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Kapitel 2 Vince

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Am nächsten Morgen wache ich auf, als gerade die Sonne aufgeht. Es war ganz schön kalt heute Nacht und ich war froh, dass ich mich zumindest mit meinem Jackett etwas zudecken konnte. Und auch wenn der Sand nicht gerade bequem war, es war allemal besser als im unbequemen Auto zu schlafen.

Ich setze mich auf, streiche mir übers Gesicht und reibe mir den Schlaf aus den Augen. Anschließend fahre ich mir mit der Hand durch meine Haare. Ehrlich gesagt will ich gar nicht wissen, wie ich aussehe. Aber ich werde gleich mal die öffentlichen Toiletten aufsuchen, um mich zumindest ein wenig zu richten. Und auch wenn ich das tun sollte, bevor die ersten Leute zum Strand kommen werden, kann ich mich noch nicht so ganz aufraffen. Seit gestern, als ich hier angekommen bin, fühle ich mich antriebslos. Jedoch nicht im schlechten, sondern im positiven Sinne. Ich lebe in den Tag hinein und wüsste auch nicht, weshalb ich daran erst einmal etwas ändern sollte. Es tut mir gut, die Stunden ohne Stress an mir vorüberziehen zu lassen, einmal nicht funktionieren zu müssen.

Die Flut ist inzwischen zurück und das Meer reicht wieder bis kurz vor die Strandkörbe. Ich genieße das Rauschen der Wellen und fühle mich hier einfach nur wohl. Weit weg von zu Hause, weit weg von eventuellen Problemen. Niemals zuvor habe ich so etwas gemacht und trotzdem muss ich feststellen, dass ich irgendwie glücklich bin. Ich habe hier nichts, und vielleicht ist gerade das eine große Erleichterung für mich.

Als ich meinen Kopf ein wenig drehe, sehe ich jemanden den Strand entlanglaufen. Die ersten Personen sind also schon unterwegs, denke ich bei mir, bevor mein Atem stockt. Denn ich sehe wieder hübsche Beine, deren Füße in mir wohl bekannten Gummistiefeln stecken, eine hammermäßige Figur und lange, braune Haare. Die Frau von gestern Abend ist wieder zurück und als sie mich sieht, bleibt sie sogleich verwundert stehen.

Heute trägt sie eine lockere, hellgraue Jogginghose und ein rosafarbenes T-Shirt. Verdammt, ist das sexy! Ich liebe es, wenn Frauen bequeme Kleidung tragen, vor allem dann, wenn es sogar die meine ist. Bei meinen Gedanken muss ich schmunzeln, denn mir ist bewusst, dass das bisher nur in meiner Fantasie existiert. Ich hatte lange Jahre gar keine Zeit für eine Frau und auch, dass diese Dame einmal meine Jogginghose oder eines meiner T-Shirts tragen könnte, ist vollkommen ausgeschlossen!

Jetzt setzt sie sich wieder in Bewegung, doch anders als gedacht, läuft sie nicht einfach weiter, sondern kommt geradewegs auf mich zu. Plötzlich schäme ich mich für meinen Aufzug, denn es ist mir peinlich, dass mich diese hübsche Lady in einem total verknitterten Anzug sehen muss. Bei einer wie ihr hätte ich mich vorher gerne herausgeputzt, da ich momentan jedoch nichts Anderes dabeihabe und es mir sogar an jeglichen Hygieneartikeln mangelt, brauche ich daran gar keinen Gedanken zu verschwenden. Außerdem wäre es jetzt sowieso zu spät, um mich noch einmal frisch zu machen, denn sie ist bereits mit großen Schritten unterwegs zu mir.

„Moin.“, spricht sie mich an und ich hebe verlegen meine Hand, deute ein kleines Winken an und begrüße sie ebenfalls.

„Morgen.“ Etwas schüchtern lächele ich zu ihr auf.

„Sagen Sie, haben Sie etwa hier geschlafen?“, stellt sie mir die Frage, deren Antwort wohl nur schwer zu übersehen ist.

Ich nicke, kratze mich ertappt am Kopf, während ich gegen die Sonne blicken muss, um zu ihr aufzuschauen. Dabei kneife ich ein Auge zusammen, weil es inzwischen ganz schön hell geworden ist.

„Warum? Haben Sie denn keine Unterkunft?“

Ich zucke mit den Schultern. „Nein. Ich schätze nicht.“

„Möchten Sie mit zu mir kommen? Ich lade Sie auf einen Kaffee ein.“

„Gerne!“ Überrascht sehe ich sie an, dann greife ich nach meinem Jackett neben mir und erhebe mich. Ich bin etwas mehr als einen Kopf größer als sie und sehe nun auf die hübsche Frau hinunter.

„Ich bin Vincent Chevalier. Aber alle nennen mich Vince.“, stelle ich mich vor und strecke ihr meine Hand entgegen. Sie ergreift sie sofort und lächelt mich an.

„Amina Sommer.“

„Freut mich sehr, Amina.“, gebe ich zurück und bin sogleich wieder fasziniert von dieser sympathischen Dame. Ihr Lächeln ist umwerfend! Trotzdem sehe ich ein wenig Skepsis in ihrem Blick, vielleicht auch noch etwas Abneigung, da bin ich mir nicht sicher. Trotzdem hat sie mich zu sich eingeladen.

Sie dreht sich um, geht voran und ich folge ihr. Gemeinsam entfernen wir uns vom Strand und laufen ein Stück durch den Ort, bis sie an einem Auto stehen bleibt. Ein ziemlich kleines Gefährt und ein typisches Frauenauto, das sie nun mit einem Knopfdruck auf die Fernbedienung entriegelt. Amina steigt ein und ich nehme auf der Beifahrerseite Platz. Während sie den Wagen startet und sich anschnallt, sieht sie immer wieder skeptisch zu mir herüber, dann wendet sie ihr Auto und biegt auf die Hauptstraße ab.

Wir fahren durch einen kleinen Ort namens Wennigstedt-Braderup und steuern anschließend direkt auf Westerland zu. Während ich von den reetgedeckten Häusern hier fasziniert bin, hält Amina nochmal kurz bei einem Bäcker, holt ein paar frische Brötchen, die sogleich einen herrlichen Duft im Auto verströmen und fährt dann geradewegs auf einen großen Gebäudekomplex zu. Es ist unschwer zu erkennen, dass sich hier ziemlich viele Wohnungen in diesem Mehrparteienhaus befinden, in dem sie offenbar lebt. Diese Bausünde, vermutlich noch aus den Siebzigern, steht im krassen Kontrast zu den kleinen, niedlichen Häusern rings herum und will daher eigentlich so gar nicht hierher passen.

„Also? Warum sind Sie hier?“

„Tja, wenn ich das wüsste.“

„Wie jetzt? Sie müssen doch wissen, warum Sie auf Sylt sind?“ Skeptisch sieht sie mich an und ich sehe, dass ihr plötzlich unbehaglich wird. Wer könnte es ihr verdenken? Sie kennt mich schließlich gar nicht und meine Antwort scheint nicht gerade vertrauenserweckend auf sie zu wirken.

„Ich schätze, das ist nicht so einfach zu erklären.“

„Nun, ich habe Zeit…“ Damit steigt sie aus, nimmt die Brötchentüte und wartet, bis ich mich ebenfalls aus dem Fahrzeug geschält habe.

Gemeinsam laufen wir auf das Gebäude zu, während sie mich immer wieder mustert. Ich sehe, dass es hinter ihrer Stirn arbeitet und sie sich sicherlich fragt, was es mit mir auf sich hat. Irgendwie genieße ich ihre Blicke, obwohl ich mit Sicherheit nach wie vor furchtbar aussehe.

Wir steigen ein paar Treppenstufen hinauf und betreten anschließend Aminas Wohnung. Obwohl, Zimmer trifft es wohl eher, denn mehr ist es nicht. Ein Zimmer mit offener Küche, einer Couch mit Tisch, einem Essbereich und einem Futon-Bett. Der Raum ist ziemlich spartanisch eingerichtet, aber immerhin gehört ein kleiner Balkon dazu, auf dem sich ein kleiner, runder Tisch mit zwei ungemütlich aussehenden Hockern befindet.

„Amina ist ein schöner Name.“, sage ich, weil mir gerade nichts Besseres einfällt. „Wo kommt der her?“

„Er bedeutet Prinzessin, Gläubige oder Vertrauenserweckende und kommt aus dem arabischen und persischen Raum.“ Jetzt zuckt sie mit den Schultern. „Mein Vater stammt aus Marokko, aber meine Mutter ist aus Deutschland, hier aus Westerland.“

Daraufhin sieht sie mich an und meint: „Aber erst einmal genug von mir. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber Sie sollten dringend duschen gehen! Das Bad ist dort drüben.“ Sie zeigt mit dem Finger hinter mich und ich blicke auf die Tür, die sich schräg hinter der Couch befindet. „Ich habe noch Kleidung von einem Freund da, die Ihnen passen könnte.“, murmelt sie jetzt und läuft zu einem Sideboard hinüber, in dem sie offenbar ihre Kleidung untergebracht hat. Dort zieht sie eine Jogginghose und ein T-Shirt hervor. Sie faltet die Kleidung auseinander und ich stelle fest, dass mir das Zeug tatsächlich passen könnte.

„Es tut mir leid, aber Unterwäsche oder Strümpfe habe ich leider nicht.“

„Das ist ok, ich denke, das hier wird gehen. Danke!“, antworte ich und nehme ihr die Sachen ab. Sie verschwindet zu einem Küchenschrank und kommt anschließend noch mit einer verpackten Zahnbürste zu mir zurück, die sie mir auf den Stapel legt. Freundlich lächelnd wendet sie sich wieder ab.

„Beeilen Sie sich. Ich mache inzwischen Kaffee.“ Ich nicke und verschwinde daraufhin im Bad.

Kurz sehe ich mich um. Im Gegensatz zur Wohnung ist das Bad mit allen möglichen Deko-Artikeln bestückt. So wie es aussieht, hat sie hier ihrer weiblichen Seite freie Hand gelassen, denn ich entdecke viel Pink und Lila.

Ich sehe auch ein Parfümfläschchen vor dem Spiegel stehen und nehme es in meine Hand. Sofort bereue ich es, dass ich es angefasst habe und fühle mich, als würde ich ihr hinterher spionieren. Trotzdem rieche ich kurz daran und kann nicht verhindern, dass dieser Duft in mir ein warmes Kribbeln auslöst. Schnell stelle ich das Fläschchen zurück, schließe die Badezimmertür ab und entledige mich meiner Sachen, bevor ich in die Dusche steige und mich frisch mache.

Natürlich hat sie nur Duschgel und Shampoo für Frauen und ich verziehe leicht meinen Mund, als ich den Duft hiervon rieche. An ihr mag das vermutlich richtig gut riechen, für Männer ist der Geruch dagegen eher ungeeignet, da viel zu süß. Doch ich möchte mich gar nicht beschweren. Es ist schließlich mehr als freundlich, dass sie mich mit hierher genommen hat und mich sogar hier duschen lässt.

Als ich fertig bin, ziehe ich mir ein Handtuch aus dem Unterschrank unter dem Waschbecken heraus und trockne mich ab. Anschließend putze ich mir die Zähne, dann schlüpfe ich in die Hose und das Shirt, das sie mir gegeben hat.

Wenig später trete ich aus dem Bad heraus und sehe, dass sie draußen auf dem Balkon den Tisch gedeckt hat. Der Geruch von Kaffee und der frischen Brötchen schlägt mir entgegen und mein Magen beginnt lautstark zu knurren, was sie höflich überhört. Seit gestern Nachmittag habe ich nichts mehr gegessen. Amina bringt nun außerdem noch ein Glas Marmelade nach draußen auf den Tisch und legt eine Packung Käse dazu.

„Ich habe leider nicht viel zu Hause, aber ich hoffe, es ist etwas dabei, was Sie mögen?“

„Käse und Marmelade sind wunderbar!“, lächele ich sie an. Dabei senkt sie verlegen ihren Blick und bleibt unabsichtlich an meinem Schritt hängen. Durch die Tatsache, dass ich keine Unterhose trage, kann man nur allzu deutlich sehen, was sich unter der Jogginghose verbirgt und sie sieht es auch sofort.

„Oh Gott! Bitte entschuldigen Sie!“, stammelt sie vor sich hin und hält sich schnell die Hand vor ihre Augen. Ihre Wangen färben sich leicht rot und ich muss über ihre Reaktion schmunzeln.

„Was meinen Sie? Ich habe nichts gesehen.“, raune ich ihr im Vorbeigehen zu und trete dann lächelnd auf den Balkon hinaus. Dort nehme ich Platz und warte höflich, bis sie mir wenig später folgt und sich ebenfalls setzt, bevor ich zugreife.

Zwischen uns entsteht ein lockeres Gespräch. Amina erzählt mir, dass sie in Kampen mit dem Inselschutz beauftragt ist und nebenberuflich Meeresbiologie studiert, daher auch morgens und abends den Strand abläuft, um nach Müll und anderen Problemen Ausschau zu halten. Ich finde es erstaunlich, dass sie sich so für den Umweltschutz engagiert und schließlich erzähle ich ihr auch, dass ich gestern die Anteile meiner Firma verkauft habe und dann einfach losgefahren bin. Nun bin ich hier gelandet und sitze an ihrem Tisch, was der letzte Stand der Dinge ist.

Sie ist sichtlich fasziniert von meinen Ausführungen und kann offensichtlich gar nicht fassen, dass ich gestern spontan alles hinter mir gelassen habe. Wie auch? Ich kann das ja selbst noch gar nicht glauben.

„Und was haben Sie jetzt vor?“, fragt sie mich, während sie förmlich an meinen Lippen hängt, um ja kein Wort zu verpassen.

„Sagen Sie, wollen wir uns nicht vielleicht duzen?“, stelle ich ihr meine Gegenfrage. Daraufhin blinzelt sie erst, lächelt mich anschließend jedoch an. „Gerne!“

Ihr Lächeln ist wieder einmal umwerfend und es wirft mich vollkommen aus der Bahn.

„Also, was hast Du jetzt vor?“, stellt sie ihre Frage noch einmal und ich muss ernsthaft darüber nachdenken. Eine Weile brauche ich, bevor ich ihr antworten kann.

„Ich weiß es nicht. Schätzungsweise erst einmal nichts. Ich brauche eine Auszeit, musste einfach mal raus, verstehst Du?“ Jetzt nickt sie und schaut zurück in ihre Wohnung.

„Also, ich habe nicht viel Platz… aber, wenn Du möchtest, könntest Du sicherlich ein paar Nächte bleiben, bis Du eine Unterkunft gefunden hast.“, schlägt sie mir vor.

„Wow! Ich äh… Danke! Das wäre wirklich fantastisch.“ Mir fehlen die Worte, weil ich niemals damit gerechnet hätte, dass sie mir Unterschlupf gewährt. Ich sehe, dass sie selbst nicht viel hat und trotzdem nimmt sie mich bei sich auf. Ich bin überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft, obwohl sie mich doch überhaupt nicht kennt!

Immer wieder sehe ich ihr in ihre wunderschönen, braunen Augen und habe das Gefühl, dass da plötzlich mehr zwischen uns ist. Es ist nicht nur ihre nette Art und ihre Hilfsbereitschaft, dass sie mir anbietet, hier zu bleiben, nein. Fast scheint es so, als würde sie mich mögen, was mich sehr freut, da sie mich zuerst eher ablehnend angesehen hat.

Sie lächelt mich wieder an und schlägt dann etwas verlegen ihre Augen nieder, starrt auf ihren Teller, während ihr Lächeln sich zu einem handfesten Grinsen entwickelt. Ich muss schmunzeln. Ja, Amina ist verdammt süß, das kann auch ich nicht abstreiten.

Vermutlich werde ich dieses Bild in meinem Kopf nie wieder los, wie sie gerade vor mir sitzt und nicht weiß, wohin sie schauen soll. Und plötzlich weiß ich, dass Amina mich komplett verzaubert hat.

Ich räuspere mich, woraufhin sie mich wieder anschaut.

„Kann ich meine Kleidung bei Dir waschen?“, frage ich sie nun, als wir mit Frühstücken fertig sind.

„Aber natürlich.“ Sogleich springt sie auf und läuft zurück in die Wohnung. Ich folge ihr und gemeinsam betreten wir das Bad. Meine Kleidung hatte ich fein säuberlich auf einen Hocker drapiert, nehme sie jedoch nun und werfe sowohl meine Unterwäsche, als auch meine Strümpfe in die Waschmaschine hinein. Als ich auch mein Hemd hineingeben will, stoppt mich Amina.

„Das nicht.“ Ihre Hand legt sich dabei auf meine und unsere Blicke treffen sich. Einen Tick zu lange sehen wir uns in die Augen, wobei plötzlich heiße Blitze durch mich hindurchjagen. Vielleicht ist es jedoch auch ihre Berührung, die bewirkt, dass mein Atem stockt, denn nach wie vor ruhen ihre Finger auf meiner Hand.

„Das Hemd ist hell. Ich wasche es später mit hellen Sachen von mir.“, durchbricht sie die Stille zwischen uns und reißt mich damit aus meinen Gedanken. Daran habe ich gar nicht gedacht, die Wäsche nach Farben zu trennen, fällt mir nun auf.

Amina gibt noch einiges von ihrer dunklen Kleidung in die Maschine, zusammen mit etwas Waschpulver. Anschließend startet sie den Waschvorgang.

„Ich muss gleich zur Arbeit. Wenn Du möchtest, nehme ich Deinen Anzug mit und bringe ihn zur Reinigung. Ich kann ihn sicher auf dem Weg nach Hause bereits wieder abholen.“

„Das wäre wirklich super, wenn Du das für mich machen könntest.“, freue ich mich. Sogleich nehme ich meinen Anzug und leere meine Taschen aus. Tempos, Schlüssel, mein Portemonnaie… Alles was ich finde, lege ich auf die Waschmaschine, bevor ich ihr den Anzug reiche. Anschließend ziehe ich einen Hundert-Euro-Schein aus meiner Geldbörse und reiche ihn ihr.

„Ich weiß nicht, was die Reinigung hier kostet…“, beginne ich.

„Das weiß ich, ehrlich gesagt, auch nicht.“, gibt sie zu. „Aber ich bringe Dir das Restgeld wieder mit.“

Amina verschwindet mit dem Geld und meinem Anzug aus dem Bad, zieht sich Schuhe an und greift nach ihrem Schlüssel.

„Dürfte ich Dich vielleicht bitten, den Tisch abzuräumen und später die Wäsche aufzuhängen?“

„Selbstverständlich!“ Wenn sie schon so nett ist, mich bei sich aufzunehmen, kann ich zumindest auch etwas im Haushalt helfen.

„Wunderbar.“, entgegnet sie und strahlt mich an. „Denn, wenn ich den Anzug noch wegbringe, bin ich etwas spät dran. Ich werde gegen 18 Uhr zurück sein und bringe uns etwas zu essen mit.“ Wir verabschieden uns und Amina ist wenig später bereits zur Tür hinaus.

Und ich? Ich werde jetzt für die nächsten Stunden hier festsitzen, schießt es mir in den Kopf. Zumindest habe ich einen Balkon zur Verfügung und kann die Sonne somit ein wenig genießen.

Auszeit am Meer

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