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1776

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04. Juli

Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung nach dem zweiten Kontinentalkongress im Pennsylvania State House (Independence Hall) in Philadelphia vom 02. Juli 1776. Dreizehn amerikanische Kolonien (Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island, Connecticut, New York, New Jersey, Pennsylvania, Delaware, Maryland, Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia) sagen sich vom Mutterland Großbritannien los und bilden später mit den Vereinigten Staaten von Amerika eine neue Nation.

09. Juli

Nachdem die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde, marschiert ein johlender Mob zum Bowling Green Park am südlichen Ende des Broadway in New York City und stürzen dort das Reiterstandbild von König George III vom Sockel. Die Statue wird in Stücke zerhackt und zu einer Gießerei nach Connecticut geschickt, wo sie zu 42.088 Gewehrkugeln eingeschmolzen werden. Der Kopf wird nach England zurückgeschickt.

29. Juli

Eine zehnköpfige spanische Expedition unter Francisco Silverstre, Vélez de Escalante und Francisco Atanasio Dominquez erforscht als erste Europäer die Region zwischen den Rocky Mountains und den Sierras und legt dabei eine Strecke von rund 1.800 Meilen zurück.

15. August

Deutsche Truppen aus Hessen landen auf Staten Island, New York, um sich dort den britischen Truppen anzuschließen.

22. August

Die Briten landen an den Ufern der Gravesend Bay, im Südwesten von Kings County, Long Island, New York.

27. August

Die erste große Schlacht des Unabhängigkeitskrieges bei Staten Island, New York zwischen den Engländern unter General William Howe (1729-1814) und den Amerikanern unter George Washington (1732-1799) geht für letztere verloren. Die Amerikaner beklagen 300 Tote und 800 Verwundete, die Engländer 64 Tote und 293 Verwundete. 1.079 Amerikaner gehen in die Kriegsgefangenschaft.

29. August

Washington zieht sich mit seinen 9.000 Mann nach York Island (das heutige Manhattan) zurück.

01. September

Eine 6.000 Mann starke Truppe aus North- und South Carolina sowie aus Virginia greift die Cherokee-Nation an und zerstört dabei 36 Dörfer der Indianer.

07. September

Erster U-Boot-Angriff der Welt. Das amerikanische Tauchfahrzeug Turtle versucht eine Zeitbombe an den Rumpf des Flaggschiffes von General Howe, der HMS Eagle im Hafen von New York anzubringen.

11. September

Die Briten und Amerikaner treffen sich auf der Staten Island Peace Conference, um die Revolution zu beenden. Das Treffen ist ebenso kurz wie erfolglos.

15. September

Die Briten landen in Kip´s Bay am östlichen Ufer von Manhattan. Die Operation ist ein militärischer Erfolg, der die Continental Army zum Rückzug nach Harlem Hights zwingt. Am 16. September kommt es zum Gefecht um die Höhen, welches von den Amerikanern unter Washington, Generalmajor Nathanael Greene (1742-1786) und Generalmajor Israel Putnam (1718-1790) gewonnen werden kann.

09. Oktober

Der spanische Pater Francisco Palou gründet im heutigen Kalifornien die Mission San Francisco de Asis, die spätere Stadt San Francisco.

11. Oktober

In der Nähe von Valcour Island auf dem Lake Champlain kommt es zu einer Seeschlacht zwischen einer amerikanischen Flotte unter Brigadegeneral Benedict Arnold und einer britischen Flotte unter Sir Guy Carleton. Obwohl fast alle 15 US-Schiffe in der zweitägigen Schlacht zerstört werden, gibt sie Washington doch die Zeit, um die Verteidigung von New York City vorzubereiten.

28. Oktober

Schlacht von White Plains in der Nähe von New York City zwischen den Briten unter William Howe und den Amerikanern unter Washington, General Alexander Mc Dougall (1731-1786) und General Joseph Spencer (1714-1789). Die Briten siegen und Washington zieht sich am 31. Oktober nach North Castle zurück, wo er ein Lager errichtet. Howe entschließt sich gegen eine Verfolgung und wendet sich stattdessen am 05. November nach Süden, um die Amerikaner gänzlich aus Manhattan zu vertreiben.

31. Oktober

In seiner Rede vor dem englischen Parlament muss König George III eingestehen, dass die englischen Fortschritte im Krieg gegen die aufständischen Kolonisten nicht so gut verlaufen sind, wie gehofft und erwünscht.

10. bis 29. November

Eine kleine Milizeinheit unter Jonathan Eddy (um 1726-1804) versucht vergeblich das Fort Cumberland in Nova Scotia, dem heutigen kanadischen New Brunswick, nördlich von Maine zu erobern.

16. November

Das im Norden von Manhattan gelegene Fort Washington wird von 8.000 englischen und hessischen Soldaten unter dem Befehl von Wilhelm von Knyphausen (1716-1800) angegriffen und erobert. Die Verteidiger unter dem amerikanischen Colonel Robert Magaw (1738-1790) kapitulieren, wobei 2.838 Amerikaner gefangen genommen und in Manhattan auf Gefängnisschiffe gebracht werden, wo ein Jahr später nur noch 800 von ihnen am Leben sind.

20. November

Das dem Fort Washington am Hudson gegenüberliegende Fort Lee wird von den Briten unter General Charles Cornwallis (1738-1805) und dem hessischen Oberst Carl Emiel Ulrich von Donop (1732-1777) erobert. Damit beginnt die britische Invasion mit 5.000 Soldaten in New Jersey, während sich die Continental Army unter Washington und Greene weiter zurückzieht.

14. Dezember

Der Sohn des britischen Admirals Sir Francis Geary (1709-1796), der Kornett Francis Geary wird in der Nähe von Ringoes, New Jersey von einer lokalen Milizeinheit unter Captain John Schenck in einen Hinterhalt gelockt und erschossen.

20. Dezember

Der zweite Kontinentalkongress tagt bis zum 04. März 1877 in Baltimore, Maryland

21. Dezember

North Carolina organisiert sich zum eigenständigen Staat mit einer eigenen Verfassung. Erster Gouverneur wird Richard Caswell (1729-1789).

22. bis 23. Dezember

In der Schlacht von Iron Works Hill, auch bekannt als Schlacht von Mount Holly, New Jersey, erlangen die Briten unter Führung von Carl von Donop einen taktischen Sieg, während Washington einen strategischen Sieg erzielt, da Donops Truppen gebunden werden und somit in der Schlacht von Trenton fehlen.

25. bis 26. Dezember

In einer ersten Truppenbewegung gegen hessische Einheiten, überquert George Washington mit Teilen der Continental Army den Fluss Delaware.

26. Dezember

2.400 amerikanische Soldaten unter Washington und Greene greifen nach der Überquerung des Delaware, hessische Einheiten unter Oberst Johann Gottlieb Rall (1725?-1776) bei Trenton, New Jersey an und besiegen diese, wobei 800 bis 900 Hessen in die Gefangenschaft gehen. Dieser Sieg hebt die Kampfmoral der Amerikaner nach den vorangegangenen Niederlagen erheblich, da sie u. a. neue Rekruten zum Kampf gegen die Briten mobilisiert. Rall wird während des Kampfes schwer verwundet und stirbt einen Tag später.

Tagebuch der Amerikanischen Geschichte Teil 3

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