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Sternschnuppe (13)

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Heute Abend habe ich eine Sternschnuppe gesehen, ein weißes Stück Glut, das vom Himmel herabfiel, verlosch und Nacht zurückließ. Meine Gedanken sind wie Sternschnuppen oder Kometen. Einer dieser Kometen kreist um das Mädchen, das meine Freundin sein sollte und vielleicht ist. Ich weiß nicht warum, doch komme ich von ihr einfach nicht los, bin an sie angekettet.


Mitternacht ist vorbei. Bald wird sich ein neuer Morgen ankündigen. In rötlichem Schein wird die Sonne aufsteigen, ihre warmen Strahlen aussenden, um die taunasse Erde zu trocknen, die Glieder zu lösen. Morgen wie an jedem Tag wird alles neu.


Anmerkung: Der Weg zu uns selber ist steinig. Zu gern sehen wir uns besser, als wir sind. Alles, was ich bisher geschrieben habe, ist dürftiger Abklatsch fremder Gedanken, Gedanken die schon andere vor mir hatten. Schade!

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