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Unkraut vermeiden und bekämpfen

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Ungebetene Pflanzen im Garten lassen sich am leichtesten in Schach halten, wenn man sie »an der Wurzel packt« und frühzeitig entfernt. Das ist erheblich effektiver, als gleich zur chemischen Keule zu greifen.

Wer also früh im Jahr mit dem Jäten beginnt, hat später im Jahr am wenigsten »Unkraut« und auch weniger Arbeit beim Entfernen. Je nach Art ihrer Vermehrung unterscheidet man zwischen Wurzelunkräutern und Samenunkräutern ( Tabelle >). Und je nach Art des Unkrauts ergeben sich Unterschiede in der Bekämpfung.


Legen Sie doch einfach ein Unkrautvlies aus! Dann sparen Sie sich viel lästiges Hacken.

Denen geht es an die Wurzel

Bei den Wurzelunkräutern handelt es sich um mehrjährige Pflanzen, deren Wurzelwerk im Winter unterirdisch überdauert. Nur wenn die ganze Wurzel beim Jäten aus dem Boden gezogen wird, wird man sie nachhaltig los, denn die Pflanzen können aus kleinsten Wurzelstücken wieder austreiben.

→ Zu den Pfahlwurzeltypen gehören Löwenzahn und Huflattich. Um sie zu entfernen, sind Unkrautstecher, die die ganze Wurzel erfassen, sehr hilfreich.

→ Bei Unkräutern, die Wurzelausläufer bilden, wie Giersch, treiben selbst kleine Bruchstücke wieder aus. Hier hilft nur größte Sorgfalt. Jedes Wurzelteil muss aus dem Boden raus. Beim Jäten sollten Sie versuchen, die Wurzeln nicht zu brechen.

→ Sind Zierpflanzen oder bepflanzte Beete mit Giersch und Co. unterwandert, müssen Sie die Zierpflanzen mit der Grabegabel aufnehmen, die »Fremdwurzeln« aus den Wurzelballen herausziehen und das Beet völlig von Wurzeln befreien. Erst dann können sie die Pflanzenwieder einsetzen.

Nur nicht aussamen lassen!

Leichter können Sie Pflanzen bekämpfen, die nach Blüte und Fruchtbildung absterben.

→ Entfernen Sie die Pflanzen noch vor der Blüte. Haben sich schon Sämlinge ausgebreitet, hilft gründliches Hacken. »Nachschub« lässt sich durch ein Unkrautvlies verhindern.

→ Gejätete, noch blühende Pflanzen können beim Welken noch Samen bilden (Notreife). Also sofort in die Biotonne damit!

>, Mulch ausbringen

Samen- und Wurzelunkräuter
Wurzelunkräuter mit Pfahlwurzeln
Ackerkratzdistel (Cirsium arvense)
Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)
Huflattich (Tussilago farfara)
Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Wurzelunkräuter mit Ausläufern
Ackerwinde (Convolvulus arvense)
Giersch (Aegopodium podagraria)
Große Brennnessel (Urtica dioica)
Quecke (Agropyron repens)

Samenunkräuter
Franzosenkraut (Galinsoga parviflora)
Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)
Vogelmiere (Stellaria media)
Wegerich (Plantago major, P. lanceolata)
Weißklee (Trifolium repens)

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