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Alpines Notsignal

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Sollte doch einmal »Not am Mann« sein, hilft das alpine Notsignal weiter. Es besteht aus einem optischen Signal (z. B. mit einer Handy- oder Taschenlampe) oder einem akustischen Signal (z. B. durch lautes Rufen oder eine Trillerpfeife). Dieses wird sechs Mal innerhalb einer Minute abgesetzt. Es folgt eine Minute Pause, anschließend soll es in gleicher Folge wiederholt werden. Die Zahl der Wiederholungen hängt davon ab, wie lange Aussicht besteht, von anderen Bergwanderern, von einer Berghütte aus oder im Tal bemerkt zu werden. Die Antwort auf dieses Signal wird mit drei Zeichen pro Minute erwidert. Ebenfalls nach einer Minute Pause wird es wiederholt. So kann den in Not geratenen Wanderern bestätigt werden, dass ihr Notsignal empfangen wurde.


Der Autor des Buches, Michael Kleemann, auf dem Spitzstein

Ein Handy kann keine Sicherheitsgarantie sein und auch kein Ersatz für fehlende Fitness und Trittsicherheit auf einer Wanderung. Es darf nicht die Toleranzgrenze eines Wanderers bei der Durchführung einer Wanderung verändern, ganz nach dem Motto: »Wenn etwas passiert, dann brauche ich mit dem Handy ja nur jemanden zu alarmieren.« Die Bergwacht kann so durch mangelnde Verantwortung eines Einzelnen zu gefährlichen und schwierigen Einsätzen am Berg gezwungen werden. Zudem kann es immer wieder sein, dass Ihr Handy in entlegenen Bergregionen keinen Empfang hat, insbesondere in steilwandigen Seitentälern.

Leichte Wanderungen Chiemgau und Berchtesgadener Land

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