hinter der Tür. Gewiss hat er auch bemerkt, dass ich ihn sehen konnte. Langsam kam er auf uns zu.

Seine Haushälterin ging daraufhin sofort raus und flüsterte mir schnell noch zu:

„Spiele du mit ihm, bevor er mit dir spielt.“

„Wir werden uns bestimmt verstehen.

Ich mag dich.“

Der Kaplan, er kam mir irgendwie verändert vor, zeigte mir, ich solle aufstehen.

Ohne Umschweife zog er meinen Kopf kräftig an den Haaren nach hinten. Mit seiner anderen Hand fasste er mich unten an. Ich war noch gefesselt. Okay, nicht so richtig. Wenn ich mich angestrengt hätte, hätte ich mich wohl befreien können. Wegen meiner Mum habe ich es nicht getan. Trotzdem war ich schon ein wenig neugierig geworden, nachdem mir die hübsche, blonde Haushälterin alles erzählt hatte.

Heute weiß ich, dass sie es mir schmackhaft machen wollte oder sollte? Sie hatte es ja auch beinahe geschafft.

Doch der Kaplan?

Niemals durfte er es sein, mit dem ich die ersten Versuche haben werde.

Ich wünschte mir, mich ihm nie hinzugeben zu müssen.

Nicht er! „Don‘t touch me“, schrie ich ihn vor Wut an.

„Ich weiß alles. Ich gehe zum Bischof, wenn Sie mich auch nur noch ein einziges Mal anfassen.“

Der Kaplan ließ ruckartig von mir ab und sah mich schweigend an. Er machte sich auf, um den Raum zu verlassen. An der Tür drehte er sich um und meinte nur: „Tue es mein Kind, tue es. Geh ruhig zum Bischof!“ Dabei lächelte er sogar.

Die Haushälterin, nun angezogen mit einer engen Jeans und nur einem weißen T-Shirt, kam zurück.

Sie sah sehr lecker aus. Wenn ich ein Mann wäre, schoss es mir durch den Kopf, ich würde sie sofort...

„Komm reg dich ab, bringt doch nichts. Zieh dich an. Geh nach Hause und überlege dir gut, was du machst“, meinte sie lächelnd.

„Der Bischof ist keine Lösung. Frag mal deine Mutter, die ist im Bilde, wovon ich spreche.

Soviel ich weiß, musste sie auch oft zu ihm.

Der ist noch schlimmer.

Wenn du bereit bist, melde dich bei mir. Ich werde euch zusammenbringen. Du wirst es bestimmt nicht bereuen. Was willst du sonst in diesem Dorf machen? Mit den Dorfidioten vögeln, die dich schwängern und dann als Magd bei denen schuften? Komm, sei nicht blöd.

Der Pfarrer und der Bischof …“, sie verstummte kurz und biss sich auf die Lippen, bis sie dunkelrot glänzten.

„Ich meine, unser Pfarrer wird dir alles zu Füßen legen, wenn du willig bist.“ Sie küsste mich schnell auf die Wange.

Es war ein schönes, aber auch geiles Gefühl, dann brachte sie mich zur Tür.

„Schweige und du wirst genießen“, waren ihre letzten Worte. Dabei sah sie mich lange und durchdringend an.

Ich denke seitdem oft an sie. Hätte ich es vielleicht tun sollen, nur um sie wieder zusehen und um sie möglicherweise sogar zu spüren?

Bin ich etwa lesbisch?

Das wollte ich hier rauskriegen, indem ich mich ihm, diesem Trottel, der mich hat sitzen lassen, hingebe. Das hat sich nun auch erledigt.

So, nun wissen sie alles über mein Sexualleben, welches noch nicht groß stattgefunden hat.“

Ich hörte interessiert zu, die Story machte mich sogar an. Ich hätte sie am liebsten mit auf die Suite genommen, um ihr zu zeigen, wie schön Sex mit einer Frau sein kann, ohne lesbisch sein zu müssen.

„Wann war das alles? Wie alt warst du da, genau sechzehn oder jünger?“

„Nein, ja, na ja, knapp sechzehn Jahre. Es war Pfingsten und mein Geburtstag ist am 04. Juli.“

„Dann könntest du ihn doch anzeigen.“

„Ja, ich weiß, aber was ist hinterher mit meiner Mum? Außerdem hörte ich von anderen Mädchen viel Schlimmeres, was die machen mussten. Einige taten es sogar gerne, wie ich erfuhr, weil die Jungs im Dorf so hässlich oder dumm waren. Gerade das Geheime kribbelte halt. Das war es, was sie bei ihren ersten Versuchen mochten. So meinte es jedenfalls meine Freundin Anni. Einige Eltern wussten wohl, dass er die Mädchen züchtigen würde, was sie sogar begrüßten. Sie dachten doch mehr daran, dass er versuchte, sie reinzuhalten, wenn sie schon unanständige Gedanken hätten.

Er stand ja über den Dingen. So ist es nun mal auf einem Dorf. Die Eltern wussten nicht, dass sie den Teufel selbst damit beauftragt haben, ihre Mädchen zu züchtigen, wie man hinter vorgehaltener Hand tuschelte.“

Längst waren wir in den Leonclub im achten Stock umgezogen, wo wir eine Flasche süßlichen Wein tranken. Es war so spannend, was und wie sie erzählte. Ja, ich schämte mich. Es war sogar ein bisschen aufregend. Ihre Schilderungen stockten nun etwas.

Ihr Durcheinandertrinken hatte das Ziel erreicht.

Ich bat meine Personenschützerin, Vivien auf ihr Zimmer zu begleiten, da sie sicher Probleme, mit dem Schampus haben würde. „Wir sehen uns morgen nach dem Frühstück am Innenpool auf Deck zehn?“

Ich lächelte sie an und gab ihr ein Abschiedsküsschen auf ihre leicht roten Lippen sowie einen Klaps auf den jungen straffen Po.

Sie quittierte das ebenfalls mit einem Lächeln.

Viviens Blick war dezent verschleiert, jedoch waren in diesem jede Menge offener Fragen zu erkennen. Spaßig zog sie sich ihr schwarzes Halstuch vor die Augen. So ist es besser, ist mir nicht so schwindlig und ich schäme mich nicht

so.


Juliette brachte sie in ihr Zimmer 1053 im ersten Deck, wo sie die Angeheiterte sogar ausziehen musste, da sie, als sie auf das Bett fiel, bereits eingeschlafen war.

Juliette war von ihrem schönen Busen überrascht, den sie einmal kurz dabei streichelte.

Doch Vivien schien davon nichts mehr mitbekommen zu haben, meinte sie später, als sie wieder in meiner Suite war.

„Der Kerl, der so etwas absichtlich versäumt, muss schwul sein.“ Wir lachten.

Fox meldete sich freiwillig an, sie für den Fall einer Wiederholung aufs Zimmer zu begleiten. „Oh lala, ich denke sie sind liiert, Fox?“

„Ja schon, aber wer seine Frau liebt, der schont sie. Oder tragen sie ihr bestes Kleid jeden Tag?“ „Es nutzt sich doch nur unnütz ab.“

„Das ist der Spruch von meinem Mann.“

„Ja, ich weiß. Das habe ich von ihm irgendwann mal aufgeschnappt.“

„Aha, ist ja interessant.“

Ich verzog argwöhnisch meinen Mund.

„Zu welcher Biene äußerte er denn solche schlagfertigen Äußerungen?“

„Oh Chefin, ich bitte um Verzeihung, ich habe so ein schlechtes Gedächtnis. Ich erinnere mich einfach an nichts mehr.“

„Damit kann ich leben und erwarte es dann genauso bei allem, was auf dieser Kreuzfahrt abgeht.“

„Ist schon vergessen, Madam, bevor überhaupt auch nur irgendwas passiert ist“, antwortete er grinsend.

„Sie können sich auf mich verlassen, in jeglicher Lage.“

„In jeder?“ Dabei feixte ich ein wenig.

„Selbst in der Horizontalen?“

„Na klar, aber ob ich da so leistungsfähig bin, müssen sie meine Freundin fragen“, lachte er.

Am nächsten Morgen frühstückte ich trotz des frischen Windes auf dem Balkon meiner Suite. Gegen 11:00 Uhr klärte es endlich auf. Die Sonne kam nun zum Vorschein.

So begann ich meinen Erkundungstrip über das Schiff, welches eines der aufregendsten der Welt sein soll. Die Einrichtung war einfach erste Sahne. Für die mehr als 800 Deutschen an Bord, von denen viele nicht der englischen Sprache mächtig waren, war das Entertainment leider verfehlt. Typisch britisch würde ich sagen.

Doch das war bedauerlicherweise nicht alles.

Ich kam mir nicht wie auf einem der feinsten und neuesten Kreuzfahrtschiffe vor, eher wie betreutes Wohnen auf See!

Denn die meisten Passagiere waren weit über ein Dreivierteljahrhundert alt.

Ich konnte den Eindruck nicht loswerden, dass bei mehreren schon der Mann mit der Sense hinterherlief.

Und am Pool war es wie in der Walfisch-Bar. Wenn einige mit ihrem schwarzen Badeanzug, den sie sicher in einer Zeltfabrik wegen Übergröße haben nähen lassen, an einem öffentlichen Badestrand gelegen hätten, würden die Helfer von WWF bestimmt versuchen, sie schnell wieder in das Wasser zu rollen.

Die Damen sollten alle an einer Miss-Wahl,

äh, ich meine: „Miss-Wal“, teilnehmen.

Die meisten wären dann von Greenpeace oder wem auch immer gewählt worden.

Das ist wohl einer der Gründe, warum mein Mann mir diese Kreuzfahrtreise zu meinem fünfundzwanzigsten Geburtstag geschenkt hat. Sicher in der Annahme, dass ich hier unter keinen Umständen etwas Verbotenes machen würde. Nicht unbedingt, dachte ich mir.

Denn die Personenschützerin, auch ihr Kollege, ebenso Vivien waren einige unanständige Gedanken wert.

Ich nahm mir vor, diese Situation so gut wie möglich auszukosten. Ihre Story von gestern Abend ließ mich schon unruhig zu Bett gehen. Also beschloss ich den Pool für VIP, der drinnen gelegen und auch beheizt war, zu nutzen.

Bereits beim Duschen wurde ich belohnt.

Juliette hatte einen Körper, den man nicht links liegen lassen konnte. Ohne Hemmungen stand sie nackt da. Sie ging sogar, als ich noch mal ins Bad wollte, wie sie war mit hinein.

Ein Opa, der im Sessel lag und zu schlafen schien, richtete sich schlagartig, besser gesagt ein Teil von ihm, senkrecht auf. Dieser Anblick ließ uns beide laut auflachen.

„Sie haben es aber drauf“, meinte ich zu ihr. „Wieso? Ich bekomme mein Gehalt dafür, Sie überallhin zu begleiten. Ich nehme meinen Job halt sehr ernst. Opi war bestimmt auch mal jung und warum soll er nicht mal wieder an seine Vergangenheit erinnert werden“, lachte sie.

Zurück von der Dusche lächelte Mr. Opi uns an, so nannten wir ihn während der Zeit nur noch liebevoll. Juliette knickste nackt, wie Gott sie schuf, brav vor ihm, stellte sich vor und reichte ihm sogar die Hand.

Es war ein himmlischer Anblick, ihr ansehnlicher Körper und sein mit Falten durchzogenes Gesicht. Jede könnte bestimmt über einiges Erlebte reden. Aus denen glaubte ich, schöne Lebenserinnerungen zu lesen.

Er war übrigens gerade mal siebenundachtzig, wie er uns später verriet. Dafür sah er aber noch recht gut aus.

Vorsichtig gingen wir ins Wasser.

Mein Gott, was ist das denn für eine Brühe? Viel zu warm war es. Eine Erfrischung fühlte sich anders an. Ein so großer Whirlpool war natürlich für die Gruftis an Bord gedacht.

Ich weiß, man darf nicht lästern. Es ist alles nicht so gemeint, nur etwas enttäuschend für mich.

So dachte ich doch, viele in meinem Alter hier zusehen und nun das.

Bei einigen würden sich die Würmer schon Servietten umbinden, wenn sie am Friedhof vorbeigingen.

Es kam kurz darauf ein Steward angelaufen, wenigstens ein junger und attraktiver, der eine Flasche Champagner vom Feinsten brachte, die Mr. Opi geordert hatte, als wir im Wasser fast verbrühten. Nicht nur deswegen war es eine gute Idee von ihm. Er wollte mit der unverdorbenen Jugend anstoßen, lachte er.

„Wie kam er denn da gerade auf uns?“, äußerte mein Bodyguard später.

„Mensch, das Zeug hatte es in sich oder ist es die Wärme, die in der VIP-Pool-Arena herrscht?“

„Egal, es schmeckt nach mehr“, raunte ich ihr zu.

„Zu Befehl“, lachte sie, „ich sorge für Nachschub. Doch nicht, dass es nachher heißt, ich trinke im Dienst.“

„Ach Quatsch. Das wird dienstlich angewiesen. Außerdem handelt es sich nur um notwendige Medizin, damit wir nicht bei der Hitze in Ohnmacht fallen. Wer weiß, was sonst mit uns hier passieren würde.“

„Wir werden bestimmt Opfer eines Sexualdeliktes", sagte sie mit einem grinsenden Seitenblick auf Mr. Opi.

Ich sah Juliette ungläubig an und bekam einen Lachanfall.

„Wer sollte uns denn von den Gruftis hier vergewaltigen? Seine Zeit ist doch längst vorbei!“ Sie ging näher auf Mr. Opi zu und machte brav vor ihm einen Knicks.

„Ich heiße Juliette und komme aus der Ukraine. Ich bin eine Geheimagentin und blinde Passagierin, aber sie dürfen mich nicht verraten“, lachte sie frech und fragte weiter: „Darf ich Sie Opi nennen und muss man sich dann nicht schwesterlich küssen?“

»Nein, brüderlich heißt es.

Ja bitte, da bestehe ich drauf“, meinte er gutherzig „Gut, ich zuerst“, konterte Juliette gespielt und streckte ihre Arme

aus.

Sie küsste Mr. Opi auf die Seite, wobei sie den Inhalt des Glases runterkippte, als sei es Wasser.

Die Flasche war sehr schnell leer. Sie lächelte ihn freundlich an.

„Jetzt wird es mit dem Bruderschaftstrinken mit meiner Chefin schwer, so ohne Schampus.“

„Oh nein, das darf nicht passieren“, beklagte er heftig. Sofort griff er zum Telefon um eine Neue zu bestellen.

Juliette hatte es wirklich in sich. Sie war eine echte Verführerin und ich weiß, wovon ich spreche. Es war eine nette und amüsante Atmosphäre, die sie umgab.

Sie setzte sich nun frech mit den Worten:

„Gibt es eine, die mir den Platz in diesem Augenblick streitig machen könnte?“,

neben ihn.

„Den was? Nein, ich bin schon lange allein, wissen sie und überhaupt, wer will mit einem achtundsiebzig-jährigen alten Zausel etwas zu tun haben?“

„Ich! Nun bin ich hier und werde um diesen Platz kämpfen. Aber nicht vergessen: Mit uns Frauen spielt man nicht, es sein denn, wir sind am Bett gefesselt.“

Wir lachten alle gleichzeitig. Es klang so lustig, wie Juliette das sagte, als auch schon der Steward mit einer weiteren Flasche kam.

Diesmal war es ein anderer, jedoch war er genauso schnuckelig wie der vorherige. „Wenigstens das Personal ist im brauchbaren Alter“, bemerkte ich anerkennend.

Ihr und mein Blick trafen sich. Wir hatten wohl die gleichen Gedanken.

Mein Küsschen fiel kürzer aus, weil sie mich spaßig wegzog.

„Ist doch mein Bootsschatten!“ „Ihr was?“

„Na, wenn es einen Kurschatten gibt, warum soll ich denn keinen Bootsschatten haben?“

Mr. Opi erzählte stolz, dass er aus Manchester kam, aber nach dem Krieg mehrere Jahre in Flensburg als britischer Offizier stationiert war.

„Aha, daher kommen deine guten Deutschkenntnisse.“ Opi lachte herzlich auf.

„Ich fühle mich wie Mitte vierzig“, kicherte er vergnügt.

„Ich hoffe, aber nicht bei allem“, erwiderte Juliette frech. Dabei schaute sie auf seinen weißen Bademantel, welcher mit einer goldenen Krone bestickt war. Das sollte wohl das Zeichen der Schifffahrtslinie darstellen.

„Na wenn Sie sich da nicht mal irren“, grinste er. Mr. Opi schien nicht auf den Kopf gefallen zu sein. „Wir sind so etwas wie Nachbarn“, erzählte er mir. „Na ja, also ich habe die Suite unter Ihnen. Als ich heute Morgen auf dem Balkon stand und nach oben sah, um das Wetter zu bestimmen, lehnten Sie sich gerade über die Brüstung.“

„Oh, dumm gelaufen“, lachte ich,

„denn ich trug nur einen Slip.“ Er musste mich also halbnackt gesehen haben. Ist doch so was von egal. Er war jedenfalls ein echter Gentleman. Schließlich machte er keinerlei Anstalten diesbezüglich. Mr. Opi war wirklich ein ganz Netter. Nach über einer Stunde sahen wir Vivien draußen vorbeilaufen oder besser gesagt, wie sie den Eingang suchte, was nicht so leicht war. Hier erhielt man nur mit der Platincard Eintritt.

Juliette gab ihr ein Zeichen, dass sie doch warten möge. „Soll ich?“

„Ja, das wäre nett. Wir müssen sowieso gehen.“

„Darf ich mich wenigstens schnell abbrausen, oder stört Sie das?“

Ohne eine Antwort abzuwarten, zog sie den Bikini wieder aus, um unter die Dusche zu schlüpfen. Ihre absolute Traumfigur konnte ich gestern teilweise schon im Zug beobachten, als ihre Bluse nass war. Nun stand sie so vor mir, wie ich Frauen mochte, nackt und unkompliziert.

Es war kein Gramm zu viel an ihr.

Sie war durchtrainiert, schon ihre kleinen Brüste reizten mich, von ihrem zarten Fötzchen nicht zu sprechen. Man konnte sehen, dass sie meine Blicke genoss. Wir sahen Fox draußen am Fenster, wie er Vivien ansprach. Geistesgegenwärtig sprang sie aus der Dusche und griff zum Funkgerät.

Sie teilte ihm mit, dass er sie aufhalten möge und er nicht so dumm schauen solle.

Prompt sah er hier her und bemerkte Juliette, die sich soeben abtrocknete.

Sie lächelte ihn verführerisch an.

Wie frisch ertappt, drehte sich Fox weg.

Der Spruch von gestern verunsicherte ihn wohl. Hinter Fox war gerade eine „Wal-Wanderung“ im Gange. Die dicken Alten bei ihrem Morgenspaziergang.

Hätte Susi, unsere Sekretärin, mich nicht wenigstens vorwarnen können, dass hier Johannes Heesters zu den Jüngeren gehört und an Bord die Apothekerrundschau als Bravo für Rentner angeboten wurde?

Ich schmollte etwas. Das war untertrieben.

Es sollte sich aber bald ändern.

Betreutes Wohnen auf See??? Aber holla!

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