Читать книгу Picky Eaters - Tatje Bartig-Prang - Страница 19
PRÄGUNGEN AUS DER BABYZEIT
ОглавлениеEgal, ob Sie Ihr Baby nun gestillt haben oder nicht, können Sie all diese Muster auch auf sein späteres Essverhalten und die Nahrungsaufnahme am Familientisch übertragen: Jedes Kind ist individuell und der Alltag oft komplex und unvorhersehbar, sodass wir uns keine vorgefertigte Meinung über exakte Bedarfsmengen für unser Kind erlauben sollten. Unser bester Ratgeber darf in aller Regel das Hunger-Satt-Gefühl des Kindes sein. Außerdem behalten wir am besten schon hier im Hinterkopf, dass das »Was« an Nahrung vor dem »Wie« in den Hintergrund tritt. Die Esssituation und der Grad, bis zu dem sich das Kind hier selbst einbringen darf, wozu es angehört, begleitet und unterstützt wird, haben Vorrang vor der Menge und der Zusammensetzung einer Mahlzeit.
SICH HELFEN LASSEN
Bis zum Ende der Stillzeit steht Ihnen Ihre Hebamme zur Beratung und Begleitung zur Verfügung. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Darüber hinaus können Sie sich der Hilfe ehrenamtlicher oder professioneller Stillberaterinnen versichern. Geduld, Liebe und Entspannungseinheiten, gern in Form von immer wieder gemeinsam im Bett Haut-an-Haut-Kuscheln, helfen oft aus schlechten Phasen heraus.