Napoleon kocht vor Wut: seine Marschälle haben bei Talavera wieder eine grauenhafte Niederlage eingesteckt. Der französische Kaiser schwört, dass er Arthur Wellesley, jetzt Lord Wellington, jeden Knochen im Leib brechen wird. Während Bonaparte noch flucht und eine schlecht geplante britische Expedition in Nordeuropa mit einem gewaltigen Reinfall endet, baut Arthur mit Hilfe der Portugiesen heimlich eine gewaltige Befestigungsanlage, um wenigstens Lissabon vor den Franzosen und ihre Verbündeten zu schützen und seine Rückzugslinie zu sichern. Gleichzeitig kämpft er mit dem Mut der Verzweiflung gegen eine Überzahl von Feinden um seinem Chefspion Pater Jack Robertson und dem " Quartett " die Zeit zu geben, in einer gefährlichen und streng geheimen Nacht-und-Nebel Operation das Terrain für eine grosse Offensive nach Spanien vorzubereiten. Der Weg über die Grenze und nach Frankreich ist weit, gefährlich und blutig, doch Arthur und seine Kampfgefährten fangen langsam an daran zu glauben, dass sie das «Monster» Napoleon am Ende vielleicht doch besiegen können, um so diesen grauenhaften und endlos langen Krieg zu beenden.
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Peter Urban. Der Herr des Krieges Teil 2
Kapitel 1 Wieder in Spanien
Kapitel 2 Winter in den Bergen
Kapitel 3 „... seine eigenen Söhne wählen!”
Kapitel 4 1812
Kapitel 5 Der Feuersturm
Kapitel 6 Die bitteren Tränen des Sieges
Kapitel 7 Eine Aprilnacht in Andalusien
Kapitel 8 Der Hexenmeister
Kapitel 9 Gestutzte Schwingen
Kapitel 10 Triumphzüge
Kapitel 11 Rückschläge
Impressum
Отрывок из книги
Titel
Kapitel 1 Wieder in Spanien
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Der schwere Tag vor El Bodon und das verzweifelte Ringen mit einem übermächtigen Feind hatte Sir Thomas nur 149 Mann gekostet. Monbrun hatte weniger Glück gehabt. 13 Offiziere und mehr als 200 Mann waren auf dem Schlachtfeld geblieben.
Am Abend des 25. Septembers, als Wathier und Monbrun von ihren Zusammenstößen mit den Alliierten Bericht erstatteten, reagierte der Herzog von Ragusa verwirrt. Waren sie nun auf die Hauptarmee von Lord Wellington gestoßen und hinter den Hügeln verbarg sich eine böse Überraschung, oder stand er vor der Gelegenheit seiner Karriere als Feldherr: Der Bezwinger Massenas, Victors, Neys, Soults und Junots in einer schwachen Position und verwundbar? Er wußte keine Antwort auf diese Frage. Vor den Stellungen am Caia hatte Soult ihm von seinem Mißgeschick mit dem Iren bei Oporto erzählt. Er wußte, daß Massena vor Bussaco ins Verderben gelaufen war. Bei Talavera war die alliierte Frontlinie ähnlich angelegt gewesen, wie die die seine beiden Untergebenen ihm gerade schilderten: Victor hatte teuer bezahlt!