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Moschee kostet Vöcklabrucker Stadtteil die Nachtruhe – bereits mehrere Verfahren anhängig!

18.09.2017

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Erfolg: Nach vielen Aktivitäten von uns wurde eine illegale Moschee geschlossen.

Es stimmt mich traurig und nachdenklich, wenn ich die Vorgänge in diesem Land beobachte. Als liberaler Moslem kann man sich da nur wundern. Was ist los mit den Menschen in diesem Land? Warum lassen sie Dinge zu, die gegen unser Demokratieverständnis verstoßen? Warum wird das Land destabilisiert, und warum werden Werte wie Freiheit mit Füßen getreten? Das kann ich als Wahlösterreicher nur als Frage aufwerfen. Ich verstehe das alles nicht. In diesem Fall geht es um eine Moschee, die nur Probleme bereitet – dennoch steht auch der Bürgermeister hinter einem sehr fragwürdigen Projekt. Ich zitiere Dr. Johann Hüthmair, den Obmann der Bürgerinitiative Zivilcourage (BiZ):

»Seit acht Jahren müssen sich die Anrainer der Vöcklabrucker Wohnsiedlung Unterstadtgries gegen einen bosnischen Kulturverein wehren, der mitten in der Wohnsiedlung ein Veranstaltungszentrum mit fast 1.000 m² Nutzfläche durchsetzen möchte.

Obwohl ihn das Landesverwaltungsgericht zum Schutz der Anrainer mehrfach untersagt hatte, stellen Anrainer die Fortsetzung des Betriebes im Gebetsraum fest. Zur Umgehung der Urteile wurde im Gemeinderat ein fragwürdiges Umwidmungsverfahren eingeleitet. In einer für Österreich einmaligen Aktion gaben politische Fraktionsvertreter sogar noch vor dem gesetzlich geforderten Prüfverfahren bereits das Ergebnis der Umwidmung in der Parteizeitung bekannt!

Der Bürgermeister von Vöcklabruck teilte ferner schriftlich mit, es gäbe keine Probleme der Moscheebetreiber mit den Anrainern, obwohl dies mehrfach vom Landesverwaltungsgericht festgestellt worden war. Auf die sonst übliche Verständigung der betroffenen Bevölkerung durch Veröffentlichung wurde großzügig verzichtet. Grotesk: Viele Bürger wurden erst einen Monat nach Verstreichen der Einwendungsfrist von der Gemeinde verständigt und zu einer Informationsversammlung eingeladen.

Die Anrainer sind zu Recht um ihre Ruhe und Wohnqualität besorgt. Während der Nachtstunden und an Wochenenden, insbesondere aber in der Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan, sehen sie sich mit massiver Lärmbelästigung konfrontiert.

Bei der verspäteten Information für die Anrainer schilderten diejenigen, die im unmittelbar angrenzenden Bereich wohnen, wie sie teilweise die ganze Nacht immer wieder aus dem Schlaf gerissen werden. Die umstrittene Umwidmung würde den Anrainern dann dauerhaft den Schlaf rauben!

Die Zustände in Vöcklabruck sind bereits bis Wien bekannt geworden. Sogar Islam- und Integrationsexperte Dr. Amer Albayati informierte sich selbst vor Ort. Albayati warnt vor Verhältnissen wie in Berlin-Kreuzberg, wo als Folge ähnlicher Umstände unter anderem die Liegenschaftspreise dem Vernehmen nach um 20% bis 50% verfielen, vom Verlust der Wohnqualität ganz zu schweigen. Er erklärte weiter, Österreich hätte mittlerweile eine höhere Moschee-Dichte als mehrheitlich islamische Länder, und die Errichtung neuer islamischer Gebetsräume sei hier nicht nachvollziehbar.

Der Konflikt ›Mängel der Raumordnung Vöcklabruck‹ droht sich auszuweiten: Unverständlicherweise klagt Bürgermeister Brunsteiner die Bürgerinitiative. Umgekehrt mussten Anrainer Beschwerde beim Verwaltungsgericht einbringen, um die ihnen zustehenden Informationen zu erhalten.«

Das ist nur einer von vielen Fällen. Von den zahlreichen Moscheen, in denen radikalisiert wird, gar nicht erst zu reden …

Aktuelle Herausforderungen für die Zukunft Europas

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