Читать книгу Sein Auge. Die Buchhaltung Gottes. - Gabriele - Страница 15
Das physische Erbgut zieht die Seele
erneut ins Erdenkleid
ОглавлениеWer seine Lebensaufgabe, wieder göttlich zu werden, nicht meistert, dessen Seele wird dann wieder zur Inkarnation gehen, wenn im materiellen Kosmos und im Kosmos der Reinigungsebenen ein Teil ihrer gespeicherten Ursachen aktiv wird. Diese Ursachen ziehen dann die Seele zur Einverleibung. Voraussetzung ist, dass in der Seele die Neigung vorhanden ist, entweder als Mensch wieder einiges erleben zu wollen oder der Wunsch, ihre Sünden abzutragen, oder das Streben, an einer weltlichen Aufgabe weiterzuarbeiten, welche die Seele in einem früheren Erdenkörper nicht fertigstellen konnte, weil ihren irdischen Leib der physische Tod ereilte.
Der Zug einer Seele, zur Erde zu gehen, kann genetisch bedingt sein – dann, wenn Menschen einen Körper zeugen, deren Genmaterial Ursachen trägt, die in Verbindung mit den Anlagen jener Seele stehen. War diese Seele als Mensch z.B. ein Wissenschaftler, der in Verbindung mit mehreren Wissenschaftlern an einer Erfindung gearbeitet hat, dann kann der Hang der Seele sehr intensiv sein, als Mensch an diesem Projekt weiterzuarbeiten.
Wissenschaftler, die gemeinsam an einer Erfindung gearbeitet haben, z.B. in der Raumfahrt oder der Computertechnik oder in der Gentechnik oder Atomspaltung, haben ein gemeinsames Gruppenkarma; denn alles, was gegen das Gesetz, Gott, ist, bindet die Seelen aneinander, die als Menschen miteinander in dieser Aufgabe tätig waren.
Die Computertechnik ist gegen das Gesetz Gottes, sofern durch Computer Menschen überwacht und gesteuert werden. Es ist dann möglich, dass diese Wissenschaftler in einer anderen Inkarnation wieder gemeinsam an ihrer Erfindung weiterarbeiten. Was sie in Vorinkarnationen begonnen haben, das liegt in ihrem physischen Erbgut, in ihren Genen, und auch in ihrer Seele.
Nach dem Prinzip ,,Gleiches zieht zu Gleichem“ finden solche Menschen in einer weiteren Inkarnation wieder zusammen – in anderen Erdenkörpern, jedoch mit dem gleichen Erbgut. Werden die speziellen Erbanlagen aktiv, z.B. bezüglich der Erfindung von Computern, der Genmanipulation, der Raumfahrt, der Atomspaltung, der massiven Chirurgie usw., dann beginnen die wiedereinverleibten Seelen, ihre Pläne weiter auszubauen und zu erproben.
Ist diese sogenannte Genialität gegen das Gesetz Gottes, dann werden diese Menschen von außerirdischen Interessengruppen gesteuert, von Seelen, welche dieselben Anlagen haben wie die inkarnierten Seelen, die Menschen. Auch der Dämonenstaat widmet solchen und ähnlichen Erfindungen Aufmerksamkeit. Für ihn gilt die Devise: Alles, was gegen Gott ist, ist willkommen.
Wird eine Seele in einer weiteren Inkarnation nicht einsichtig, so setzt sie ihr Wirken an dem fort, was sie mitgebracht hat, zum Beispiel in der Gentechnik. Dann wird der Mensch auch seine neuerlichen Errungenschaften und Erfahrungen in seine Seele und in das astrale Computersystem eingeben. Kommt diese Seele nach dem Leibestod wiederum zu einer Einverleibung, dann wird sie unter Umständen wieder all das mitbringen, was sie sich in anderen Vorexistenzen als Mensch angeeignet hat. Entsprechend bauen sich dann auch der Körper und seine Gene auf.
So ist es möglich, dass eine Seele über Inkarnationen, also über Generationen hinweg ihr gegensätzliches Lebensprogramm weiter ausbaut, bis eines Tages die Ursachen zur Wirkung kommen und sie das erntet, was sie – eventuell über Jahrhunderte hinweg – gesät hat.
Der Mensch nimmt sich als Person sehr wichtig. In Wirklichkeit ist er nur die Kapsel; wir können sie auch die Hülle oder die Schale nennen, welche die Seele umschließt. Dieses kapselartige Dasein Mensch besteht aus dem Sündhaften, den Menschlichkeiten. Das Sündhafte jedes Menschen ist gleichsam sein physisches Erbgut. Alles, was dem menschlichen Ich entspricht, auch das physische Erbmaterial, ging aus den niederen Gefühlen, Empfindungen, Gedanken, Worten und Handlungen hervor, auch aus den Leidenschaften, Sehnsüchten und den übertriebenen Wünschen, dem Sein- und Habenwollen.
Den ganzen Komplex menschlichen Ichs, die Verdichtung, als Ganzes gesehen die Materie, nenne ich auch das Personengesetz. Es ist die Kapsel, in welcher sich die Seele und die geistige Kraft, Gott, befinden.
Die Speicherung eines Menschen im Computersystem gleicht niemals den Eingaben eines anderen Menschen, so, wie nicht ein Mensch einem anderen aufs Haar gleicht. Auch ist der Tag für jeden Menschen sein persönlicher Tag, weil jeder Mensch jeden Tag anders fühlt, denkt, spricht und handelt, weil jeder täglich andere Wünsche und Neigungen hat.
Jeder Mensch ist also in seiner Wesensart individuell und wird daher auch das Individuum genannt, das seine speziellen Eigenschaften und Eigenheiten hat; es ist die spezielle Prägung des Einzelnen. Es ist das Individualgesetz, auch Personengesetz genannt.
Der Mensch ist also von dem geprägt, was er in seine Seele und in die Speicherung des Computersystems eingegeben hat. Von diesem wird er auch wieder gesteuert. Die Summe des Fehlverhaltens aller Menschen wird das Kausalgesetz genannt, welches den Kausalcomputer bildet.