Читать книгу Respektvolle Medizin für unsere Zukunft - Robert Hendricks - Страница 7
Kapitel 2 Medizin ist nur Medizin, wenn sie Medizin ist
ОглавлениеWir haben einen langen Entwicklungsprozess hinter uns. In unserer Evolution haben wir uns von Anfang an mit unserem Überleben, also gleichermaßen mit unserer Gesundheit auseinander gesetzt. Obwohl wir jetzt meinen in einer intelligenten Kultur zu leben, wissen wir nach zigtausenden von Jahren noch nicht mal, was uns nützt und was uns schadet, kurz: was gesund ist.
Die harmonische Medizin
Was meinen wir mit dem Begriff Medizin?
Die Pharma-Gifte, Zerstückelungen von unserem Körper, Verabreichung von Giften, die wir „Chemo-Therapie“ nennen, gefährliche radioaktive Strahlungen, die wir „Bestrahlung“ nennen, usw. - kurz, alles was unsere Schulmedizin uns als Heilmaßnahmen vorgaukeln möchte, wird schamlos Medizin genannt.
Der Begriff Medizin wird für viele Tätigkeiten missbraucht, die mit Medizin nichts gemein haben. Früher wurde der Begriff Medizin für Tätigkeiten und Produkte benützt, die uns wieder in unsere Harmonie gebracht haben.
Darum mache ich einen Unterschied zwischen dem, was man jetzt Medizin nennt und dem was Medizin wirklich ist. Wir könnten für den ursprünglichen Begriff Medizin den Begriff Harmonische Medizin benützen. Doch eine Doppelerwähnung gefällt mir nicht. So benütze ich den Begriff Medizin nur, wenn es sich ausschliesslich um die wahre Medizin handelt.
Dagegen benutze ich für alle trügerische Tätigkeiten, die unsere Schulmedizin uns als Medizin vortäuscht, ausschliesslich den Begriff „Medizin“, also mit Anführungszeichen.
Es hat nur Sinn Medizin auszuüben, wenn man gleichzeitig danach strebt, die Medizin vermeiden zu können. Wenn wir Medizin brauchen um wieder gesund zu werden, so sollten wir uns gleichzeitig darüber bewusst sein, dass wir diese Krankheit beim nächsten Mal vielleicht vermeiden können. Der tiefere Sinn der Medizin ist, dass sie präventiv sein sollte: Vorbeugende Medizin ist die bessere Medizin. Und gar keine Medizin ist die beste Medizin, weil man keine Medizin braucht, wenn man der Krankheit vorbeugen würde.
Wenn jemand sich nicht richtig ernährt oder durch seine Lebensweise aus seiner Mitte geraten ist, braucht er Medizin d.h. gezielte Nahrung und eine veränderte Lebensweise, die ihn wieder in seine Mitte bringen kann, wodurch er wieder gesund wird. Der Begriff Medizin ist abgeleitet von Medio, Mitte.
Wenn er durch diesen Prozess ein tieferes Verständnis für Medizin bekommen hat, hat die Medizin ihre richtige Wirkung gehabt. Wir können auf diese Weise lernen uns zukünftig richtig zu ernähren bzw. richtig zu leben, damit wir hoffentlich keine Medizin mehr brauchen.
Wenn die Medizin jedoch nicht anstrebt, die Ursache der Krankheit vorzubeugen oder diese beim nächsten Mal zu meiden, ist sie keine richtige Medizin, sondern lediglich ein Mittel, welches Krankheit stimuliert. Wenn wir lediglich mit der Annahme zufrieden sind, dass es bestimmte Mittel für bestimmte Krankheiten gibt, bewirkt das, dass wir Krankheiten nicht vorbeugen, sondern sie leichter akzeptieren.
Zur Klärung, was hiermit gemeint ist, greifen wir in die medizinische Geschichte zurück.
Die weibliche Medizin
Die Medizin war nicht immer in den Händen der Männer. Im Gegenteil. Seit Jahrtausenden war die Medizin in den Händen von Frauen und Männern, aber vor allem von Frauen.
Die Aufgabe des Mannes war, für die Gemeinschaft in Aktion und nach Außen zu treten, mit seiner Kraft, die Sicherheit der Gemeinschaft zu garantieren. Dies drückte sich in der Jagd nach Beute für Nahrung und der Verteidigung des Stammes aus.
Die Frau hatte ihre Aufgabe in der Ruhe nach Innen. Sie war verantwortlich für das Nest und dessen Gesundheit. Dies beinhaltete, die gemeinschaftliche Nahrung zu sammeln und zuzubereiten und die kleinen Kinder zu ernähren. Die Suche nach der geeigneten Nahrung und die Nahrungszubereitung waren unzertrennbar verbunden mit der Berücksichtigung der heilenden Wirkung der Nahrung und Kräuter. Diese Produkte sollten die Stammesmitglieder in erster Instanz vor Krankheit schützten. Und bei - trotz krankheitsvorbeugender Maßnahmen - anfallenden Krankheiten sollte die Nahrung den Menschen wieder gesund machen. Die Vorgehensweise, jemand gesund zu machen und somit wieder in sein Gleichgewicht zu bringen, wurde „Medizin“ genannt. In ihrem ursprünglichen Sinne war sie eine vorbeugende Medizin und ein untrennbarer Teil der täglichen Ernährungs- und Lebensweise.
Die damalige Medizinfrau, als Beispiel die Schamanin, integrierte all ihr Wissen über die Naturgesetze in ihrem Heilprogramm. Sie wusste von der heilenden Kraft der Kräuter, wie und wann sie zu ernten wären, um die größtmögliche heilende Wirkung zu erzielen. Sie wusste von der heilenden Kraft der Tiere und sie wusste diese zu nützen. Sie wusste von der Kraft des Feuers, des Windes und des Wassers und wusste diese Elemente für ihre heilenden Maßnahmen und Produkte zu nutzen. Sie wusste von der heilenden Kraft des Mondes, der Planeten und Sterne und wie diese Kenntnisse zu benutzen seien, um ihnen die größte Heilwirkung zu verleihen. Ihre Kenntnisse der Naturgesetze, der Energien und ihre Intuition waren ein untrennbarer Aspekt Ihrer Heilfähigkeit.
Alle ihre Heilmethoden waren wirkungsvoll und frei von jeglichen schädlichen Nebenwirkungen. Sie waren natürlich und umweltfreundlich. Sie handelte im Einklang mit der Natur. Die Natur war ihr Freund, Lebensspender und ihr Wesen. In all ihrem Tun drückte sie ihren Respekt vor der Natur aus. Durch ihr Handeln wurde die Natur weder verstört noch zerstört. Die Natur gab ihr was sie hatte, ohne sich selbst zu vergeben.
Weil der Mensch ein Teil der Natur ist, finden in der Natur die gleichen Prozesse statt, wie sie in den Menschen stattfinden. So gibt es in der Natur immer Gegenstoffe für Krankheiten und Gifte in Mensch, Tier oder Pflanze. Ähnlich wie die Giftschlange ihr eigenes Gegengift besitzt, um - nachdem sie die durch ihr Gift getötete Beute verschlungen hat - selber zu überleben.
Durch seine stetigen Beobachtungen der Natur lernte der Mensch wie in der Natur zu leben und zu überleben sei. Wenn es passierte, dass er krank wurde und keine Heilung fand, bedeutete dies nicht, dass es für seine Krankheit kein Medikament gäbe, sondern, dass er entweder die Natur unzureichend verstanden hatte oder nicht bereit war, im Einklang mit sich selbst und der Natur leben zu wollen.
Für den früheren Menschen war die Medizin - wie seine Nahrung, seine Lebensweise, seine Geburt oder sein Tod - eins mit ihm. Die Medizin war ebenso eins mit ihm wie sein Herz oder seine Freude. Die Medizin war untrennbar mit dem Menschen verbunden. Die Natur und die Feuerstelle waren die Orte, wo seine Medizin einerseits gesammelt und andererseits zubereitet wurde.
Die Naturmedizin, die aus Produkten des Pflanzen-, und Mineralreichs besteht, ist genau so alt wie die Menschheit. Aus dem Naturreich kann man Kräuter für die Küche und für Tees, Kompressen, Auflagen, Badezusätze, Salben, Tinkturen, Extrakte, Pillen, Aromen und ätherische Öle zubereiten für eine Vielzahl von Heilmitteln, die tatsächlich wirksam sind und schnell und effektiv heilen. Bei den alten Kulturvölkern war die Nutzung der Medizin untrennbar verbunden mit den Energien, Kräften, Strahlungen und Schwingungen des eigenen Selbst, der umgebenden Natur, des ganzen Kosmos.
Im krassen Gegensatz mit der Engstirnigkeit der uns bekannte ausschließlich männliche „Medizin“, besteht die natürliche Medizin im gleichem Maß aus dem weiblichen und männlichen Aspekt und aus dem Zusammenspiel vom Verstand und Intuition, d.h. Rationale Intelligenz (R.I.) und Intuitive Intelligenz (I.I.).
Wie bereits in der Einleitung besprochen, ist die Benennung von Intelligenz Quotient und Emotionaler Quotient täuschend. Das Wort Intelligent erscheint nur in der Bezeichnung I.Q. und fehlt in der Benennung „Emotionale Quotient“. Damit wird simuliert, dass das E.Q. nicht intelligent, sondern emotional wäre.
Um klar auszudrücken, dass beide nur die Hälfte unserer Intelligenz repräsentieren und beide zusammen ebenbürtig neben einander unsere ganze Intelligenz, benütze ich die Bezeichnungen Rationale Intelligenz (R.I.) und Intuitive Intelligenz (I.I.).
Die Naturmedizin ist daher harmonisch, subtil, angenehm, elegant, intelligent, nuanciert und weich. Sie ist natürlich und lebendig aus dem lebendigen Menschen entstanden und für den lebendigen Menschen das einzige Richtige.
Naturmedizin beruht auf tatsächlicher Weisheit. Sie ist in sich schon vollkommen, sie braucht keine neuen und immer wieder noch neueren Apparate. Obwohl die Naturmedizin aus der Vergangenheit stammt, ist sie keineswegs überholte Vergangenheit, denn sie beruht auf universellen Gesetzmässigkeiten, die immer ihre Gültigkeit haben werden.
Fall 55
Schmerz beseitigt durch Handauflegen
Ich wurde mit der Bitte eines Mannes angerufen, seiner im Krankenhaus wegen Krebs im Sterben liegenden Frau ihren Schmerz - wenn überhaupt möglich - wenigstens in ihren letzten Stunden zu erleichtern.
Sie hatte Magen- und Darmkrebs und ihr ganzer Bauch war ein großer Schmerzbereich. Sie erhielt schon seit vielen Wochen die größte Dosis mit der höchsten Frequenz an Morphium. Trotzdem hatte sie Tag und Nacht große Schmerzen.
Ich sagte zu, es zu probieren, jedoch unter der Bedingung, dass seine Frau alleine im Zimmer liege und meine Behandlung absolut von niemand, ungeachtet Rang oder Funktion, gestört werde. Der Ehemann konnte das veranlassen und so besuchte ich seine Frau im Krankenhaus.
Draußen vor der Zimmertür war die Lampe auf Rot geschaltet, damit wir nicht gestört wurden. Ich betrat das Zimmer und schon beim Hereinkommen begrüßte die Frau mich mit einer ablehnenden und warnend ausgestreckten Hand mit der dringenden Bitte, dass ich wegen ihrer großen Schmerzen ihren Bauch unter keinen Umständen berühren dürfe. Um sie zu beruhigen, sagte ich zu und positionierte mich neben ihrem Krankenbett für meine Behandlung.
Ihr Gesicht zeigte mir eine restlos erschöpfte Frau von Mitte Fünfzig. Ich fing mit meinen Händen bei ihren Füßen an und arbeitete langsam und behutsam nach oben. Es war mir klar, das sie nicht wissen konnte, wie ich arbeite, und so hat sie mich verständlicherweise darum gebeten ihren Bauch nicht zu berühren.
So kam der Moment, dass ich ihren Bauch doch berührte, aber so behutsam, dass sie es kaum zu bemerken schien. Ich hielt meine beide Hände auf ihren Bauch und ließ sie da um ihre Wirkung zu tun. Nach ca. fünf Minuten flüsterte sie: „Das tut gut“.
Ich hielt meine Hände ca. 20 Minuten auf ihrem Bauch.
Als ich fertig war, sah ich sie wieder an und stellte zu meinem Erstaunen fest, dass ich mich geirrt haben müsste. Jetzt sah sie aus, wie eine Frau von rund dreißig Jahren. Sie sah mich erleichtert an und sagte mir, dass sie jeden Tag und jede Stunde unaufhörlich großen Schmerzen hatte, trotz aller Medikamente.
Jetzt aber seien die Schmerzen auf einmal wie weggeblasen. Es war das erste Mal seit ihrer Krankheit, das sie ganz ohne Schmerzen erlebte. Sie lachte schwach und war sehr froh. Ich fragte nach ihrem Alter und sie antwortete: „32 Jahre“. Sie bat mich wieder zu kommen. Ich kam noch ein paar Mal und dann ist diese Frau ohne weitere qualvolle Schmerzen nach einigen Tagen friedlich gestorben.
Fall 4
Bestrahlungsbeschwerden behoben
Eine Frau von rund 50 Jahren kam - nach einer Totalentfernung ihrer beiden Brüste wegen Krebs - in meine Praxis. Sie wollte im gleichen Zeitraum, in dem sie in einer Klinik eine Bestrahlungstherapie erhielt, von mir behandelt werden.
Diese große Frau ohne ihren üblichen großen Busen, sondern mit einem ganz flachen Brustkorb, mit zwei dunklen riesigen Narben, wie Hühnerleitern auf den Stellen, wo einst die Brüste waren, bot einen sehr traurigen Anblick. Sie klagte über starke brennende Schmerzen in der Brust, wo die Haut feuerrot und sehr heiß war.
Ich behandelte sie mit bloßen Händen auf der Haut, mit dem Zweck durch Energie-Arbeit die Bestrahlung soviel wie möglich abfließen zu lassen.
Ca. 20 Minuten nach Anfang der Behandlung wurden die roten Stellen heller, bis sie schließlich eine normale Hautfarbe und normale Hauttemperatur bekamen. Ihre brennenden Schmerzen waren innerhalb von ca. 30 Minuten völlig verschwunden, auch ihre Kopfschmerzen waren gewichen. Diesen Vorgang wiederholte sich in den darauf folgenden Behandlungen jedes Mal. Nach jeder Behandlung sah sie besser und besser aus. So erhielt sie 8 Wochen lang ein- bis zweimal pro Woche nach jeder Bestrahlung anschließend meine Behandlungen.
Die behandelnden Ärzte aus der Klinik waren sehr erstaunt, dass sie trotz der radioaktiven Bestrahlungen überhaupt keine Beschwerden wegen der Nebenwirkungen zeigte. Sie war entspannt, vital und ohne jeglichen Haarausfall. Die anderen Frauen der Gruppe dagegen litten ohne Ausnahme stark unter den Nebenwirkungen. Sie waren auch müde, krank, hatten regelmäßig Übelkeit und Kopfschmerzen, sie sahen erschöpft aus und ihnen fielen die Kopfhaare aus. In ihrer Gruppe, bestehend aus acht Frauen, welche die gleiche Bestrahlungstherapie wegen Brustkrebs erhielten wie sie, bekam sie sogar als einzige in ihrer Gruppe die höchste Strahlendosis, mit höchster Frequenz!
Meine Patientin litt also – trotz höchster Dosis und Frequenz – am wenigsten unter den negativen Wirkungen der Strahlung. Dies überzeugte sie um den letzten Rest ihrer Ängste zu überwinden und die Bestrahlungstherapie abzubrechen.
In früheren Zeiten, wusste man noch, dass die Frau und der Mann einander ebenbürtig sind. Die Zuständigkeiten der Frau waren mindestens so wichtig, wenn nicht noch wichtiger als die Verantwortlichkeiten des Mannes. Die Frauen waren Priesterinnen, Schamaninnen (Medizinfrauen) oder sagten über die Zukunft aus und sprachen Recht, das alte germanische „Weistum“. Sie hatten nämlich das „Wissen“, sie waren „weise“, sie waren „witches“ (engl. „Weise Frauen“, später abwertend „Hexen“).
Die Medizin war deswegen wirksam, weil sie selber in ihrer Mitte war und das ist die Voraussetzung von Medizin. So konnte sie auch den Menschen wieder in seine Mitte bringen. Sie war so stark wirksam, dass es für uns heute beeindruckend ist und oft kaum zu glauben.
Als Bild der in ihrer Mitte schwebenden Waage enthielt die Medizin beide komplementären Kräfte: Yin und Yang. Die Frau, die die Macht über die wichtigen gesellschaftlichen Bereiche besaß, war in ihrer Mitte, sie besaß sowohl Yin als auch Yang.
Als weibliche Person im Yin scheute sie die Yang-Prinzipien nicht. Sie konnte so in ihrer Mitte bleiben, weil sie beide Bereiche gleichermaßen respektierte und lebte.
Sein Kampf:
Machtübernahme in allen Bereichen
Jedoch im Laufe der Zeit gelang es dem Mann mehr Macht an sich zu reissen. Die Rationale Intelligenz - die männliche Intelligenz - machte neue Entdeckungen, welche neue materielle Entwicklungen und Fortschritte ermöglichten. Dies könnte ein Grund sein, weshalb der Mann in einer falschen Annahme dachte, dass deswegen die rationale Intelligenz der intuitive Intelligenz übergeordnet sei. Also schlichtweg und ganz allgemein, dass der Mann der Frau übergeordnet sei. Es könnte auch möglich gewesen sein, dass der Mann eifersüchtig war auf die mächtige Position der Frau oder sich minderwertig fühlte. Aus diesen oder anderen Gründen setzte der Mann alles in Bewegung, um die Macht der Frau auf sich umzupolen. Die Macht des Mannes ist sehr verschieden von der Macht der Frau.
Der Mann strebt eine auf sich gebündelte Macht an, wogegen die Frau eine mehr kollektive Macht ausübt.
Die Macht des Mannes wird somit durch eine Einzelperson ausgeübt und die Macht der Frau gesellschaftlich. Unter die Macht der Frau war - und ist - es deshalb gut zu leben.
Nun zog der Mann die Macht zu sich hin und leider bot die Frau kaum Widerstand. Ein wichtiger Schritt in dieser Richtung war sein Bestreben, die Religion zu vermännlichen.
Die Schöpfungsgeschichten aller Kulturvölker berichten davon, wie die Frau der Ursprung aller Dinge war. Die Urfrau war die Leere, die Leere war der Uterus (Gebärmutter). Aus der Leere ist alles entstanden, auch der Mann und sein Tun. Die Fülle des Mannes war das Gleichgewicht zur Leere der Frau.
Völlig isoliert von der Schöpfungsgeschichte aller Kulturen weltweit steht die Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments, worin der Mann die Leere der Frau als sein Eigentum beschlagnahmte. Die ausschließlich von Männern gegründete später christlich genannte Kirche lehrt eine auf den Kopf gestellte Schöpfungsgeschichte, die mit den Lehren von Jesus kaum noch etwas gemeinsam hatten. Nicht der Mann sollte aus dem Inneren der Frau entstanden sein, sondern die Frau kam aus dem Äußeren des Mannes!
Der Mann hatte weder damals noch jetzt einen Uterus, deshalb wurde eine flotte Lösung gebastelt und die Frau käme halt aus irgendeiner Rippe von ihm.
Die katholische Kirche verdrehte die ursprünglichen Lehren von Jesus um einhundert und achtzig Grad. Die ältesten Evangelien, die mit dem sog. Magdalenenkult der Frau die ursprüngliche Rolle zugewiesen hatten, werden seit dem 2. Jahrhundert als sog. „kryptische“ von der Kirche unter Verschluss gehalten. Der Mann hatte die Frau aus ihrer wichtigen Funktion als Urwesen verstoßen und sich selbst als erstes Wesen gekrönt. Der zweite Streich folgte gleich. Um die damals noch mächtige Frau nun garantiert erfolgreich unterjochen zu können, musste ihr zudem etwas ganz Böses angehängt werden. So sollte sie angeblich den armen naiven Adam verführt haben, was bekanntlich zum Unglück und Verderb der ganzen Menschheit geführt haben soll. Auf diese Weise war sie ausreichend erniedrigt, um ab jetzt als Gefäß und Ursache des Bösen zu gelten. Von nun an war es die Frau - als „unedles Geschöpf“ - nicht Wert dem „edlen Manne“ ebenbürtig zu sein, aber wenigstens für ewig verdammt zu werden.
Damit hatte die neu entstehende männliche Kirche die Macht in der westlichen Religion endgültig zu sich hingezogen. Die Frau war nun erstmal in der Kirche endgültig entmachtet.
Nachdem die Macht in der Religion über mehrere Jahrhunderte fest im männlichen Sattel gefestigt war, gierte der Mann danach der Frau nun auch noch ihre Medizin-Macht zu entnehmen. Es war dem Manne schon längst ein Dorn im Auge, dass die Frau ein so mächtiges Mittel wie die Medizin in ihren Händen hatte.
Die Medizinmacht wurde der Frau durch die nun folgenden grenzenlosen Verbrechen der Jahrhunderte entrissen: die „Hexen“-Verbrennungen.
Dieses endlos grausame Geschehen war eine nächste erfolgreiche Attacke des Mannes, um die Frau noch fester in die Fesseln der Unterwerfung zu zwingen. Diese kontinentale Aktion wurde verlogen von der männlichen Bastion der Macht geführt: der Kirche. Mehr als eine Million Frauen, wovon Hunderttausende zu den Weisen Frauen, den Ärztinnen der damaligen Zeit, gehörten, sind dabei europaweit ohne jegliche Schuld und ohne Rechtsprechung einen qualvollen Tod gestorben. Nach diesen viele Generationen andauernden Verfolgungen und Verbrennungen waren die Weisen Frauen radikal ausgerottet.
Dieser wertvolle Reichtum an Jahrtausenden altem heilenden Wissen der weiblichen Medizin war nun, durch die von Männern kontrollierte Machtstruktur, nämlich der Kirche, zerstört und endgültig zu Grabe getragen worden. Der Mann hatte sich nun den Weg frei gemetzelt, um die Medizinmacht der Frau in ihrer Gesamtheit zu stehlen.
Nun war die Frau gesellschaftlich nur noch gut genug um lebenslang erniedrigt, ausgebeutet, geprügelt und geschwängert zu werden, womit die christlichen Gläubigen sich rasch vermehrten und die Kirche - also die institutionalisierte Männermacht - noch mächtiger werden konnte.
Letztendlich verfügte er in den Schlüsselpositionen, die Religion, das Recht und die Medizin. über soviel Macht, dass ihm auch die anderen Machtbereiche mühelos zufielen.
Nach dieser gewaltvollen „Übernahme“ der Medizin aus den brennenden Händen der Frau wurde die Medizin vom Manne nach seiner Logik umgeformt, interpretiert und vergewaltigt. Die ursprüngliche harmonische Medizin, die sowohl weibliche als auch männliche Eigenschaften besaß und mit der R.I. (Rationale Intelligenz) als auch mit der I.I. (Intuitive Intelligenz) ausgeübt wurde, verlor allmählich ihre weiblichen Elemente und wurde unter der straffen männlichen Führung mit der Zeit total vermännlicht und somit eine lediglich rationale Angelegenheit. Die Yin-Elemente wurden eliminiert, wogegen die Yang-Elemente mit der Zeit immer mehr verstärkt wurden. Ab dieser Zeit beinhaltete die Medizin nicht mehr Yin und Yang im Gleichgewicht. Damit verlor sie ihre harmonisierende Struktur.
Sie hatte somit ihr Gleichgewicht, anders ausgedrückt ihre Medizin verloren.
Die vom Manne gestohlene Medizin
Die erschreckende Kurzsichtigkeit und gedankenlose Überheblichkeit der einseitigen männlichen Potenz in der heutige „Medizin“ wird überall schamlos demonstriert.
Ob nun Medizin oder andere Gegebenheiten ist egal; die Richtigkeit oder Wirksamkeit einer Gegebenheit liegt in einem Gleichgewicht der männlichen und weiblichen Kräfte. Wenn eine der beiden Kräfte zu viel oder zu wenig vorhanden ist, entsteht ein Ungleichgewicht. Und ein Ungleichgewicht verhindert ihre Wirksamkeit.
Noch vor rund hundert Jahren enthielt die Medizin immer noch viele Heilmethoden der ursprünglichen weiblichen Medizin, wie z.B. die Kompressen, Wickel und Nahrungsempfehlungen für eine Gesundung von Kranken. Ebenso waren die Heilkräuter, die Ernährung, der Kontakt mit der Natur, die richtige Kleidung und Behausung, die Bewegung, die Pflege und das Geschlechtsleben noch wichtige Bestandteile der Medizin. Auch Dr. med. Anna Fischer-Dückelmann empfahl vor einem Jahrhundert in ihrem medizinischen Nachschlagewerk: „... namentlich den Abschnitt über die Ernährung und gesunde Lebensweise mit besonderer Aufmerksamkeit zu lesen“.
Die traditionelle Medizin, die in ihrer Harmonie und - weil damals hauptsächlich von Frauen ausgeübt - auch weiblich betont war, war breitflächig. Sie beinhaltete viele Lebensbereiche - wie Ernährungsweise, Lebensweise, Umgang mit Problemen, sozialen Umständen, Spiritualität, usw. Diese Vielfalt führte zu einer ganzheitlichen Medizin und zur Erhaltung einer ganzheitlichen Gesundheit.
Auch der Intelligenzforscher Richard Haier der „University of California“ sah hier Zusammenhänge. Er entdeckte noch kürzlich, dass Frauen und Männer die ihnen vorhandene Intelligenz auf ganz verschiedene Art nutzen.
Die Frau nützt vermehrt die weißen Zell-Ausläufer ( die nach außen gerichtete Energie ist Yin), die im Gehirn nach außen streben. Diese nach außen strebende Energie bewirkt in der Frau ein breitflächigeres Denken und Verstehen der Phänomene.
Dagegen hat die Gehirnforschung beim Mann entdeckt, dass er bei seinen Denkprozessen bevorzugt die grauen Zell-Kerne (die zusammenziehende Energie ist Yang) im Gehirn benützt. So wie ein Kern eine Konzentration bedeutet, neigt der Mann dazu, die Phänomene durch eine stark konzentrierende Denkart zu deuten. Der Mann versucht seine Aufgaben und die Lebensprobleme mehr durch Konzentration, Spezialisierung und Fokussierung zu lösen.
(Quelle: Psychologie heute, Mai 2005, NeuroImage, Online-Veröffentlichung, 1/2005).
Somit erkennt man sogar bis auf Zellebene die weibliche und männliche Eigenschaften.
Die Frauen benutzten vermehrt die weiblichen Zellstrukturen, die sich mehr filigran und nach Außen richten und die Männer vermehrt die männlichen Zellstrukturen, die mehr zentral liegen und kompakter sind.
Mit diesem Wissen kann man auch die Entwicklung der Medizin, die sich unter der Herrschaft des Mannes immer stärker verdichtete, besser verstehen.
Sie verlor an Breitflächigkeit und wurde stattdessen immer konzentrierter. So entstand letztendlich die total technisierte „Medizin“. Diese technische männliche „Medizin“ versucht Lösungen auf Fragen auf einer immer kleineren Ebene zu finden. Es ist daher kein Zufall, dass die durch die männliche rationale Intelligenz betrachtete „Schuld“ für Krankheiten zuerst den Parasiten, dann den Bakterien, den Viren und schließlich den Molekülen und Atomen untergejubelt wurde. Immer wieder die kleinste Lebensform oder Zellstruktur, die in den entsprechenden Zeitepochen entdeckt wurde. Dann wurden die Gene entdeckt und so wird der nächste Schritt für die „Lösung“ von Krankheiten im Bereich der Gene gesucht.
Diese Fokussierung in der Mikrowelt entfernt ihn immer weiter von ganzheitlichen Lösungen des Problems. Der Mikroskop-Mediziner wird zu einem weltfremden Atomtechniker und Gen-Fanatiker, der die um ihn herum rasch zunehmenden Krankheiten nicht mehr meistern kann. Der lebendige Mensch ist ihm fern.
Aus der rationalen „Medizin“ entstand die Medizinwissenschaft. Wenn es jedoch das Leben selber betrifft, ist es nebensächlich, wie wissenschaftlich korrekt etwas im Detail erscheint. Diese Denkart kommt dem gesamten Organismus nicht zugute und kann daher nicht richtig sein.
Unter der Herrschaft der Männer hörte die Medizin auf, ein Mittel zu sein um einen Menschen in seine Mitte zu bringen. Mann ging männlich heran, also mittels Kampf, Aggression und Fokussierung versuchte man das Sichtbare – die Symptome – zu eliminieren. So versuchte man Viren, Bakterien und Krebs zu bekämpfen.
Alle möglichen „Krankheitserreger“ wurden, nachdem sie „wissenschaftlich entdeckt“ waren, vernichtet und eliminiert. Aus dieser Kampfbereitschaft gegen Disharmonie (Krankheit) entwickelte sich die symptomatische „Medizin“, eine „Medizin“, die die Ursachen der Krankheit ignoriert.
Man versucht durch Disharmonie Harmonie zu erreichen.
Eine solche Medizin ist per Definition keine Medizin und folglich ohne Erfolg.
Diese krankhafte Entwicklung ist vollkommen aus der Hand gelaufen. Mittels Operation, Bestrahlung und Chemie bekämpft und tötet die Ärzteschaft ihr unerwünschte Erscheinungen im Körper in der naiven Hoffnung, dass das „Unerwünschte“ durch die schädigende „Arznei“ schneller getötet sein wird als der Kranke selber.
In diesem irren Wettrennen ist sie der Verlierer. Die Folge ist, dass der Kranke durch diese Tötungsaktivitäten – die „Therapie“ – schneller getötet wird als das „Unerwünschte“ in seinem Körper. Wenn der Patient jedoch viel Glück hat, überlebt er - vorläufig - die Tötungen in seinem nun verstümmelten und geschwächten Körper.
Bei den Weisen Frauen früherer Zeiten waren die Yin- und Yang-Aspekte in Harmonie miteinander. Sie bekämpften nicht die Krankheit in ihrer Einzelheit, sondern sie stärkten den Kranken in seiner Ganzheit, wodurch die gestärkten Selbstheilkräfte des Kranken in Zusammenwirkung mit den verabreichten Naturheilmitteln zur Heilung beitrugen.
Folgendes eingängiges Beispiel zeigt, wie eine sanfte weibliche Medizin aussehen kann.
Fall 48
Sanfte Medizin bei jahrelange Knieprobleme
Frau H.A. (Initialen geändert) bekam starke Knieschmerzen beim Joggen. Aber sie liebte das Joggen und ignorierte die Schmerzen. Sie dachte, die werden schon wieder weggehen. Sie gingen aber nicht, sondern wurden stärker und das war der Anfang eines langen Weges diese Schmerzen wieder loszuwerden. Physiotherapeutische Behandlungen, Besuche bei Orthopäden, Cremes und Schonung des Gelenks bestimmten ihren Alltag.
Die Schmerzen schwankten, mal waren sie nach Behandlungen besser, mal schlechter, mal war Ruhen angenehm, aber umgekehrt ebenso. Nichts half wirklich. Dann besuchte sie einem Podologen, der eine Ursache der Schmerzen in ihrem Fußstand entdeckte. Ein halbes Jahr lief sie mit angefertigten Einlagen, die zwar anfänglich eine Verringerung der Schmerzen brachten, aber letztendlich dauerten sie an.
Der nächste Versuch war ein Besuch in einer Klinik, wo mittels eine Magnetfeld-Resonanz-Tomographie (MRT) ein Riss im Meniskus entdeckt wurde.
Dieser wurde als der endgültige Schmerz-Verursacher betrachtet und zu einer Operation um den Meniskus glatt zu schleifen, wurde dringend geraten. Mittlerweile humpelte diese auffällig schöne Frau von nicht mal 38 Jahren längst mit Krücken und um den dauerhaften Schmerz und Leid endlich loszuwerden, zog sie diesen Vorschlag ernsthaft in Betracht. Bis sie anderweitig erfuhr, dass eine Meniskus-Operation die Pufferfunktion im Bein lahmlegt, was fast ausnahmslos zu einer Arthrose führt. Also sah sie von einer OP ab.
Nachdem sie wieder ein Jahr mit Schmerzen durch das Leben gehumpelt hatte, versuchte sie ihr Glück bei der sanften Naturmedizin. Sie liess sich bei einem Shiatsu-Therapeuten mit langjähriger Erfahrung behandeln. Sofort während der ersten Behandlung fühlte sie einen heftigen Schock durch ihren ganzen Körper und gleich darauf strömte eine angenehme Hitze von ihrem Knie ausgehend, durch den ganzen Körper.
Nach dieser Behandlung hatten ihre jahrelangen Schmerzen zum ersten Mal wesentlich abgenommen. Bei den darauffolgenden Behandlungen kamen durch das Lösen von Blockaden im Knie unerwartete Aggressionen frei, die mit seelischer Unterdrückung in ihrer Kindheit zusammenhingen. Nachdem sie ca. zwei Monate jede Woche eine Behandlung erhalten hatte, war sie wieder fit auf den Beinen und dazu vollkommen schmerzfrei. Sie war froh, dass sie den Rat der Ärzte ignoriert hatte.
Kommentar
Durch das Ausschliessen der nichtmaterielle Ebenen schränkt sich der Mediziner darin ein, nur Lösungen auf die materielle Ebene finden zu müssen. So wird dann ein leicht dunkles Fleckchen auf dem Bildschirm leicht als Riss interpretiert. Die Naturmedizin integriert in seiner Ganzheit ebenso die weiblichen und nichtmateriellen Aspekte und findet die Ursache eben dort, wo sie tatsächlich steckt.
Unsere „Medizin“ wird nie Medizin sein, so lange das Yin-Element fehlt.
Die männliche Führung bedeutet herzlose Logik, Messer, Technik, Business, Geld und Macht (diese sind ausnahmslos alle Yang-Aspekte). Die in unserer „Medizin“ fehlenden weiblichen Eigenschaften wie Intuition, Kommunikation, Kooperation, Fürsorge, Geduld und Herz dürfen nebensächlich von unterbewerteten und unterbezahlten Frauen als Krankenschwestern ausgeübt werden.
Wärme (Yang) ohne Wasser (Yin) ist brennende Wüste. Wasser ohne Wärme ist eisige Kälte. Yang kann nicht ohne Yin und Yin nicht ohne Yang. Die „Medizin“ von heute kann man mit einer trockenen Wüste vergleichen, die den Tod dessen, der sich in sie hineinwagt, zur Folge hat.
Krankheit für alle bis der Tod uns scheidet.......
......oder wir lernen von unserer Geschichte:
Die weibliche Qualität ist hervorragend geeignet um die heilende Wirkung von Mutter Natur zu verstehen. Die Frau hat durch ihre Menstruation und die Fähigkeit zu Gebären einen ganz natürlichen Bezug zu den Rhythmen der Natur. Sie braucht dazu einfach nur in ihren Körper zu spüren. Eigentlich wissen wir das schon immer, wir reden schliesslich nicht von Vater Erde und Vater Natur. Wir sollten uns die weibliche Qualität der Natur und der Erde noch viel mehr bewusst werden, um die erstaunlichen und heilenden Energien viel besser nützen zu können.
Die große Veränderungen, die wir jetzt in allen Bereichen erleben und noch verstärkt erleben werden, beinhalten auch die dringend notwendige Aufwertung und Hochschätzung der weiblichen Kraft. Es ist die höchste Zeit uns die grosse positive Kraft der weiblichen Aspekte bewusst zu werden. Sobald wir die weiblichen Qualitäten integrieren, werden wir feststellen, dass diese unserer Gesellschaft nur zu Gute kommen. Es wäre mehr als dumm diese latenten Potentiale noch länger zu ignorieren.
Nur ein Gleichgewicht zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip kann die Gesellschaft in Harmonie bringen.
Das grosse Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau, welches in allen Bereichen unserer Gesellschaft präsent ist, macht eine positive Zukunft für uns unmöglich. Wir brauchen uns da nicht voreilig auf die Schulter zu klopfen in der Meinung, dass wir inzwischen so viel Gleichberechtigung erreicht haben. Das ist reine Augenwischerei.
Die weibliche Unterdrückung im Bereich Medizin ist in Band 1 „Die Täuschung der Trennung“ ausführlich besprochen, aber in allen anderen Bereichen unserer Gesellschaft ist das Wesen der Frau - und somit ebenso die weibliche Intelligenz im Manne - unterdrückt, untergewertet, unterbezahlt, belächelt, erniedrigt und sogar verachtet.
Warum stolpert die Frau immer noch in höchst unbequemen Stöckelschuhen und schadet damit ihrem Rückengrad und ihrer Gesundheit?
Warum erhalten die Frauen in den gleichen Funktionen über dreissig Prozent weniger Gehalt? Warum kann man mit der männliche Rationale Intelligenz einen „ehrenwürdigen“ Doktortitel ergattern und nicht mit der weiblichen Intuitive Intelligenz?
Warum sind in der Kirche nur Männer in den Machtpositionen und die Frauen schweigende und folgsame Nonnen?
Wir meinen dieses Ungleichgewicht mit Gleichberechtigungs-Gesetzen, Gleichberechtigung in der Sprache oder Steuererklärung angehen zu können, aber damit ist es nicht getan. Auf diese Weise packen wir die weibliche Unterdrückung fortwährend aus der männlichen Rationalität an, und somit ist das Vorhaben schon zum Scheitern verdammt.
Wie kann man aus der isolierten männlichen Intelligenz heraus Weibliches, bzw., Harmonisches bewirken? Weibliche Aspekte können nur aus der weiblichen Intelligenz und Harmonie aus der Zusammenarbeit der beiden Intelligenzen hervor gebracht werden.
Das haben wir bis jetzt unbeachtet gelassen.
Die Arbeit liegt nicht in der Veränderung der Äusserlichkeiten, sondern in der Veränderung der Innerlichkeit.
Die höchste Stufe der Medizin ist die Prävention
Daher möchte ich nicht nur die Männer dazu ermutigen auch ihre weibliche Seiten wieder zu entdecken und zu leben, sondern ebenso die Frauen mit grossem Selbstbewusstsein in ihre weiblichen und männlichen Fähigkeiten sich zu erheben um aus ihrem Schattendasein herauszutreten und dynamisch in ihre wunderbare weibliche Macht auf zu steigen, für sich selbst und für die zukünftige Entwicklung unserer Erde.
Wenn wir uns seriös mit einem Gleichgewicht vom weiblichen und männlichen Prinzip in der Heilkunde befassen, werden wir feststellen, dass die Prävention die größte Bedeutung im Heilbereich hat. Die Prävention ist nicht nur untrennbar mit der harmonische Medizin verbunden, sondern sie ist sogar die allerhöchste Stufe der Medizin. Unsere „Medizin“ hat nie einen Zusammenhang zwischen Krankheit und Prophylaxe sehen wollen, darum dürfte die Untrennbarkeit dieser beiden Begriffe für uns nicht so selbstverständlich sein. Um der Begriff „Prävention“ besser als Teil der Medizin zu verstehen, können wir vorübergehend die Prävention auch Prävention-Medizin nennen. Die Akzeptanz der Prävention als erste Stufe der Medizin, wird uns ermöglichen Vieles bis jetzt noch Unvorstellbares in der Prävention zu erreichen. Es eröffnen sich für uns völlig neue Möglichkeiten um mit Leichtigkeit und Freude tatsächlich ohne Krankheiten leben zu können. Wir entdecken einfache Wege um in voller Selbstverantwortung unseren Körper fit, gesund und jung zu erhalten.
Heutzutage wird Gesundheit noch als Privileg betrachtet. Aber wenn wir die Verantwortung für uns selbst und damit auch für unsere Gesundheit völlig übernommen haben, werden wir es nicht lediglich als ein Vorrecht betrachten um gesund zu sein, sondern vielmehr als einen selbstverständlichen Seins-Zustand.
Viele Menschen sind einen grossen Teil ihres Lebens mit Krankheiten beschäftigt und kennen nicht mal die „Normalität“ über längere Zeit gesund zu sein. Um es deutlicher auszudrücken: Stellen wir uns vor, dass unser Auto überwiegend in der Werkstatt steht. Damit richtig fahren können wir selten. Undenkbar.
Aber eine solche endlose Reparatur scheinen wir für uns selbst ganz locker hinzunehmen.
Wenn wir die Normalität eines Krankheitszustandes ganz hinter uns lassen, werden wir erst richtig wissen, was es ist richtig leben zu können. Die Selbstverständlichkeit eines Gesundheitszustandes sollten wir als Normalität ansehen.
Wir können dann mit grosser Freude wirklich leben und von unserem Leben genießen. Dazu werden wir unsere Gesellschaft in jeder Hinsicht wesentlich entlasten.