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Das erste Etappenziel
ОглавлениеDefinieren Sie Ihr Steigerungsziel für das nächste Kapitel:
Wenn Sie konservativ beginnen wollen, dann zielen Sie auf eine Steigerung von 50 Prozent ab. Wenn Sie Ihre Ziele gewöhnlich aggressiv verfolgen, wählen Sie gleich 100 Prozent. Alles dazwischen ist natürlich auch in Ordnung. Wichtig ist allerdings, dass Sie eine konkrete Orientierungsgröße festlegen.
Mitmach-Teil Nr. 5 (Etappenziel)
Ergänzen Sie nachfolgend: Ausgangswert (AW) in WPM und Steigerungsziel (SZ) in Prozent und resultierender Zielwert (ZW). Beispielwerte sind kursiv und unterstrichen abgebildet.
AW 200 x (SZ 0,8 +1) = ZW 360
Gehen Sie jetzt kurz zurück zu Ihren persönlichen PoweReading-Vorteilen und lesen Sie diese nochmals durch. Ideal für Ihre Motivation ist es, wenn Sie die emotionalen Beweggründe auf sich wirken lassen und tatsächlich spüren.
Für den Fall, dass Sie neugierig sind, welchen Verlauf meine persönliche Lesegeschwindigkeit genommen hat: Vor der ersten Begegnung mit Lesetechniken lag mein Tempo bei 170 WPM. Heute liegt meine Lesegeschwindigkeit unter guten Bedingungen zwischen 600 und 1000 WPM. Und ich trainiere weiter, weil ich weitere Vorteile noch schnelleren Lesens sehe. Lange Zeit habe ich mich schwer getan ein Plateau bei 400 bis 500 WPM zu überwinden. Mein Fall ist aber nur ein Einzelfall unter vielen. Ihr Verlauf kann ganz anders sein. Sie können Plateaus bei anderen Geschwindigkeiten erreichen oder einen kontinuierlicheren Fortschritt erleben. Es ist allerdings durchaus wahrscheinlich, dass Sie früher oder später an einem Punkt angelangen, der unüberwindbar erscheint – ähnlich wie die Vierminutenmarke beim Meilenlauf oder die Zehnsekundenmarke beim 100-m-Lauf. Diese Grenzen hatten lange Zeit Bestand. Heute sind Trainingsmethoden bekannt, die es deutlich mehr Menschen ermöglichen, diese Werte zu knacken.
Häufig liegt das erste herausfordernde Plateau bei ca. 400 WPM. Das Erreichen eines (vorübergehenden) Plateaus bedeutet aber nicht, dass die Grenzen Ihrer geistigen Fähigkeiten erreicht sind. Persönlich betrachte ich solche Phasen als Gewöhnzeit, die das Gehirn benötigt, um das erreichte Niveau zu festigen, bevor es bereit für weitere Steigerungen ist. Angenommen, Sie erlernen als Jungkoch ein neues Gericht. Auch wenn Ihnen dieses schon einmal perfekt gelungen ist, werden Sie es einige Male wiederholen müssen, bevor Sie es traumhaft sicher auf den Teller zaubern können. Selbst wenn Sie vor-erst keine weiteren und schwierigeren Gerichte kochen, machen Sie weitere Schritte auf dem Weg zum Sternekoch.
Jetzt geht es endlich an die Steigerungen. Viel Spaß!
Am Ende jedes Kapitels (Ausnahme letztes Kapitel) finden Sie sowohl eine stichpunktartige Zusammenfassung sowie eine etwas detaillierte Übersicht der behandelten Inhalte in Form einer Gedankenlandkarte. Näheres zu Gedankenlandkarten finden Sie in Kapitel 7 „Super-Gedächtnis“.