Читать книгу Tagebuch der Amerikanischen Geschichte Teil 3 - Michael Franzen - Страница 5
1777
Оглавление02. Januar
In der zweiten Schlacht von Trenton besiegen die Amerikaner unter George Washington die Briten unter Charles Cornwallis, der die Schlacht am Ende wegen der einbrechenden Dunkelheit einstellen lässt.
03. Januar
In der Schlacht von Princeton, New Jersey, besiegt die Continental Army (4.500 Mann) unter George Washington, General Hugh Mercer (*1726) und General Alexander Hamilton (1755?-1804) die Briten (1.200 Mann) unter Oberstleutnant Charles Mawhood (1729-1780). Während sich die Briten aus dem südlichen Teil New Jerseys zurückziehen, zieht Washington mit seiner Armee nach Morristown, New Jersey. General Mercer stirbt in der Schlacht. Die Schlacht beendet gleichzeitig Washingtons Winterfeldzug.
15. Januar
Vermont erklärt seine Unabhängigkeit von New York und wird ein unabhängiges Land, bis es sich 1791 dem Staatenbund der USA anschließt.
20. Januar
In dem Gefecht von Millstone oder Gefecht von Van Nest Mill, New Jersey erringen die Amerikaner unter Brigadegeneral Philemon Dickenson (1739-1809) einen taktischen Sieg über die Briten unter General Sir Robert Abercombry (1740-1827). Dieses Gefecht ist eines von einer Reihe von Scharmützeln, die auch als der „Futterkrieg“ bekannt werden sollten.
05. März
Der zweite Kontinentalkongress tagt bis zum 18. September 1877 in Philadelphia, Pennsylvania.
17. März
Der 5. Oberrichter des Obersten Gerichtshofes Roger Brooke Taney wird in Calvert County, Virginia geboren.
12. April
Der Politiker und Senator aus Kentucky Henry Clay wird in Hannover County, Virginia geboren. Bekannt wird Clay als „Der große Kompromissler“ der u. a. neben Daniel Webster (1782-1852) und John Caldwell Calhoun (1782-1852) an der Formulierung des sogenannten Missouri-Kompromisses beteiligt werden sollte.
13. April
In der Schlacht von Bound Brook, New Jersey, greifen die Briten und Hessen unter Charles Cornwallis einen Vorposten der Continental Army unter Generalmajor Benjamin Lincoln (1733-1810) an und besiegen diese.
27. April
In dem Ort Ridgefield, dem heutigen Westport, Connecticut kommt es zu einem Gefecht zwischen den Amerikanern und Briten, bei der erstere einen strategischen und die Briten einen taktischen Sieg erzielen. 20 Amerikaner und ca. 150 Briten kommen ums Leben.
17. Mai
Der Versuch der Georgia-Miliz-Kavallerie unter John Baker (1731-1787) in Ostflorida Fuß zu fassen, wird von den Briten unter Mark Prevost (1736-1781) bei Thomas Creek, Florida zunichtegemacht.
24. Mai
Als Antwort auf den Einmarsch in Connecticut, überfallen die Amerikaner unter Colonel Return J. Meigs (1740-1823) eine Versorgungsstelle der Briten am Sag Harbor, New York, wobei sechs Royalisten getötet und 90 verwundet werden.
13. Juni
Der französische Marquis de Lafayette (1757-1834) landet in der Nähe von South Carolina, um der Continental Army bei der Ausbildung Ihrer Truppen zu helfen.
14. Juni
Die „Stars and Stripes“ werden vom Continental Congress als offizielle Flagge der von England abgespaltenen Staaten verabschiedet.
26. Juni
In der Schlacht von Short Hill, bei Scotch Plains und Metuchen, New Jersey, besiegen die Briten, Braunschweiger und Hessen unter General Howe, Lord Cornwallis und Generalleutnant Sir John Vaugan (1731-1795) amerikanische Streitkräfte unter William Alexander „Lord Stirling“ (1726-1783).
02. bis 06. Juli
Nach Artilleriebeschuss der Briten aus Quebec, Royalisten, Hessen und Braunschweiger unter General John Burgoyne (1722-1792), räumen die Amerikaner unter Generalmajor Arthur St. Clair II (1737-1818) das Fort Ticonderoga, am südlichen Ende des Lake Champlain, in New York. Beginn der Saratoga-Kampagne.
07. Juli
1.030 Briten und Braunschweiger unter General Simon Fraser (1729-1777) und Baron Friedrich Adolf Riedesel (1738-1800), der alle deutschen Soldaten in der Saratoga-Kampagne befehligt, greifen die amerikanische Nachhut aus Fort Ticondoroga unter Colonel Ebenezer Francis bei Hubbardton, Vermont an und erringen einen Sieg. Francis wird bei einer Musketensalve getötet.
08. Juli
Die Verfassung von Vermont wird angenommen. In ihr wird die Sklaverei verboten, Nichtlandbesitzern das Wahlrecht gewährt und eine freie öffentliche Erziehung verlangt.
08. Juli
Die Briten siegen in der Schlacht von Fort Anne, New York.
31. Juli
Der zweite Kontinentalkongress verabschiedet eine Resolution, die die Dienste des Marquis de Lafayette akzeptiert. Er bekommt den Rang eines Generalmajors.
02. August bis 22. August
Britische und hessische Truppen unter General Barrimore „Barry“ Matthew St. Leger (1733-1789) und die mit ihnen verbündeten Mohawk unter Häuptling Thayendanegea (Joseph Brant, 1743-1807) beginnen das Fort Stanwix (Fort Schuyler) im westlichen Teil des Mohawk River, New York zu belagern. Durch amerikanische Verstärkungen unter General Benedict Arnold und der Falschinformation, dass noch viel mehr Continentals zum Fort hin unterwegs sind, bricht Leger schließlich die Belagerung ab und zieht sich zurück.
06. August
In der Schlacht von Oriskany, New York kämpfen Loyalisten, Hessen und Mohawks unter Sir John Johnson (1741-1831) gegen amerikanische Patrioten und den ihnen verbündeten Oneida unter dem Brigadegeneral der Miliz Nicholas Herkimer (1728-1777), der von einer Kugel derart ins Bein getroffen wird, sodass dieses später amputiert werden muss. Diese Operation verläuft jedoch sehr ungünstig, so dass Herkimer viel Blut verliert und am 16. August an dem Folgen dieser Operation verstirbt.
13. bis 14. August
Britische Truppen unter Sir George Collier (1738-1795) landen bei Machias, im östlichen Massachusetts (das heutige Maine) und geraten an amerikanische Milizen und den ihnen verbündeten Indianern unter Jonathan Eddy. Beide Seiten beanspruchen einen Sieg für sich.
16. August
In der Schlacht von Bennington, die in Waloomsac, New York, 16 km von ihrem Namensvetter Bennington in Vermont, stattfindet, schlagen amerikanische Miliztruppen aus Massachusetts und New Hampshire unter Generalmajor John Stark (1728-1822) zusammen mit Miliztruppen aus Vermont unter Oberst Seth Warner (1743-1784) englische Truppen unter Oberstleutnant Friedrich Baum (1727-1777) und Heinrich von Breymann (? - 1877). Die Amerikaner verlieren 30, die Briten 207 Männer, 700 weitere werden gefangen genommen.
22. August
Auf Staten Island, New York kommt es zu einem Gefecht zwischen Amerikanern, unterstützt vom 2. Kanadischen Regiment unter General John Sullivan (1740-1795) sowie den Briten und deutschen Verbündeten aus den Fürstentümern Waldeck und Ansbach unter General John Campell (1727-1806) und dem Brigadegeneral Cortlandt Skinner (1727-1799). Die Briten fahren einen taktischen Sieg ein.
03. September
In dem Gefecht von Coochs Bridge, auch bekannt als „Schlacht des eisernen Hügels“ in der Nähe von Newark, Delaware, besiegen die Briten sowie Deutsche aus Hessen und Ansbach unter Sir William Howe und Generalleutnant Ludwig von Wurmb (1735-1813), amerikanische Truppen unter dem Brigadegeneral William Maxwell (1733-1796).
11. bis 13.September
Belagerung von Fort Henry, das heutige Wheeling, in Virginia. 250 Wyandotte und Mingo-Indianer sowie einige Shawnee und Delaware unter dem Wyandotte-Häuptling Pomoacan (Dunquat) sowie 50 Butler Rangers. Die Virginia-Miliz, bestehend aus 40 Männern, unter Colonel David Shepard und Colonel Silas Zane wehren den Angriff erfolgreich ab.
11. September
Bei Brandywine, im Chester County in Pennsylvania, kommt es zu einer elf Stunden lang andauernden Schlacht zwischen britischen sowie hessischen Truppen unter Sir William Howe, Charles Cornwallis und Wilhelm von Knyphausen auf der einen und der Continental Army unter George Washington, Nathanael Greene, John Sullivan, General William Alexander, Adam Stephen (1718-1791), Brigadegeneral Anthony Wayne (1745-96), General der Kavallerie Casimir Pulaski (1745-1779) und Brigadegeneral Moses Hazen (1735-1803) auf der anderen Seite. Die Amerikaner werden besiegt und beklagen 300 Tote, 600 Verwundete sowie 400 Soldaten, die gefangen genommen werden. Die Gegenseite beklagt 597 Tote sowie 93 Verwundete und sechs Vermisste.
16. September
In der „Schlacht der Wolken“, auch Schlacht von Warren, bzw. Whitehorse Taverne oder Schlacht von Goshen in der Nähe des heutigen Malvern, Pennsylvania, treffen Washingtons Continentals abermals auf die britischen und hessischen Truppen unter Howe, Cornwallis und Knyphausen. Nach dem ersten Berührungsgefecht setzt jedoch ein sintflutartiger Regen ein, der rund 10.000 Patronen der Amerikaner unbrauchbar macht. Washington zieht sich daraufhin zurück, während die Gegenseite angesichts der Regenfälle von einer Verfolgung absieht.
19. September
In der ersten Schlacht von Saratoga (Freeman´s Farm) bei Stillwater, Saratoga County, New York werden die von den amerikanischen und kanadischen Truppen unter den Generälen Horatio Lloyd Gates (1727-1806), Benedict Arnold, Benjamin Lincoln, Enoch Armen (1736-1770), Ebenezer Learned (1728-1801), Daniel Morgan (1736-1802) und James Livingston (1747-1832) umschlossenen britischen Truppen unter John Burgoyne und Simon Fraser zusammen mit den Hessen und Braunschweigern unter Baron Riedesel entscheidend geschlagen.
20. September
Washingtons Nachhut unter Brigadegeneral Anthony Wayne wird in der Schlacht von Paoli (Paoli Taverne) von den Briten unter Generalmajor Charles Gray (1729-1807) überrascht und angegriffen. 201 Amerikaner werden getötet, 71 gefangen genommen. Die Briten beklagen vier Tote und sieben Verwundete.
26. September
Britische Truppen unter Sir William Howe besetzen Philadelphia. Am 27. September wird Lancaster, Pennsylvania einen Tag lang die Hauptstadt des Kontinentalkongresses.
30. September
Der zweite Kontinentalkongress tagt bis zum 27. Juni 1878 in York, Pennsylvania.
04. Oktober
In der Schlacht von Germantown, Pennsylvania, besiegen die Briten unter Howe, Cornwallis und Knyphausen die Amerikaner und kanadischen Hilfskräfte unter George Washington, Nathanael Greene, John Sullivan, William Alexander, Moses Hazen sowie Generalmajor William Smallwood (1732-1792). 152 Amerikaner werden getötet, 521 verwundet und 438 gefangen genommen. Die Briten beklagen 71 Tote, 448 Verwundete und 14 Vermisste. Trotz der Niederlage beschließt Frankreich nun, die Amerikaner mehr zu unterstützen. Howe verfolgt Washington nicht und zieht sich stattdessen nach Philadelphia zurück.
06. Oktober
Britische Truppen unter Sir Henry Clinton (1730-1795), Generalleutnant Sir John Vaughan (um 1731-1795) und Sir James Wallace (Marine) erobern die beiden beim heutigen West Point, New York gelegenen Forts Clinton und Montgomery nach einem gleichzeitig geführten Angriff und einem relativ kurzem Gefecht. 75 Amerikaner werden getötet und 263 gefangen genommen. Allerdings kommt der Angriff zu spät, um General Burgoyne noch entscheidend unterstützen zu können.
07. Oktober
In der zweiten Schlacht von Saratoga (Bemis Höhen) versuchen die Briten unter Burgoyne, Fraser und Baron Riedesel abermals Bemis Hights zu erobern, nachdem Burgoyne erfahren hatte, dass ihm keinerlei Entlastungstruppen zur Hilfe kommen würden. Die Briten werden von Benedict Arnold zurückgeworfen und in ihre Ausgangsstellungen zurückgedrängt. In den beiden Schlachten verlieren die Amerikaner ca. 500, die Briten ca. 1.000 Mann. General Simon Fraser fällt im Kampf.
17. Oktober
General Burgoyne muss sich, da Nachschub und Hilfe ausbleiben, mit seiner 5.700 Mann starken Armee General Gates ergeben, während die Amerikaner den Yankee-Doodle spielen. Burgoyne kehrt nach England zurück und erhält nie wieder ein Kommando über britische Truppen. Die Briten ziehen sich über Fort Ticonderoga nach Quebec zurück. Der Sieg hat eine große strategische Bedeutung, da er am Ende die Franzosen im Kampf gegen die Briten an die Seite der Amerikaner bringt.
22. Oktober
In der „Schlacht der roten Bank“ oder Fort Mercer, New Jersey, werden die hessischen Truppen unter Carl Donop, von den Amerikanern unter Christopher Greene (1737-1781) und dem Marineoffizier John Hazelwood (1726-1800) entscheidend geschlagen. Donop wird bei dem Angriff auf Fort Mercer schwer verwundet und stirbt drei Tage später.
10. November
Häuptling Cornstalk (Hokoleska oder Hokolesqua, *ca. 1720) von den Shawnee-Indianern, sein Sohn Elinpisico sowie ein weiterer Shawnee werden in Fort Randolph im heutigen West Virginia von Soldaten gefangen genommen und ermordet. Die Shawnee hatten sich neutral im Krieg verhalten, doch jetzt kämpfen sie gegen die Amerikaner.
15. November
Die 13. Gründerstaaten schließen sich zu einem losen Staatenverbund „United States in Congress Assembled“ zusammen. Nach 16 Monaten der Debatte genehmigt der Kontinentalkongress die Artikel der Konföderation in der vorübergehenden Hauptstadt der USA in York, Pennsylvania.
25. November
In der Schlacht von Gloucester, New Jersey werden die Briten und Hessen unter Cornwallis von Milizen unter dem Marquis de Lafayette geschlagen.
29. November
Spanier gründen in Kalifornien die Stadt San José.
05. bis 08. Dezember
In der Nähe von White Marsh Township, Pennsylvania kommt es zu einer Reihe von vier Einzelscharmützeln zwischen den Amerikanern unter Washington und den Briten und Hessen unter Howe, Cornwallis und Knyphausen. Es war ein letzter Versuch von Howe, die Truppen Washingtons noch vor dem Winter zu vernichten.
11. Dezember
Bei Madson´s Ford, Pennsylvania kommt es zu einigen Scharmützeln zwischen den Briten und Milizen aus Pennsylvania unter John Lacey (1755-1814) und James Potter (1729-1789). Die Briten tragen den Sieg davon.
18. Dezember
Die Kolonisten feiern ihr erstes Thanksgiving als Nation und gedenken dabei den Sieg über die Briten in der Schlacht von Saratoga.
19. Dezember
Washingtons Armee zieht in ihr Winterquartier in Valley Forge, Pennsylvania.