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Lippenbekenntnis

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Dies ist ein heikles Thema, denn wir werden immer wieder damit konfrontiert, dass Wesen mit viel Elan starten und dann nach kurzer Zeit stagnieren und am Schluss an Ort treten. Es wird dann oft ausgewichen und es werden Ausreden und Entschuldigungen gesucht - und auch gefunden. Das Festhalten an der Vision verkommt zu einem Lippenbekenntnis, denn es wird wenig, sehr wenig oder gar nichts mehr dafür unternommen. Dies stimmt uns traurig, aber es ist eine Tatsache, welcher wir immer wieder begegnen.

Sobald sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt, sobald es etwas länger geht oder Widerstände auftreten, wird zurückgekrebst. In Gesprächen unter Seinesgleichen und Gleichgesinnten wird die Fahne immer noch hochgehalten - es wird debattiert und diskutiert. Aber es bleibt meistens dabei.

Wir möchten Euch Folgendes zu Bedenken geben: Es werden Aufträge angenommen, aber sobald die Arbeit beginnt, sie sich als Knochenarbeit herausstellt und es angesagt ist, auch offen dazu zu stehen oder sich Widerstände zeigen - dann wird der Auftrag einfach zurückzugeben. Diese Situation treffen wir leider immer wieder an. Es geht aber nicht an, dass zu Aufträgen ja gesagt wird, die Hilfsmittel dafür angenommen werden und dann wird beim ersten Widerstand der Auftrag einfach zurückgegeben - so mir nichts dir nichts, einfach so, weil es sich als etwas schwierig oder unbequem herausstellt.

Die Arbeit eines Pioniers und auch seiner Investoren ist aber meist nicht von schnellen Erfolgen verwöhnt. Nein, es ist pickelharte, zähe Knochenarbeit. Es wird an den Kanten geschliffen und an der Substanz gezerrt. Aber es lohnt sich, weil die Vision im Herzen hell und leuchtend brennt.

Also, steht auf, bekennt Euch zu Euch und Euren Visionen und unternehmt alles, was in Euren Kräften steht, damit diese Ziele erreicht werden. Es ist nicht immer leicht, aber jeder Beitrag zählt. Ruht Euch aber nicht aus, wenn Ihr einmal einen Beitrag geleistet habt. Ihr wisst ja, ein Auto muss immer wieder aufgetankt werden, sonst bleibt es stehen. Genauso ist es mit den Visionen; sie müssen immer wieder angestrebt werden, sonst verblassen und verkommen sie.

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