Читать книгу Der Pflichtwidrigkeitsvorsatz der Untreue - Lasse Dinter - Страница 5
Inhaltsverzeichnis
ОглавлениеTeil 1 Einführung in die Problematik
B.Die Bedeutung der dogmatischen Einordnung der Pflichtwidrigkeit
I.§ 266 als „gesetzlicher Tatbestand“ (§ 16 Abs. 1)
II.§ 266 als „Garantietatbestand“ (Art. 103 Abs. 2 GG)
I.Der Tatbestand der Untreue, § 266 Abs. 1
2.Normative Tatbestandsmerkmale
3.Gesamttatbewertende Merkmale
Teil 2 Abgrenzung von Tatbestands- und Verbotsirrtum
A.Die Vorsatzmodelle beim Pflichtwidrigkeitsmerkmal
I.Formale Abgrenzung der Vorsatzmodelle
1.Kompetenzsprung als Abgrenzungskriterium
a)Die reichsgerichtliche Irrtumsrechtsprechung
b)Die Substituierbarkeitsthese
a)Ausdrückliche und konkludente Verweisungen
b)Statische und dynamische Verweisungen
II.Materielle Abgrenzung der Vorsatzmodelle
1.Die Lehre vom Regelungseffekt
2.Die verhaltensnormenvermittelnde Eigenschaft des Verweisungsmerkmals
a)Die Auswahl des Vorsatzmodelles als rechtspolitische Entscheidung
b)Das Irrtumskonzept der Schuldtheorie
c)„Schutzrichtungsidentität“ der Ausfüllungsvorschrift
B.Bestimmung der untreueerheblichen Verhaltensnorm
I.Verhaltensnorm und Verhaltenspflicht
II.Bestimmung der Verhaltensnorm nach Binding und Puppe
III.Teleologische Bestimmung der Verhaltensnorm
1.Das allgemeine Schädigungsverbot als Verhaltensnorm
2.Folgerungen für den Pflichtwidrigkeitsvorsatz
IV.Zur Akzessorietät des § 266
Teil 3 Der Vorsatzgegenstand der Pflichtwidrigkeit
A.Der Vorsatzgegenstand bei verhaltensnormenvermittelnden Merkmalen
I.Legitimität der Appellfunktion des Tatbestandsvorsatzes
II.Der „Experte“ als Maßstabsfigur des Unrechtsappells
B.Vorsatzgegenstand der Verweisungsobjekte in § 266
I.Verweisung auf gesetzliche Vermögensbetreuungspflichten
II.Verweisung auf rechtsgeschäftliche Vermögensbetreuungspflichten
1.Unkenntnis von Existenz und Inhalt der rechtsgeschäftlichen Pflicht
2.Wiederholung gesetzlicher Pflichten durch Rechtsgeschäft
3.Wiederholung elementarer gesellschaftlicher Pflichten
III.Verweisung auf Vermögensbetreuungspflichten aus behördlichem Auftrag und Treueverhältnis
Teil 4 Verfassungsrechtliche Probleme des Pflichtwidrigkeitsmerkmals
A.Verweisungen im verfassungsrechtlichen Sachzusammenhang
B.Der Verweis auf Vermögensbetreuungspflichten anderer Instanzen
II.Rechtsgeschäftliche Vermögensbetreuungspflichten
III.Vermögensbetreuungspflichten aus ausländischen Gesetzen
C.Der Verweis auf unbestimmte Vermögensbetreuungspflichten
1.Die Schwierigkeit einer „optimalen“ Tatbestandsfassung des § 266
2.Die Blanketteigenschaft des § 266 als legislatorischer Kompromiss
II.Folgerungen für den Tatbestand des § 266
1.Sicherstellung der gesetzlichen Bestimmtheit auf objektiver Tatbestandsseite
a)Erfordernis einer gravierenden Pflichtverletzung
b)Kriterium der Vertretbarkeit und Evidenz
aa)Problem der Auslegungskompetenz des Strafrichters
bb)Probleme bei der Feststellung objektiv-„evidenter“ Pflichtverstöße
2.Sicherstellung der gesetzlichen Bestimmtheit auf subjektiver Tatbestandsseite
a)Viktimodogmatische Betrachtung unbestimmter Verhaltensgebote
b)Unbestimmte Verhaltensgebote als tatbewertende Merkmale
c)Sichere Kenntnis vom Pflichtverstoß
d)Einwände gegen das Erfordernis sicherer Kenntnis vom Pflichtverstoß