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2. Kapitel: Der erste Himmel

1

Da nahm er mich

und brachte mich dahin,

wo fest der Himmel sitzt,

und wo ein Fluß dahinfließt,

den niemand zu durchschreiten wagt,

wo nicht der fernste Windhauch ist

von allen gottgeschaffenen Winden.


2

Dann nahm er mich

und führte mich zum ersten Himmel

und wies mir ein gewaltig großes Tor.

Er sprach zu mir:

Wir wollen es betreten.

Da gingen wir hinein gleichwie auf Flügeln,

an dreißig Tagereisen weit.


3

Er zeigte mir im Himmel eine Ebene.

Da waren viele Menschen drauf,

Gesichter wie die Rinder

und Hörner wie die Hirsche

und Füße wie die Ziegen

und Hüften wie die Lämmer.


4

Ich, Baruch, sagte zu dem Engel;

Künd mir, ich bitte dich,

wie groß des Himmels Dicke ist,

worin wir wanderten,

wie groß sein Abstand,

wie groß die Ebene!

Ich möcht es auch den Menschenkindern sagen.


5

Da sprach zu mir der Engel, namens Phamael:

Die Pforte, die du siehst,

das ist die Himmelspforte;

sie ist so dick,

so weit es von der Erde bis zum Himmel ist.

Die Ebene ist so lang,

so weit es von dem Norden bis zum Süden ist.

Dann sprach zu mir der Kräfte Engel:

Wohlan! Ich zeige dir noch größere Geheimnisse.


6

Ich sprach: Ich bitt dich, zeige mir,

was das für Menschen sind!


7

Er sprach zu mir:

Das sind, die einst den Turm des Gotteskampfes bauten;

sie hat der Herr vertrieben.

Die Griechische Baruch-Apokalypse

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