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Christopher Kutesa schaute auf. Vor seinem für die Gegend einfachen Haus in der Atlantic Skipper Street hielt eine Limousine mit geschwärzten Scheiben. Er ging ins Wohnzimmer, wo Thomas saß, der Aborigine, den sein Bruder zu ihm geschickt hatte.

»Thomas, ich glaube, es kommt Ärger auf uns zu. Verstecken Sie sich im Keller. Wenn die Gefahr vorbei ist, gebe ich Ihnen Bescheid.«

Der alte, inzwischen grauhaarige und graubärtige Mann schüttelte den Kopf.

»Nein. Ich kann nicht dulden, dass Sie sich für mich in Gefahr begeben.«

»Hören Sie, Erika Scott ist gestorben, um Sie in Sicherheit zu bringen. Jetzt tun Sie bitte, was ich sage. Oder soll alles umsonst gewesen sein?«

»Nun gut, Sie haben Recht. Verzeihen Sie mir. Ich werde tun, was Sie sagen«, sprach er und ging die kleine Treppe in den Keller hinunter.

Als Christopher die Tür geschlossen hatte, ging er zur Eingangstür.

»Kann ich Ihnen helfen«, fragte er und sah die beiden in dunklen Anzügen gekleideten Männer an, die vor seinem Haus standen.

»Sind Sie der Sohn von Aaron Kutesa?«

»Der bin ich. Ich wiederhole, kann ich Ihnen helfen?«

»Übergeben Sie uns Thomas. Dann lassen wir Sie am Leben.«

»Ich weiß nicht, von wem Sie reden«, antwortete Christopher.

Der eine Mann nickte. Dann ergriff er den Arm des jungen Mannes und schob ihn in das Haus zurück.

»Ihre Frau ist zuhause. Rufen Sie sie«, wies er Christopher an.

Dieser schüttelte den Kopf.

»Meine Frau ist nicht da.«

»Mit Lügen verschlimmern Sie nur Ihre Situation. Wir haben Sie beobachtet. Wir wissen, dass Ihre Frau zuhause ist. Also rufen Sie sie endlich.«

Christopher schluckte hart.

»Jalia, kommst du mal bitte«, rief er und schloss seine Augen.

'Schon wieder sterben gute Menschen meinetwegen', dachte Thomas bei sich. Dann schloss er die Augen und fing an, leise in sich hinein zu weinen.

Schatzjäger

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