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EINLEITUNG

»Ihr sollt die wesentlichen Dinge nicht breittreten.« Dieser Satz des mittelalterlichen Philosophen Occam mag als Motto für diese Sammlung von Tipps zur körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit gelten. Als Initialzündung reicht in der Regel ein Gedanke, der greift, uns berührt und überzeugt. Solche Initialzündungen wollen die folgenden kurzen Kapitel ermöglichen.

Die Sammlung von Ideen und Tipps ist ein Ergebnis meiner über 40 Arztjahre als Psychotherapeut, Berater und Naturheilkundler. Diese Arbeit habe ich immer als im besten Sinne ganzheitlich verstanden. Die Hinweise gelten einer gesunden Lebensführung in allen Bereichen von der Seele bis zu Ernährung und Atmung ebenso wie zum Umgang mit Entspannung, Schlaf und Besitz und letztlich dem ganzen Dasein.

Dieses Buch lässt sich nach Lust und Laune lesen, von vorn nach hinten, oder immer da, wo es gerade aufgeschlagen wurde. Es eignet sich auch sehr gut, um ein Tagesmotto, das Thema einer Woche, eines Monats oder sogar eines neuen Jahres zu wählen. Zudem kann es als Orakel dienen: wer »blind« eine Seite aufschlägt, mag sich überraschen, Welcher Tipp ihm gerade zufällt. Diese Vorgehensweise kann wertvolle Hinweise liefern, im Augenblick und auf lange Sicht, in welchen Bereichen sich die Gesundheit fördern ließe und welche nächsten Entwicklungsschritte anstehen. Ganz nebenbei lernen wir so das tiefe Wissen aus dem Bauch kennen, unsere Intuition, die weiß, was uns guttut und was weniger.

Auf diese Art lässt sich – so hoffe ich – das Anliegen dieses kleinen Buches und meiner Arbeit, umfassende Gesundheit ins Spiel des Lebens zu bringen, verwirklichen. Wo die Intuition wächst, könnte sich daraus sogar allmählich eine Art Selbst-Diagnose-Methode entwickeln. Denn wer für den jeweils nächsten anstehenden Entwicklungs- oder Behandlungsschritt intuitiv ein Thema aufschlägt, mag daraus natürlich auch auf Probleme rückschließen. Wer etwa Fasten aufschlägt, könnte auf Verschlackung als Thema schließen. Wird diese Anwendungsart nicht überstrapaziert, kann sie zu wichtigen Weichen- und Hilfestellungen im Leben beitragen. Natürlich kann das kompetente TherapeutInnen nicht ersetzen.

Ein islamisches Sprichwort sagt: »Binde dein Kamel an und vertraue auf Allah!« Wer Kamel und Strick hat, sollte Ersteres mit Letzterem sichern, statt sich auf Gott zu verlassen. Wer entsprechend Probleme hat und Verstand, sollte Erstere unter Einsatz von Letzterem lösen und sich nicht blind auf Orakel verlassen. Nach dem Motto »Ich vertraue immer ganz auf Gott« beim Überqueren der Straße weder nach links noch rechts zu schauen, ist offensichtlich dumm und verwechselt lediglich die Mischung aus Dummheit und Faulheit mit Vertrauen. Menschen, die glauben, sie seien schon menschlich wenn sie sich irren, irren sich, ist es doch durchaus gesund, das eigene Großhirn regelmäßig zu benutzen. Die Zeiten notwendiger Schonung zum Energiesparen sind vorbei. Energiesparen gehört heute endgültig zu Haushalt und Verkehr. Unser eigener Organismus verfügt inzwischen aber erstmals in unserer Entwicklungsgeschichte über Energie im Überfluss – jedenfalls in Form von Kalorien. Da Denken so ziemlich die meiste Energie verbraucht, hilft es somit auch gegen Übergewicht. Selbst-Denken beschwört heute tatsächlich eine Win-win-Situation herauf.

Was ein Buch wie dieses kann und will ist also nicht, seinen LeserInnen die Arbeit des Denkens, Erspürens, Entscheidens oder Handelns abzunehmen. Was es aber kann und möchte, ist, die persönlichen Möglichkeiten zu ergänzen und zu vertiefen, zu inspirieren und anzuregen, Zusammenhänge bewusst zu machen und Wege vorzuschlagen. Dem dienen auch zahlreiche Hinweise am Ende der einzelnen Kapitel.

In den letzten zwölf Jahren seit der Version 1.0, hat sich diesbezüglich viel getan, was uns helfen und weiterbringen kann. Die Wissenschaft hat Fasten und die neue pflanzlich-vollwertige Ernährungslehre, die ich gern Peacefood nenne, entdeckt. Sie belegt, wie schädlich (Herum-)Sitzen und gar regelmäßiges Fernsehen ist, und kommt den Erkenntnissen von Krankheit als Symbol immer näher. Persönlich habe ich all mein erschriebenes und erredetes Geld in unser Seminar-Zentrum Taman-Ga in der Südsteiermark gesteckt, das wir gern Heilungsbiotop oder Lebensgarten nennen, weil es ein idealer Ort zum Wachsen ganz nahe bei Mutter Natur ist. Die dort entwickelte Natur-Kur schenkt die Möglichkeit, viele der Empfehlungen dieses Buches in einem idealen Lebensraum umzusetzen.

Was immer besonders interessiert, lässt sich dort weiterverfolgen und vertiefen. Jeder Hinweis aus diesem Buch kann – wo er passt – zur Erleichterung und Verschönerung des (all)täglichen Lebens führen. Er kann aber auch und zusätzlich zu einem Schritt auf dem Weg zur Einheit beziehungsweise zum Himmelreich Gottes in uns selbst werden. Das wünsche ich allen LeserInnen von ganzem Herzen.

Meine besten Gesundheitstipps 2.0

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