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1. Die Sache mit dem Zimmer

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Lillys Romance

Zitrusherzen

&

Lavendelduft


Impressum

Texte: © Lillys Romance

Umschlag: © Copyright by Lillys Romance/

Coverbild Shutterstock

Druck: epubli, ein Service der

neopubli GmbH, Berlin

Printed in Germany

Die Sonne schien an diesem Tag so heftig, dass sich Dampf vom Asphalt der Straße abhob. Cleo atmete tief ein. Ihr Blick fiel auf die ersten Palmen, die sie begrüßten, als würden sie gleich ein Tropenparadies erreichen. Aber es war viel mehr. Es war Nostalgie! Es waren die Romantik der kleinen Gässchen mit ihrem Kopfsteinpflaster, die vielen kleinen Häuser in allen Farbfacetten und ihre liebevoll arrangierten Dekorationen, die Cleo ins Herz geschlossen hatte. Italien! Italien rief nach ihr und sie wusste, es würde sie retten.

Die Luft, die durch das geöffnete Autofenster fiel, brachte keine wirkliche Abkühlung. Und trotzdem stand der Schweiß auf Cleos Stirn in einem starken Kontrast zu ihrem Lächeln.

Nervös rückte sie den Saum ihres bunten Kleides zurecht. Ihr Ziel rückte näher. Der Taxifahrer erwiderte ihr Lächeln über den Rückspiegel. Er erkannte Cleos euphorische Vorfreude, mit der sie sich wie mit einem Schleier einwickelte. Er nickte und lachte.

Cleo roch den Duft der Freiheit, während der Wagen sie auf der Gardesana, der Küstenstraße des berühmten Gardasees, weiter voranbrachte.

Sie biss sich auf die Lippen. Ihre Augen fingen die Umgebung mit einem Leuchten ein, das einfach nur ehrlich war. Sie sah eine junge Frau, die gerade tankte. Sie strahlte zuversichtlich. Es fühlte sich wie ein Heimkommen an, obwohl Cleo doch dieses bezaubernde Land mit seinen verträumten Landschaften erst einmal besucht hatte.

Und da war sie!

Cleos Herz bebte. Sie rieb unruhig über ihre Finger.

Die Kugel!

Wie konnte eine simple Kugel ein Herz nur so springen lassen!?

Cleo schmunzelte in sich hinein.

Limone Sul Garda! Da war sie.

Die runde Kugel, die in den Abenden ihrer Erinnerung so schön bunt beleuchtet war, begrüßte sie neben dem Schriftzug ihres Urlaubsortes.

Urlaub?

Zugleich fiel ihr Blick auf das mächtige Bergmassiv, das Limone umgab und schon damals so beeindruckend auf sie gewirkt hatte.

Und plötzlich war alles wieder da, was sie mit wehendem Freiheitsschleier abgewehrt hatte.

Greg! Bamm!

Die Bilder strömten wieder durch ihren Kopf und sie war wieder mittendrin in dem, was sie verdrängen wollte.

Schmerzhaft biss sie die Zähne zusammen. Ihre Finger klammerten sich schmerzhaft um ihr Bein.

Greg hatte sich damals Italien genommen. Er hatte keinen Blick für all die Schönheit im Kleinen. Er liebte stets das Große, ob nun hier oder in ihrem gemeinsamen Leben. Und obwohl er wusste, dass Cleo Höhenangst hatte, wählte er für ihren gemeinsamen Liebesurlaub das höchste Berghotel mit der gefahrvollsten Auffahrt. Nie wieder wollte Cleo das! Und in dem Das lag viel mehr, als nur die unschöne Erinnerung an einen Urlaub, der nie wiederkehren sollte.

Selbstbestimmung, Freiheit!

Cleo wollte ihren Schleier wieder umlegen. Doch die Erinnerung an das Traumatische war viel zu wach und nah, als dass sie die Fetzen in ihrem Kopf verdrängen konnte.

So dicht, wie der prachtvolle Felsen nun war, so nah waren die Bilder und Worte, die nun wieder auf sie einströmten.

Greg, ich habe eine besondere Überraschung für dich.“, flüsterte Cleo immer wieder vor sich her, während der Fahrstuhl sie in den dritten Stock hinaufbrachte. Ihre Hände zitterten nervös. Sie trug das schwarze kurze Kleid, in dem sie aussah, wie die Business-Lady, die sie bald werden würde. Die Zeit als No-Name-Sekretärin hatte bald ein Ende. Greg und sie. Sie würde Greg in die Geschäftsführung der Firma ihres Vaters folgen. Sie wären dann nicht nur privat das absolute Dreamteam.

Sie schob Mamas Worte im Kopf beiseite, die sich all die Jahre eingebrannt hatten: „Greg hat dich nur benutzt, um über Papa die Firma zu bekommen.“

Nein!

Das stimmte nicht. Greg war der perfekte Geschäftsführer und Redner. Nur allein deshalb hat er diese Position einnehmen können.

Cleo warf ihrem Spiegelbild das schönste Lächeln zu. Verführerisch strich sie sich über die roten Lippen. Sie hatte lange keinen Lipgloss aufgelegt, aber heute war ein besonderer Tag. An ihrem ersten Urlaubstag würde sie Greg zu einer ganz romantischen und sinnlichen Mittagspause einladen.

Sie strich ihr langes Haar zurück, das sich rotblond auf ihrem Rücken wellte.

Der Picknickkorb in ihrer Hand wurde immer schwerer, je mehr die Aufregung wuchs. Wie würde Greg wohl schauen? So bestimmend kannte er seine Cleo schließlich nicht.

Der Fahrstuhl hielt. Die Tür öffnete sich und fast hätten die hohen Absätze alles zunichtegemacht. Im letzten Moment stoppte Cleo ihr Wanken.

Lächelnd und selbstbewusst schritt sie auf das Büro des Geschäftsführers zu, Gregs Büro.

Sie legte ihre Hand auf die Klinke und schluckte noch einmal schwer. Aufregung war ein mächtiges Ding. Cleo lachte in sich hinein.

Sie öffnete die Tür laut.

Bamm !

Nein!

Wie?!

Mit einem Knall landete der Picknickkorb auf dem Laminat. Cleos Mund stand offen.

Auf dem Tisch!

Greg!

Diese Frau auf dem Schreibtisch!

Cleos Herzschlag setzte aus. Ihre Hitze schoss in ihr Gesicht.

Die Pose war eindeutig.

Die Dame in Lila stellte Greg alles bereit, was er zu nehmen bereit war.

Und er hatte es sich genommen!

Blonde Haare! Viel zu viel Make-up! Ein viel zu weit ausgestelltes Dekolletee!

Der Pferdeschwanz der verhassten Schönheit wippte noch, während Greg Cleo triefendnass bemerkte. Sein Gesicht glühte hochrot.

Cleo starrte noch immer auf den weit geöffneten Ausschnitt der Frau in Lila. Heftig sah sie den lila Diamanten ihrer Kette durch ihren erhitzten Herzschlag beben.

Cleo! Warte!“

Doch es war längst zu spät. Cleo überwand ihre Starre.

Ahhhh!“

Sie rannte. Sie rannte, so schnell sie konnte. Nur weg!

Das Auto fuhr langsamer. Der Fahrer nickte und nun sah Clio ihr Ziel. Das Hotel Limone wartete auf ihre Ankunft. Sie schluckte die Erinnerung an das traumatische Ereignis herunter, nachdem sie sofort zahlreiche Bewerbungen abgeschickt hat, um nicht mehr in einer Firma mit Greg arbeiten zu müssen. Wer war eigentlich diese Frau in Lila, die Aushilfsstudentin, die in der Buchhaltung aushalf? Cleo war sich fast sicher, sie schon einmal gesehen zu haben. Cleo war 25. Die Blondine sah noch wesentlich jünger aus, wenn sie sich wohl auch reifer anbieten konnte.

Cleo hatte flugs die Koffer gepackt und ihre gemeinsame Wohnung hinter sich gelassen.

Der Fahrer bog ein und fuhr auf den Parkplatz.

Und als Cleo nun auf die gelbe Fassade des kleinen Hotels mit dem Bergpanorama im Hintergrund schaute, fühlte es sich an wie ein Befreiungsschlag.

Italien! Sie würde Italien wieder zu ihrem machen.

Ihr Blick wanderte über die kleinen nostalgischen Balkone ihrer Unterkunft und gedanklich malte sie mit ihren Fingern die Buchstaben der Hotelreklame nach.

„Limone.“, flüsterte sie leise und der Fahrer lachte.

„Wir sind da.“

Ein leichter warmer Wind bewegte das Grün der Zypressen neben dem Parkplatz, während einige Touristen ihr Gepäck zur Abreise in einen anderen Wagen luden.

Cleo hatte keine Ahnung, was nach diesem Urlaub auf sie warten würde. Aber sie wusste, sie würde dieses traumatische Erlebnis nicht zu dessen Höhepunkt machen.

Der Fahrer half ihr hinaus.

Die Sonne schlug sofort auf Cleos nackte Arme und brannte herrlich befreiend. Fast war Cleo, als könnte sie bereits das Wasser des Gardasees riechen. Wie ein kleines Kind streckte sie sich. Da war es, azurblau und unendlich schön! Das Wasser ihres Herzens, der Gardasee!

Zwei Hotelangestellte diskutierten angeregt vor den Kübeln neben dem Eingang, in die auch kleine Zypressen gepflanzt waren.

Cleo lauschte der fremden Sprache. Sie war eine Wohltat für ihre geschundene Seele. Ihr Leben wollte wieder gelebt werden und das ohne Greg. Doch würde Papa ihr verzeihen, wenn sie die Firma verlässt?

„Ich bin hier.“, sprach Cleo zu sich selbst und rief damit ihr euphorisches Lächeln zurück. Greg und das Das haben keine Macht mehr über sie. Hier waren ihre Antennen auf Freiheit und Wohlfühlen eingestellt.

Während sie nervös ihre Hotelreservierung aus der Handtasche zog, trippelte ihr Fuß unruhig über die Platten zu ihren Füßen, die als Boden marmorartig angeordnet waren.

`Ein Selfie für Greg wäre jetzt nicht schlecht.`, schmunzelte sie in sich hinein und schaffte es damit tatsächlich, ihren Groll und ihre Verletzung für einen Augenblick zu überwinden.

„Grazie!“, bedankte sie sich bei dem Fahrer und gab ihm mehr, als sein Tachometer anzeigte.

„Prego!“

Der freundliche Fahrer stellte Cleos Koffer vor den Hoteleingang.

„Einen schönen Urlaub, Signora!“

Cleo hätte ihn drücken können.

Flugs verabschiedete er sich und schüttelte noch lächelnd über Cleo den Kopf, als er wendete.

Ehrfürchtig wandte Cleo sich dem Eingang zu. Wie sprang ihr Herz!

Noch nie war sie allein verreist.

Sie trat ein und sofort nahm sie einen Duft wahr, der den schnellen Rhythmus ihres Herzens noch verstärkte. Sie sog ihn ein wie eine Droge. Was war das nur?

Ihr Blick fiel sofort auf die Gemälde an der Wand, die prächtige Zitronenbäume zeigten. Oh wie frohlockte sie?!

Wie sehr liebte sie den Duft der Zitronen! Sie erinnerte sich an eine kleine Zitronenseife, die sie wie einen Schatz aus ihrem Italienurlaub mitgenommen hatte. Greg hatte sie achtlos in die Ecke geworfen, bis sie irgendwann spurlos verschwunden war. Cleos Finger verkrampften sich.

Und wenn sie erst an den schwachen Trieb des Olivenbäumchens dachte, den sie damals bei ihrem Spaziergang im Olivenhain mitgenommen hatten! Cleo hat das kleine Zweiglein stets mit Wasser versorgt, auf der gesamten Rückfahrt getränkt und wollte zuhause ein eigenes Bäumchen wachsen lassen. Es sollte ihr Baum werden, Cleos und Gregs Baum, ihr gemeinsamer.

Auch das Zweiglein war irgendwann verschwunden.

Schnell schüttelte Cleo die Gedanken ab. Sie wollte sie nicht mehr.

Lächelnd schritt sie auf die Dame an der Rezeption zu. Der Vorraum wirkte schlicht und doch harmonisch. Es gab eine kleine Sitzecke. Die Einrichtung war unspektakulär. Dafür fing Clio mit begeistertem Blick die vielen kleinen Kunsthandwerke ein, die auf dem Tresen vor der alten Dame aufgereiht waren. Da waren ein Fischer, geschnitzt aus Holz und ein Junge unter einem Olivenbaum, der liebevoll eine Olive prüfte. Cleo atmete tief ein.

„Willkommen Signora!“

Die nette Dame hatte einen lieblichen Dialekt und doch klang ihr Willkommen nach Wiederankommen.

„Guten Tag. Ich bin Cleo Patterson. Ich habe für diese Woche ein Zimmer reserviert.“

Die Dame lächelte gütig und Cleo spürte sofort, dass ihr Herz sich in all den vielen kleinen Kunststücken zeigte.

„Ein Einzelzimmer?“, fragte sie prüfend und blätterte in ihren Unterlagen.

„Ja.“, nickte Cleo und in ihrem Blick konnte man einen Anflug von Stolz sehen.

„Sagen sie mir bitte noch einmal den Namen?“ –

„Patterson.“

Cleo wurde nervös. Sie lugte über den Tresen in das Reservierungsbuch. Sie konnte ihren Namen nicht finden.

„Es tut mir leid, Signora. Für Patterson habe ich keine Reservierung.“ –

„Aber das kann nicht sein. Ich habe sie doch hier.“

Hastig zog Cleo ihre Buchungsbestätigung aus der Klarsichtfolie.

Die alte Dame schaute besorgt auf den Zettel. Sie wandte sich mit merkwürdigem Blick ihrem PC zu.

„Ich schaue einmal nach.“, erklärte sie.

Cleo hielt die Luft an. Sie war nun in Italien. Es konnte doch nicht sein, dass sie nun kein Zimmer hatte. Es war Hauptreisezeit!

„Es tut mir leid, Signora Patterson. Aber ihre Buchung ist storniert worden.“

Cleo schoss die Röte ins Gesicht. Ihre Lippen zitterten.

„Aber ich habe sie nicht storniert.“

Die Dame drehte den Bildschirm und deutete mit dem Finger auf einen Schriftzug.

Storniert!

Wie konnte das sein?

Cleo wollte der Fußboden unter den Füßen wegrutschen.

„Die Buchung ist am zwölften August storniert worden.“

In Cleos Kopf ratterte es. Konnte es sein, dass Greg Zugriff auf ihre Buchung hatte? Wusste er, wo sie war?

Bamm!

Gregs Rechner, der Verlauf, gespeicherte Passwörter!

Die pure Wut flammte in Cleo auf.

„Aber ich kann sie beruhigen, Signora. Wir bekommen das noch hin mit einem Zimmer.“

Cleo atmete auf.

„Es hat keinen Blick auf den See, aber es ist richtig schön. Kommen sie mit!“

Nie war Cleo erleichterter. Laut stieß sie die Luft aus und ließ die freundliche Dame mit der breiten bunten Schürze schmunzeln.

„Kommen sie!“, bat sie und legte ihre Hand auf Cleos Rollkoffer.

„Nein, das geht schon. Danke.“, gab sie schnell zurück.

„Wir müssen aber die Treppe hinauf.“

Cleo nickte.

„Das schaffe ich.“

So weit kommt es noch, dass die alte Dame einer jungen Frau den Koffer die Treppe hinaufschleppt.

Und wieder hätte Cleo sie für ihre Güte und Höflichkeit drücken können.

Scheinbar betraten sie nun den Teil des Hotels, der mehr Flair bereithielt. Die Stufen zu Cleos Füßen waren aus edlem dunklen Holz.

Seeblick hin oder her, sie war hier und je höher sie stiegen, desto mehr roch Cleo den Duft des Neuanfangs.

Da war sie wieder, die geliebte Nostalgie! Und so zog Cleo ihren Koffer über einen antiken bunten Teppich, während sie sich von Malereien blenden ließ, die ihr Italien in all seiner Schönheit zeigte.

Vor dem deckenhohen Flurfenster hielt sie an.

Der Gardasee! Da war er, mit all seiner Pracht!

In der Ferne konnte Cleo ein Segelboot erkennen. Wie brannte sie darauf, durch die kleinen Gässchen von Limone zu schlendern.

Und wieder vernahm sie den Duft, der sie schon in der Lobby so süß eingefangen hatte.

„Wunderschön!“, schwärmte sie beim Blick auf das Wasser.

„Italien ist wunderschön.“, bestätigte die Dame.

Sie bogen rechts ein und passierten drei Zimmer, an deren Ende es hinten entlang auf die Rückseite des Hotels ging. Von hier aus konnte man auf den Parkplatz hinunterschauen. Weitere Gäste reisten gerade an.

„Dieses ist ihr Zimmer.“

Cleo hielt dort erhaben vor der ersten Tür und schaute zu, wie ein goldener Schlüssel in das Schlüsselloch fuhr.

Schlüssel! Schlüssel haben viel mehr Flair als Schlüsselkarten!

Cleo kicherte stumm.

Die freundliche Dame schritt voran und öffnete das Fenster, das dem auf dem Flur in nichts nachstand.

Die Zypressen auf dem Parkplatzen begrüßten Cleo.

„Es ist keine schöne Aussicht, aber es ist alles da.“, erklärte die Frau.

„Es ist wunderschön.“, stieß Cleo aus. Sie drehte sich und schaute auf das antik anmutende Doppelbett, den liebevoll mit Schnitzereien verzierten Schreibtisch und den Sessel, der dem Teppich im Flur ähnelte und doch so sehr zum darin Versinken einlud. Instinktiv trat Cleo an das Fenster. Dieser Duft hüllte sie ein. Sie blickte hinunter auf runde Tische, die neben dem Parkplatz die Gäste zum geselligen Essen einluden.

„Das Frühstück servieren wir ihnen von sieben Uhr bis zehn Uhr in unserem Restaurant oder auf der Terrasse. Das Abendessen können sie auch im Restaurant einnehmen. Wenn sie etwas brauchen, kommen sie gerne zu mir. Wir haben alles da.“ –

„Gerne.“, sagte Cleo erleichtert und nun doch auch etwas erschöpft. Die Anreise mit Bahn, Bus und Taxi war doch auch etwas anstrengend. Aber gegen das Vergessen ist alles gut.

„Ich wünsche ihnen einen schönen Aufenthalt bei uns.“ –

„Danke.“

Die Dame nickte freundlich und verließ das Zimmer.

Cleo stieß einen Schrei aus.

„Ich habe es getan!“, züngelte sie dem Spiegel entgegen, der in einen ebenso verzierten Wandschrank eingelassen war. Als wäre es Greg, der sie dort anlächelte, hob sie das Kinn mit viel Sarkasmus.

„Willkommen in deinem Italien!“

Sie atmete genussvoll.

„Mein Italien! Ich mache dich wieder zu meinem Italien!“

Und nun entdeckte sie, woher der Duft kam, der in ihr so eine Wohlfühlstimmung hervorrief. Ein großer Strauß Lavendel stand auf dem Tisch neben dem Bett.

Cleo beugte sich darüber und sog den Geruch ein. Doch dann hörte sie ein unliebsames Geräusch. Ihr Handy piepte und der Klingelton war eindeutig der, den sie Greg zugeordnet hatte. Sie zog es aus der Tasche und las die SMS. Fassungslos ließ sie das Telefon sinken.

Zitrusherzen und Lavendelduft

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