Читать книгу Eine Feengeschichte - Die magische Kette - Saskia Schneider - Страница 3
Das Abenteuer beginnt
ОглавлениеSie hatten die Stadt Zaar bald erreicht.
Zaar war eine kleine Stadt im Elfianwald. Und obwohl es bereits dunkle Nacht war, konnten die zwei Feen und die zwei Einhörner Lichter erkennen.
Leise aber schnell galoppierten Gold-Mond und Sonnenschein weiter und als sie Zaar erreichten, trabten sie fast lautlos durch die Straßen. Es war riskant sich direkt durch Zaar zu bewegen da so die Gefahr größer war, entdeckt zu werden. Aber Rosna und Arlita wollten so schnell wie möglich den Elfian-Wald durchqueren und da es erst ein paar Stunden her war, dass sie aufgebrochen waren, würde sie vermutlich noch niemand suchen.
Solange es dunkel war, war es noch möglich durch Städte zu reiten und je weiter sie sich von Fohr entfernten, desto weniger wurde das Risiko erkannt zu werden.
Arlita warf einen Blick durch die Blätter auf den Himmel. Es würde bald hell werden.
Und dann würden Rosnas und Arlitas Eltern merken, dass die beiden weg waren. Durch Arlitas Brief würden sie erfahren wieso, doch sie sollten sich auf jeden Fall beeilen. Nicht das ihr großes Abenteuer bereits im Elfianwald endete! Das wäre schrecklich!
Rosna sah nun auch hinauf zum Himmel und ein Blick von ihr reichte, dass Sonnenschein schneller wurde. Auch Gold-Mond beschleunigte, ohne das Arlita irgendetwas sagen musste.
Und nach einiger Zeit wurde es langsam hell. Arlita holte unter dem Reiten eine Karte hervor. Sie würden die größeren Städte Elfianthor und Déjà unbedingt vermeiden und quer durch den Wald reiten. Das sollte der sicherste Weg sein. Arlita war so sehr in ihre Landkarte vertieft, dass sie erst gar nicht bemerkte, dass Gold-Mond langsamer wurde. Erst als Gold-Mond anhielt, sah Arlita auf.
Sie waren an einer Kreuzung angelangt.
Links von ihnen gingen Wege nach Elfiantohr, der Hauptstadt im Elfian-Wald, sowie weiter in die Städte Bugs und Sessa. Nach rechts ging der Weg nach Déjà und geradeaus ging ein langer Weg nach Naranien.
Arlita überlegte einen kurzen Moment und deutete dann ohne ein Wort zu sagen geradeaus.
Rosna nickte. Wenn der Dieb tatsächlich in das Land des Regens wollte, wäre das der kürzeste Weg. Die beiden Herzponys setzten sich wieder in Bewegung und Rosna und Arlita warfen sich einen kurzen Blick zu. Das schnelle Tempo verlangte viel von den Einhörnern und bald würden sie eine Pause machen müssen.
Langsam begannen die ersten Vögel zu zwitschern und die ersten Sonnenstrahlen kamen durch die dichten Blätter hervor.
Arlita wurde nervös. Bald würde der ganze Wald erwachen und man würde sie viel leichter bemerken.
Nach einigen Stunden – die Nachmittagssonne blitzte durch die Blätter – hatten sie ein Loch in einem hohlen Baum entdeckt und zum Glück festgestellt, dass der Baum unbewohnt war. Sie versteckten den Eingang mit einigen welken Blättern und Zweigen und aßen etwas von ihrem Proviant.
„Was meinst du, wie lange brauchen wir noch, bis wir den Wald durchquert haben?“, fragte Rosna ihre Freundin, welche bereits wieder über die Landkarte gebeugt war. Diese blickte nicht auf: „Noch ein bis zwei Tage schätze ich. Das kommt darauf an, wie viele Pausen wir machen.“
Rosna musterte ihren lieben Sonnenschein. „Vielleicht sollten wir eine Weile selbst fliegen. Dann habt ihr zwei nicht so schwer zu tragen!“ Arlita blickte auf und nickte. „Diese Nacht sollten wir hierbleiben und uns ausruhen. Das ist ein gutes Versteck, wer weiß, ob wir morgen wieder so eine Gelegenheit haben.“
Sie schlugen also ihr Lager auf, packten ihren Proviant aus und legten sich bald schlafen.
Mitten in der Nacht schrak Arlita auf. Was war das? Das hörte sich an wie: ‚Huhu’! Doch nicht etwa ein Vogel? Sie sprang auf und sah sich um. Rosna und die Herzponys schliefen tief und fest. Hatte sie sich geirrt?
Da! Wieder! Es kam von draußen. Angespannt spähte sie durch ein kleines Loch hinaus. Ihre Befürchtungen bewahrheiteten sich! Vor dem Eingang saß eine große, dicke Eule und ärgerte eine kleine Maus.
Arlita schluckte ängstlich. Diese Eule konnte Feen mit einem einzigen Haps verschlucken.
Sie weckte schnell Rosna auf. Diesem Problem konnte sie sich nicht alleine stellen. „Psst! Da draußen ist eine große Eule!“ Erst blickte Rosna verdutzt, doch als sie das Wort Eule hörte, sprang sie auf. Sie spähte neben ihrer Freundin durch das Loch im Baum. „Was machen wir, wenn sie uns bemerkt?“
„Ich fürchte, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als zu versuchen, sie zu verzaubern!“, meinte Arlita und schaute ängstlich drein. „So einen großen Zauber! Meinst du das schaffen wir?“
„Vielleicht sollten wir einfach hoffen, dass sie uns nicht bemerkt und wieder schlafen geht!“, beruhigte sie Rosna. Tatsächlich flog sie sogar wieder zu ihrem Schlafplatz hinüber und machte Anstalten, sich wieder hinzulegen.
„Eulen schlafen tagsüber!“, erwiderte Arlita. Ihr war überhaupt nicht wohl bei der Sache.
„Wir Feen aber normalerweise nicht! Und deshalb gehe ich jetzt wieder ins Bett!“ Fest entschlossen drehte sich Rosna um und deckte sich zu.
Arlita hingegen spähte noch eine ganze Weile durch das kleine Loch in den Blättern und wartete bis die Eule wegflog. Und tatsächlich, nach einiger Zeit flog sie davon und war selbst am Himmel nicht mehr zu sehen.
So vergingen die Tage.
Nachts ritten sie weiter auf dem Weg, immer bereit sich zu verstecken, und tagsüber schliefen sie. Entweder auf Bäumen, oder in kleinen Höhlen… Immer versteckt und immer weiter weg vom Weg.
Nach zwei Tagen machten sie eine Pause und die beiden Freundinnen sammelten Früchte. Ihr Proviant war zwar nicht aufgebraucht, doch neigte er sich dem Ende zu und wer wusste schon, was es im Land des Regens alles zu essen gab.
Gerade als Arlita ihren Korb gefüllt hatte, tippte Rosna sie an und flüsterte: „Ich hör was! Sei ganz leise!“
Die Beiden versteckten sich zwischen den großen Büschen und verharrten dort.
Nach einer Weile bewegte sich etwas auf sie zu. Es kam von oben.
„Eine Eule!“, rief Arlita erschrocken. „Weg hier!“
Die beiden Feen hoben vom Boden ab und flogen im wilden Zickzack zwischen den Büschen hindurch.
Die Eule von ihrem ersten Zwischenstopp verfolgte sie! Sie riss ihren Schnabel auf und schnappte nach Rosna.
Die junge Fee schrie auf und schlug einen Haken.
Gerade rechtzeitig.
Der Schnabel der Eule schnappte wieder zu.
Daneben.
„Puh!“, keuchte Rosna und machte kehrt. Sie bog am großen Baum rechts ab.
Arlita sah zu ihr hinüber und bog am Baum links ab. Doch die Eule konnte sich nicht entscheiden, welcher Fee sie folgen wollte und …
BUMM! Sie war gerade gegen den Baum gekracht. Zu groß war wohl die Verlockung nach einem Feenleckerbissen gewesen.
Das verschaffte den beiden Feen einen gewaltigen Vorsprung. Arlita und Rosna flogen links und rechts an einem Baum vorbei, unter einer Wurzel hindurch. Sie flogen im Slalom um große Steine herum, unter Büschen hindurch und das alles in einem schnellen Tempo…
Schwer atmend warfen sich die Beiden schließlich zu Boden und entgingen somit noch einmal knapp dem Schnabel der Eule.
Die beiden Feen rollten sich in das kleine Loch an ihrem Übernachtungsbaum und lagen erschöpft am Boden. „Puh! Das war knapp!“, keuchte Arlita. Rosna grinste sie an und bemerkte zwischen zwei Atemzügen: „Und jetzt bin ich echt geschafft!“
Glücklich darüber, der Gefahr so knapp entronnen zu sein, mussten sie lachen. Was für ein Abenteuer!
In der darauffolgenden Nacht ritten die vier weiter.
Sie folgten dem Weg und trafen auf niemanden mehr. Keine anderen Feen und zum Glück auch auf keine Eulen. Nach ein paar Stunden begann Arlita mutlos zu werden. Dank eines Zaubers konnte sie auf der Karte sehen, wo sie waren. Und wie es nun aussah würden sie noch ewig brauchen, bis sie das Land des Regens erreichten. „Ich habe die Entfernung total unterschätzt. Wir werden den Dieb nie finden!“, jammerte Arlita mutlos. „Was für eine dumme Idee! Wir brauchen noch ewig, bis wir den Waldrand erreichen!“
„Sag so etwas nicht!“, ermunterte Rosna ihre Freundin. „Wir werden es schon schaffen! Du wirst schon sehen.“ Sie tätschelte Sonnenscheins Mähne. „Nicht wahr meine Süßen?“
Gold-Mond und Sonnenschein beschleunigten plötzlich ihren Galopp und wurden immer schneller. Als wollten sie etwas beweisen. Es kam den Feen schon fast so vor, als würden sie fliegen! Und das war völlig unmöglich, denn Herzponys hatten keine Flügel!
Und dann geschah es: Die Hörner der Einhörner begannen zu leuchten.
Helles Licht blendete Arlita und sie schloss die Augen. Rosna kniff ebenfalls die Augen zu und verzog das Gesicht. Es machte einen Ruck und schon war es vorbei. Sie wurden wieder langsamer. Und auch das helle Leuchten verschwand wieder. Neugierig öffneten die beiden Feen ihre Augen.
Vor lauter Staunen blieb ihnen der Mund offen stehen.
„Aber… was?“, stammelte Arlita.
Es war immer noch der Wald, der gleiche Weg. Aber die Bäume waren weniger und man konnte sogar den Mond sehen. Das hatte man mitten innerhalb des Elfianwaldes nur selten gekonnt. Die Blätter waren viel zu dicht. Ein Blick auf die verzauberte Landkarte bezeugte es.
„Wir sind näher am Waldrand!“, rief Rosna freudig.
„Wahnsinn!“, brachte Arlita hervor.
„Du sagst es!“
„Erst war da dieses Licht und dann…“
„Es ist, als hätten wir einfach einen Teil des Weges übersprungen!“, rief Rosna.
„Sagt mal, wart ihr das? Ich wusste gar nicht, dass ihr sowas unglaubliches drauf habt!“, rief Arlita den beiden Herzponys zu, die zufrieden weiter galoppierten. Gold-Mond schnaubte ungetrübt und Sonnenschein hob stolz den Kopf. Ihr Horn glänzte im Mondlicht. Die beiden Freundinnen lachten ungläubig und wurden ganz stolz.
In der Dunkelheit huschte ein Eichhörnchen von Baum zu Baum.
Gold-Mond wurde nervös. Und Arlita stimmte ihm zu. Sie hatten zwar einen gewaltigen Vorsprung, aber der Tag würde gleich beginnen. Bestimmt würden ihre Eltern sie schon suchen.
Rosna hatte den gleichen Gedanken. Dann wurde ihre Miene düsterer. „Die Monster – sie fühlen sich bestimmt schon von Minute zu Minute stärker! Was wollen wir machen, wenn wir welchen begegnen? Ich meine, wir verlassen bald den Wald und damit auch dem Rest was von Königin Tessas Schutzschild noch übrig ist.“
„Daran dürfen wir nicht denken!“, meinte Arlita bestimmt, aber auch besorgt. „Es wird schon gut gehen. Und notfalls haben wir ja noch Magie um uns zu schützen oder zu verstecken.“ Aber ihr Herz klopfte ganz wild. Bei dem Gedanken an Monster wurde ihr ganz flau im Magen.
Bald wurde es immer heller. Die Bäume wurden noch weniger und schließlich endete der Wald. Fast schon abrupt waren die Bäume und Büsche zu Ende und Gräser ragten ihnen entgegen. Und dicke, dunkle Wolken am Himmel.
Sie waren schon viel weiter, als Rosna gehofft hatte.
Der Tag brach an. Es wurde recht hell und ein paar Sonnenstrahlen schoben sich hervor und strahlten in ihre Gesichter. Arlita blinzelte geblendet. Schon lange hatten sie keine Sonne mehr gesehen. Nur versteckt hinter Blättern und Ästen. Der Wald hatte ihr nicht so gut gefallen und sie vermisste wie verrückt die Blumenwiese.
Gold-Mond und Sonnenstein blieben auf einem kleinen Hügel stehen.
Von dort konnten sie weit in die Ferne und vor allem die großen, dicken Regenwolken sehen, die am Himmel schwebten. Vor ihnen war ein Weg. Er führte direkt durch das Land des Regens. Es war von lauter hohen, grünen Gräsern und bunten Blumen. Arlita wusste, dass Land des Regens hieß so, weil es dort immer regnete. Wenn man dem Weg folgte, gelangte man zu einem großen See. Das Ende dieses Sees war nicht mehr zu sehen, so groß war der See. Und selbst hier auf dem Hügel sahen sie den riesigen See nur am Horizont, er war zu weit entfernt um ihn näher sehen zu können.
Sie würden zwei bis drei Tage brauchen, wenn sie ohne Pause durchreiten würden.
Aber sie müssten Pausen machen - alleine schon um der Einhörner willen. Sie würden es zwar nicht zugeben, aber als Herzfee erkannten Arlita und Rosna, dass ihre beiden Lieblinge erschöpft waren. Und wenn es anfangen sollte zu regnen, würden sie noch länger brauchen.
Rosna blickte nach links. In der Ferne konnte man grauen Boden erkennen. Alles sah dort in der Ferne so trostlos aus. Dort begann das Land der dunklen Namenlosen. Selbst aus der Ferne sah es schon schrecklich aus. „Dort will ich niemals hin!“, stellte Rosna fest.
Arlita wollte nicht wissen, wie es genauer in diesem Land war. Sie schauderte. „Ich glaube, dort geht niemand freiwillig hin.“ Allein die Vorstellung daran… nein, sie wollte es gar nicht wissen. Jetzt sah sie nach rechts. In der Ferne konnte man außer dem Regen nichts erkennen, aber von der Karte wusste Arlita, dass irgendwo dort hinten die dunkle Schlucht lag. Bei der Erinnerung an all die Geschichten, die immer von den Ältesten erzählt worden waren, bekam Arlita Gänsehaut. „Die dunkle Schlucht. Sie soll so tief sein, dass du nicht einmal den Boden sehen kannst.“
Sonnenschein schnaubte.
„Wir sollten lieber sofort weiter reiten.“, murmelte Rosna. „Gut, dann mal immer dem Weg entlang.“
Die beiden Einhörner galoppierten los und folgten dem Weg.
Rosna gähnte.
Und tatsächlich merkte auch Arlita wie müde sie war. Sie blickte zu ihrer Freundin hinüber, die sich dösend in Sonnenscheins Mähne kuschelte.
Der Wunsch zu schlafen übermahnte Arlita. Doch sie zwang sich die Augen offen zu halten. Es gelang ihr nicht. Ihr fielen die Augen zu und sie fiel in einen leichten Schlaf.
Die beiden Feen erwachten, als ein nasser großer Tropfen auf Arlitas Nase fiel. Denn als der Tropfen sie berührte, schrak sie aus ihrem tiefen Schlummer und landete hart auf dem Boden. Sie war von Gold-Mond herunter gefallen.
„Autsch!“, rief Arlita erschrocken und stand auf. Sie rieb sich den Po.
„Hast du dir wehgetan?“ Rosna sah sie besorgt an, doch man sah ihr an, dass sie sich ein Lachen verkniff. Arlita schüttelte mit knallroten Wangen den Kopf. „Es geht schon!“, log sie peinlich berührt. „Was war das denn?“
„Es fängt an zu regnen!“, stellte Rosna panisch fest und sah in den Himmel hinauf.
Wenn Flügel nass werden, können Feen nicht mehr fliegen. Die Flügel sind zu zart und die Nässe beschwert sie und verhindert das schnelle Flügelschlagen.
Langsam fielen immer mehr Tropfen zu Boden. Gold-Mond schnaubte beunruhigt und Sonnenschein zog leicht an Rosnas Ärmel. „Lass los Sonnenschein!“, befahl sie ihm. Doch er ließ nicht locker.
„Was ist denn?“, rief Rosna und riss ihren Ärmel los.
Doch plötzlich trabte Sonnenschein einfach los.
„Halt! Warte! Sonnenschein!“ Überrascht sah Rosna ihm nach. Arlita reichte ihr die Hand und sie nahmen beide auf Gold-Mond Platz. Als gerade beide saßen, trabte Gold-Mond Sonnenschein hinterher. „Hat ihn eine Maus gebissen?“, murmelte Rosna verwundert in Arlitas Ohr.
Und da blieb Sonnenschein abrupt auf einer ebenmäßigen Wiese stehen und schabte mit seinem Huf in der Erde. Arlita verstand sofort: „Wir bauen uns einen Unterschlupf!“
Doch ihre beste Freundin sah sie nur verwirrt an: „Ich. Verstehe. Nicht.“
„Oh Rosna! Hab doch mal etwas Fantasie!“, quiekte Arlita und verdrehte die Augen. Dann breitete sie ihre Hände aus, erhob die Stimme und rief: „Akria, Erdus nacius dallemand!“ (siehe Übersetzung: S. 38).
Ihre Hände fingen an zu glühen als kämen Sonnenstrahlen heraus, die Erde bebte und ein Hügel aus Erde und Stein erhob sich aus dem Boden. Eine Höhle. Und ein Loch direkt vor ihnen bildete den Eingang!
Doch zu spät: Es fing an zu schütten. Vorbei. Die Flügel waren nass.
Schnell eilten die vier Gefährten hinein in die selbsterrichtete Höhle. „Gute Idee. Doch jetzt sind wir zwar geschützt aber können nicht mehr fliegen.“, jammerte Rosna. „Und die beiden süßen Herzponys sind völlig erschöpft, wir sind schon zu lange unterwegs.“
„Dann bleiben wir eben hier. Alles halb so wild!“, munterte Arlita sie auf. „Komm, hilf mir. Wir müssen unsere Sachen trocknen und endlich etwas essen.“
Gold-Mond ließ sich zu Boden sinken und gab einen Laut von sich, der wohl einem Lachen glich.