Читать книгу Wir hatten ja nüscht - aber was wir daraus gemacht haben! - Werner Neumann - Страница 10

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Eberswalder Würstchen – Vom Schlacht- und Verarbeitungskombinat Eberswalde, einem Vorzeigebetrieb der DDR. Es wurde im Jahr 1977 als Schlacht- und Verarbeitungskombinat gegründet. Ab dem Jahr 2002 gibt es nun die Eberswalder Wurst GmbH und Eberswalder Fleisch GmbH. Eberswalder Würstchen in zarter Eigenhaut 8 Würstchen zu 400 g und Eberswalder Fleischklößchen für 2,90 M. „Pikant in klarer Brühe viel Freude bereitet!

Effekt – Der Name einer Bettwäsche mit Bordürenmuster und den Eigenschaften der Polyfleurbettwäsche vom VEB Planet Wäschekonfektion Eppendorf/Sachsen Werk 11 Eppendorf. Von hier kamen: Damast 2 Stück 3teilig für 68,30 M. „Möge Ihnen das Planet-Wäschestück viel Freude bereiten!“ Streif Satin Bettwäsche für 40,80 M und 2x Bettbezüge und 4x Kissenbezüge für 25,55 M. Von der Emil Osterrath KG Wäschefabrik Karl-Marx-Stadt kamen Damast Garnitur 3teilig I. Wahl zu 51,00 M.

Ehekredit – War ein zinsloser Kredit für Ehepaare. Er konnte bei der Geburt von Kindern gelöscht werden. Für das erste Kind 1000,00 M und für das zweite Kind 1500,00 Mark, ab dem dritten Kind war er gelöscht oder er wurde in Monatsraten von 50,00 M abgezahlt. An Ehekredit gab es ab 1972 5000,00 M und ab 1986 7000,00 M.

Ehrenmale – Zum Gedenken an die gefallenen sowjetischen Soldaten. Diese gab es in allen Bezirken.

Ehrenbanner der Pionierorganisation – Es gab drei Ehrenbanner: das rote Ehrenbanner mit den Bildnissen von Ernst Thälmann und Wilhelm Pieck, das blaue Ehrenbanner des Zentralrates der FDJ und das rotseidene Thälmann-Ehrenbanner.

Ehrenparade der NVA – Sie war jedes Jahr zum 07. Oktober dem Geburtstag der DDR aber auch zum Tag der NVA dem 01. März. Kommandiert wurde die Ehrenparade immer vom Chef der Landstreitkräfte. Am 07.10.1989 gab es die letzte Ehrenparade in Berlin. Kommandierender war Generaloberst Horst Stechbarth (siehe Anhang). Der Abnehmende der Ehrenparade war der Minister für Nationale Verteidigung. Ab dem 01.05.1956 gab es die erste Ehrenparade der NVA zum 1. Mai und am 1. Mai 1978 gab es die letzte Mai-Ehrenparade der NVA.

Einkellerung – Zu Beginn des Winters versorgte sich jeder Haushalt mit zahlreichen Kartoffeln. Da sie meistens im Keller aufbewahrt wurden, nannte man dies Einkellerung, 5 kg Kartoffel kosteten 0,80 M.

Einlösung der Wettbewerbsversprechen – Die Wettbewerbsversprechungen mussten öffentlich vor den Arbeitskollektiven und den örtlichen Parteivertretern mit den erreichten Ergebnissen eingelöst werden.

Eiserner Vorhang – Eine vom Westen gebrauchte Bezeichnung für die Staatsgrenze der DDR, wurde aber auch von Bürgern der DDR benutzt.

Eiserne Ration – Kekskomprimate mit 6 in Papier eingeschweißte Keksriegel als Notverpflegung (immer als eine halbe E-Ration gekennzeichnet) für die Soldaten. Sie durften nur auf Befehl geöffnet und verzehrt werden. Hergestellt vom VEB Wikana Süß- und Dauerbackwarenfabrik Wittenberg Lutherstadt und insgesamt 600g schwer.

Einkommen – Das damalige Einkommen der Durchschnittsverdiener lag zwischen 700,00 bis 800,00 M.

Einlaufturnschuhe – Blauweiße Turnschuhe, zum Preis von 19,60 M von Germina VEB Kombinat Sportgeräte Schmalkalden. Die Marke „Germina“ gab es ab 1968 und wurde vom VEB Kombinat Sportgeräte Schmalkalden vertrieben. Sie stellten unter anderen sämtlichen Sportgeräten der DDR her. Das Kombinat wurde 1976 gegründet und hatte ungefähr 8000 Arbeiter. Im Jahr 1991 erfolgte die Auflösung des Warenzeichen Verbandes und die Schutzrechte gingen an die Skifabrik GmbH Schmalkalden.

Einkochfolie – Sika Einkochfolie aus Wilaphan. „Mutti, Mutti hier der Retter, nimm Sika-Blätter!

Eishockey – Zwei Mannschaften (SV Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser) kämpften um die DDR – Meisterschaft. Es gab sechs Spiele, jeweils drei im Sportforum Berlin- Hohenschönhausen und dem Kunsteisstadion in Weißwasser. DDR-Meister waren SG Dynamo Weißwasser 23-mal und SC Dynamo Berlin 15-mal.

Eis-fix – Vom VEB Kunststoffverarbeitung Sebnitz war ein Eiswürfelbehälter, in dem Wasser eingefüllt wurde, danach gefror es im Kühlschrank dann zu Eis. Der Preis war 2,80 M.

Eis – Eine Kugel für 0,10 M (Vanille oder Frucht), Schoko kostete 0,20 M.

– Vanille Eiscreme 60g für 0,45 M im Becher mit den dazugehörigen Namenlöffel vom VEB Kühl Betrieb Neustrelitz.

– Russisches Eis am Stiel – In gelber Verpackung für 1,10 Mark das Stück. Sie wurden ab 1938 nach einem Reinheitsgebot in der Sowjetunion produziert.

– Softeis in den Varianten Schoko, Vanille und Erdbeere.

Eismeister – Ein Speiseeisaufbereiter für Haushaltskühlschränke für 106,00 M vom VEB Elektromotorenwerk Dessau Werk Halle Gutenbergstraße 15. „Alle Eisspeisen und -Getränke aus eigener Küche.

Eishockey Scheibe – Vom VEB Gummiwerk 892 Nisky für 1,40 M.

Eieraufkaufstelle – Fast in jedem Ort gab es eine Eieraufkaufstelle. Dort konnten die Bauern ihre überzähligen Hühnereier verkaufen. „Eirund und gesund! Nimm ein Ei mehr!

Eier – 12 frische Eier in Rückgabeverpackung Güteklasse A für 4,68 M und Güteklasse B für 4,08 M. „Vorsicht nicht verbrennen!

Eile mit Meile – Ein Wettbewerbsaufruf des DTSB, damit viele Bürger Sport treiben sollten; diente der Entwicklung des Breitensports.

Eipick – Zum Aufpicken der zu kochenden Eier, kostete 1,20 M und kam vom VEB Plasta Crottendorf.

Eierkochautomat –Auch unter dem Namen Gackelboy bekannt, vom VEB Elektro- und Schaltanlagenbau Uebigau/Elster. Die Eier waren in fünf Minuten gekocht, geeignet für maximal 7 Eier. Gegründet 1972 noch als PGH „Frequenz“, danach als VEB-Betrieb und 1990 umgewandelt zur Elektro- und Schaltanlagen GmbH.

Ein Millionste Wohnung – Wurde von 1971 bis 1977 seit dem VIII. Parteitag der SED fertig gestellt und an die Familie Großkopf in Berlin Marzahn übergeben. Die drei Millionste Wohnung wurde durch Erich Honecker am 12.10. 1988 übergeben.

Einkochen – Dieses wurde mit folgenden Methoden durchgeführt:

– Einkochapparat mit Thermometer, – Schnellkochtopf, Dampfverschluss, – Blitzen mit jeweils 10 Tropfen Blitz (Einmachglasverschließmittel)

Einkaufsnetz – Sie waren klein und meist farbig, aus Perlon und dehnte sich aus. Manchmal gab es auch einen Ledergriff. Der Preis war 2,90 M.

EKM – Vereinigung Volkseigener Betriebe des Energie- und Kraftmaschinenbaus, Maschinen- und Dampfkesselbau und Kompressorenwerk Gera. „Jugend, vereinige Dich im Kampf für den Frieden!

Eisenhüttenkombinat Ost – Es wurde im Jahr 1950 erbaut laut einem Beschluss des III. Parteitages der SED. Zuerst hieß es Hüttenwerk „Hermann Matern“ und ab 1953 Eisenhüttenkombinat „J. W. Stalin“. Nach der Wende wurde es in EKO Stahl GmbH umbenannt.

ELADENT – Ein Zahnprothesenreiniger vom VEB Leipziger Arzneimittelwerk. Eine Packung zu 8 Tabletten von je 3g kosteten 1,15 M.

Electra – Pastiöse Handwaschpaste, zu beziehen in allen einschlägigen Fachgeschäften vom VEB Seifama Magdeburg 250 g für 0,85 M.

Electra reinigt und pflegt die Hände.

Elasan – Babypflege vom VEB Leipziger Arzneimittelwerk.

– Babylotion 225 g für 6,45 M, – Babyöl 50 ml für 0,85 M.

– Babybad 150 ml für 3,20 M, – Babypulver 70 g für 2,00 M

– Creme 70 g für 2,00 M, – Milk 100 g für 2,70 M.

– Zartcreme 57 g für 2,00 M „Weils der Haut wohltut!

Elastic Mieder – Vom VEB Elastic Mieder Zeulenroda Werk 2 Oelsnitz. Es war die größte Unterwäschefabrik mit ungefähr 700 Arbeiter der DDR. Es wurde unter anderen hergestellt: BH für 14,80 M und Unterhosen Größe 85 1. Wahl für 12,50 M mit Hufeisen. Der Betrieb wurde Mitte der 90er Jahre privatisiert und im Jahr 2000 übernahm die Firma „Excelent“ alles. Seit 2004 war es die Gerhard Lösch GmbH, es wurde dann aber nicht mehr produziert.

Elsterglanz – Das war ein Universal Putz- und Poliermittel, auch ein besonders gutes Poliermittel für Autos. Man konnte es für Chrompflege, Steinpflege, Metalle, und Glaskeramik verwenden.

Es kam vom VEB „Otto Grotewohl“ Böhlen Betriebsteil Autopflege Leipzig und wurde nach 1990 in Sächsische Olefinwerke AG Böhlen umbenannt. Auch vom VEB Chemiewerk Greiz-Döhlau in ein Kilogramm Dosen oder vom VEB Wittol Lutherstadt Wittenberg für 0,66 M. Gibt es heute wieder.

Elbaflor – Die Blattkosmetik vom VEB Fahlberg-List Chemische und Pharmazeutische Fabriken Magdeburg Stadtteil Salbke. Hier gab es seit 1886 die gegründete Constantin Fahlberg. Der Mitgründer Adolph List verstarb schon vorher. Laut Befehl 124 der SMAD wurde das Vermögen der Fahlberg-List AG nach 1945 beschlagnahmt. Ab 1948 war es dann ein VEB-Betrieb, ab 1950 kam das Kulturhaus, welches ab 1986 den Namen „Wilhelm Pieck“ trug. 1979 gehörte die Fabrik zum Kombinat Agrochemie Piesteritz mit 700 Arbeitern. Im Jahr 1990 wurde daraus eine GmbH und 1992 übernahm die HEXAL AG alles. „Poliert die Blätter, fördert das Wachstum und schützt vor pilzlichen Krankheitserregern!

Elde Konserven – Vom VEB Elde Parchim, der Name wurde von dem kleinen Fluss Elde abgeleitet. Von hier kamen Konserven, wie vorgekochte Kartoffel, Rotkohl aber auch Süßwaren. Die Fabrik ging 2011 in Insolvenz.

Elektrogerätewerk Suhl – Ein VEB Kombinat aus Suhl. Es wurde Mitte der 1970er Jahre gegründet und hatte den Hauptsitz auf dem Industriegelände Nord in Suhl. Das Kombinat beschäftigte fast 4000 Arbeiter. Der Grund der Gründung waren die Beschlüsse des VIII. Parteitages der SED zur Konsumgüterproduktion im Jahr 1971. Das Kombinat bauten im Zuge der Konsumgüterproduktion Staubsauger Omega und Komet Küchenmaschinen. Die zuvor einzelnen Warenzeichen Omega, Elfe, Komet, IKA electric und EWS gab es danach nicht mehr, sondern nur noch das gemeinsame Warenzeichen AKA electric.

Emailliertes Aluminiumgeschirr – Vom VEB Aluminiumwarenfabrik Fischbach für alle Energiequellen, garantiert kurze Garzeiten. Die Fabrik Fischbach gab es schon seit 1914 wurde dann ab 1945 zum VEB-Betrieb und kam dann ab 1970 zum Unimewa Aue-Kombinat (Universalmetalwaren), nach 1990 BAW Fischbacher Haushaltswaren GmbH. Im Jahr 1972 waren hier an die 4700 Arbeiter beschäftigt.

Energiepreise 1985 – Strom für 0,08 M/ KWh, der Grundpreis je Raum für 6,00 M im Jahr. Stadtgas für 0,16 M/ pro Kubikmeter Gas. „Energie nicht verschwendenrationell anwenden!

Ephetussin-isis – Bei Erkältung und asthmatischen Beschwerden von den VEB ISIS-Chemie Zwickau. Der Vorläufer waren die von Helmut Frömmel 1946 gegründeten ISIS Chemie GmbH Zwickau. Sie war bis 1972 in Privatbesitz, danach VEB Isis Chemie Zwickau. Nach der Wende 1990 wiederum in Privatbesitz und ab 2017 Puren Farma GmbH & Co. KG.

Erika – Begann mit der von Seidel&Naumann in Dresden 1868 gegründeten Fabrik. Ab 1910 wurden erstmals die Schreibmaschine Erika gebaut. Der Name „Erika“ wurde nach der Enkeltochter des Firmengründers benannt. Im Jahr 1945 erfolgte die Enteignung und 1951 daraus die VEB Schreibmaschinen Werke Dresden Hamburger Straße 19. Im Jahr 1979 gab es das VEB Kombinat Robotron und daraus 1990 Robotron GmbH. Der Betrieb wurde 1991 eingestellt und 1992 erfolgte die Liquidation und zuletzt wurde 2005 die Marke „Erika“ gelöscht. Eine Schreibmaschine „Erika“ kostete in der DDR 435,00 M aber auch 870,00 M, je nach Ausstattung.

Erdnussflips – Sie kamen vom VEB Nahrungsmittelkombinat „Albert Kuntz“ Wurzen, eine Tüte 70 g kostete 1,00 M. Sie waren sehr lecker. Im Jahr 1857 wurde bereits von Johann Friedrich Krietsch eine Fabrik gegründet, nach 1945 kam der VEB-Betrieb und nach 1990 gab es die Wurzener Nahrungsmittel GmbH. Sie gehört heute zur Getreide AG Rendsburg.

Erdmöbel – Wurden die Särge in der Behördensprache genannt. Die meisten waren im Farbton Eiche rustikal.

Ernst-Thälmann-Aufgebot – Das waren gute Leistungen zum XI. Parteitag der SED.

Erstes Seebad der Werktätigen – Das Seebad Zinnowitz wurde das erste Seebad für die Werktätigen der DDR, zuerst für die Kumpel der Wismut AG und dann später auch für alle anderen FDGB-Mitglieder.

Ernteeinsatz – Regelmäßig kamen die Schüler der oberen Klassen und Arbeiter aus den Betrieben zu Ernteeinsätzen in der Landwirtschaft. Scherzhaft sagte man, die Schüler und die Arbeiter aus den Betrieben kommen am Wochenende zum Einbringen der Ernte, damit den Genossenschaftsbauern in Urlaub fahren können.

Erntekapitäne – Die Fahrer von Erntemaschinen nannte man Erntekapitäne oder auch die Giganten des Kornfeldes.

Erneuerung – Einbeziehung der öffentlichen Meinung zur Findung der besten Lösungen.

Erfahrungsaustausch – Der Austausch der besten Erfahrungen war die billigste Investition.

Erster Mai – Der Kampf- und Feiertag der Werktätigen. Der Ursprung waren die Arbeitskämpfe in Australien 1856 und der Streik in den USA 1886 in Chicago. Der FDGB verkaufte die berühmten Mainelken (sie waren Tradition am 1. Mai zur Demonstration) aus Sebnitz für 0,50 M das Stück. Sie wurden mit einer Sicherheitsnadel befestigt.

Erwa – Kam vom VEB Kaffee Halle Stammbetrieb des VEB Kombinat Nahrungsmittel und Kaffee Werk Nahrungsmittel. Gekörnte Brühe für 0,50 M oder einfache Brühe 80 g für 0,80 M. 4 g Brühe auf einen viertel Liter Wasser ergaben eine trinkfertige gute Brühe, manche machten auch noch ein Ei hinein.

Esda – Die Feinstrumpfhosen, nahtlos, Maschenlauf hemmend und sicheres Tragegefühl für 1,25 M 1. Wahl 100% Dederon. Esda kam vom VEB „Max Roscher“ Strumpf Kombinat Esda Thalheim, Postleitzahl 9166. Feinstrumpfhose mit Ferse für werdende Muttis für 17,00 M, Damenstrumpf TRILA 66 1. Wahl für 4,00 M und Damenstrumpfhosen 1. Wahl für 9,50 M. Im Jahr 1965 wurden alle Strumpfbetriebe der DDR zum VEB Strumpfkombinat zusammengeschlossen. Nach 1990 fielen die Absatzmärkte weg und damit auch die Arbeitsplätze, die Fabrikgebäude wurden abgerissen.

Espewe – Hersteller von Modellautos von den Elektromechanischen Werkstätten L. Herr aus Berlin. Ab 1957 übernahm Kurt Hermann die Firma L. Herr KG, welche dann später dem VEB Spezialprägewerk Annaberg-Buchholz angegliedert wurde. Die Modelle wurden ab 1968 unter dem Label „Espewe“ vertrieben. Ab 1972 war die Fabrik aufgelöst und die Produkte wurden vom VEB Plastspielwaren Berlin gehandelt. Löschfahrzeuge Barkas für 1,45 MDN und Kettenschlepper KS30 für 1,79 MDN. „Handlich absolut maßstabgerecht und naturgetreu!

Ewig-Gestrigen – So nannte man die Politiker in Bonn, Sprachgebrauch in der Partei und im Staatsapparat.

Essig – Weinessigverschnitt 0,7 l für 2,30 M und Spritessig 0,7 l für 1,37 M, beide kamen vom VEB OGIS Bitterfeld.

– Speiseessig Essenz in einer grünen Flasche aus Plastik 0,6 l für 1,20 M vom Betriebsteil Essig und Senf Jüterbog.

Exquisitläden – Bekleidung und Kosmetik für die gehobenen Ansprüche gab es ab 1962 durch einen Beschluss des Ministerrates. Unter den Düften waren mit Namen: „Chinaseide“, „Indisch Lotos“, „Orchidea Grandiflora“ vom VEB Chemischen Kombinat Miltitz /Leipzig. Es gab auch „Atoll“ Spray für 20,00 M, Rasierwasser „Privileg“ für 27,00 M oder „Sierra“ und „Schwarzer Samt“ als Parfüm und „Casino de Luxe“, sowie „Atoll“ für 19,00 M. Exquisitläden – „Ulbrichts Wucherbude!“ Deospray Atoll für 20,00 M und Privileg Rasierwasser für 27,00 M. „Der Zauber der Jugendder Reiz der beschwingten Anmut geht von schönem und gesundem Haar aus!

Expovita – Die Werbefigur der Boots- und Freizeitschau in Leipzig-Grünau ab dem Jahr 1969 immer verbunden mit der Leipziger Messe, hatte die Größe von 19,00 cm und war ein rothaariger Junge mit Sommersprossen im Gesicht. Auf dem Kopf eine karierte Mütze und weißer Hosen über die Sportschuhe.

Excurat – Im Jahr 1972 wurde aus dem VEB Exquisit das VEB Excurat zur Duftherstellung. Das Haarwasser Excurat Paris gab es im Jahr 1973 für 4,00 M und das Trockenshampoo 35 g für 1,95 M. Ein Eishampoo vom VEB Excurat Berlin, 15 g für 0,35 M.

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EVP – Endverbraucherpreis, der zentral festgelegt wurde und in der gesamten Republik gleich war. Die Preisfestsetzung fand im Amt für Preise beim Ministerrat statt. Die Preise für Grundnahrungsmittel, Arbeits- und Kinderbekleidung und Spielwaren sowie andere wurden staatlich gestützt. Das Amt für Preise wurde 1965 gegründet und von 1965 bis 1989 von Walter Halbritter (siehe Anhang) geleitet.

Wir hatten ja nüscht - aber was wir daraus gemacht haben!

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